Also wenn der Hund hier frei läuft und ich sehe jemand Fremdes entgegenkommen, dann rufe ich (aber nicht panisch oder laut, sondern ruhig oder pfeife kurz), der Hund kommt dann direkt - immer. Dann hebe ich meinen linken (oder rechten) Arm etwas hoch und der Hund weiß, dass er jetzt links (oder rechts) ran und bei mir bleiben soll. Das alles wortlos. Das ist alles sehr entspannt. Und je nachdem wer da kommt (laute, hektische Truppe, betrunkene oder sonst auffällige Leute), leine ich an und es wäre auch kein Problem, den Hund am Halsband zu fassen. Dazu muß ich meine Hand nur ein paar cm nach unten bewegen.Wenn ich ehrlich bin, finde ich jetzt auch nicht, dass das den Stempel "rücksichtsvoll" verdient, also ranrufen, aber nicht anleinen
Also wenn ich die Wahl hätte an einem alten Hund vorbeizulaufen, der durch die Gegend schlurft und Blümchen beschnuppert, oder an einem jungen Hund-Halter-Gespann, wo der Hund bei meinem Anblick gerufen, aber nicht angeleint wird, wäre mir Nr. 1 lieber.
Ich habe es z.B. sehr häufig erlebt, dass Hunde, die gerufen werden, zunächst hören und dann das Kommando selbständig auflösen und doch angerannt kommen.
Zudem kann man bei dem Hund, der gerufen wird, auch daran denken, dass er "aus Gründen" gerufen wird. Wenn er dann unangeleint bleibt, kann man da schon auch Bedenken haben, ob er auch beim Halter bleibt ...
Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und freundliche Gesichter oder ein Danke waren spontane Reaktionen. Also warum sollte ich etwas ändern, was hier super gut läuft.






