Der mal schnell gefragt Fred...

  • Mirabelle07
Kennt sich jemand mit dem Vorgehen bei der afrikanischen Schweinepest aus?
Bei uns wurde auf einem Maisfeld bei 2 Toten Wildschweinen ASP festgestellt.
Jetzt wurde das Feld mit Strom eingezäunt und zusätzlich fest umzäunt. Wurde vom Veterinäramt begleitet.
Es sollen sich ca 100 Schweine dort aufhalten, die dort jetzt sterben sollen. Ohne Wasser...

Ich komme darauf nicht klar. Warum schießt man sie nicht einfach?
Warum müssen die kläglich verdursten?
Ist das so rechtens?
 
  • SaSa22
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Hi Mirabelle07 :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Das würde ich direkt das Vet-Amt fragen.

Edit: Ich habe gelesen, dass die Schweine, wenn sie erkranken, innerhalb von wenigen Tagen sterben. Möglicherweise geht man davon aus, dass das hier bereits der Fall ist?

Dennoch finde ich die Maßnahme, wenn das so stimmt, extrem fragwürdig und mich würde ebenfalls eine Begründung interessieren.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Barneby
Eine Begründung des zuständigen VetAmtes wird sein, dass es seuchentechnisch eher ungünstig ist, die Tiere rauszuschiessen. Da verteilt sich dann munter das Blut der Tiere, die mit einer sehr unschönen Seuche in Kontakt gekommen sind.

Ich bezweifle auch, dass die Tiere verdursten. Die ASP wird das schnell erledigen...
 
  • Dunni
Ich schätze der wichtigste Punkt, Seuchenrechtlich, ist, dass kein Schwein da raus kommt um die Krankheit weiter zu tragen. Würde man jetzt die Deckung zerstören und die Schweine schießen, geraten sie in Panik und die Gefahr ist groß dass eins durchbricht.
 
  • Coony
Vielleicht weil man Schweine in einem halbwegs eingezäunten Feld nicht sicher schießen kann?
Bei der Jagd müssten an den anderen 3 Seiten ja Leute stehen, die sie zurück treiben - die wären dann extrem gefährdet, bzw. müssten ja auch mit Waffen ausgestattet sein und schießen, wenn die Schweine auf sie zu rennen.

Also insgesamt sehr unschön und nicht in "schön" zu lösen.
Vergiften kannst du sie ja auch nicht.
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Barneby
Ich schätze der wichtigste Punkt, Seuchenrechtlich, ist, dass kein Schwein da raus kommt um die Krankheit weiter zu tragen. Würde man jetzt die Deckung zerstören und die Schweine schießen, geraten sie in Panik und die Gefahr ist groß dass eins durchbricht.

Das sowieso. Zaunmaterial hat jedes Bundesland in Massen für den Fall der Fälle gelagert.

ASP in nem großen konventionellen Betrieb...gute Nacht. Will kein Mensch.


Edit: es gibt schon sogenannte Saufänge. Aber bei rund 100 Tieren ist das halt auch so eine Sache. Wie gesagt, es verteilt sich durch das Schießen dann ja das Blut von Tieren, die an einer der "Big 5" der Tierseuchen erkrankt sind.
 
  • Mirabelle07
Ok, bei ca. 100 Schweinen wirklich nicht so einfach mit einfach schießen, aber ich denke nicht, dass alle bereits erkrankt sind, Inkubationszeit wird es ja auch geben.
Also würden sicher viele verdursten.
Klar, geht dann schneller, aber irgendwie empfinde ich das schon als ziemliche Tierquälerei.
Das Feld hat ca 18 ha und ist nicht wirklich quadratisch.

Die Ernte muss ja vernichtet werden und es darf offiziell 3 Jahre nix angebaut werden.
Der Mais, der da steht ist aber seit vielen Jahren für die Verbrennung zu Biogas gedacht.
Gilt das dann trotzdem?
 

Anhänge

  • 20220911_213543.jpg
  • lektoratte
Inkubationszeit wird es ja auch geben.
2-14 Tage, m.W.

Wenn da aber die ersten Schweine schon tot liegen, muss man davon ausgehen, dass alle anderen auch erkrankt sind oder noch erkranken werden.

Zum Biogas:

Weiß ich nicht.

Ich weiß, dass es früher so war, dass biologische Abfälle der Sicherheitsstufe 3 und 4 (4 wäre zB Ebola) wie radioaktive Abfälle zu behandeln waren, also nicht verbrannt werden durften, weil ja "Teile davon bei der Vebrennung in die Umgebung gelangen könnten".
Hat sich unser Prof. sehr drüber aufgeregt, weil er meinte, einen sichereren Weg als die zu verbrennen, gäbe es praktisch nicht. Dabei ginge alles Lebendige halt kaputt.

Kann sein, dass da mittlerweile nachgebessert wurde. Man hatte damals gerade erst das erste S4-Labor in Deutschland eingerichtet (in Hamburg), und es gab noch keine speziellen Vorschriften dafür.

Andererseits musst du das ganze Zeug (den Mais) ja erstmal ernten und zur Anlage bringen. Und dabei ist es ja nicht hermetisch abgeschlossen und es sind große Mengen. Da kommt vielleicht doch kontaminiertes Material in Kontakt mit der Umwelt, was halt nicht passieren darf.
 
  • Barneby
Zum einen der Transport zur Biogasanlage, (man fährt ja mit dem Bulldog durch kontaminiertes Gelände und dann munter durch die Gegend), zum anderen wird ja der Schmodder aus der Biogasanlage, also das Gärgut, das nach übrig bleibt, später als Dünger aufs Feld ausgefahren. Da würde man also auch hier wieder alles weiterverteilen.

So Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung sind auf den ersten Blick schon ne Hausnummer, aber wenn die Hütte brennt, muss man Schadensbegrenzung betreiben.
 
  • Coony
BSE wo alles auf einem Hof gekeult wurde/wird - inklusive Haustiere.

Ist das bei Vogel- und Schweinegrippe auch noch so?
 
  • heisenberg
2-14 Tage, m.W.

Wenn da aber die ersten Schweine schon tot liegen, muss man davon ausgehen, dass alle anderen auch erkrankt sind oder noch erkranken werden.

Zum Biogas:

Weiß ich nicht.

Ich weiß, dass es früher so war, dass biologische Abfälle der Sicherheitsstufe 3 und 4 (4 wäre zB Ebola) wie radioaktive Abfälle zu behandeln waren, also nicht verbrannt werden durften, weil ja "Teile davon bei der Vebrennung in die Umgebung gelangen könnten".
Hat sich unser Prof. sehr drüber aufgeregt, weil er meinte, einen sichereren Weg als die zu verbrennen, gäbe es praktisch nicht. Dabei ginge alles Lebendige halt kaputt.

Kann sein, dass da mittlerweile nachgebessert wurde. Man hatte damals gerade erst das erste S4-Labor in Deutschland eingerichtet (in Hamburg), und es gab noch keine speziellen Vorschriften dafür.

Andererseits musst du das ganze Zeug (den Mais) ja erstmal ernten und zur Anlage bringen. Und dabei ist es ja nicht hermetisch abgeschlossen und es sind große Mengen. Da kommt vielleicht doch kontaminiertes Material in Kontakt mit der Umwelt, was halt nicht passieren darf.
Alles was organischer Natur ist, wird bei der Müllverbrennung praktisch in Kohlenstoff abgebaut. Übrig bleibt nach der Verbrennung nur die giftige Schlacke bestehend aus anorganischem Material also Schwermetallen, Glas, Keramik, Stein, gebundene Metalle (teilweise oxidiert). Die Temperatur ist dabei so hoch und die Filteranlage äußerst effektiv, sodaß die giftigsten Verbindungen, die beim Verbrennen entstehen, wie Furane und Dioxine nicht in die Umwelt gelangen.
 
  • heisenberg
Wenn man sicher gehen will, müsste man die verseuchten verendeten Tiere luftdicht verpacken und dann transportieren.
 
  • Dunni
BSE wo alles auf einem Hof gekeult wurde/wird - inklusive Haustiere.

Ist das bei Vogel- und Schweinegrippe auch noch so?
Zumindest der Nutztierbestand bei Vogelgrippe.
Und bei MKS, wo ich es ziemlich pervers finde, weil es eine Impfung gäbe.
 
  • heisenberg
Im Katastrophenschutzgesetz ist die Beseitigung geregelt. Die Tiere kommen in dichte Behälter, die Sicherheitsbekleidung wird nach Kontakt mit den Tieren ebenfalls fachgerecht entsorgt.
 
  • MadlenBella
Neues Thema:
Ich überlege mit einen Dampfreiniger für die Böden zu kaufen.
Weiss jemand ein Gerät, dass zufällig für Böden und Polster geeignet ist? Kann ich da jeden Dampfreiniger nehmen, dessen Stärke regulierbar ist?

Ich würd auch gern ab und zu Die Couch und das Bett bedampfen, Polsterdampfgeräte habrn aber irgendwie alle eine Düse, die Bodenfampfer sind ja unten geschlossen, oder?
 
  • Piate
Ich hatte einen Kärcher….mit dem konnte man bügeln, Fenster putzen, Böden wischen und auch Polster abdampfen
 
  • lektoratte
Kennt sich jemand mit den Zügen nach Sylt aus und weiß, wie das abläuft?

Hat man zB die Möglichkeit, falls es kein Platz mehr für ein Auto gibt, ab Niebüll auch ohne Auto auf die Insel zu fahren?
Oder geht das nur von woanders aus?

Fahren die Züge der DB und die von dem zweiten Anbieter am selben Terminal ab?

@Crabat ?

Das große Kind fährt übernächste Woche nach Hörnum auf Klassenfahrt, aber die Corona-Regelung ist so, dass erkrankte Kinder schnellstmöglich abgeholt werden müssen. Schnellstmöglich ist eh relativ bei Minumum 8 h Anfahrt, aber... es kann ja unter Umständen so sein, dass man kein Ticket mehr für den Autozug bekommt, und irgendwie muss die Baggage dann ja von der Insel runter.

Wir versuchen, jetzt so eine Art Notfallplan aufzustellen, aber dafür wäre es hilfreich, genau zu wissen, was für Möglichkeiten es gibt.
 
  • kitty-kyf
Puh... Das sind so Dinge über die ich wirklich erst nachdenken würde, wenn es mich trifft und wenn dann kein Platz im Zug wäre, dann würd ich auf den nächsten warten.
Kannst du ja nichts für. Wenn die wollen, dass man sein Kind binnen einer Stunde abholt, dürfen sie eben nicht auf eine Insel fahren.
Aber ich denke mal im Moment ist der Verkehr auf die Inseln (wobei ich ja nur Erfahrung mit usdeom habe) nicht so schlimm, dass man da nicht mit auf den Zug drauf kommt.
 
  • Crabat
Fahren die Züge der DB und die von dem zweiten Anbieter am selben Terminal ab?

@Crabat ?
Es gibt kein „Terminal“. Man fährt dahin und wird per Ampel und/ oder Mitarbeiter in eine Schlange gestellt. Dann steigt man aus und holt sich ein Ticket am Automaten. Das ist so teuer, dass ICH es unmöglich finde da mit dem Auto rüberzufahren. Maske, Taxi, Zug bis Klanxbüll. Da ist ein Parkplatz extra am Bahnhof. Aber man kann auch von Niebüll mit der NOB fahren, aber das Verladen der Autos ist nicht DIREKT am Bahnsteig für Personen. Muss man dann rumfahren.
 
  • Crabat
Also, Du zahlst über 100 Euro (grob um 120 glaub ich) für Hin- und Rückfahrt. Im Leben würde ich das nicht fürs Abholen zahlen, sorry. Maske auf und ab in den Zug, Westerland- Klanxbüll. Dauert ja nicht.
 
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