"Der dürfte ohne weiteres bei mir einziehen"-Thread

Eine Selbstauskunft ausfüllen zu lassen, bevor man überhaupt die Interessenten live erlebt hat (und vorallem in Kombi mit dem Hund!) macht einfach keinen Sinn.

Was nutzt es, wenn auf dem Papier alles prima ist, aber offensichtlich ist, dass der Hund einfach bei den Interessenten fehl am Platz ist, weil das Handling Moppelkotze ist? Papier ist geduldig und am Telefon erzählen kann man auch viel.

Ich hatte mehr als einmal Leute, die Interesse an einem Hund mit "special effects" (wie es so schön heißt) hatten und sich dann beim Zusammentreffen mit dem Hund als Flopp herausgestellt haben.
 
  • 19. Januar 2026
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Hi Barneby ... hast du hier schon mal geguckt?
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Die TS'ler werden sich dabei schon was gedacht haben, um nach dem ersten Sichten der Bögen direkt die ersten aussieben zu können.
Jein, das ist tatsächlich auch bei uns immer wieder in der Diskussion. zB der Punkt "wie geduldig schätzen sie sich bei der Eingewöhnung ein" in unserem Kontaktformular ist so gesehen erstmal völlig unnötig. JEDER schreibt da rein, dass er geduldig ist. Für den einen heißt das, dass es ok ist wenn die Katze nach dem Umzug ein paar Tage etwas scheuer ist, der andere kann damit leben wenn sie erstmal nen Monat unterm Schrank lebt :kp:
Das müssen wir umformulieren damit es aussagekräftiger wird.

Andere Sachen lassen sich einfacher abklären, Katzenbabys aber definitiv nur eins sind halt raus. Oder wenn schon klar ist, dass die Gegend für Freigang null geeignet ist.
Und ganz klar setzen Vermittler unterschiedliche Schwerpunkte. Der eine Verein vermittelt Katzen nur in Wohnungshaltung, der andere nur in Freigang. Der eine ist froh, wenn die Katzen ausziehen, der andere möchte jedes Detail des späteren Lebens bestimmen. Und natürlich alles dazwischen.
 
Eine Selbstauskunft ausfüllen zu lassen, bevor man überhaupt die Interessenten live erlebt hat (und vorallem in Kombi mit dem Hund!) macht einfach keinen Sinn.

Was nutzt es, wenn auf dem Papier alles prima ist, aber offensichtlich ist, dass der Hund einfach bei den Interessenten fehl am Platz ist, weil das Handling Moppelkotze ist? Papier ist geduldig und am Telefon erzählen kann man auch viel.

Ich hatte mehr als einmal Leute, die Interesse an einem Hund mit "special effects" (wie es so schön heißt) hatten und sich dann beim Zusammentreffen mit dem Hund als Flopp herausgestellt haben.
Ich geb dir prinzipiell Recht - ob es passt sieht man immer erst live. Aber das es nicht passt, kann man vorher manchmal schon abklären. Nicht wegen der Frage nach einem eingezäunten Garten (außer vielleicht bei Hunden die nicht spazieren geführt werden können) aber je nach dem was sonst so geschrieben/abgeklärt wird....
Wenn man genug Zeit oder nicht so viele Interessenten hat, ist natürlich ein Telefonat immer besser. Die Kapazitäten mit jedem zu telefonieren der mal kurz was fragen will, ein Tier auf Facebook süß fand aber den Text dazu nicht gelesen hat, mal schnell fragen möchte ob wir Katzenbabys haben... haben wir aber einfach nicht. Und da ist es manchmal schon einfach ein Zeichen, dass jemand WIRKLICH ein Tier möchte, wenn sie sich die Mühe machen den Fragebogen auszufüllen.

Sicher verpasst man so auch mal einen guten Interessenten. Aber ich hätte zumindest für einen rein Ehrenamtlich geführten Verein ohne feste Öffnungszeiten jetzt keine bessere Lösung.
 
Ja, wer weiß, hätte der „Assi“ Aus Sleepys Post eine Fragebogen ausgefüllt und nicht gleich angerufen, hätte der Bullterrier evtl einen Interessenten gehabt ;)
 
Ich denke, was man gut vorher abklären kann, sind z.B. Fragen zum Thema Treppen und Co - bei uns ist z.B. die Grundfläche klein und es gibt mehrere Etagen.
Für Hunde, die nicht Treppensteigen sollen, wären wir nur bedingt geeignet.
(Also: einen kleinen Hund könnten wir tragen. Ein großer hätte es woanders sicher besser. Etc.)
 
Wenn es so viele Interessenten gibt, dass man gar nicht alle kennenlernen kann, muss man halt irgendwie selektieren, klar.
Da stimme ich zu.
Aber @Candavio wenn es um ein grobes Abtasten geht, machen viele Fragen keinen Sinn oder sind übergriffig. Wie bspw. meine Personalausweisnummer hilft, um zu entscheiden, ob ich geeignet bin, einen Hund kennenzulernen, erschließt sich mir nicht. Solche Fragen helfen sicherlich nicht, die Anzahl der Menschen, die man überhaupt zu Gesicht bekommt, zu erhöhen.
Oder warum mein Beruf relevant ist oder ich die Adresse (Hallo DSGVO?) meiner "Urlaubsvertretung" angeben muss.
Da machte es doch viel mehr Sinn zu fragen, wie ich den Arbeitsalltag mit Hund zu gestalten gedenke oder ob ich mir Gedanken gemacht habe was passiert, wenn ich mal ins Krankenhaus muss.
 
@Lille

Ich könnte mir vorstellen, solche Fragen kommen zustande, weil die Vereine vor Ort den Fragebogen vor dem Gespräch und den Aufnahmebogen von nach der Entscheidung zusammenziehen, um dann nicht nochmal was ausfüllen zu müssen.

Aber „Hallo DSGVO“ ist natürlich ein berechtigter Einwand dagegen.
 
Nunja, das sind aber zwei grundverschiedene Dinge. Ein Übernahmevertrag ist ja drei Schritte weiter.
Aber gibt es einen Beruf, der mich disqualifiziert, einen Hund zu bekommen? Umgekehrt, meine reine Berufsbezeichnung kann alles und nichts sein, auf das, was ich tatsächlich mache, kommt da wohl keiner.
Und was die Adresse Dritter angeht, die würde ich so oder so nicht aufschreiben.
 
Da stimme ich zu.
Aber @Candavio wenn es um ein grobes Abtasten geht, machen viele Fragen keinen Sinn oder sind übergriffig. Wie bspw. meine Personalausweisnummer hilft, um zu entscheiden, ob ich geeignet bin, einen Hund kennenzulernen, erschließt sich mir nicht. Solche Fragen helfen sicherlich nicht, die Anzahl der Menschen, die man überhaupt zu Gesicht bekommt, zu erhöhen.
Oder warum mein Beruf relevant ist oder ich die Adresse (Hallo DSGVO?) meiner "Urlaubsvertretung" angeben muss.
Das finde ich auch deutlich zu weit gehend.
 
Eine Selbstauskunft ausfüllen zu lassen, bevor man überhaupt die Interessenten live erlebt hat (und vor allem in Kombi mit dem Hund!) macht einfach keinen Sinn.
Schön und gut, wenn man als verantwortlicher Vermittler in einem TH arbeitet. Wenn man z.B. als Auslandstierschützer mit weit verstreuten Pflegestellen arbeitet, bekommt man als Vermittler die Interessenten normalerweise (meiner Erfahrung nach) überhaupt nicht zu Gesicht, sondern kommuniziert nur schriftlich und telefonisch. Einen Eindruck bekommt man da sicherlich auch.
 
@Lille

Ich könnte mir vorstellen, solche Fragen kommen zustande, weil die Vereine vor Ort den Fragebogen vor dem Gespräch und den Aufnahmebogen von nach der Entscheidung zusammenziehen, um dann nicht nochmal was ausfüllen zu müssen.

Aber „Hallo DSGVO“ ist natürlich ein berechtigter Einwand dagegen.
Selbst wenn, sind das auch irgendwann Fragen, die mich als Vermittler nichts mehr angehen.
Ich finde es wichtig im Vermittlungsgespräch zB darauf einzugehen, was der Tierarzt heutzutage so kosten kann und auf die Möglichkeit einer Krankenversicherung hinzuweisen.

Zu fragen, als was der Interessent arbeitet, wie viel jemand verdient oder gar einen Verdienstnachweis zu verlangen gehört in meinen Augen nicht dazu.
 
Ja, wer weiß, hätte der „Assi“ Aus Sleepys Post eine Fragebogen ausgefüllt und nicht gleich angerufen, hätte der Bullterrier evtl einen Interessenten gehabt ;)
Damals gab es allerdings noch kein (oder "gerade so"?) Internet. Da existierten solche Selbstauskunftsbögen noch gar nicht und es blieb einem sowieso nix anderes übrig, als anzurufen. ;)

Ich bin grundsätzlich wirklich dafür, daß die Vereine genaue Informationen abfragen und auch schon vorab "aussieben".
Nur war ich / waren wir halt bei unserer letzten Hundesuche halt echt auch mal die "Leidtragenden" dieses Systems, weil gerade auf dem Papier solche ehrlichen Selbstauskünfte in kurzen Antwortspalten wohl durchaus auch negativer rüber kommen können, als in einem persönlichen Gespräch.
 
Wie gesagt, bei uns waren diese Bögen immer nur eine Grundlage für das/die später/en Gespräch/e.
Die PersoNr. brauchte es für Direkt-Adoptionen aus dem Ausland, die dürfen sie auch rein rechtlich einholen. Eine Kopie deselben nicht, was ich auch immer kommuniziert habe.
Was wir beruflich machen und wie hoch in etwa das Haushaltseinkommen ist, kann ich bei dem, was Tiere heute "kosten" absolut nachvollziehen.
Z.B. wenn man einen Hund wie Zabi adoptiert, den auf Grund seiner Leishmaniose keine KV genommen hätte, oder nur zu horrenden Beiträgen...
Deswegen landen ja genügend im TH.
Adresse von der "Zweit-Familie" wurde nie gefragt, man war nur begeistert, das unser künftiger Hausgenosse sowas hat...
 
Die PersoNr. brauchte es für Direkt-Adoptionen aus dem Ausland, die dürfen sie auch rein rechtlich einholen.
Ich spreche über Inlandstierschutz und wie gesagt nicht vom Vertrag. Da hätte ich auch kein Problem mit.

Im übrigen finde ich es natürlich richtig, Dinge vom Interessenten zu erfragen, aber ich bin da wohl auch eher Typ persönliches Gespräch. Das bringt ja beide Seiten viel weiter. ;)
 
Die PersoNr. brauchte es für Direkt-Adoptionen aus dem Ausland, die dürfen sie auch rein rechtlich einholen.
Darf ich fragen, wozu? Wie wurde das begründet?
Ich musste gerade zufällig gestern wieder eine Person legitimieren, für eine Behörde.
Und selbst die Behörde schreibt ganz klar, die Ausweisnummer darf geschwärzt werden.

Ich bin da aber auch zugegeben grade bissel empfindlich, nachdem gerade einem Bekannten von mir zwei seiner Firmenkonten an der Barkasse der Bank leergeräumt wurden, nachdem sich irgendein Typ mit einem gefälschten Ausweis als meinen Bekannten ausgegeben hat.
Was wir beruflich machen und wie hoch in etwa das Haushaltseinkommen ist, kann ich bei dem, was Tiere heute "kosten" absolut nachvollziehen.
Und dann?
Dann sagst du irgendwas.
Wollen sie das dann nachgewiesen haben?
Gehaltsabrechnung, Steuerbescheid, Kontoauszug?
Ich kann verstehen, dass man sich irgendwie absichern muss. Aber was nutzt da irgendeine Angabe auf nem Fragebogen.
Da erfährt man doch viel mehr wie die Leute drauf sind, wenn man mit ihnen spricht.
 
Schön und gut, wenn man als verantwortlicher Vermittler in einem TH arbeitet. Wenn man z.B. als Auslandstierschützer mit weit verstreuten Pflegestellen arbeitet, bekommt man als Vermittler die Interessenten normalerweise (meiner Erfahrung nach) überhaupt nicht zu Gesicht, sondern kommuniziert nur schriftlich und telefonisch. Einen Eindruck bekommt man da sicherlich auch.

OK, ich gebe zu, ich hab dabei den Auslandstierschutz geistig komplett übergangen. Liegt aber auch daran, dass diese Option für mich (!) nicht in Frage käme.
 
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