Der-Ich-bin-stinkwütend-Thread

  • Carli
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass manche Ankömmlinge Deutschland von vornherein als Übergangslösung sehen und nicht wieder "flüchten". Manche haben ja auch anderswo schon Verwandte oder Freunde. Umgekehrt kenne ich einen "gut ausgebildeten" Neuseeländer der mit deutscher Frau und Kind in Deutschland hängengeblieben ist. Einen ähnlichen Job würde er auch in Neuseeland finden, seine Familie vermisst er sehr aber die Preise sind dort so horrend was Wohnung und Leben betrifft, dass er das in Kauf nimmt. Sind ja auch immer Einzelfallentscheidungen.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Carli :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • bxjunkie
Ja und man sollte schon einmal das große Latinum lernen..es muss nämlich nur die lateinische Bezeichnung des Insekts aufgelistet werden...
 
  • heisenberg
Wenn ich es richtig gelesen habe, sind 2021 rund 25.000 Fachkräfte von außerhalb der EU nach D gekommen. Auf der anderen Seite sind 247.000 Menschen aus Deutschland ausgewandert. Abgesehen davon, dass diese 25.000 nur ein Tropfen auf dem heißen Stein "Fachkräftemangel in D" sind, zeigt es eben auch, dass andere Einwanderungsländer in Europa wesentlich attraktiver sind. Norwegen, Schweden, Luxemburg, Schweiz z.B.
Der Sohn meiner Freundin ist in der Schweiz geboren. Die Familie ist dann nach Deutschland zurück, meine Freundin hat hier eine Firma (Pharmazeutisches Unternehmen) gegründet, ihr Mann war Uniprofessor. Der Sohn hat hier studiert, dann ist er nach dem Studium nach Schweden. Dort hat er geforscht. Es hat ihm gut gefallen. Er hat dort geheiratet und wollte irgendwann mal wieder in die Schweiz. Seit 2 Jahren lebt und arbeitet er jetzt in der Schweiz. Seiner Frau gefällt das Leben dort, ihm nicht. Er will wieder zurück nach Schweden und nicht nach Deutschland. Ich gehe davon aus, dass er das auch macht und dort seine Familie gründet. Wenn man mal im Ausland gearbeitet und gelebt hat, merkt man schnell, daß Deutschland nicht mehr so attraktiv ist, wie es mal war. Ich überlege auch schon, ob ich hier wirklich bis zum Ende leben will. Ein Neffe, eine Nichte und ein Halbbruder von mir haben Deutschland auch schon den Rücken zugekehrt.
 
  • heisenberg
Ja und man sollte schon einmal das große Latinum lernen..es muss nämlich nur die lateinische Bezeichnung des Insekts aufgelistet werden...
Das geht auch mit kleinem Latinum :sarkasmus: . Und es gibt schlimmere Zutaten als Grillen :respekt:
 
  • bxjunkie
Das geht auch mit kleinem Latinum :sarkasmus: . Und es gibt schlimmere Zutaten als Grillen :respekt:
Ja Getreideschimmelkäfer zum Beispiel..da hört sich der lateinische Name weniger ekelhaft an Alphitobius diaperinus. Macht es aber nicht besser.
 
  • heisenberg
Ja Getreideschimmelkäfer zum Beispiel..da hört sich der lateinische Name weniger ekelhaft an Alphitobius diaperinus. Macht es aber nicht besser.
Ich bin ja von berufswegen auch verseucht und lese immer die Zutatenlist, bevor ich etwas neues kaufe., ist praktisch wie ein Automatismus. Ja es gibt gruselige Zutaten im Essen und die wenigstens wissen es, leider.
 
  • Candavio
Millionen Asiaten essen die fast täglich und leben auch noch.
Auch Andreas hat die dort schon gegessen, sie teilweise sogar als durchaus lecker bezeichnet und hat es auch überlebt.
Die getrockneten Mehlwürmer, die ich meinen Piepmätzen füttere, habe ich batürlich auch probiert.
Schmecken wie Ernußflips...;)
 
  • kadde77
Ich hätte jetzt gesagt "So lang es auf der Verpackung angegeben ist.". Dann kann ich entscheiden, ob ich das möchte.

Gestern hatte ich es allerdings mit meinen Eltern davon. Und die können die Inhaltsangaben gar nicht lesen. Schon gar nicht auf die Schnelle im Supermarkt.

Was ich gefühlt noch schlimmer finde, ist sowas wie L-Cystein (auch wenn es nicht aus menschlichem Haar ist).
 
  • snowflake
Millionen Asiaten essen die fast täglich und leben auch noch.
Insekten zu essen, weil man es will / wenn man es weiß, ist eine Sache.
Sie untergejubelt zu bekommen in Speisen, wo man das nicht vermutet, die man womöglich für vegetarisch hält, ist eine andere.
 
  • Joki Staffi
@heisenberg
Mein Bruder ist vor vielen Jahren in die Schweiz. Zwischenzeitlich hatte er überlegt mit Freundin und den Kids zurück zu kommen, mittlerweile nicht mehr. Keine Chance.
Meine Schwiegermutter wandert dieses Jahr aus nach Kanada. Die hatte ein recht großes Pflege Unternehmen. Mit über 120 Mitarbeitern, für die Region hier schon echt groß. Schluss aus, verkauft. Häuser bzw Immobilien werden verkauft, Pflegedienst ist schon verkauft und die verschwindet. Tja, was soll man dazu sagen.

Der neue Eigentümer des Pflegedienstes scheint den übrigens gegen die Wand zu fahren. Der ist Immobilienmakler, hat null Plan von Pflege und wird es nicht schaffen es zu halten.
Also, joar.
 
  • lektoratte
Was ich gefühlt noch schlimmer finde, ist sowas wie L-Cystein (auch wenn es nicht aus menschlichem Haar ist).

Aber das ist doch nur ne stinknormale Aminosäure?

Die ist in jedem Protein enthalten?

In pflanzlichen wie in tierischen.

Jedes Mal, wenn du etwas isst, das Proteine enthält, nimmst du L-Cystein zu dir.

Was genau ist daran ekelig?
 
  • Carli
Es steht auch, was die Deklaration betrifft, schon viel Unsinn im Netz.
 
  • kadde77
@lektoratte: Ja, das ist wohl war. Aber es ist ein Gefühl, nichts rationales. Ich hab das vorhin so hingeschreibselt. Natürlich meine ich nicht L-Cystein an sich. Sondern die Gewinnung aus z.B. Schweineborsten und wenn das dann im Brötchen landet...
 
  • schnitzelchen
Je weniger ein Lebensmittel bearbeitet/ verarbeitet ist, desto weniger „Kram“ ist drin. Ich wüßte gar nicht, was ich hier haben könnte mit unklaren, merkwürdigen Zutaten … oK, bei den Kids finden sich bestimmt Süßkram, aber sonst …
 
  • lektoratte
Natürlich meine ich nicht L-Cystein an sich. Sondern die Gewinnung aus z.B. Schweineborsten und wenn das dann im Brötchen landet...

Da bin ich persönlich absolut schmerzfrei. Es ist ein Pulver, es ist sauber, es landet im Brötchen, im Fitness-Milskhake und vermutlich auch noch in Medikamenten. Naja und?

Penicillin wurde früher aus Schimmelpilzen gewonnen. :nixweiß:

Ganz ehrlich, ich finde es besser, wenn überhaupt, dann werden Schweineborsten verwendet, statt weggeworfen. Geht sowieso viel zu viel von so einem Tier, welches man eigentlich zu großen Teilen verwerten könnte, in den Abfall.

Aber so ist halt jeder anders, und was einen ekelt, kann man sich natürlich nicht aussuchen. :hallo:
 
  • toubab
Je weniger ein Lebensmittel bearbeitet/ verarbeitet ist, desto weniger „Kram“ ist drin. Ich wüßte gar nicht, was ich hier haben könnte mit unklaren, merkwürdigen Zutaten … oK, bei den Kids finden sich bestimmt Süßkram, aber sonst …
So halte ichs auch, keine verarbeitete lebensmittel. Dann fahrt man am besten.
 
  • schnitzelchen
Wobei, wenn ich mich für den Proteinshake entscheide oder ein Medikament nehmen müsste in dem Schweineborsten sind oder Insektenprotein finde ich das auch nicht schlimm oder ekelig: da bin ich bei @lektoratte … ist doch gut, wenn die Reste vom Schwein noch sinnvoll genutzt werden.
 
  • Dunni
Wobei Schlachtabfälle so wie so ziemlich intensiv genutzt werden. Schweineborsten werden z.B. in Form von Haarmehlpellets als Dünger genutzt.
 
  • helki-reloaded
Da bin ich persönlich absolut schmerzfrei. Es ist ein Pulver, es ist sauber, es landet im Brötchen, im Fitness-Milskhake und vermutlich auch noch in Medikamenten. Naja und?

Penicillin wurde früher aus Schimmelpilzen gewonnen. :nixweiß:


Als Veganer/in oder auch Vegetarier/in möchte man das schon wissen, ob Schweineborsten im Essen sind.

Und zwischen Schimmelpilz und einem zu seinen Lebzeiten tierquälerisch gehaltenem, ausgebeutetem und alles andere als rücksichtsvoll transportiertem und getötetem Schwein sehe ich persönlich aus tierrechtlicher Perspektive schon doch einen Unterschied.
 
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