Der-Ich-bin-stinkwütend-Thread

  • MadlenBella
Ne das ist nicht iO. Aber sie haben die Pferde ja versetzt geritten, damit der Bauer nicht vorbeikann. Weil es zu nah für DIESES Pferd gewesen wäre.
In Gefahr bringen darf man eigtl nie jemanden. Ist halt immer die Frage ob das Pferd sie in Gefahr brachte, oder ein Traktor. ;)
Aber erst nachdem sie uns so bedrängt hat, sind wir versetzt geritten. Das war nicht ein kleiner Trecker, sondern ein sehr großer, mit großem, breiten Anhänger.

Ist letztendlich auch egal.
Ich schreibe im Wütend-Thread, weil mich das wirklich sehr wütend gemacht hat. Die hat gesehen dass das PFerd immer nervöser wird (beide übrigens) und kam trotzdem immer dichter. Meine Begleitung konnte den Trecker quasi berühren vom Pferd aus.
Das geht einfach nicht.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi MadlenBella :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • heisenberg
Ich hätte mich da ja auch geärgert.
Viel Glück beim Gespräch.
 
  • matty
Das kann einem sogar mit zwei Hunden passieren, dass der Platz einfach nicht ausreicht, um vorbei zu kommen.
(Allerdings hatte ich bisher immer Glück mit freundlich Bauern. )
 
  • snowflake
Ich habe doppelt Glück. Die Wege hier werden nicht von Gräben begrenzt, in aller Regel auch nicht von Zäunen. Platz zum Ausweichen ist also eigentlich immer. Und mir ist noch kein Bauer von der beschriebenen Sorte untergekommen. Was natürlich auch mit ersterem zu tun haben kann: man hält sie ja nicht auf, also "müssen" sie auch nicht drängeln, sondern können freundlich grüßen.
 
  • hundeundich2.0
Ich habe doppelt Glück. Die Wege hier werden nicht von Gräben begrenzt, in aller Regel auch nicht von Zäunen. Platz zum Ausweichen ist also eigentlich immer. Und mir ist noch kein Bauer von der beschriebenen Sorte untergekommen. Was natürlich auch mit ersterem zu tun haben kann: man hält sie ja nicht auf, also "müssen" sie auch nicht drängeln, sondern können freundlich grüßen.
Die Gräben seitlich der Wege sind halt sehr oft in Niedersachsen (zum Beispiel) , war echt ein Erfahrung ,als meine da mal zu dritt beim Spielen reingefallen sind , und jauche-gemoort wieder auftauchten.:eek:

Ansonsten ist es halt so , wie von Crabat beschrieben , der Reiter unterliegt der STVO.

Wenn Ihr @MadlenBella da öfter reiten möchtet , also das Gebiet Home-Zone ist , das Mädel da öfters Trecker fährt , - würde ich es eher mit bei einem Bier und einem Korn (Apfelsaft und Cola ) besprechen , als da ne Welle zu machen . - Das war doof und unfair von ihr , aber zweite Chance sollte drin sein .

Vor einigen Wochen hatte ich hier so etwas , was schon wirklich Nötigung war ,- und saugefährlich dazu , aber es wäre wirklich Aussage gegen Aussage gewesen ,- für solche Angelegenheiten taugen die "Ortsgruppen" bei Facebook ganz gut , zumindest hier auf dem Land.
Jeder weiß , wer wann wo gemeint war , es werden keine Namen genannt , unsere Ortsbürgermeisterin liked den Post (als gelesen ) , Ruhe ist .

@snowflake Es gibt schon Bauern , die arg kontra Hund sind , hier in RLP hat man das schon öfter zu spüren bekommen ( zu der Zeit , als ich das erste Mal hier gewohnt habe , als diese Anti- Hundekot Kampagne aufkam : Hundehaufen töten Rinder ) , hat mich immer sehr geärgert , denn andererseits bist Du hier monatelang, ob mit oder ohne Hund , mit Unmengen von Schafs shice konfrontiert gewesen .

Aber da in dem Fall war es vielleicht eher so ein ländlicher Zickenkrieg .

Wobei ich das nicht runterspielen will , sicher nicht , die Angst kann ich sehr gut verstehen , die war auch absolut gerechtfertigt.
Wie gesagt , ich würde es nur gegeneinander abwägen , und der Traktorfahrerindie Gelegenheit "zum geordneten (innerlichen) Rückzug geben "
 
  • snowflake
Weswegen wolltet ihr sie denn anzeigen?
Wenn sie es wollten, was ja nicht der Fall ist, dann denke ich doch, dass Nötigung der passende Tatbestand gewesen wäre. Soweit ich weiß, wird Drängeln im Straßenverkehr ggfs. als Nötigung geahndet.
 
  • embrujo
Aus jahrelanger Erfahrung sowohl auf dem Pferd als auch auf dem Trecker kann ich den "Vorfall" auch aus Sicht der Landwirte sehen. Damit will ich keinesfalls die brenzlige Situation für @MadlenBella relativieren.

Treckerfahrer (haben es per se eilig) : Boah, eh, schon wieder Reiter. Können die nicht mal rechts ran, damit ich dran vorbei komme. Ich muss doch sowieso nur bis da vorne, dann bieg ich ab. Und jetzt reiten die auch noch so, dass ich ganz langsam fahren muss. Die wollen mich doch provozieren. Doofe Zicken. *Pferd wird nervös* Und den Gaul hat sie auch nicht im Griff. Dann sollen die doch nicht ausreiten. Überhaupt gibt es vielzuviele Pferde. Braucht kein Mensch. Halten sich an keine Regeln. Und dann reiten sie auch noch über die Wiesen und Felder... S.cheiß Tag.

Lässt sich übrigens auch gut mit RadfahrerInnen austauschen.
 
  • sleepy
Bevor ich nach BW gezogen bin, hätte ich solche Vorfälle vermutlich auch für etwas überspannte Wahrnehmungen der Reiterinnen gehalten. Weil ich solche garstigen, rücksichtslosen Bauern bis dahin noch NIE getroffen hatte. Ganz im Gegenteil. Wer regelmäßig in Wald und Flur unterwegs ist, "kennt" und respektiert sich bei uns Zuhause in der Regel. Man grüßt sich, plaudert auch mal, ruft den Bauern an, wenn einem auf einer seiner Weiden irgendwas auffällt, usw.

Aber daß das auch ganz anders laufen kann, habe ich hier in BW gelernt. Hier herrscht "Krieg" auf den Feldwegen.

Mein Fazit: es liegt wohl nicht am Berufsstand, oder es sind nicht "DIE" Reiter oder "DIE" Hundeleute, es ist eher der Menschenschlag, die Mentalität. Und - leider - wahrscheinlich AUCH die generell zunehmende Verständnis- und Rücksichtslosigkeit.
 
  • DobiFraulein
Also hier - auch BW - herrscht kein Krieg :nee:
 
  • Lucie
260 Millionen Euro sind von Deutschland hilft für die Flutopfer gesammelt worden, es ist beschämend wie wenig davon bei den Betroffenen angekommen ist. Das ist ganz bestimmt nicht im Sinne der Spender, ich bin froh dass wir direkt ans Ahrtal und nicht an Deutschland hilft gespendet haben.
 
  • embrujo
260 Millionen Euro sind von Deutschland hilft für die Flutopfer gesammelt worden, es ist beschämend wie wenig davon bei den Betroffenen angekommen ist. Das ist ganz bestimmt nicht im Sinne der Spender, ich bin froh dass wir direkt ans Ahrtal und nicht an Deutschland hilft gespendet haben.
Das weiß man doch aber, wenn man an Organisationen spendet.
:eek:
 
  • toubab
Yup, die dicksten karren werden hier von unicef und co gefahren.
 
  • Lucie
260 Millionen Euro sind nur möglich da es zu viele eben nicht wissen :(.

 
  • sleepy
Also hier - auch BW - herrscht kein Krieg :nee:
Hier aber. :)
Aus RLP kenne ich das auch nicht, aber hier ist es nun mal so. Die Bauern haben riesige Gerätschaften, fast immer mit Überbreite, weil hier viel größere, zusammenhängende Flächen bewirtschaftet werden, und verhalten sich überwiegend extrem rücksichtslos, rasen über Feldwege, geben EXTRA Gas, wenn Spaziergänger auf den Wegen laufen, usw.
 
  • lektoratte
@sleepy

Ich weiß nicht, wie es bei euch ausschaut, aber hier fährt kein Bauer mehr selbst. Die Flächen sind alle verpachtet und werden von idR osteuropäischen Lohnarbeitern bewirtschaftet. Die teils nach Akkord bezahlt werden.

Und die fahren hier genau so, wie du es beschreibst. Die lassen sich keine Zeit, denn die haben sie nicht.

(Und der eine Landwirt, der noch selbst fährt, ist etwas Psycho, da hängt es von der Tagesform ab.)

Dazu kommt eine generelle Überfüllung der Feldmark mit Spaziergängern an den Tagen, an denen es sich auch gut arbeiten lässt… das wirkt sich nicht nur auf Traktorfahrer aus.

Mir ist im Sommer in Norddeutschland erst aufgefallen, wie viel mehr Abstand auch normale Autofahrer und Radfahrer dort zu Fußgängern lassen als hier.

Aber das ist auch einfacher, wenn du das nicht alle 50 bis 100 m machen musst.

Eine Mentalitätsfrage ist es aber natürlich auch - und die kann ja schon innerhalb eines Bundeslandes arg variieren.

Um mal Urlaubs- und Zweitwohnsitz-Erfahrungen anzubringen: Im Hunsrück waren die Leute definitiv freundlicher und weniger misstrauisch als in Nordhessen.
Und die Frau, die im Siegerland demonstrativ so tat, als würde sie die Polizei anrufen, weil ich mir bei einem Spaziergang zu lange ihre Gartenzwerge und ihre tolle selbstgebaute Gartenwindmühle angeguckt habe, werde ich glaube ich mein Lebtag nicht vergessen. :lol:
 
  • sleepy
@sleepy

Ich weiß nicht, wie es bei euch ausschaut, aber hier fährt kein Bauer mehr selbst. Die Flächen sind alle verpachtet und werden von idR osteuropäischen Lohnarbeitern bewirtschaftet. Die teils nach Akkord bezahlt werden.

Und die fahren hier genau so, wie du es beschreibst. Die lassen sich keine Zeit, denn die haben sie nicht.

(Und der eine Landwirt, der noch selbst fährt, ist etwas Psycho, da hängt es von der Tagesform ab.)

Dazu kommt eine generelle Überfüllung der Feldmark mit Spaziergängern an den Tagen, an denen es sich auch gut arbeiten lässt… das wirkt sich nicht nur auf Traktorfahrer aus.

Mir ist im Sommer in Norddeutschland erst aufgefallen, wie viel mehr Abstand auch normale Autofahrer und Radfahrer dort zu Fußgängern lassen als hier.

Aber das ist auch einfacher, wenn du das nicht alle 50 bis 100 m machen musst.

Eine Mentalitätsfrage ist es aber natürlich auch - und die kann ja schon innerhalb eines Bundeslandes arg variieren.

Um mal Urlaubs- und Zweitwohnsitz-Erfahrungen anzubringen: Im Hunsrück waren die Leute definitiv freundlicher und weniger misstrauisch als in Nordhessen.
Und die Frau, die im Siegerland demonstrativ so tat, als würde sie die Polizei anrufen, weil ich mir bei einem Spaziergang zu lange ihre Gartenzwerge und ihre tolle selbstgebaute Gartenwindmühle angeguckt habe, werde ich glaube ich mein Lebtag nicht vergessen. :lol:

Osteuropäische Arbeiter hab ich hier in der Landwirtschaft noch keine getroffen. Aber es gibt einen großen Lohnunternehmer, der einen Teil der Flächen mit seinen Leuten und seinen nochmal gewaltigeren Maschinen bearbeitet. Ich vermute mal, daß das sogar Flächen sind, die schon in "Schweizer Hand" sind, denn das ist hier zunehmend ein Thema, daß die Schweizer Landwirtschaftliche Flächen übernehmen.

Ansonsten sind es seit Jahren dieselben Herren, aus zwei angrenzenden Dörfern, denen man so begegnet. Ein, zwei hab ich inzwischen soweit, daß sie wenigstens nicht noch zusätzlich Gas geben, wenn ich in den Hang krieche, um Ihnen Platz zu machen - und daß sie mir doch wenigstens (mißmutig) zunicken, wenn ich freundlich winke. Das werte ich für hiesige Verhältnisse schon als sehr freundliches Miteinander. :D

Aber gut, daß du ausgerechnet den Hunsrück als positives Beispiel anführst. Idioten gibt es überall auf der Welt, gar keine Frage, aber es gibt relativ klar erkennbare regionale Unterschiede in der Idiotendichte. ;)
Im Hunsrück gibt's definitiv weniger davon...
 
  • matty
So etwas erlebt man hier nicht.
Allerdings sind auch kaum Menschen unterwegs.
Die einzeln anzutreffenden Hundehalter kennen sie inzwischen und sie grüßen auch.
Allerdings weiß ich nicht, wie das mit denen ist, die mit den riesigen Gülletanks schnell über Wiesen und Felder fahren. Die treffe ich nur mit Abstand.
(Allerdings akzeptieren auch sie ein abgestelltes Auto und sprühen es nicht ein.)
 
  • DobiFraulein
Was für ein hirnloses rücksichtsloses A.Loch muss man sein, um seinen Köter mitten auf nem Feldweg ein riesen Loch buddeln zu lassen? :girl_mad:
 
  • Candavio
Die Platte und die Schrauben, die meinem 81 jährigen Vater nach seinem Sturz in den linken Oberarm eingesetzt wurden, haben dich gelockert und er muss erneut operiert werden.
Ansich nix Großes, aber natürlich unter VN und da er COPD Stufe IV, also schon erheblich, hat, gilt er narkosetechnisch als Höchstrisiko-Patient und muss nach der OP zur Überwachung auf Intensiv.
Tja und da ist Dank der ungeimpften COVID-Patienten nix frei...:sauer:
Jetzt wird mein Vater also mit Schmerzmitteln vollgepumpt, in der Hoffnung das in nächster Zeit mal ein Bett frei wird.
Kann aber dauern, denn "lebendgefährlich" ist sein Zustand ja nicht...:arghh:
 
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