Der "Alles über Pferde"-Thread

  • Crabat
Er hat gesagt, dass auf seinem Hof gebarrt wird?
Nein, er sagt ja vor Jahren mal öffentlich „erlaubt ist, was keiner bemerkt“ oder so in der Art. Ich denke bei aller Naivität sollte da klar sein, wie er zu allerhand Mitteln und Methoden steht.
 
  • SaSa22
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Hi Crabat :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lupita11
Nein, er sagt ja vor Jahren mal öffentlich „erlaubt ist, was keiner bemerkt“ oder so in der Art. Ich denke bei aller Naivität sollte da klar sein, wie er zu allerhand Mitteln und Methoden steht.
Ah okay. Alleine für diese Aussage müsste er schon eine Ansage von Verband bekommen.
 
  • Crabat
Ah okay. Alleine für diese Aussage müsste er schon eine Ansage von Verband bekommen.
Jein. Ich mag den nicht besonders, aber ehrlich gesagt fand ich das fast sympathisch. Er eiert halt nicht rum, wie der Rest.
 
  • lupita11
Bei den Sprüngen ist es mMn auch eine Frage wie man den Tieren beibringt, dass eine Berührung des Sprungs ein Fehler ist. Die Stangen liegen nur auf, damit es keine Verletzung gibt. Von allein weiß ein Pferd (oder Hund) erstmal nicht, dass eine fallende Stange ein Fehler ist. Passiert ja nichts dabei. Es muss also eine Konsequenz erfolgen, damit ein Verständnis der Übung entsteht.
Da gehe ich nicht mit. Man könnte genauso Springturnier veranstalten, ohne die Pferde vorher zu barren. Nur dann wohl nicht über so absurde Höhen.

Also ich nehme damit, es ist für mich keine Entschuldigung für Schmerz,dass man den Tür damit beibringen will, was in unseren Augen falsch ist.
 
  • lupita11
Jein. Ich mag den nicht besonders, aber ehrlich gesagt fand ich das fast sympathisch. Er eiert halt nicht rum, wie der Rest.
Ja das stimmt, da hat du Recht. zeigt halt,dass es null Interesse gibt, dass Tierleid zu stoppen.
 
  • Crabat
Da gehe ich nicht mit. Man könnte genauso Springturnier veranstalten, ohne die Pferde vorher zu barren. Nur dann wohl nicht über so absurde Höhen.

Also ich nehme damit, es ist für mich keine Entschuldigung für Schmerz,dass man den Tür damit beibringen will, was in unseren Augen falsch ist.
Ich sagte nicht, dass man dafür Barren muss. Aber eine Konsequenz muss erfolgen. Auch bei niedrigen Sprüngen, sonst latscht Dir jedes abgeklärte Pferd da durch. Warum auch nicht. :)
 
  • lupita11
Ich sagte nicht, dass man dafür Barren muss. Aber eine Konsequenz muss erfolgen. Auch bei niedrigen Sprüngen, sonst latscht Dir jedes abgeklärte Pferd da durch. Warum auch nicht. :)
Es blieben halt die Pferde übrig, die trotzdem springen. Da sehe ich kein Problem. außer der Zeit, die der Mensch mit einem "Nichtsnutz" bzw. schauen Pferd "verplempert".

Aber solange das Geld verdient wird und werden muss, wird auch nichts ändern - außer die Zuschauer würden komplett wegbleiben.
 
  • Crabat
Hmmmm. Ne da ich gehe ich dann nicht mit. „Die die trotzdem springen“ sind ja auch oft sehr unsichere, bisschen depperte Pferde. :asshat:
Man kann die Hindernisse auch fest machen, dann gehts wirklich nur darum rüber zu kommen. Wie im Gelände. Und die berühren ständig ;)
 
  • lupita11
Hmmmm. Ne da ich gehe ich dann nicht mit. „Die die trotzdem springen“ sind ja auch oft sehr unsichere, bisschen depperte Pferde. :asshat:
Man kann die Hindernisse auch fest machen, dann gehts wirklich nur darum rüber zu kommen. Wie im Gelände. Und die berühren ständig ;)
bin gerade raus, muss mich selbst beim Langlaufen quälen :D
 
  • einbiest
Hat jemand den Bericht gesehen? Das scheint ja feinster Journalismus zu sein.

Wohl typisches RTL Niveau :asshat:
 
  • snowflake
Ich habe nicht den ganzen Bericht gesehen, aber einen Teil, der vorab gezeigt wurde. Und da hatte eine Mitarbeiterin heimlich und über eine ganze Zeit immer wieder mitgefilmt, wie gebarrt wurde, und das wurde gezeigt.
Und es wurde ganz kurz gezeigt, wie die "Undercover-Journalistin" Stangen findet, die mit Stacheln ummantelt sind. Dazu sollte es in dem eigentlichen Bericht mehr geben, aber den habe ich wie gesagt nicht gesehen.

Das mit der zerbrochenen Latte fand ich auch albern.
 
  • lupita11
Gesehen habe ich ihn leider auch nicht.
 
  • lupita11
"Natürlich werden wir juristische Schritte dagegen einleiten. Es ist nicht hinzunehmen, dass heimlich auf meinem privaten Grund und Boden gefilmt wurde."
Hier ein Statement Beerbaums zum Beitrag:


Werden nicht auch die Pferdebeine mit einer schmerzempfindlich machenden Salbe eingerieben? Von daher ist für mich die Diskussion, ob das gezeigte Touchieren oder Barren ist, völlig schnurz...
 
  • snowflake
Beerbaum HAT es aber offen ausgesprochen. Daher ist die Empörung ja wohl auch bisschen lächerlich.
Das kann man auch anders sehen. Ich sehe nicht, dass ein solcher Umgang mit Tieren dadurch besser wird, dass man dazu steht.
Und wenn ich ein Verhalten inakzeptabel oder auch empörend finde, dann gilt das für das Verhalten, nicht für das Rumeiern.

Und daran, dass es illegal und somit eben nicht erlaubt ist, ändert eine solche Aussage wie "erlaubt ist, was nicht entdeckt wird" nun mal auch nichts.
Dann wäre ja jedes illegale Verhalten okay, solange man nicht erwischt wird. Kann ja wohl nicht sein, Herr Beerbaum.
 
  • snowflake
"Natürlich werden wir juristische Schritte dagegen einleiten. Es ist nicht hinzunehmen, dass heimlich auf meinem privaten Grund und Boden gefilmt wurde."
Wieso denn, wenn er die Person nicht erwischt hat? Dann war es doch nach seiner Logik erlaubt?
 
  • snowflake
Von daher ist für mich die Diskussion, ob das gezeigte Touchieren oder Barren ist, völlig schnurz...
Finde ich eh unglaublich. Was, barren darf man nicht mehr? Gut, nennen wir es jetzt touchieren, das ist nicht verboten. :gerissen:
 
  • Crabat
Natürlich macht es das nicht besser, Barren ist ja auch kein Graubereich, sondern klar verboten.
Aber die Empörung der Szene und der Tierschützer nach der Reportage ist dann lächerlich. Ist ja nichts Neues.

Die Salbe ist Capsaicinhaltig, aber ob die auch drauf war, weiß man ja nicht. Aber auch die Salbe ist gängiges Mittel und altbekannt.
 
  • lektoratte
Aber die Empörung der Szene und der Tierschützer nach der Reportage ist dann lächerlich. Ist ja nichts Neues.

Das ging mir bei der Meldung allerdings auch durch den Kopf.

Vielleicht ist das so ein Niedersachsen-internes Ding, aber dass Beerbaum das zumindest phasenweise gemacht hat und auch nicht offen abgelehnt hat, war doch auch vor Jahren schon bekannt?

Da gab es doch auch schonmal Untersuchungen zu, auch wenn es lange, lange her ist?

(Edit: Da trainierte er noch bei Schockemöhle, und war auf Videos, die das Barren zeigten, mindestens als Zuschauer zu sehen. Ohne Widerspruch zu erheben.)

Der war mir jedenfalls seitdem latent suspekt, und doch ganz sicher nicht nur mir?

Das ist ja fast, wie wenn man sich an den Worringer Platz in D stellt und "erstaunt" darüber berichtet, dass sich da "neuerdings" (brandaktuell! Nie gesehen und nie gehört!) die Drogenszene trifft?
 
  • embrujo
Das ging mir bei der Meldung allerdings auch durch den Kopf.

Das ist ja fast, wie wenn man sich an den Worringer Platz in D stellt und "erstaunt" darüber berichtet, dass sich da "neuerdings" (brandaktuell! Nie gesehen und nie gehört!) die Drogenszene trifft?
Nur war es früher nicht medial so präsent, vor allem in den social media.
Da hat sich vielleicht die "Szene" drüber unterhalten aber nicht Lieschen Müller bei Facebook.

Ich finde es gruselig, dass sich da in den letzten 40 Jahren fast nichts getan hat.
 
  • snowflake
Vielleicht ist das so ein Niedersachsen-internes Ding, aber dass Beerbaum das zumindest phasenweise gemacht hat und auch nicht offen abgelehnt hat, war doch auch vor Jahren schon bekannt?
Mir nicht.
Das ist ja fast, wie wenn man sich an den Worringer Platz in D stellt und "erstaunt" darüber berichtet, dass sich da "neuerdings" (brandaktuell! Nie gesehen und nie gehört!) die Drogenszene trifft?
Und DAS ist mir noch viel weniger bekannt. Ich wusste bis eben nicht mal, dass es in D einen Worringer Platz gibt.

Darf ich mich jetzt über das Barren empören?
 
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