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Das wilde Dorfleben - von der Stadt aufs Land :-)

  1. Wir sind wohl durch, was die Zusammenführung betrifft.
    Seit gestern Abend haben wir unser Schlafzimmer zurück. Es lebe das Wasserbett :)
    Die Türen die Hundegitter stehen offen, jeder kann also überall hin.

    Gestern Abend ging die Hundetür auf und Lucky stapfte ins Wohnzimmer :eek:
    Er sah sich um und ging dann weiter in die Küche, wo er laut maunzend auf ein Milkie wartete.
    Mittlerweile schläft er nur noch stundenweise im Heizungsraum und die meiste Zeit im oberen Katzenzimmer.
    Muffin ist noch vorsichtig, zeigt aber, dass er sich wohl fühlt.

    Trevor erstaunt uns immer wieder: Wir haben noch nie so einen dreisten Kater gehabt. Er klaut alles Essbare, wenn man ihn lässt und macht auch vor Brot nicht halt. Er kann ohne Probleme auf die Arbeitsplatte oder die Couchlehne springen, obwohl sein Hinterbein sehr hoch amputiert wurde und er infolgedessen hinten nur "halb" aussieht. Das ist schon gewöhnungsbedürftig, wenn man ihn das erste Mal sieht, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt. Er ist dadurch auch kein bisschen behindert und unglaublich schnell.

    Heute hörte ich ein deutliches Knurren von der Couch und sah davor einen sehr bedröppelten Kalle und eine ebenso bedröppelte Lotta. Trevor hatte sich lang auf dem Sofa ausgestreckt und wollte Kalle und Lotta nicht hochlassen, die auch ein gemütliches Plätzchen suchten. Das gab Mecker von mir, indem ich ihn mir schnappte und vor dem Wohnzimmer absetzte. Das machte ihm aber mal so gar nichts. Kalle und Lotta fanden es prima und krabbelten erleichtert auf ihre Lieblingsplätze.

    Lotta ist nun fast 6 Monate hier. Sie ist ein bezaubernd sanftes Mädchen und so anhänglich und liebevoll, dass uns oft das Herz aufgeht. Kalle liebt sie und sie liebt Kalle, wobei er wenig zu sagen hat. :) Das nimmt er aber großmütig hin.
    Wenn sie uns morgens wieder sieht, ist die Freude riesengroß. Sie mag es, eng an uns geschmiegt zu liegen und seufzt dabei behaglich.
    Ihr Gesäuge hat sich sehr zurückgebildet und sie sieht gesund und glücklich aus.
    Ihr Lachen in dem faltigen Gesicht ist ansteckend und ihre Laune immer super. Alles ist toll.

    Auf den Spaziergängen ist sie lebenslustig, lebendig und temperamentvoll und zieht Kalle mit, auch wenn er gegen ihr Tempo keine Chance hat. Ein Ruf reicht und sie kommt angeschossen, wild propellernd, um fröhlich vor uns zu hüpfen. Auf ein "Weiter" tollt sie dann wieder los.
    Ihre 5 Minuten hat sie immer zu Anfang des Spaziergangs. Dann rennt sie hakenschlagend über die Felder, in großen Kreisen und fast explodierend vor Lebensfreude.

    Es wirkt so viel länger als 6 Monate, dass sie nun bei uns ist. Sie hat sich fest an uns gebunden und zeigt immer wieder, wie sehr sie es genießt, umsorgt zu werden und nichts regeln zu müssen.

    Seit einigen Tagen begegnen wir auf unseren Spaziergängen immer wieder einem Fuchs. Er ist traumschön, mit gepflegtem Fell und wirkt vor Gesundheit strotzend. Mittlerweile scheint er begriffen zu haben, dass von uns keine Gefahr ausgeht und flieht nicht mehr ins Unterholz, sondern nur ein Stück weiter. Dann schaut er uns aufmerksam aus der Ferne zu, wie wir vorbeigehen. Mittlerweile sogar im Stehen. Davor hat er sich, anstatt zu fliehen, flach auf den Boden gedrückt, selbst die Ohren hatte er dabei angelegt.

    Das geht, weil unsere Hunde keinen deutlichen Jagdtrieb haben. Wenn ich den Fuchs sehe, rufe ich die Hunde heran und sie bleiben bei mir, auch wenn sie ihn bemerkt haben. sobald wir vorbei sind, gibt es dann ein paar Leckerli. Wie schön, dass ihnen das wichtiger ist als der Fuchs.
    Ich freue mich jedes Mal, wenn wir ihn sehen und bin froh, dass die Füchse hier nicht gejagt werden dürfen. So brauche ich mir keine Sorgen zu machen, dass ihm was passiert.
    Letztens wurden auf dem großen Feld das Heu zu Ballen gepresst und offensichtlich war das für ihn eine Art "All you can eat Buffet"
    Er lief angstfrei zwischen den Traktoren herum, die die Ballen aufsammelten und es störte ihn auch nicht, dass die Bauern zwischendurch auf dem Feld herumliefen. Er hielt einen Sicherheitsabstand zu ihnen, flüchtete aber nicht. Und die Bauern hatten offensichtlich kein Problem mit ihm.

    Lachen musste ich, als es so heiß war und er am Waldrand in der Sonne lag. Auf dem Rücken, den Bauch in die Sonne haltend, die Vorderpfoten abgeknickt auf der Brust und dösend. Als er uns wahrnahm, rollte er sich herum und schaute uns mit wild schnüffelnder Nase und spielenden Ohren an, blieb aber liegen.

    Nächstes Wochenende habe ich Geburtstag. Letztes Jahr waren wir an dem Tag in Holland, um Paco ein schönes letztes Wochenende zu gestalten und ihn dann gehen zu lassen. Und dann blieb er doch noch 3 Monate und nahm noch so viel mit :love:
    Ich glaube, dass, wenn er uns von da aus sehen kann, wo er jetzt ist, er mit allem einverstanden ist.

    Wenn das Wetter gut ist, fahren wir für 4 Tage nach Holland und ich bin sicher, dass ein paar Tränen fließen werden, wenn wir das erste Mal ohne ihn am Strand sind. Gleichzeitig werde ich glücklich sein, mit Kalle, Lotta und Krümel. Es ist, wie es ist und es ist gut so.

    Wir hatten ja vor, die Asche von Paco am Strand zu verstreuen, sobald wir wieder da sind. Ob wir das wirklich machen, weiß ich aber noch nicht. Ihn ganz loszulassen fällt mir irgendwie so schwer.
    Auf der anderen Seite haben wir mittlerweile 8 Urnen im Wohnzimmer im Regal:
    Meg-Meg, Paule, Smu, Paco, Franzi, Emma, Chufi und Kamikatz.
    Die kleinen viereckigen Urnen von Emma, Chufi, Meg-Meg und Franzi sind gestapelt und ich befürchte, dass zumindest Franzi das nerven würde. *lach*
    Es ist ja aber nur das verbrannte Erdenkleid des jeweiligen Tieres und ich habe das Gefühl, dass es irgendwann Zeit wird, da was zu ändern. Ich weiß aber noch nicht wie.
     
    #5301 Paulemaus
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Es hört sich alles so schön “rund“ an. Das freut mich für alle “Beteiligten“ und ich wünsche euch, dass ihr ganz lange so zusammen bleibt.
     
    #5302 embrujo
  4. So gerne wie Paco im Meer war, würde ich seine Asche dort verstreuen.
    Er ist doch eh immer bei euch, wird es immer bleiben und ich bin sicher, auch wenn am Strand ein paar Tränchen kullern, ihr werdet dabei lachen und euch an Paco's dortigen Spaß erinnern.
    Wenn ich es wäre....
    Strand, Sonnenuntergang, ihr und die Hunde.... und dann, im letzten Licht, würde ich Paco's Asche dem Meer anvertrauen...:bye:
     
    #5303 Candavio
  5. Ich gebe zu, ich kann die Urnen nicht ''loslassen'', wenn ich es tun wuerde, haette ich das Gefuehl, ich wuerde die 'kids'' aussetzen - but that's me, LOL.
     
    #5304 Madeleinemom
  6. Krümelchen ist uns heute durchgebrannt. Das KRÜMELCHEN!!!
    Eben noch auf dem Spaziergang hinter uns und dann war er weg. Als ob die Erde ihn verschluckt hätte. Hat sie natürlich nicht, er war im Blühstreifen verschwunden. Und dahinter schloss sich ein hohes Getreidefeld an.

    Wir riefen, pfiffen, lockten mit lautem "Jam-Jam". Krümel blieb verschwunden. Zuerst fuhren wir mit meinem Auto die Wege ab, die mein Auto schafft. Ein Spaziergänger, der seinen sehr alten Hund am Silo ausführte, packte seinen Hund ins Auto und suchte mit. Nach fast 2 Stunden fuhr Chris heim, um mein Auto gegen den Landrover zu tauschen, damit wir auch quer über gemähte Wiesen fahren können. Derweil rief ich mich an der Stelle, wo wir das Dackeltier zuletzt gesehen hatten, heiser und der Spaziergänger durchkämmte den anliegenden Wald.

    Große Sorgen habe ich mir eigentlich nicht gemacht. Die Bauern und Jäger kennen Krümel und wissen, dass er aufgrund seiner Blindheit keine Gefahr darstellt. Er würde keinem anderen Tier etwas tun. Und ganz sicher würde er nicht über den Fuchs stolpern - der würde sich schon vorher vom Acker machen.
    Ich bin davon ausgegangen, dass er was Spannendes gerochen hat (ich tippe auf läufige Hündin) und er mal nachschauen wollte, wo sie ist. Dabei wird er die Orientierung verloren haben. Im hohen Gras oder Feld ist er nicht so sicher wie auf normalen Wegen und hat Schwierigkeiten, den Weg zu finden.

    Dann hörte ich den Landrover den Berg hochkommen und als Chris um die Kurve bog, machte er mit Lichthupe und dem Daumen-hoch-Zeichen deutlich, dass er offensichtlich schon fündig geworden war.
    Am Silo kam ihm nämlich auf dem Weg zu uns ein sehr müdes, sehr schmutziges Krümelchen entgegen, das offensichtlich sehr erleichtert war, dass er wieder aufgegabelt wurde.

    Wir suchten dann noch den netten Mann im Wald, um ihm vom Sucherfolg zu berichten und ihn zu seinem Auto zurückzufahren. Natürlich bedankten wir uns sehr, dass er tatsächlich zwei Stunden mit uns gesucht hat. Seine Antwort: "Das ist doch selbstverständlich, so unter Tierhaltern. Meiner war auch schon mal weg, aber mittlerweile ist er zu alt."
    Er verabschiedete sich von Krümel mit den Worten: "Du wirst bestimmt heute gut schlafen", winkte fröhlich zum Abschied und fuhr davon.

    Zuhause stürzte sich Krümel erst mal auf den Wassernapf und nun pennt er.
    Tja, wir hätten das GPS wohl besser an seinem als an Lottas Halsband befestigen sollen :)
     
    #5305 Paulemaus
  7. Ohne Worte,- das Krümmelchen,- und Gott sei dank mit guten Ausgang .
    Aber in der Zeit geht man durch die Hölle
    Drück Euch mal
     
    #5306 Grinschy
  8. Der Fuchs ist eine Füchsin :)

    Ich schwärme Chris schon seit Tagen vom Fuchs vor. Auf dem Spaziergang heute hatte ich große Hoffnung, ihm den Fuchs zeigen zu können. Auf dem Hinweg des Rundwegs war sie nicht da, aber als wir von oben herunterkamen, meinte ich, sie in weiter Entfernung über das Feld neben dem Silo huschen zu sehen.
    Zuerst versperrten uns Bäume und Büsche und die Windungen die Sicht. Dann kamen wir um die letzte Ecke und sahen sie, immer noch weit weg. Wir riefen die Hunde heran und beobachteten sie. Dabei fiel uns ein braunes Gewusel um sie auf: "Sie hat Welpen, mindestens 2!"

    Die Füchsin saß und schaute aufmerksam herum. Sie wurde offensichtlich auf uns aufmerksam, denn plötzlich purzelten 3 Fuchswelpen ins Unterholz. Die Alte behielt uns genau im Auge, wie eine Statue sitzend. Unsere Hunde blieben brav bei uns. Beim Silo verlor sie uns aus dem Blick, weil unser Auto dahinter stand. Wir packten die Hunde in die Boxen und schlichen zurück, bis wir sie sehen konnten.
    Sie saß immer noch sehr aufmerksam da und ihre Kleinen waren nicht zusehen.
    Sie schaute genau in unsere Richtung
    Plötzlich bellte sie heiser, sprang auf, bellte nochmal und verschwand mit einigen Sätzen ins Unterholz.

    Bisher habe ich sie nur allein gesehen. Ich vermute, dass das heute einer der ersten Ausflüge der Welpen war.
    Das war so ein tolles Erlebnis :love:

    Sie stehen hier unter Jagdschutz. Das war zunächst ein Experiment, um zu schauen, ob es jagdliche Regulierung braucht oder nicht. Das Projekt lief zunächst auf 5 Jahre. Es ist grade verlängert worden, weil sich alle einig sind, dass es eine Regulierung nicht braucht. Schmecken tun sie wohl auch nicht, also können sie nun ungestört leben.

    Auf dem Spaziergang gab es noch ein anderes Highlight:
    Unsere Runde gleicht einem Y. Am Ende sind die Wege nah beieinander. Wir kamen mit den Hunden an und sahen, dass auf der anderen Seite ein Paar mit einem Hund läuft. Unsere Hunde liefen leinenlos, der andere auch. Die Hunde sahen sich. Okay, bis auf Krümel. Aber Lotta und Kalle standen und schauten in die Richtung des anderen Hundes, der ebenso stehengeblieben war und zurück schaute.

    Wir riefen die Hunde zu uns, wobei Kalle eine 2. Aufforderung brauchte. Er hätte halt gerne noch weiter geschaut. Der andere Hund wurde von seinem Frauchen mit Pfiff gerufen. Er zögerte ebenfalls kurz, dann stürmte er zu seinen Haltern. Sie gingen geradeaus weiter.
    Halter winkten sich zu.
    Wir warteten, bis sie um eine Kurve waren und freuten uns über unsere Hunde :)
    Wir freuten uns aber auch, dass der andere Hund genauso klasse war.

    Wir hatten das Dackeltier heute natürlich besonders genau im Auge. Vor allem, als er an derselben Stelle eifrig im Gras schnupperte, an der er gestern verschwunden war. Was er doof fand und durch seine lange Schnauze mit den stramm zurückgezogenen Lefzen zeigte. Und dann fiel er auch noch in eine matschige Pfütze. Wir gingen einen Waldweg, der nur in der schmalen Mitte mit der Grasnarbe trocken war. Rechts und links waren in den Fahrspuren große Pfützen.
    Er tippelte missmutig auf dem schmalen Grat, rutschte ab und stand bis zum Bauch im matschigen Wasser. Entsetzt versuchte er, wieder auf den Grat zu hüpfen, rutschte ab und fiel in die andere Pfütze. Er stand beide Male satt im Matsch. Selbst das Halsband hat Spritzer abbekommen und die Unterseite des Bauchs war braun. Somit natürlich auch seine Beine. Der Matsch tropfte zäh von ihm.

    Wir packten ein Handtuch in seine Box. Zuhause wurde er mit ebendiesem abgerubbelt. Auch in den Achseln,
    Es war nicht sein Tag :D
     
    #5307 Paulemaus
  9. Füchse brauchen keine Regulierung. Gerade der Abschuss ist fatal. Normal wird nur die Alphafähe heiß und wirft. Alle anderen drumherum werden nicht läufig. Sie sind Hunden nah und ebenso wie Wölfe sich verhalten. Wenn der Mensch eingreift und es die Ranghöchste erwischt: werden alle läufig und die Population steigt erst mal , um den Verlust auszugleichen in der Natur.
    Gerade haben sie es nicht leicht : gegen Waschbären und Marderhund > beide eingeschleppt. ...
    Dann ist die Begegnung um so spannender ❤️Wunderbar Luxemburg ❤️
     
    #5308 Grinschy
  10. Yippie -eben traute sich Lucky erstmals ins Wohn/Esszimmer. Mit langem Hals und etwas flach hat er sich im Esszimmer am schlafenden Krümel und dann am schlafenden Paco vorbeigetraut. Im Wohnzimmer lag Lotta auf der Couch neben Chris und schlief. Die war für ihn wohl keine Gefahr, denn seine Erkundungen wirkten mutiger. Irgendwann hatte er genug und nahm den Rückweg. Diesmal nahm er sich aber die Zeit, auf halbem Weg durch die seitliche Terrassentür zu spähen und an meiner Zimmerlilie zu knabbern. Die habe ich nach dem Tod meiner Freundin 2012 aus ihrer Wohnung geerbt. Ich tue mein Bestes. Aber auch ohne Miezengeknabbere sah sie bei meiner Freundin besser aus. Dabei habe ich schon den selbstwässernden Topf. Da kippt man 6 Liter rein und die Pflanze wird nach Bedarf versorgt.

    Sie bekommt ständig "Nachwuchs" an langen dicken Halmen. Wenn ich sie abschneide, weiß ich nicht, wohin damit. Wenn ich sie nicht abschneide, schwächen sie die Urpflanze.
    Meine Freundin hatte den absoluten grünen Daumen. Sie wohnte in einer kleinen Siedlung und jedem Mieter des Hauses stand ein kleines Stück vom Hintergarten zu, um zum Beispiel Gemüse anzubauen. Die Nachbarn hatten aber kein Interesse und sie bekam noch drei Gartenstücke.
    Die hat sie in ein Paradies verwandelt: Mit einem kleinen Teich, in dem ein Frosch lebte, einem selbstgebauten "Hundeport", in dem ihre Hündin im Schatten liegen konnte. Sie hat dort im Sommer oft auch nachts mit ihrer Hündin an ihrer Seite geschlafen.

    Sie hatte viele Blumen und 4 Vogelfutterstationen im Garten. Alles, was sie pflanzte, blühte auf. Wir haben oft telefoniert, wenn sie im Garten war und hörten das viele Vogelgezwitscher.

    Grade fühlt es sich wieder so an, als hätte ich grade die Nachricht bekommen, dass sie vom Baum erschlagen wurde. Sie war da noch nicht tot, aber ihr Gehirn so geschädigt, dass sie in den nächsten Stunden gehen würde.
    Wir waren in Urlaub in einem Hotel. Es war 22 Uhr. Chris brachte mich in die kleine Bar und der Hotelbesitzer versorgte mich mit Schnaps. Ich trank 8, ohne jede Wirkung. Irgendwann gingen wir ins Bett und warteten. Der Anruf kam um 3.00 Uhr. Sie war gegangen.
    Ich musste raus aus dem Zimmer. Chris brachte mich in den dunklen Hotelgarten. Wir saßen an einem Tisch und im ganzen Tal jubilierten die Nachtigallen. Die waren immer ihre Lieblingsvögel gewesen.

    Meine Freundin war natürlich nicht perfekt, aber wir passten perfekt zusammen. Wir waren uns irre ähnlich und gleichzeitig ganz verschieden.

    Um die Traurigkeit zu beenden: Lucky knabberte also ein bisschen an der Pflanze (und wird natürlich später Haare auskübeln) und schlich dann wieder geduckt erst an Kalle, dann an Krümel vorbei, um in den "sicheren" Bereich zu kommen und sich das Ganze noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. Ich denke, er kommt nun öfter und länger. :)

    Ich mag es so sehr, wenn neue Tiere langsam anfangen, "auszupacken"
    Und es ist super interessant, wie dabei die unterschiedlichen Charaktere deutlich werden.
    Trevor ist frech - der traut sich alles. Er ist ein bisschen größenwahnsinnig. Allerdings hat er heftig eins aufs Dach bekommen:
    Der Captain hatte die Nase voll vom nassforschen Auftreten von Trevor. Und er ist ein Trumm vom Kater. Nicht der Hellste aller Katzen und scheu. Er hat Trevor eine Tracht Prügel verpasst. Zu Recht. Aber nicht richtig böse. genervt halt und dann gibt man dem Youngster eins hinter die Ohren.
    Trevor war erschüttert und wenn er jetzt den Captain sieht, geht er in Deckung.

    Muffin ist der Bescheidene. Er liegt lieber vor dem Wohn/Esszimmer und dem offenen Gitter. Da hört er aber genau zu, was hier "drinnen" passiert und gelegentlich gehen wir aus, um ihn zu knuddeln. Er liebt Lucky und Lucky liebt ihn. Die beiden waren ja zusammen in "Zwangshaft" im Schlafzimmer.
    Nachts sind die Beiden im Katzenzimmer oben, aber tagsüber sind sie gerne zusammen im Heizungsraum.

    Lucky ist lebhaft, nicht bescheiden, aber noch gebremst. Er fordert sein Milkie ein, ist dabei aber bereit, jederzeit zwei Schritte rückwärts zu machen. Er würde gerne, aber er traut sich noch nicht. Wenn er sich traut, wird es sicher lustig :)
    Er versteht sich mit allen Katzen.

    Das Futter ist oben im Katzenzimmer. Dort fressen alle, aber danach teilen sie sich auf. Captain, Kami und Xaroula dösen im unteren Wintergarten-Katzenzimmer auf den 2 Kratzbäumen.
    Linette, Lucky und Muffin liegen im oberen Katzenzimmer auf dem Kratzbaum oder einer der Höhlen.
    Trevor zieht sich in die Küche zurück, zusammengerollt auf einen Küchenstuhl.

    Bisher haben wir immer noch nachts, wenn Chris und ich im Schlafzimmer sind, das Gitter zum Wohn/Essbereich geschlossen. Das fand Lotta richtig doof, denn in "normalen" Zeiten steht sie vor unserer Schlafzimmertür, sobald sie von oben was hört. Und sie hört sehr gut :)
    Dann ist die Freude riesig, dass man sich wieder sieht. Das erinnert sehr an Paule :love:

    Das Gitter war geschlossen und Kalle und Lotta allein im Wohnzimmer. Trotzdem stand Lotta vor unserer Schlafzimmertür. Wir hatten zunächst das niedrige Hundegitter eingebaut, das für Krümel und Kalle locker ausreicht. Offensichtlich aber nicht für Lotta.
    Chris tauschte das kleine Hundegitter gegen ein Großes von oben. Das Hohe ist 112 cm hoch.
    Am nächsten Morgen saß Lotta wieder vor dem Schlafzimmer.

    Bis dato hatten wir nicht gesehen, wie sie über das Gitter springt. Gestern war Chris mit den Hunden im Wohnzimmer bei geschlossenem Gitter. Ich kam von der Arbeit, Krümel hörte mich als Erster, bellte und Lotta setzte umgehend über das Gitter, bevor Chris aufstehen und es aufmachen konnte
    Lotta wedelte sich sodann an der Haustür ein Bein ab, Krümel suchte mich, um an mir hochzuspringen und hüpfte dabei ein paar Mal vor Aufregung ins Leere und Kalle schnappte sich einen alten Schuh aus dem unteren Schuhregal, um ihn sich freudig am Schnürsenkel um die Ohren zu hauen.

    Chris meinte, dass es für Lotta arg mühsam gewesen wäre, über das hohe Hundegitter zu kommen. Und da sie ja schon einige Tage das Gitter überwindet, in beiden Höhen, und den Katzen nichts getan hätte und sie sowieso über das Gitter geht, weil sie uns nahe sein möchte und weil sie oben am Gitter beim Sprung angeschlagen ist...
    Also er würde jetzt wieder das kleine Gitter einbauen, damit sie sich nicht weh tut.
    Und Lotta braucht nun noch nur die halbe Höhe zu hüpfen :D
     
    #5309 Paulemaus
  11. Ich würde es jetzt einfach weg lassen ;)
     
    #5310 Candavio
  12. .. wäre für alle bequemer ;)
     
    #5311 Grinschy
  13. Nee, noch nicht. :)
    Dann könnte sich Muffin nachts im Wohnzimmer verirren, über einen Hund stolpern und kräftig zuhauen. Er muss erst die Gelegenheit haben, sich im Wohn/Esszimmer genauso sicher zu bewegen wie im Rest des Hauses und im Garten. Wir fahren Freitag für 4 Tage weg. Dann kann er in Ruhe den Wohn/Essbereich kennenlernen, während wir in Holland sind. Wenn das nicht reicht, sind wir Mitte Juli zwei Wochen in Urlaub und die Hunde bei @Grinschy. Die zweite Woche können sich die Miezen über lieben Besuch freuen. Zwar mit Hund, aber der ist gut erzogen.

    Lotta ist heute bei offener Terrassentür in den Garten gestürmt, weil sie halt gerne stürmt und fiel dabei fast über Lucky, der Fersengeld gab, um das Gartenhäuschen herum stürmte und von da aus die Zielgrade in den Heizungsraum nahm. Der Schwanz war gebuschelt und er sah not amused aus.
    Wäre er sitzen geblieben, wäre Lotta an ihm vorbeigestürmt, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen. So aber rannte sie hinterher. Sie begriff, dass das nicht erwünscht war, als sie um das Gartenhaus herum war und kam zu mir, aus den Augenwinkeln beobachtend, wie Lucky im Heizungsraum verschwand. Und beschwichtigte gleichzeitig, weil sie sah, dass ich das nicht witzig fand.
    Sie hätte Lucky nichts getan. Aber das wusste Lucky halt nicht. Sein Programm ist "fliehen". Er hat den Schock aber schon wieder überwunden und sein abendliches Milkie eingefordert.

    Lotta erinnert einerseits sehr an Paule. Sie ist immer überglücklich. Alles ist toll. Sobald sie den Eindruck hat, dass jemand sie mag, steht ihr Schwanz nicht mehr still und sie lässt sich auch von ihr Fremden gerne knuddeln.
    Andererseits zeigt sie keinen Dickkopf, wie Paule das öfter mal tat.
    Ich erinnere mich an Spaziergänge mit Paule im Herbst, als die Apfelbäume ihre Früchte abwarfen und er abbog, um zu "seinem" Apfelbaum zu tappern. Dort schnappte er sich den ersten Apfel, legte sich hin und fraß ihn genüsslich. Egal, wie sehr wir ihn riefen, er stellte auf Durchzug. Es half nur, ihn an der Leine abzuführen und dann schaute er traurig und sehnsuchtsvoll drein. Und kackte Riesenhaufen in den Garten.

    Lotta will nur rennen, schnuffeln und abgerufen werden. Sie schielt in einiger Entfernung öfter mal hoffnungsvoll an uns vorbei, in der Hoffnung, dass wir sie abrufen. Manchmal gehe ich darauf ein, manchmal nicht und wenn ich nicht darauf eingehe und "Wir gehen weiter" sage, stürmt sie wieder vor. Manchmal machen wir ein Spiel daraus: Dann rufe ich sie, locke sie, damit sie an mir hochspringt und streichele sie über den gebogenen Rücken. Dann stupse ich sie spielerisch zurück. Sie rennt um mich herum, mit lachendem Gesicht, springt wieder an mir hoch und nimmt meine Hand in ihr Maul. Wir rennen ein bisschen und danach geht der Spaziergang normal weiter.
    Sie würde sich niemals unter den Apfelbaum legen, um Äpfel zu fressen und den Abruf zu ignorieren :)

    Kalle ist auch gut abrufbar, aber man erkennt doch den Terrierdickkopf. Er schaut erst mal, warum er abgerufen wird. Auf den 2. Abruf kommt er zuverlässig, ohne zwischendurch Unfug zu machen. Er will halt nur weiter gucken oder weiter schnüffeln oder weiter Grashalme fressen.

    Chris und ich haben heute Abend gemeinsam geputzt. Unsere italienische Nachbarin wird die Katzen hüten, wenn wir in Holland sind.
    Ich habe keine Ahnung, wie sie es macht, aber ihr grosses Haus ist immer blitzeblank und ein Duft von leckerem Essen oder selbstgemachten Kuchen weht durchs Haus. Trotz ihres Hundes, der zwei Kinder oder diverser Verwandten. Natürlich arbeitet sie auch noch 30 Stunden die Woche und sieht immer klasse aus. Dagegen habe ich keine Chance. :D

    Deswegen muss das Haus gut aussehen. Normalerweise ist Freitag mein Putztag und Samstag machen Chris und ich den Rest gemeinsam.
    Da sind wir aber weg.
    Wir sind gut voran gekommen. Morgen Abend müssen wir noch die Böden wischen und unsere Sachen packen. Und dann sind wir weg :)
     
    #5312 Paulemaus
  14. Erholt Euch gut :love::hallo:
     
    #5313 Grinschy
  15. Danke... Ich freue mich ganz wibbelig :)
    Um 22.00 Uhr waren Chris und ich mit allem durch und das Haus sieht schön aus. Morgen nur noch packen, aber für 3 Nächte geht das ratzfatz. Da reichen eine Jeans, Shorts, T-Shirts, warmer Pullover und Jacke, ein Buch. Schminke bleibt hier.
    Die Hunde haben mehr Gepäck. Das auch noch gepackt werden muss.
    Die Hundebox muss noch in Chris Wagen und mit den Reisedecken bestückt werden, die im Hotel als Betten dienen. Ein paar Laken, um alles abzudecken und ein paar Handtücher. Das Futter und die Waage müssen mit, ein Löffel, ein Schwamm und ein bisschen Spüli.
    Die Medis der Hunde, die Impfpässe und das Strandspielzeug.

    Das Wetter soll gut werden. Ich bin so gespannt, wie Lotta das findet. Ihre kugelrunden Augen werden groß werden.
    Wir wollen morgen um 11 Uhr los (was dann aufgrund widriger Umstände garantiert 11.45 Uhr wird) und sollten gegen 16.30 Uhr am Strand sein.

    Chris und ich haben darüber gesprochen, ob wir Pacos Asche mitnehmen. Chris meinte, dass wir mindestens bis zum Bauch im Wasser sein müssen, um die Asche dem Wasser zu übergeben. Bei 15 Grad Wassertemperatur ist das hart. Alternativ könnten wir die Asche am Strand verstreuen. Ich habe bei einem unserer Aufenthalte einen Aschehaufen am Strand gesehen. Offensichtlich Asche von einem gestorbenen Tier.
    Dann müssten wir ihn aber am Strand zurücklassen. Und das fühlt sich falsch an. Er kann gerne im Meer davonschwimmen, aber ich lasse ihn nicht allein am Strand.
     
    #5314 Paulemaus
  16. Ach Paco,- gehe morgen auch noch mal zur Asche beerdigen,- meine Tochter kommt auch ,- vielleicht war ich deshalb so krank...
    habe einen Luft bereiften falt Bollerwagen bestellt,- vorher kann ich nicht an etwas denken ... wie längere Ausflüge ...
    wünsche Euch ein traumhaftes We und bringt viele Bilder bitte mit ❤️❤️
     
    #5315 Grinschy
  17. Wie gehts Euch Urlauber
     
    #5316 Grinschy
  18. Müde :)

    Wir hatten vier superschöne Tage in Noordwijk. Am ersten Tag sind wir vor dem Einchecken ins Hotel erst mal 2 Stunden am Strand gewesen und für Lotta war das wohl wie das Disneyland für ein Kind. Als wir den Dünenweg heruntergingen und sie das Gewusel sah, wurden ihre eh schon großen Augen noch größer und sie wedelte sich quasi das Hinterteil ab. Unten raste sie erst mal ohne Leine große Kreise und fand auch den einen oder anderen Mitläufer.

    Ins Wasser hat sie sich auch problemlos getraut. Zuerst waren ihr die Wellen ein bisschen suspekt, aber gestern hat sie wie Kalle die Schwimmbälle aus einer heranrollenden Welle gerettet. Egal, dass die Welle über ihrem Kopf zusammen schlug.

    Für uns war das auch ein Test, wie "reisetüchtig" sie ist: Die lange Fahrt nach Holland war kein Problem, hat sie einfach verschlafen. Am Strand hat sie sich toll benommen. Im Hotelzimmer hat sie nicht gefremdelt und auch auf Geräusche von außen nur in der ersten Stunde reagiert. Wir konnten die 3 problemlos im Hotelzimmer allein lassen, um was zu essen.

    Das Wetter war so gut, dass wir jeden Tag 3 Stunden am Strand waren und danach mit sehr platten Hunden ins Hotel zurückgefahren sind. Zum Nachtpipi mussten wir sie dann schon ziemlich motivieren.

    Gestern Abend kamen wir um 22 Uhr nach Hause und nach dem Fressen haben sich die Hunde aufs Sofa gelegt und sich nicht mehr gerührt :)
     
    #5317 Paulemaus
  19. Fantastisch :love::herzen:
     
    #5318 Grinschy
  20. So schön war`s :love::love::love:






















     
    #5319 Paulemaus
  21. ❤️❤️❤️❤️❤️
    Hach wie wunderbar
     
    #5320 Grinschy
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