Der - Es-passt-in-keinen-anderen - Thread....

Wenn ich ehrlich bin, finde ich jetzt auch nicht, dass das den Stempel "rücksichtsvoll" verdient, also ranrufen, aber nicht anleinen ;)

Also wenn ich die Wahl hätte an einem alten Hund vorbeizulaufen, der durch die Gegend schlurft und Blümchen beschnuppert, oder an einem jungen Hund-Halter-Gespann, wo der Hund bei meinem Anblick gerufen, aber nicht angeleint wird, wäre mir Nr. 1 lieber.

Ich habe es z.B. sehr häufig erlebt, dass Hunde, die gerufen werden, zunächst hören und dann das Kommando selbständig auflösen und doch angerannt kommen.

Zudem kann man bei dem Hund, der gerufen wird, auch daran denken, dass er "aus Gründen" gerufen wird. Wenn er dann unangeleint bleibt, kann man da schon auch Bedenken haben, ob er auch beim Halter bleibt ...
Also wenn der Hund hier frei läuft und ich sehe jemand Fremdes entgegenkommen, dann rufe ich (aber nicht panisch oder laut, sondern ruhig oder pfeife kurz), der Hund kommt dann direkt - immer. Dann hebe ich meinen linken (oder rechten) Arm etwas hoch und der Hund weiß, dass er jetzt links (oder rechts) ran und bei mir bleiben soll. Das alles wortlos. Das ist alles sehr entspannt. Und je nachdem wer da kommt (laute, hektische Truppe, betrunkene oder sonst auffällige Leute), leine ich an und es wäre auch kein Problem, den Hund am Halsband zu fassen. Dazu muß ich meine Hand nur ein paar cm nach unten bewegen.
Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und freundliche Gesichter oder ein Danke waren spontane Reaktionen. Also warum sollte ich etwas ändern, was hier super gut läuft.
 
  • 24. Januar 2026
  • #Anzeige
Hi heisenberg ... hast du hier schon mal geguckt?
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Also wenn der Hund hier frei läuft und ich sehe jemand Fremdes entgegenkommen, dann rufe ich (aber nicht panisch oder laut, sondern ruhig oder pfeife kurz), der Hund kommt dann direkt - immer. Dann hebe ich meinen linken (oder rechten) Arm etwas hoch und der Hund weiß, dass er jetzt links (oder rechts) ran und bei mir bleiben soll. Das alles wortlos. Das ist alles sehr entspannt. Und je nachdem wer da kommt (laute, hektische Truppe, betrunkene oder sonst auffällige Leute), leine ich an und es wäre auch kein Problem, den Hund am Halsband zu fassen. Dazu muß ich meine Hand nur ein paar cm nach unten bewegen.
Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und freundliche Gesichter oder ein Danke waren spontane Reaktionen. Also warum sollte ich etwas ändern, was hier super gut läuft.

Ich habe nur geschrieben, wie ich es empfinde.
Asti wurde ja mal richtig schlimm angefallen, wobei er vollkommen friedlich war.
Ich kann dir mal schildern, wie ich schwierige Hundebegegnungen kurz darauf emotional empfunden habe.
Wenn ich gesehen habe, das könnte schief gehen und der Halter hat nur herangerufen, dachte ich:
"Soll ich umkehren? Es sieht so aus, als wenn der Hund hört. Ich glaube wir gehen weiter. Man soll ja weiter gehen. Wenn es schief geht, verzeihe ich mir nicht, dass wir nicht umgekehrt sind. Aber es sieht gut aus. Es wird gut gehen."
...
"Wenn der Hund doch nicht hört, trete ich ihn. Ich habe Wanderschuhe an. Ich habe zwar einen Sehnenriss im Knöchel, aber ich werde trotzdem voll zutreten. Ich hoffe, ich zieh das durch. Ich hoffe, ich habe da keine Hemmung. Und gleichzeitig ziehe ich das Pfefferspray aus meiner Tasche. Die Tasche hängt rechts. Lasche hoch. Pfefferspray raus. Ich spray dem in die Augen. Okay, wir kommen immer näher. Der Hund fixiert uns. Also ... wenn er kommt ... Leine nach hinten ziehen und nach vorne treten. Gleichzeitig Pfefferspray raus. Wenn das nichts nützt, kämpfen wir zusammen. Egal, ob ich gebissen werde."
...
"Oh, jetzt schaut er den Halter an. Wirkt alles positiv. Wir sind fast vorbei."
...
Und dann kommt ein sehr freundliches, fast euphorisches und erleichtertes "Danke", weil ich merke, dass mein Schreckensszenario nicht Wirklichkeit wird und der Hund doch hört. Also ein "Danke" bedeutet da nichts, wenn es um ängstliche Menschen geht ;)

Es braucht - auch für einen Hundehalter eine Zeit - bis man nach sowas wieder normal tickt.

Mit Leine hätte ich mir viel weniger Gedanken gemacht. Das ist für mich tausend Mal sicherer.

Damit will ich nicht sagen, dass du dich falsch verhältst. Meine Gedanken waren mein Problem. Aber besonders "rücksichtsvoll" ist es in meinen Augen halt trotzdem nicht ;) Ich verstehe daher tatsächlich nicht, weshalb du snowflake da so negativ wertest ...
 
Ich habe nur geschrieben, wie ich es empfinde.
Asti wurde ja mal richtig schlimm angefallen, wobei er vollkommen friedlich war.
Ich kann dir mal schildern, wie ich schwierige Hundebegegnungen kurz darauf emotional empfunden habe.
Wenn ich gesehen habe, das könnte schief gehen und der Halter hat nur herangerufen, dachte ich:
"Soll ich umkehren? Es sieht so aus, als wenn der Hund hört. Ich glaube wir gehen weiter. Man soll ja weiter gehen. Wenn es schief geht, verzeihe ich mir nicht, dass wir nicht umgekehrt sind. Aber es sieht gut aus. Es wird gut gehen."
...
"Wenn der Hund doch nicht hört, trete ich ihn. Ich habe Wanderschuhe an. Ich habe zwar einen Sehnenriss im Knöchel, aber ich werde trotzdem voll zutreten. Ich hoffe, ich zieh das durch. Ich hoffe, ich habe da keine Hemmung. Und gleichzeitig ziehe ich das Pfefferspray aus meiner Tasche. Die Tasche hängt rechts. Lasche hoch. Pfefferspray raus. Ich spray dem in die Augen. Okay, wir kommen immer näher. Der Hund fixiert uns. Also ... wenn er kommt ... Leine nach hinten ziehen und nach vorne treten. Gleichzeitig Pfefferspray raus. Wenn das nichts nützt, kämpfen wir zusammen. Egal, ob ich gebissen werde."
...
"Oh, jetzt schaut er den Halter an. Wirkt alles positiv. Wir sind fast vorbei."
...
Und dann kommt ein sehr freundliches, fast euphorisches und erleichtertes "Danke", weil ich merke, dass mein Schreckensszenario nicht Wirklichkeit wird und der Hund doch hört. Also ein "Danke" bedeutet da nichts, wenn es um ängstliche Menschen geht ;)

Es braucht - auch für einen Hundehalter eine Zeit - bis man nach sowas wieder normal tickt.

Damit will ich nicht sagen, dass du dich falsch verhältst. Meine Gedanken, waren mein Problem. Aber besonders "rücksichtsvoll" ist es in meinen Augen halt trotzdem nicht ;)
Ok, jetzt verstehe ich deine Anwort besser.
Vielen Leuten sieht man die Angst an, dann leine ich natürlich auch an. Und bei Unbekannten mit Hund sowieso.
 
Ich mag auch keine überfüllten Hundestrände.
Ich war im letzten jahr in Nordspanien und habe dort aus unserer Dobigruppe eine Halterin mit 2 Dobi-Mädels getroffen. Die ging den ganzen Weg zum Strand ohne Leine mit den Hunden, am Strand spielten Kinder Volleyball, Leute mit und ohne Hunde liefen dort. Es war einiges los. Der eine (kupierte und ziemlich große) Dobi war ein Balljunky und lief in einem Affentempo zu den spielenden Kindern hin. Es ist nix passiert. Die Kinder nahmen das sehr gelassen und der Hund war nicht aggressiv. Aber der rannte auch zu jedem Hund hin, provozierte die teilweise auch. Auch gegenüber Odin war die Hündin nicht ganz sauber und ich mußte aufpassen. Für mich war das gar nix. Meine Augen waren überall und ich hatte Streß damit. Dann an ner ruhigen Stelle ließen wir Odin dann mit denen laufen. Bis die Hündin wieder unfair wurde. Odin hat sich sehr sauber verhalten, aber ich traf mich dann nicht mehr mit ihr. Die Halterin sah aber alles so extrem locker, auch dass der Hund einfach zu Menschen lief.

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Anhänge

Ich liebe unseren Hundestrand in Italien. Der einzig freilaufende Hund war was Windhundartiges und der lief am Wassersaum in so einem Tempo, dass der angeleinte Tano sich so schnell gar nicht empören konnte.
 
Ja, wir haben in Spanien dann auch noch sehr schöne Strände gefunden. Sehr einsam, da man da erst Mal ne Strecke hinwandern mußte.
Wir sind eh nicht die Typen, die sich stundenlang an den Strand legen;)
 
Ich mag auch keine überfüllten Hundestrände.
Ich war im letzten jahr in Nordspanien und habe dort aus unserer Dobigruppe eine Halterin mit 2 Dobi-Mädels getroffen. Die ging den ganzen Weg zum Strand ohne Leine mit den Hunden, am Strand spielten Kinder Volleyball, Leute mit und ohne Hunde liefen dort. Es war einiges los. Der eine (kupierte und ziemlich große) Dobi war ein Balljunky und lief in einem Affentempo zu den spielenden Kindern hin. Es ist nix passiert. Die Kinder nahmen das sehr gelassen und der Hund war nicht aggressiv. Aber der rannte auch zu jedem Hund hin, provozierte die teilweise auch. Auch gegenüber Odin war die Hündin nicht ganz sauber und ich mußte aufpassen. Für mich war das gar nix. Meine Augen waren überall und ich hatte Streß damit. Dann an ner ruhigen Stelle ließen wir Odin dann mit denen laufen. Bis die Hündin wieder unfair wurde. Odin hat sich sehr sauber verhalten, aber ich traf mich dann nicht mehr mit ihr. Die Halterin sah aber alles so extrem locker, auch dass der Hund einfach zu Menschen lief.

Da bin ich absolut bei dir.
Ich bin auch lieber da, wo es ruhig ist und ich finde so was wie mit dem Dobi auch nicht in Ordnung.
Sehe ich am Strand auch immer wieder.
Wir hatten eigentlich genau so eine ähnliche Hündin mal als Nachbarin im Ferienhaus. Nur war sie kein Dobi, sondern ein Gordon Setter.
Am Strand war sie dann einfach weg. Außerhalb der Saison dürfen Hunde alle Strände nutzen, der Halter hatte sie nicht mal im Blick. Die war weg, forderte Leute zum spielen auf, ging zu anderen Hunden. Und sie war schon recht zickig anderen Hunden gegenüber.
Sowas nervt mich dann auch, weil es Konsequenzen für alle haben kann.
 
:)Also im Sommer wollte ich hier nie und nimmer sein……..wir sind gerade in gafanha da boa hora……Portugal…….wir tingeln bis Ende Februar von oben nach unten und zurück…..angenehme 14 grad und sehr wenig Menschen……….im Sommer ist hier die Hölle los……momentan sind wir immer fast alleine am Strand……für uns passt das
 
:)Also im Sommer wollte ich hier nie und nimmer sein……..wir sind gerade in gafanha da boa hora……Portugal…….wir tingeln bis Ende Februar von oben nach unten und zurück…..angenehme 14 grad und sehr wenig Menschen……….im Sommer ist hier die Hölle los……momentan sind wir immer fast alleine am Strand……für uns passt das
Sieht Mega aus! Link zur Unterkunft? Was habt ihr für Temperaturen?
 
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