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Der-Ich-bin-stinkwütend-Thread

  1. :D

    ...sagte der FDP-Agrarexperte Gero Hocker der Nachrichtenagentur AFP. Wenn bei Problemen "immer wieder pauschal Landwirte verantwortlich gemacht werden", werde das weder der Umwelt noch dem Berufsstand gerecht.

    Herr Hocker, welcher Berufstand bringt denn noch Gülle, Dünger und Pestizide auf die Äcker?

    Die 60 Milliarden Euro pro Jahr, über deren Neuverteilung die EU gerade verhandelt..

    Aha.....
     
    #8141 matti
  2. Wobei ich es tatsächlich recht einseitig finde, wie die Bauern im Moment zum Buhmann gemacht werden.

    Wenn das Gemüse der Umwelt zu liebe künftig etwas teurer produziert und verkauft werden muss, kauft der durchschnittliche deutsche Verbraucher sein günstiges Gemüse halt von irgendwo anders auf der Welt. Es müsste sich so viel mehr ändern... in den Köpfen der Menschen...

    Aber ja, ich weiß... die KSG kauft natürlich nix im Discounter, sondern ausschließlich saisonal im Hofladen des Bauern ihres Vertrauens :)
     
    #8142 DobiFraulein
  3. Den Eindruck habe ich eigentlich gar nicht. Deshalb hab ich ja hier gepostet.

    Die (momentane) Landwirtschaft trägt einen ganz erheblichen Teil zur Klimakreise bei und es wird höchste Zeit, daß da was passiert.

    Deshalb können wir hier ja immer so unbefangen darüber diskutieren. :sarkasmus:
     
    #8143 guglhupf
  4. Ja, da geb ich dir absolute recht.
    Aber die haben natürlich auch Gründe.., und grad bei kleineren Betrieben würde ich Gewinnmaximierung um noch ein paar Prozent jetzt eher ausschließen...

    wenn die zum großen Teil in Deutschland künftig anders produzieren sollen, muss der Verbraucher einfach mitziehen

    edit: dass die im Moment so gefeiert werden, liegt denke ich auch mit an der Anti-Greta-Stimmung im Netz
     
    #8144 DobiFraulein
  5. Habt ihr eigentlich gewusst das die rote Bahn der größte Glyphosatabnehmer ist?
     
    #8145 mailein1989
  6. Freiwilligkeit ist natürlich immer das Beste. Aber manche Dinge müssen manchmal auch einfach verboten werden.

    Wir reden ja hier mal nicht von irgendwelchen Computermodellen oder Langzeitprognosen, sondern von Missständen, deren Konsequenzen wir längst mit unseren eigenen Augen sehen können, und das mittlerweile in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.
     
    #8146 guglhupf
  7. Ja, absolut... aber du kannst heute nicht mehr Produkte, die in anderen Ländern anders produziert werden, einfach so verbieten. Das wird nicht funktionieren...
     
    #8147 DobiFraulein
  8. Die Sachen gehören einfach entsprechend deklariert. Gings darum nicht auch im Maßnahmenpaket ?

    Wo Gentechnik oder Pestizide drin sind, gehört das klipp und klar drauf. Und zwar deutlich.

    Wobei die globale Rumschieberei von Lebensmitteln sowieso mal auf den Prüfstand gehört. Möglicherweise sollten wir da auch umdenken.
     
    #8148 guglhupf
  9. Ja.... aber der Preis sticht mehr ins Auge ;)
    Und... wenn man Lust auf keine Ahnung was für ein exotisches Gemüse hat, das gerade gehyped wird, kauft man nicht die besser angebaute deutsche langweilige Karotte

    Ja, bin ich total bei dir... Gemüse, Obst, Tiere... das ist Wahnsinn
    Aber realistisch betrachtet, glaub ich nicht, dass sich da die Entwicklung der letzten 50-100 (?) Jahre rückgängig machen lässt
     
    #8149 DobiFraulein
  10. Ich denke der Berufsstand "Landwirtschaft" begreift zum ersten Mal, dass Ihnen nicht mehr die Hand vor'm Hintern gehalten wird.

    Das Ganze ist seit der Nachkriegszeit ein "Witz", der von allen Beteiligten mitgespielt wird.
    Die Bauernverbände drohten den Politikern damit "rechter als die CDU/CSU" zu wählen, die Politiker sind gehüpft.

    Dann das Bild des immer jammernden Bauern. Egal wie das Wetter dieses Jahr war, irgendein Bauer hat bestimmt was zu Jammern und tut es auch. Gut für's Wetter können sie in der Tat nichts, aber für den ganzen anderen Shice sind sie sehrwohl verantwortlich und das kriegen sie jetzt von allen Seiten zu spüren.

    An die Situation werden sie sich gewöhnen müssen.
     
    #8150 Coony
  11. Irgendwie witzig, dass sie sich über Hitze/Nässe etc beschweren, aber ja dazu beitragen, dass es immer schlimmer wird.
     
    #8151 MadlenBella
  12. Mein Vater war selbst Landwirt mit Leib und Seele (wobei er die Bezeichnung Bauer bevorzugt), hat aber schon Ende der 70er Jahre seinen kleinen Betrieb aufgeben müssen, was er nie ganz verwunden hat.

    Den (Zitat) "Subventionszores" wollte er nie mitmachen, hielt das schon immer für nichts anderes als ein "künstliches am Leben halten" unrentabler Betriebe im "besten" und ein Unterstützen falscher (Produktions-) Methoden im schlechtesten Fall.

    Nun ist mein Vater alles andere als irgendein verträumter Hippie oder ein Latzhosenöko, und trotzdem ist er schon immer der Meinung, daß diese Form von Landwirtschaft, wie sie sich nach dem Krieg, spätestens jedoch in den 70er und 80er Jahren herausgebildet hat, das Schlechteste und Dümmste ist, was wir uns je haben einfallen lassen.

    Denn es wird allzu gern "übersehen" oder auch vorsätzlich verschwiegen, was da alles mit dran hängt. Angefangen von der Flurbereinigung, dem Verschwinden von Feldrainen und Hecken, und damit dem Verschwinden von wichtigen Lebensräumen für Insekten und Kleintiere, bis hin zum exzessiven Einsatz von Dünger, Gülle und Pestiziden - alles einzig und allein zur Gewinnmaximierung, was uns allen, sowohl den Endverbrauchern wie auch den Landwirten, ganz und gar nicht gutgetan hat und uns bereits in eine Sackgasse geführt hat, in der ein Wendemanöver inzwischen fast unmöglich ist.

    Fest steht: so weitergehen kann es nicht. Die Frage ist nur, wann sich diese Erkenntnis tatsächlich mal flächendeckend verbreitet haben wird und ob es dann nicht längst zu spät ist...?
     
    #8152 sleepy
  13. Ich mag Bauern ja total gern, aber ja, fast jeder Bauer den ich kenne jammert immer:lol:. Und die meisten mögen Veränderungen nicht.

    Manchmal verständlich (Milchpreise), manchmal aber auch richtig übertrieben.......

    Ich persönlich finde es läuft viel falsch in der Landwirtschaft. Nicht nur die Pestizideverwendung sondern auch die Tierhaltung ist zum Teil haarsträubend. Ich kann mich noch an Kälbchen mit um den Hals eingewachsene Ketten und komplett mit vertrocknetem Dreck verschmutzte Kühe bei einem Bauern bei uns im Ort erinnern. Der Tierarzt sah das auch.
     
    #8153 Melli84
  14. In den USA weiß ich nicht was ich von der Schlachtkuhhaltung halten soll.

    Ich habe mich immer gewundert warum die Farmen so "klein" sind. Also ein Wohnhaus und mehrere Schuppen haben, aber irgendwie keinen Stall.

    Lösung, die Rinder haben riesige, riesige Flächen und Wasselöcher, aber keinen Stall.

    Colorado und Kansas haben richtig kalte Winter.
     
    #8154 Melli84
  15. Kälte macht Rindern nix aus. Die bekommen Winterfell. ;) Wind- und Regenschutz wäre schön. Und auch im Winter immer die Wasserlöcher offen halten.
     
    #8155 embrujo
  16. Das ist auch eine andere Rasse. Die meisten sind ganz schwarz. Ich glaube Black Angus oder so ähnlich....
     
    #8156 Melli84
  17. Die sind ursprünglich aus Schottland und sind Freilandhaltung mW gewöhnt.

    Bzw eignen sich dafür.
     
    #8157 lektoratte
  18. Stinkwütend wäre ich übrigens auch geworden, wenn ich - wie eine Bekannte das gestern erlebt hat - schön vor der Haustür für die Dorfkinder ein Tischchen mit Halloween-Deko und einer großen Schüssel voller Süßigkeiten aufgebaut hätte und schon nach kurzer Zeit hätte feststellen müssen, daß nicht nur ALLE Süßigkeiten schon weg sind, sondern die große Schüssel gleich mit.
    Freche Diebe!

    Oder wenn die geschnitzten Kürbisse meiner Kinder vor der Haustür geklaut worden wären...

    Was ist los mit den Leuten? So mies und schäbig!
     
    #8158 sleepy
  19. *optimistisch
    Da habe ich direkt von Landwirten doch schon häufig anderes gehört...

    Ich habe es ja schon mal geschrieben. Die Landwirte räumen hier wo ich wohne (anderswo sicher auch) die Landschaft förmlich aus, man kann dabei zuschauen. Aber "das haben wir schon immer so gemacht" bekommt man dazu zu hören. Eine glatter Selbstbetrug.
    Die Biodiversität schwindet nach und nach, aus vielfältiger Kulturlandschaft wird artenarme Einöde.
    Ich verstehe es nicht. Denn natürlich gibt es sie, die Landwirte, die zeigen, dass es durchaus auch anders geht und dabei die Wirtschaftlichkeit keinesfalls auf der Strecke bleiben muss.
     
    #8159 Lille
  20. Das ist echt daneben. Da hat man dann auch keine lust mehr...

    Ich stelle jedes Jahr eine große Schüssel mit Süßigkeiten raus und eine mit kleinem Spielzeug (Kinder mit Allergien usw). Das ist hier ziemlich üblich wenn man selbst von Tür zu Tür geht.

    Da wurde noch nie alles genommen
     
    #8160 Melli84
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