@heisenberg
Diese Diskussion wird mir jetzt zu mühsam.
Man kann alles zerreden, wenn man es will.
Der Punkt ist: Die theoretische Aussicht auf eine bahnbrechende Therapie eignet sich in der Praxis definitiv nicht immer (tatsächlich sogar sehr oft nicht) als Argument gegen eine Selbsttötung. Aus vielen hier aufgezählten Gründen.
Aber manchmal eben doch.
Diesbezüglich sehe ich tatsächlich keinen Unterschied zwischen seelischen und körperlichen chronischen Erkrankungen.
Ich wollte nur anmerken, dass ich dich (ausnahmsweise
) mal verstanden habe.Dadurch, dass Long-Covid zum einen erst "neu" aufgetreten ist, zum anderen viele Menschen weltweit betrifft, kann man da mehr Hoffnung haben, als bei Krankheiten bei welchen jahrzehntelang nichts Neues entwickelt wurde, oder die so selten sind, dass sich niemand dafür wirklich interessiert
Und es gibt ja auch jetzt schon extreme Fälle, wo Leute sterben wollen. Ich habe mal eine Reportage gesehen, da konnte die Frau nur in einem dunklen Raum mit Kopfhörern (also gegen jegliche Laute) liegen. Die wollte auch sterben und sich mit der Schweiz in Verbindung setzen. Wie es weiter ging, weiß ich nicht. Sie hat jedenfalls nicht "Jahrzehnte" gelitten. Sondern das Leiden in den letzten paar Jahren war so groß, dass sie nicht mehr leben wollte.



