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Der Nicht-Mutti-Strang - für gewollt kinderlose Frauen

  1. Ja man darf gerne "aufklären" wobei ich denke das die Frauen sich diese Fragen / Argumente gut überlegt haben, bevor sie sich zu diesem Schritt entschliessen...aber Aufklärung ist ja nicht dasselbe wie kategorisch ablehnen und / oder versuchen etwas auszureden was diese Frauen aber wünschen. Ist ja ihr Körper.
    Aber ich weiß was du meinst...
     
    #13801 bxjunkie
  2. Ich fände es richtig, wenn Frauen so "reihenweise" sterilisiert würden, wie sie das wollten, nach entsprechender und schriftlich fixierter Aufklärung über die Unumkehrbarkeit des Eingriffs.
     
    #13802 snowflake
  3. Das meinte ich.

    Das Risiko, eines Tages doch noch seine Meinung zu ändern (was ich ja für sehr gering halte, als selbst Betroffene...), müsste man dann eben tragen.
    So what?

    Das ist mit allen bewussten Entscheidungen so. Eben auch mit der, Mutter zu werden. Aus der Nummer kommst später auch nicht mehr raus... ;)
     
    #13803 sleepy
  4. Mich würde es nicht wundern, wenn neben dem "verklagt werden" auch kirlicher Lobbyismus dahinter steht.
    Ist bei der Debatte für "Sterbehilfe" auch so gewesen.
     
    #13804 Coony
  5. Unglaublich. :eek:
     
    #13805 mailein1989
  6. Das ist echt so unfassbar.

    Lässt sich aber sehr leicht mit unserem historisch gewachsenen gesellschaftlichen Frauenbild erklären.
     
    #13806 IgorAndersen
  7. Ich darf mir bei jedem Frauenarzttermin anhören, dass das nicht normal ist, dass ich keine Kinder habe oder will. Darum war ich jahrelang nicht mehr dort.
    Als ich kürzlich gezwungermaßen dort war, war die Ärztin empört darüber, dass mein Mann sterilisiert ist. Mit gerade mal 30 Jahren. Welcher Arzt das denn bitte bei ihm durchgeführt hätte und ob ich mir darüber im Klaren sei, was das für unser Leben bedeutet, etc. pp.

    Richtig gut ist auch immer wieder: Warum ich denn keine Kinder wolle, ich habe doch immerhin Pädagogik studiert. Oder wie ich bitte mit Kindern arbeiten könnte, ohne eigene zu wollen.
     
    #13807 Meizu
  8. Ich bin entsetzt.
    Wieso gehst du da noch hin?
    Das ist... Mir fehlen die Worte.
     
    #13808 sleepy
  9. :wtf:
     
    #13809 Vrania
  10. Das war bisher bei jedem Frauenarzt so, bei dem ich war.
     
    #13810 Meizu
  11. :eek:
    Nee, oder?
    Dann ist es vielleicht an der Zeit, daß du beim nächsten Mal diesbezüglich ein Faß aufmachst. Das ist ja dermaßen unerhört und zum Kotzen!
     
    #13811 sleepy
  12. Echt unglaublich.

    Hätte ich nicht gedacht, dass man sich da beim Arzt rechtfertigen muss.
     
    #13812 Melli84
  13. Zu so einem Frauenarzt würde ich auch nicht mehr gehen.

    Meine Frauenärztin ist cool, die schwatzt mir nie was auf sondern berät mich zu meinen Wünschen.
     
    #13813 IgorAndersen
  14. Oh Mann.
    Und da empfand ich es immer als irgendwie "unangenehm" (ist nicht ganz das richtige Wort, finde grad kein besseres), daß in sämtlichen Frauenarztpraxen dieses Planeten die lindgrünen oder sonnengelben Wände grundsätzlich und ausschließlich mit Baby- und Kleinkindfotos "tapeziert" sind.

    Natürlich ist das Thema Geburt wohl eines der wichtigsten Themen in diesen Praxen, aber was ist mit all den Frauen, die entweder dorthin kommen, weil genau das NICHT funktioniert, weil sie nicht schwanger werden, Fehlgeburten hatten, oder die wegen Krankheiten, Krebsleiden, Wechseljahrsbeschwerden kommen? Von "solchen" wie mir will ich erst gar nicht reden, denn anscheinend ist der Prozentsatz wirklich so gering, oder die werden alle so nieder gequatscht wie Meizu...?

    Also, diese Babyfotos überall fand ich schon immer schräg, aber solche blöden, anmassenden Sprüche und Bekehrungsversuche seitens der Ärzte toppen das natürlich noch um Längen.
     
    #13814 sleepy
  15. Das hat auch mit dem ärztlichen Berufsrecht zu tun.
    Ein Arzt darf Eingriffe, die dem Patienten körperlich schaden, eigentlich nicht durchführen. Der Wille des Patienten ist für diese Beurteilung mW unerheblich.

    (Kosmetische Chirurgie ist darum eine Grauzone.)

    Ausnahme ist, wenn der Nutzen den Schaden überwiegt.

    Sowas wie „geistige Gesundheit“ spielte juristisch bis Anfang der 1990er Jahre dabei quasi keine Rolle, das kommt erst jetzt.

    „Palaver“ und Aufstände gibt es bei Trans-Menschen aber immer noch auch. Frag zB mal @MyEvilTwin - ich glaub, auch eine Geschlechtsumwandlung kriegt man nicht hinterhergetragen.

    Zumal es auch da bei manchen sicherlich sowas wie eine Phase gibt, die sich wieder extrem ändern kann - und eben die Leute, die es “schon immer wussten“. Und die auseinanderzusortieren, ist sicher nicht leicht.

    Wenn es da - für Tausende von Leuten akzeptable, verträgliche und ausreichende - Alternativen gibt, ist es uU nicht so einfach, einen chirurgischen Eingriff zu rechtfertigen.

    (Wobei ich persönlich schon gut verstehen kann, dass du eben genau diesen wolltest und nichts anderes. Und es unglücklich finde, dass es ist, wie es ist.)

    Edit: Bezog sich auf den vorletzten Beitrag von @sleepy

    Die Bemerkungen von @Meizu s Ärzten finde ich anmaßend.

    In der Praxis meiner Ärztin hängen übrigens nur im CTG-Raum Babybilder.

    Und sie hat sich mal bei mir aufgeregt, dass ein hiesiges KH einer vierfachen Mutter mit einem schwerstbehinderten Kind wegen ihres Alters die Sterilisation verweigert hat.
     
    #13815 lektoratte
  16. Hinterhertragen hätte man mir damals auch nix müssen. Das hätte ich gar nicht erwartet. Wie gesagt, ich hätte mich "gern" checken lassen und auch Fristen eingehalten, wenn's danach gegangen wäre.

    Hätte man mir z. B. als 18-jähriger gesagt, daß das frühestens mit 25 möglich ist, und daß ich dann nochmal antreten soll, wenn sich bis dahin der "Wunsch" nicht verflüchtigt hat, hätte ich wenigstens auf diesen Tag hinarbeiten können.

    Die Probleme, die für mich damit verbunden waren, finde ich rückblickend fast noch schlimmer, als zu diesem Zeitpunkt damals. Denn das ganze S.exualleben ist ja dadurch insofern "beeinträchtigt", daß man in ständiger Angst lebt, die ganze Verhüterei könnte vielleicht doch nicht gereicht haben...
    Nicht selten "verkneift" man's sich, weil man denkt, zur Zeit könnte es besonders kritisch sein, usw.

    Ausgerechnet in der vermutlich S.exuell aktivsten Lebensphase nicht wirklich angenehm, möchte ich mal behaupten.

    Wenn ich das mal vergleiche, mit so manchen Schönheits-OPs, frage ich mich halt schon, wer da bestimmen will, was "notwendiger" ist.
    ;)
     
    #13816 sleepy
  17. Ohje, ich hab diesen Thread gar nicht verfolgt, deswegen weiß ich auch nicht wirklich, um was es grad geht. Aber nein, hinterhergetragen kriegt man nix. Das ist mit vielen Hürden verbunden, wir hatten Glück, dass wir an recht zugängliche Therapeuten und Behörden geraten sind. Aber spätestens bei der Testosteronbehandlung hatte ich den Eindruck, als ob es der einen Therapeutin und dem Endokrinologen etwas mulmig wurde. Weil unser Sohn ja auch erst 15 ist...
     
    #13817 MyEvilTwin
  18. @kosmetische Operationen

    Ich kenne genügend Ärzte, die auch diese kritisch sehen, und die Kasse zahlt die ja auch nicht, oder nur in Ausnahmefällen.

    Und wirklich, ich verstehe dich, @sleepy ! Nicht alles, was arztrechtlich festgelegt ist, ist medizinisch - oder gar menschlich - sinnvoll.
     
    #13818 lektoratte
  19. Wieso erzählt man seinem Gyn, dass man keine Kinder will und dass der Mann sterilisiert ist? Bei mir gehörten solche Infos nicht zur Standarduntersuchung, ich musste mir deshalb auch nie Sprüche anhören.
     
    #13819 snowflake
  20. @lektoratte aber für einen Mann ist es ja in der Regel kein Problem sich sterilisieren zu lassen. Das machen die Ärzte ohne zu mucken
    Ich denke es liegt auch daran, dass die Gesellschaft auf uns als Gebärende anders angewiesen ist, als auf Männer.

    Ich bin absolut für Selbstbestimmung. Wer sich Rat holen will oder auch einfach nur feststellen, dass die hier berichteten Storys keine Ausnahme sind, dem empfehle ich die Seite von "Selbstbestimmt steril".
     
    #13820 Lille
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