Der - Es-passt-in-keinen-anderen - Thread....

  • Barneby
Ich mag keine Kontrollen von Schweinebetrieben.

Grundsätzlich ist das mit den Nutztierhaltungen oft so eine Sache. Masthähnchen oder Rinder in Anbindehaltung sind auch unschön. Aber die Schweine hängen mir immer ein wenig mehr nach.
 
  • SaSa22
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Hi Barneby :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • matty
Dabei ist die Anbindehaltung m.E. bereits extrem schlimm und wohl auch partiell in DE bereits verboten worden, da mag ich mir den Rest gar nicht vorstellen.
 
  • Barneby
Dabei ist die Anbindehaltung m.E. bereits extrem schlimm und wohl auch partiell in DE bereits verboten worden, da mag ich mir den Rest gar nicht vorstellen.
Da hast du natürlich recht und ich will auch gar nicht ausschließen, dass ich mich einfach bei den Rindern daran "gewöhnt" habe und ich da auch bereits etwas abgestumpfter bin? Ich war ja jetzt fast 2 Jahre in einem sehr rinderstarken Landkreis und jetzt sind es halt in erster Linie die Schweine.

So oder so. Das mit den Nutztieren ist wirklich ein Elend.
 
  • heisenberg
Ja, wenn Du in einer Bioregion lebst und fährst dann mal in Regionen mit Maßentierhaltung, dann wirst Du richtig wütend, wenn Du diese Tierhaltung siehst. Es ist soo traurig und es passiert gefühlt GAR NICHTS.
 
  • matty
Da hast du natürlich recht und ich will auch gar nicht ausschließen, dass ich mich einfach bei den Rindern daran "gewöhnt" habe und ich da auch bereits etwas abgestumpfter bin? Ich war ja jetzt fast 2 Jahre in einem sehr rinderstarken Landkreis und jetzt sind es halt in erster Linie die Schweine.

So oder so. Das mit den Nutztieren ist wirklich ein Elend.

Und da gibt es noch Anbindehaltung nicht nur als Einzelfall?
Dort, wo die Verbote ausgesprochen wurden, waren es wohl nur noch Einzelfälle.
Anderes kann ich mir heute gar nicht vorstellen.
 
  • lektoratte
Ich glaube, das hängt von der Betriebsgröße ab.

Edit:
Hmmh, anscheinend doch nicht?

 
  • Barneby
Und da gibt es noch Anbindehaltung nicht nur als Einzelfall?
Dort, wo die Verbote ausgesprochen wurden, waren es wohl nur noch Einzelfälle.
Anderes kann ich mir heute gar nicht vorstellen.

Klar, ich glaube, in Bayern sind es aktuell noch etwa 30 % der Betriebe. Müsste nachlesen, aber es sind nicht wenige. Erlaubt ist es jedenfalls noch, aber es ist ein auslaufendes Haltungssystem.

Es sind halt eher die kleinen Betriebe, alte Landwirte mit noch 20 Tieren oder halt kleine Nebenerwerbslandwirte, die die Anbindehaltung haben. Für die lohnt halt eine Millioneninvestition für einen modernen neuen Stall nicht, also rödeln sie so weiter.

Alle anderen haben natürlich investiert (oder müssen es tun), haben nen Laufstall mit Melkroboter und Pipapo. Dann aber natürlich auch eine entsprechende Masse an Tieren, damit sich das alles irgendwie rechnet.
 
  • matty
Erschreckend.
Es gibt aber bereits Verbote, die auch vor Gericht bestand hatten und wenige Kühe im Nebenerwerb ohne Anbindung, z.B. die Holländen am vorherigen Wohnort.und jetzt kaufe ich das Fleisch, wenn ich mal welches kaufe, aus Freilandhaltung. Dort allerdings ohne Milchkühe.
 
  • Barneby
Erschreckend.
Es gibt aber bereits Verbote, die auch vor Gericht bestand hatten und wenige Kühe im Nebenerwerb ohne Anbindung, z.B. die Holländen am vorherigen Wohnort.und jetzt kaufe ich das Fleisch, wenn ich mal welches kaufe, aus Freilandhaltung. Dort allerdings ohne Milchkühe.

An Urteilen weiß ich nur das Urteil in Münster? Gibt es da tatsächlich schon mehr?

Aber ja, besser als nichts, da brauchen wir nicht diskutieren. Trotz alle dem ist die Anbindehaltung mehr Standard, als man es sich wünschen würde und wird es auch noch einige Jahre bleiben.

Auch bei uns in BY gibt es natürlich Nebenerwerbslandwirte, die ein paar Rinder haben und diese toll halten. Ich will nicht nur auf alle schimpfen ;)

An manchen Tagen beschäftigt es mich halt mehr, an anderen weniger.
 
  • bxjunkie
Heute morgen beim Gassi gehen, sehe ich plötzlich neben mir was laufen auf der Höhe von einem EFH , dachte so "hu ein Eichhörnchen?" Neee ...zu dunkel und die sind noch schneller. Im selben Moment kommt das Tier zurück und verschwindet in einem Loch im Weg direkt neben der Einfahrt..oops eine Ratte :woot: Die sind wieder schwer im kommen hier die Viecher, ich hab schon so einige Löcher dicht gemacht im Garten und vorgestern hab ich ne tote Ratte in Garten gefunden:arghh: Der Nachteil wenn man auf dem Land lebt.
 
  • Carli
Heute morgen beim Gassi gehen, sehe ich plötzlich neben mir was laufen auf der Höhe von einem EFH , dachte so "hu ein Eichhörnchen?" Neee ...zu dunkel und die sind noch schneller. Im selben Moment kommt das Tier zurück und verschwindet in einem Loch im Weg direkt neben der Einfahrt..oops eine Ratte :woot: Die sind wieder schwer im kommen hier die Viecher, ich hab schon so einige Löcher dicht gemacht im Garten und vorgestern hab ich ne tote Ratte in Garten gefunden:arghh: Der Nachteil wenn man auf dem Land lebt.
Dazu braucht es kein Land.
 
  • Crabat
Da mein Schutzdiensthelfer auch Landwirt ist, hat er mir heute gesteckt, dass in meinem Lieblingsgassigebiet ein Bioland- Schlachthof gebaut wird.
Eigentlich eine feine Sache. „Mein“ Schäfer muss seine Tiere dann nur noch 3 Minuten lang fahren. Außerdem wird es ein Betrieb sein, der auch Weideschlachtungen zerlegen darf und damit ermöglicht. Denn die Tiere müssen innerhalb von 2 Std nach Tötung zerlegt werden und daran scheitern manche Landwirte, wegen den Anfahrtswegen.
Aber wie es so ist…niemand will einen Schlachthof dort wo es schön ist. Nerve mich selbst ein bisschen.
Naja, vielleicht kann ich für mein Barf dort auch etwas abbekommen. Ommmm.
 
  • Dunni
An und für sich wirklich eine gute Sache.
Generell gibt es eher ein Aussterben kleiner Schlachthöfe.
Dadurch wird es für Landwirte, die einen stressfreien/armen Tod für ihre Tiere wollen, zunehmend schwer einen zu finden, bei dem man das sicher stellen kann.
Auf Arbeit mussten wir da in den letzten Jahren auch Abstriche machen, jetzt ist die Genehmigung für Weideschuss vorhanden.
 
  • Crabat
Wir haben einen ganz kleinen privaten Schlachtbetrieb im Ort. Der macht das super. Aber leider a) keine Schafe und b) nicht Bioland- zertifiziert. Wir kaufen trotzdem dort, weil es eben ein kleiner Familienbetrieb ist, bekomme auch jede Woche meinen Pansen und Bläma dort. Aber nutzt vielen Landwirten ja nichts, leider.
 
  • heisenberg
An und für sich wirklich eine gute Sache.
Generell gibt es eher ein Aussterben kleiner Schlachthöfe.
Dadurch wird es für Landwirte, die einen stressfreien/armen Tod für ihre Tiere wollen, zunehmend schwer einen zu finden, bei dem man das sicher stellen kann.
Auf Arbeit mussten wir da in den letzten Jahren auch Abstriche machen, jetzt ist die Genehmigung für Weideschuss vorhanden.
Hier gibt es einen Bio-Metzger, der auch auf seinem Gelände schlachtet, überwiegend die Tiere von den hiesigen Biohöfen. Aber er hat die Schlachtungen auch schon limitiert. Das Fleisch schmeckt sehr, sehr gut und er ist auch ausgezeichnet für seine Qualität. Und für Hunde gibts ein großes Angebot. Ich bin froh drum. Gibts aber sehr, sehr selten; leider.
 
  • Barneby
@Dunni Tatsächlich Schuss oder meinst du Bolzenschuss?
 
  • Dunni
@Dunni Tatsächlich Schuss oder meinst du Bolzenschuss?
Schuss.
Es gibt hier aber auch jemanden, der mit Fangstand und Bolzenschuss auf die Betriebe kommt, wenn die Tiere an Fangfressgitter gewöhnt sind ist das die einfachere Lösung, weil man nicht noch einen Jäger mit entsprechender Genehmigung braucht.
 
  • Schorschi
Klasse!



Und andere knicken ein, weil sie eine gelbe Karte bekommen könnten.
 
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