Der-Ich-bin-stinkwütend-Thread

  • sleepy
Ich kann es echt nicht glauben, bin völlig entsetzt..
Hoffentlich schlägt das Schicksal bei den beiden auch mal richtig zu, solche A.löcher:wtf:
Bei dem, der die Katze angefahren hat, KANN ich mir ja vielleicht noch einreden, daß er es nicht gemerkt hat, daß sie ihm vielleicht aus dem hohen Gras am Straßenrand ins Auto gesprungen ist, oder sowas. Kann passieren.
Aber jemand der vorsätzlich mit Vollgas nicht nur eine schwer verletzte Katze überfährt, sondern AUCH NOCH Personen gefährdet, der gehört doch wirklich mal bei seinen Schrumpfhoden gepackt.
:sauer:
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi sleepy :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Lucie
es ist so widerlich mittlerweile, es werden auch Igel bewusst angesteuert obwohl ausweichen möglich wäre, vor Kurzem bei FB ein gerade mal paar Tage ausgewilderter Igel der als Fußball missbraucht wurde und eingeschläfert werden musste, kaputte Welt
 
  • Carli
Seit letztem Jahr sind Bruder und ich ja wieder Dauercamper. Eigentlich waren wir ja immer Camper, das "Dauer" ist eher Corona und der Tatsache, dass er seine Wohnung im Oberharz verkauft hat, geschuldet.
Nun denn. Den Platz an der Ostsee kennen wir von früher, der Wohnwagen gehört immer noch unserem Freund aber die Saisonmiete zahlen wir.
So. Mail vom Platzbesitzer: Er würde gerne auf Ferienplatz umstellen weil man damit 70 Prozent mehr Gewinn machen kann. Er benötigt dafür 80 Plätze und deshalb erhöht er die Miete nächste Saison pro Platz um 350 oder 450 Euro. Das wären dann mal kurz 1800 oder 1900 Euro für Mai- Oktober, Nebenkosten und Duschen excklusiv. Der Herr hat schon einen Platz in Ferienhäuser verwandelt, jetzt also unseren, ideal zum Gelddrucken. :sauer::sauer::dickkopf:
 
  • Crabat
Naja der hatte auch ein Shicejahr.
 
  • Carli
Naja der hatte auch ein Shicejahr.
Ne. Die Dauercamper haben ihm brav die gesamte Saison gezahlt auch wenn sie den Platz nicht oder nur teilweise nutzen könnten. Ohne Dauercamper hätte der alt ausgesehen.
 
  • Crabat
Ja schon, nur seine ganzen Ferieneinnahmen waren ja weg. Und große Plätze zu unterhalten ist ja auch immens teuer.
 
  • heisenberg
Seit letztem Jahr sind Bruder und ich ja wieder Dauercamper. Eigentlich waren wir ja immer Camper, das "Dauer" ist eher Corona und der Tatsache, dass er seine Wohnung im Oberharz verkauft hat, geschuldet.
Nun denn. Den Platz an der Ostsee kennen wir von früher, der Wohnwagen gehört immer noch unserem Freund aber die Saisonmiete zahlen wir.
So. Mail vom Platzbesitzer: Er würde gerne auf Ferienplatz umstellen weil man damit 70 Prozent mehr Gewinn machen kann. Er benötigt dafür 80 Plätze und deshalb erhöht er die Miete nächste Saison pro Platz um 350 oder 450 Euro. Das wären dann mal kurz 1800 oder 1900 Euro für Mai- Oktober, Nebenkosten und Duschen excklusiv. Der Herr hat schon einen Platz in Ferienhäuser verwandelt, jetzt also unseren, ideal zum Gelddrucken. :sauer::sauer::dickkopf:
Das kenne ich teilweise von hiesigen Plätzen aber auch so. Die müssen schon gucken, wo sie bleiben.
 
  • sleepy
Aus Sicht des Betreibers nachvollziehbar. Ein Unternehmer ist nun mal an Gewinnmaximierung interessiert. Mit oder ohne Corona-Krise.
Allerdings verstehe ich auch die Dauercamper. Ausgerechnet die, die dem Platzbetreiber in der Zeit des (eigentlich) totalen Ausfalls noch was eingebracht haben, sind jetzt die Gelackmeierten.
Schon auch ärgerlich.
 
  • heisenberg
Ja, das ist ärgerlich. Aber wenns ums Überleben geht, kämpft man.
 
  • Carli
Ne. Die Dauercamper haben ihm brav die gesamte Saison gezahlt auch wenn sie den Platz nicht oder nur teilweise nutzen könnten. Ohne Dauercamper hätte der alt ausgesehen.
Es gibt einen Platzwart als Mädchen für Alles und dann sicherlich noch Putzpersonal und eine Büroangestellte. Die Kosten dürften sich in Grenzen halten. Mag sein, dass wir seine Ferienhäuser mitfinanzieren, da hatte er sicher massive Ausfälle weil die ja nur Geld einbringen wenn vermietet.
 
  • DobiFraulein
Was ist das dann, wenn nicht der Versuch, seinen Gewinn zu maximieren?
Verluste ausgleichen?

Ich weiß es natürlich nicht - aber nach dem letzten Jahr...
Wenn der noch weitere Plätze hat und nicht nur Dauercamper, was das bestimmt nicht rosig.
 
  • helki-reloaded
Naja der hatte auch ein Shicejahr.

Mindestens. Und obendrauf noch das sichere Wissen, dass man ihm bei einer ähnlichen Lage wieder ohne zu zögern und ohne Rücksicht auf seine Verluste auf unbestimmte Zeit den Hahn zudrehen wird.
 
  • sleepy
Verluste ausgleichen?

Ich weiß es natürlich nicht - aber nach dem letzten Jahr...
Wenn der noch weitere Plätze hat und nicht nur Dauercamper, was das bestimmt nicht rosig.

Naja, sicher versucht er Verluste auszugleichen. Auch. Aber solche Maßnahmen klingen doch sehr nach langfristiger Planung, findest du nicht?

Und für wen war das letzte Jahr schon rosig...?
 
  • snowflake
Und wie schon geschrieben wurde, hätte er mit ausschließlich FH vermutlich mehr Verluste gemacht.
 
  • DobiFraulein
Aber solche Maßnahmen klingen doch sehr nach langfristiger Planung, findest du nicht?
ich kenne weder den Campingplatzbetreiber, noch seine Zahlen ;)

Aber für mich 'klingen' die Maßnahmen tatsächlich erst mal nach gar nix
Vielleicht schwimmt er im Geld und er versucht da nur, langfristig noch mehr Gewinne zu machen.
Genauso gut kann es aber auch ein letzter Strohhalm sein.

Man weiß es einfach nicht, deswegen mag ich so Aussagen nicht so gerne ;)
 
  • Crabat
Pacht? Wartung? Personal? Geräte? Reparaturen? Kredite? ;)
 
  • DobiFraulein
Pacht? Wartung? Personal? Geräte? Reparaturen? Kredite? ;)
und nicht zu vergessen
Am Ende des Tages auch sein eigenes Einkommen, um seine privaten Verpflichtungen zu erfüllen von Altersvorsorge bis Essen und Trinken
 
  • helki-reloaded
Pacht? Wartung? Personal? Geräte? Reparaturen? Kredite? ;)

Krankenversicherung und Rücklagen fürs Alter nicht zu vergessen.

Die Erfahrung hat hier offenbar kaum jemand gemacht, dass von jetzt auf gleich die Einnahmen auf unbestimmte Zeit wegbrechen und jegliche Planungssicherheit dahin ist. Und es dann obendrauf gerne noch heißt "Das ist eben das Risiko der Selbstständigkeit" oder "Dafür muss man doch Rücklagen bilden". Das ist ein echt shice-Gefühl, das ich hier auch wirklich niemandem wünsche. Ich wünsche mir nur, dass man es bei der Thematik im Hinterkopf behält. Die unterschwellige Existenzangst legt auch nicht jeder mit Rückgang der Inzidenzen oder erfolgter Impfung mal eben einfach so ab und macht weiter wie bisher. Ich kann jeden verstehen, der jetzt versucht, möglichst schnell ein Polster zu bilden oder andere bzw. zusätzliche Wege der Einkommensgenerierung zu schaffen, um beim nächsten Lockdown nicht direkt ins Nichts zu rutschen.

Ich weiß nicht, ob der Typ einfach ein Idiot ist oder ob er durch die letzten 1,5 Jahre an den Rand des Ruins gekommen ist oder den Schock seines Lebens bekommen hat und darum versucht, durch eine andere Aufstellung des Betriebs mehr Geld zu generieren (vielleicht bleibt ihm auch nicht mehr so viel Zeit bis zur geplanten Rente?). Beides ist möglich und dazwischen ist sicher auch noch ein großer, großer Graubereich.

Ich finde, nach der harten Coronazeit, in der so mancher Selbstständige seine Existenz verloren hat oder zumindest nah dran ist, kann man ruhig auch mal versuchen, die andere Seite zu sehen, bevor man mit Wut auf die Maßnahmen von betroffenen Selbstständigen reagiert. Für so manchen ist die Pandemie bzw. deren Folgen noch lange, lange nicht vorbei, auch wenn es für viele andere schrittweise immer weiter Richtung Normalität zu gehen scheint.
 
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