Coronavirus – keine Ansteckungsgefahr für Haustiere!

  • Cornelia T
Von Zustellern hab ich jedenfalls nie was gehört, und mir würde sich da auch die Logik nicht erschließen. Mit welchen gefährdeten Gruppen, mit wem überhaupt, kommst du als Zeitungszusteller in Kontakt?
Wir können ja @Cornelia T mal fragen, die stellt doch auch Zeitungen zu. Bist du deshalb in eine Impf-Prio gekommen, Cornelia?

Nein, bin ich nicht.
Dazu gab es keine Veranlassung. Ich wäre aufgrund meines Jobs extrem wenig gefährdet gewesen.
Man sieht ja Nachts selten jemand.
 
  • SaSa22
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Hi Cornelia T :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • snowflake
Hausarzt. Also nicht Ihrer, sondern einer hier.
Wenn es nicht ihrer war, sie also nicht kannte und nichts über ihre eventuelle Krankengeschichte wusste, ist das natürlich nicht prall. Jedenfalls nicht, wenn er eventuelle Risikofaktoren nicht abgefragt hat.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • snowflake
Sollte man das nicht lesen und aufgeklärt sein, bevor man die Impfung im Arm hat? Weil die haben die alten Leute unterschreiben lassen, geimpft und die mit dem Merkblatt heim geschickt. Weiß nicht ob das so sein soll, wenn ja, finde ich es nicht soo prall.
Dass das so sein soll, glaube ich nicht. Andererseits waren die Impfungen in den Impfzentren ja recht eng getaktet und es gab eh lange Wartezeiten. Also ausführliche Aufklärungsgespräche waren da sicher nicht eingeplant. Eine kurze Aufklärung bei Bedarf bzw. die Beantwortung von Fragen sollte drin gewesen sein, aber sicher keine umfassende Information über das Wesen einer mRNA-Impfung etc. pp.
Uns wurde z.B. kurz und bündig gesagt, zu wieviel Prozent wir nun geschützt wären. Mehr nicht. Aber ich hatte natürlich auch keinen Infobedarf und hab nix gefragt.
 
  • Joki Staffi
Dass das so sein soll, glaube ich nicht. Andererseits waren die Impfungen in den Impfzentren ja recht eng getaktet und es gab eh lange Wartezeiten. Also ausführliche Aufklärungsgespräche waren da sicher nicht eingeplant. Eine kurze Aufklärung bei Bedarf bzw. die Beantwortung von Fragen sollte drin gewesen sein, aber sicher keine umfassende Information über das Wesen einer mRNA-Impfung etc. pp.
Uns wurde z.B. kurz und bündig gesagt, zu wieviel Prozent wir nun geschützt wären. Mehr nicht. Aber ich hatte natürlich auch keinen Infobedarf und hab nix gefragt.

Naja, das ist kein richtiges Impfzentrum gewesen. Das war so eine Aktion der Stadt.
Wo gestaffelt nach Altersklassen Leute eingeladen wurden zum Impfen.
Meine Oma war natürlich in der Gruppe 85+.
Und gerade bei solchen, sollte Zeit eingeplant sein. Denn da kann man davon ausgehen das die nicht in der Lage sind sich selbst zu informieren.

Zudem es bei meiner Oma eine absolute Verschwendung der Impfung war. Sie ist 91, sie geht nur noch vor die Tür um an den Treppenabsatz den Müllbeutel hinzustellen damit wir ihn runter bringen. Sie hat keinen Kontakt zu Anderen, nur zu meiner Mutter (die täglich getestet wird wegen Pflegedienst Mitarbeiter) und natürlich zu mir und Philipp. Philipp ist geimpft, ich kann mich testen.
Der Pflegedienst, der zu ihr kommt (Diakonie), die sind auch täglich getestet. Also im Prinzip Verschwendung. Sie hat keinerlei Kontakt zu Anderen. Aber sei es drum, sie hat es weg gesteckt und fertig. Aber schön war das da nicht.

Edit. Phil macht natürlich auch einen kurzen Test bevor er zu ihr geht. Weil, wie wir alle wissen, kann er es ja trotzdem haben. Und ob sie mit 91,trotz Impfung, von allem verschont bleibt, das ist uns zu riskant.
 
  • DobiFraulein
@Joki Staffi
Wir sind uns alle glaub ich einig, dass der impfende Arzt aufklären sollte. Oder dass man vor der Impfung seinen Hausarzt dazu befragt, wenn man so gar keine andere Möglichkeiten hat, sich zu informieren.

Aber Ärzte sind Menschen.
Unter ihnen gibt es auch Corona-Leugner, Impfgegner, vermutlich sogar Verschwörungstheoretiker.

Das ist mega shice, ja. Aber ich sehe nicht, wie die Politik das ändern sollte.

Ich finde diese Diskussion auch maßlos übertrieben.
Wir reden hier über Menschen, die es noch irgendwie schaffen, alleine zurecht zu kommen.
Keine Verwandten und Bekannten haben, die ihnen helfen, sich zu informieren und keinerlei Medien in welcher Form auch immer nutzen.
Das werden a) nicht so viele sein und b) wird man sie auch durch weitere Maßnahmen nicht erreichen
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • helki-reloaded
Nun ja - Information ist auch eine gewisse Holschuld...
Wenn ich mit Scheuklappen vor den Augen durch die Welt laufe, brauche ich nicht jammern, dass mir Keiner Informationen hinter meine Scheuklappen schmeißt

Würde ich bis zu einem gewissen Punkt unterschreiben. Aber es gilt mMn nicht für alle.

Aber meine Nachbarn z.B. (86 und 90) sind mit der ganzen Kiste einfach kognitiv überfordert. Die können die ganzen Zahlen in Fernsehen und Zeitung nicht wirklich zuordnen. Sie haben auch die Angaben auf den Merkblättern für die Impfung nicht wirklich verstanden und ich bin mir relativ sicher, dass sie weder die Erklärung beim Arzt noch die nochmalige Aufklärung durch mich wirklich verstanden haben. Die sind da einfach mit der ganzen Kiste überfordert. Internet ist für die absolut unbekannte Welt. Die kommen noch klar im Alltag - aber so was überfordert die einfach. Und ich glaube nicht, dass sie damit alleine sind.

Und wenn man schon sagt, man will "die Alten" schützen, würde ich meinen, ist es mit dem Verweis auf Internet eben nicht getan. Für meine Nachbarn wäre wirklich so was wie eine "Gemeindeschwester" oder ein mobiles Team, das da altersgerecht aufgeklärt hätte, eine gute Sache gewesen. Für die ist das alles too much. Und ich denke, damit sind sie nicht alleine.

Es ist schön für jeden, der das alles alleine hinkriegt und auch wirklich alles erfassen kann - in welchem Alter auch immer. Das geht aber nun mal leider nicht allen so.

Und ich will hier auch gar nicht sagen, dass alles shice war. Aber es gibt Punkte, da hätte man mMn besser vorgehen können. Und wenn man das jetzt nicht anspricht oder abtut, wird es eben beim nächsten Mal auch nicht besser laufen, was ich persönlich bedauerlich fände.
 
  • DobiFraulein
Aber meine Nachbarn z.B. (86 und 90) sind mit der ganzen Kiste einfach kognitiv überfordert. Die können die ganzen Zahlen in Fernsehen und Zeitung nicht wirklich zuordnen. Sie haben auch die Angaben auf den Merkblättern für die Impfung nicht wirklich verstanden und ich bin mir relativ sicher, dass sie weder die Erklärung beim Arzt noch die nochmalige Aufklärung durch mich wirklich verstanden haben. Die sind da einfach mit der ganzen Kiste überfordert. Internet ist für die absolut unbekannte Welt. Die kommen noch klar im Alltag - aber so was überfordert die einfach. Und ich glaube nicht, dass sie damit alleine sind.
Das tut mir sehr leid für deine Nachbarn

Aber wenn sie mit all diesen Informationen überfordert sind, auch von Gesprächen mit Arzt oder mit dir
Hätte dann ein weiteres Gespräch mit nochmals einer anderen Person wirklich was geändert?
 
  • matty
In der Höhle der Löwen hat eben ein Unternehmer, der mit einem Foodtrack vor Corona sehr erfolgreich unterwegs war, erzählt, dass sehr viele Unternehmer zwar Bescheide über Corona Hilfe haben, aber keine Zahlungen und dass in den Bescheiden steht, dass nicht gezahlt wird, wenn sie inzwischen Insolvent sind.
Das wusste ich bisher nicht.
 
  • lektoratte
Hausarzt. Also nicht Ihrer, sondern einer hier.

Also, ich weiß nun natürlich nicht, wie das bei euch geregelt war, weil das nicht nur jedes Bundesland etwas anders macht, sondern auch jede kassenärztliche Vereinigung.

Ich kann nur mal schildern, wie das hier (bei Ärzten) und in NDS (im Impfzentrum) geregelt war:

In NDS wurde sowohl bei der telefonischen als auch bei der Online-Anmeldung darauf hingewiesen, dass man das Merkblatt bitte vorher durchlesen solle und an wen manl sich wenden solle, wenn man noch Frage hat, die über kurze Erläuterungen des Aufklärungsbogens hinausgingen, etwa wegen eigener Vorerkrankungen.

Bei den Kinderärzten hier ist es genauso, und auch beim Hausarzt (wo ich nachher den Termin wieder abgesagt habe, weil ich vorher woanders hin konnte), wurde ich darauf hingewiesen, dass an Impfterminen nur geimpft würde, und man, wenn man richtig ausführliche Fragen hätte, vorher einen Beratungstermin, vor Ort oder telefonisch, ausmachen solle. Fragen könnten bei der Impfung selbst nur noch sehr kurz beantwortet werden.

Mein Mann wurde beim Betriebsarzt geimpft, da wurde auch darauf hingewiesen, wo man sich bei Fragen im Vorfeld informieren kann. Bei der Impfung selbst war es dann nur sehr knapp möglich. (Da sich das an Leute im Berufsleben richtete, fand ich es nicht so schlimm, dass das alles online lief, es ging ja über das Intranet der Firma).

In allen Fällen bekam man die Unterlagen vorher zur Verfügung, konnte sie lesen und dann evtl. noch ein Vorgespräch machen.

Habe ich beim großen Kind gemacht, weil das ja einen leichten Herzfehler hat. Der Arzt hat mich angerufen, mir etwas mitgeteilt, was ich im Grunde auch schon wusste, aber ich wollte eben sicher sein, es richtig einzuordnen... wir haben dann einen Impftermin gemacht, und der Termin selbst hat dann 10 Minuten plus Wartezeit gedauert.-

Der einzige, wo es anders war, war der Arzt, bei dem ich selbst geimpft wurde - der plant aber insgesamt anders, hat jede Woche nur 6 Leute geimpft und sich Zeit für ein ausführliches Gespräch am Tag der Impfung genommen.
Bei allen anderen, Impfzentrum inklusive, war das eine zeitlich getrennt vom anderen.

Was aber nicht heißt, dass es keine Möglichkeit zur Information gab. Nur nicht an dem Tag, vor Ort.


Aber wenn eben Risiken nicht ermittelt werden, weil Arzt a, b, c, keinen Bock drauf hat, dann könnte natürlich ein Impfschaden entstehen.

Der Impfschaden kann entstehen, egal ob der Arzt ein Risiko ermittelt hat oder nicht. Selbst wenn er es ermittelt hat und als sehr klein beziffert hat, könnte einer entstehen.

Long covid "geht" nur bis 3 monate. Das wiederrum heisst das du krankengeld bekommst.

Hmmh. Ich verstehe hier nicht ganz, was du mir sagen willst. Meinst du, offiziell wird nichts, was länger als 3 Monate dauert, anerkannt, oder meinst du, man ist nach 3 Monaten automatisch wieder gesund?

Meine Cousine hat long Covid, und die ist vor über einem Jahr erkrankt. Die konnte noch ein Dreivierteljahr nach ihrem Krankenhausaufenthalt nicht voll arbeiten (anfangs, auch noch nach über 3 Monaten, ging es nur ein oder 2 Stunden am Tag), und sie ist immer noch nicht völlig wiederhergestellt.

Aber, wie gesagt, es gibt in meinen Augen eben Sachen da ist ein Weniger an Aufklärung nötig (einfach weil es das schon ewig gibt und die Menschen das kennen und einschätzen können), und Sachen da ist eben ein Mehr an Aufklärung nötig.

Jein. Die rechtlichen Vorschriften sind immer dieselben, und es muss im Grunde immer gleich gründlich aufgeklärt werden. Zumal auch die Risiken nach allem, was wir bisher wissen, vergleichbar sind.

Es sind, wie du, die Menschen, die das eine für weniger nötig halten als das andere.


da sollte dann eben Aufklärung kommen und nicht :"ja okay, machen sie ihre Unterschrift darauf, nehmen sie es mit nach Hause und dann fangen wir mal an." original Hausarzt im Impf"zentrum",

Da stimme ich dir zu. "Machen Sie die Unterschrift drauf, nehmen Sie es mit nach Hause und dann fangen wir an", wäre hier nicht gegangen. Da musste man den fertig unterschriebenen Bogen und den unterschriebenen, ausgefüllten Anamnesebogen bereits ins Impfzentrum oder die Praxis mitbringen und damit bezeugen, dass man ihn gelesen hatte.

Man konnte ankreuzen, dass man auf Fragen verzichtet, gern noch weitere Beratung wünscht oder auf die Impfung verzichtet.

Und je nachdem, was man angekreuzt hatte, ging es weiter. (Allerdings wie erwähnt im Impfzentrum wohl nur mit sehr rudimentärer Beratung. Mehr ging da gar nicht.)

lso ausführliche Aufklärungsgespräche waren da sicher nicht eingeplant.

Nein. Siehe oben. Hier nicht, und in NDS zumindest auch nicht.

Natürlich löst das das Problem mit den alten Leuten, die mit jeder Aufklärung überfordert sind, aber geimpft werden müssen, nicht.

Idealerweise kümmern sich da jüngere Verwandte drum (auch um die Termine und so weiter). Und wenn die nicht vorhanden sind, ein Sozialdienst, aber das klappt halt nicht immer.

Das ist aber ein Problem unserer Gesellschaft und unseres Gesundheitssystems, nicht das der Impfung.
 
  • snowflake
Wo gestaffelt nach Altersklassen Leute eingeladen wurden zum Impfen.
Meine Oma war natürlich in der Gruppe 85+.
Und gerade bei solchen, sollte Zeit eingeplant sein. Denn da kann man davon ausgehen das die nicht in der Lage sind sich selbst zu informieren.
Da gebe ich dir Recht. Hätte man einplanen müssen. Einerseits. Andererseits war man halt da auch bestrebt, das so schnell wie möglich durchzuziehen, im Sinne von so viele dieser" vulnerablen Gruppe" so schnell wie möglich zu impfen, sprich zu schützen. Das zeitaufwendige individuelle Informationsbedürfnis gerade dieser Gruppe hat man darüber vielleicht aus den Augen verloren bzw. sich gar keine Gedanken darum gemacht. Ist nicht schön, aber die Priorität stand wohl einfach auf "durchziehen", kann ich mir vorstellen.
Zudem es bei meiner Oma eine absolute Verschwendung der Impfung war. Sie ist 91, sie geht nur noch vor die Tür um an den Treppenabsatz den Müllbeutel hinzustellen damit wir ihn runter bringen. Sie hat keinen Kontakt zu Anderen, nur zu meiner Mutter (die täglich getestet wird wegen Pflegedienst Mitarbeiter) und natürlich zu mir und Philipp. Philipp ist geimpft, ich kann mich testen.
Der Pflegedienst, der zu ihr kommt (Diakonie), die sind auch täglich getestet. Also im Prinzip Verschwendung.
Das sehe ich nicht so. Sie ist jetzt geschützt, und sie hätte eine Infektion mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit teuer bezahlt. Das kann keine Verschwendung sein.
Sie hat nicht keinen Kontakt zu Anderen. Sie hat Kontakt zu ihrer Familie, die teilweise ungeimpft ist, und zum Pflegedienst, vermutlich mit wechselnden Personen, womöglich auch teilweise ungeimpft. Und all diese Kontaktpersonen haben täglich Kontakte zu Personen außerhalb dieses Kreises.
Und du weißt, dass es auch falsch negative Tests gibt.
 
  • Sonnenschein
Sie hatte nur die Infos von den Merkblättern. Und das kann nicht sein. Und genug Rentner, die allein leben und das sind bei mir hier schon einige, wenn die dann auch so einen Arzt haben, kriegen die keine Aufklärung? Nein, das geht nicht. Geht einfach nicht.
Auf diesen Merkblättern sind echt sehr viele Infos drauf. Schonmal angeschaut oder gelesen? Ich kenne sehr viele Rentner, die sich haben impfen lassen und die waren mit diesen Merkblättern vom Informationsgehalt echt zufrieden.
Was bitte an Infos fehlen denn darauf? Was muss zwangsläufig noch mündlich geklärt werden?

Bei uns im Impfzentrum hatte man auch genügend Zeit, um die Merkblätter vor Ort durchzulesen, falls man das nicht schon im Vorfeld gemacht hatte. Du konntest also nach der Anmeldung 10 min lesen oder 30 min oder 2 Stunden. Und danach noch Fragen stellen.
 
  • Joki Staffi
Auf diesen Merkblättern sind echt sehr viele Infos drauf. Schonmal angeschaut oder gelesen? Ich kenne sehr viele Rentner, die sich haben impfen lassen und die waren mit diesen Merkblättern vom Informationsgehalt echt zufrieden.
Was bitte an Infos fehlen denn darauf? Was muss zwangsläufig noch mündlich geklärt werden?

Bei uns im Impfzentrum hatte man auch genügend Zeit, um die Merkblätter vor Ort durchzulesen, falls man das nicht schon im Vorfeld gemacht hatte. Du konntest also nach der Anmeldung 10 min lesen oder 30 min oder 2 Stunden. Und danach noch Fragen stellen.

Gebe ich dir Recht. Natürlich sind die Merkblätter nicht schlecht. Wenn es aber so abläuft, wie es da ablief, dann ist das nicht richtig. Denn wenn die Rentner es erst nach der Impfung zuhause lesen, können sie erst Recht keinen mehr fragen.
Weißt du wie ich meine? Das war halt, ja, suboptimal.
 
  • Joki Staffi
Da gebe ich dir Recht. Hätte man einplanen müssen. Einerseits. Andererseits war man halt da auch bestrebt, das so schnell wie möglich durchzuziehen, im Sinne von so viele dieser" vulnerablen Gruppe" so schnell wie möglich zu impfen, sprich zu schützen. Das zeitaufwendige individuelle Informationsbedürfnis gerade dieser Gruppe hat man darüber vielleicht aus den Augen verloren bzw. sich gar keine Gedanken darum gemacht. Ist nicht schön, aber die Priorität stand wohl einfach auf "durchziehen", kann ich mir vorstellen.

Das sehe ich nicht so. Sie ist jetzt geschützt, und sie hätte eine Infektion mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit teuer bezahlt. Das kann keine Verschwendung sein.
Sie hat nicht keinen Kontakt zu Anderen. Sie hat Kontakt zu ihrer Familie, die teilweise ungeimpft ist, und zum Pflegedienst, vermutlich mit wechselnden Personen, womöglich auch teilweise ungeimpft. Und all diese Kontaktpersonen haben täglich Kontakte zu Personen außerhalb dieses Kreises.
Und du weißt, dass es auch falsch negative Tests gibt.
Naja ja. Naja, mhhh, bei uns ist es so das die Pflegedienst Mitarbeiter alle täglich getestet werden. Und natürlich mit Maske und Handschuhen bei den Patienten waren.
Aber ja, sie ist geschützt und gut. Ich sag ja gar nix. Sie hat es fast ohne Weiteres weg gesteckt.
Wie gesagt, die Art und Weise, wie das ablief, hat mich bissel auf die Palme gebracht. Denn es bringt nix, wenn meine Ü90 Oma dann zuhause sitzt und uns fragt was die denn auf den Merkblättern genau meinen. Das wäre schon anders richtig gewesen. So wie ihr es beschreibt.
 
  • helki-reloaded
Kann ich nicht sagen. Ich hatte den Eindruck
In der Höhle der Löwen hat eben ein Unternehmer, der mit einem Foodtrack vor Corona sehr erfolgreich unterwegs war, erzählt, dass sehr viele Unternehmer zwar Bescheide über Corona Hilfe haben, aber keine Zahlungen und dass in den Bescheiden steht, dass nicht gezahlt wird, wenn sie inzwischen Insolvent sind.
Das wusste ich bisher nicht.

Das ist ein ziemlich trauriges Kapitel der Corona-Pandemie, findet mMn zu Unrecht leider viel zu wenig Erwähnung.

Wenn man dann noch an die vollmundigen Versprechungen vom Anfang denkt...
 
  • knastnax
In der Höhle der Löwen hat eben ein Unternehmer, der mit einem Foodtrack vor Corona sehr erfolgreich unterwegs war, erzählt, dass sehr viele Unternehmer zwar Bescheide über Corona Hilfe haben, aber keine Zahlungen und dass in den Bescheiden steht, dass nicht gezahlt wird, wenn sie inzwischen Insolvent sind.
Das wusste ich bisher nicht.
Das hatte uns unser wirt/wirtin letzte woche auch noch gesagt. Eine kneipe müssen sie jetzt schließen.
Wir reden hier über Menschen, die es noch irgendwie schaffen, alleine zurecht zu kommen.
Keine Verwandten und Bekannten haben, die ihnen helfen, sich zu informieren und keinerlei Medien in welcher Form auch immer nutzen.
Was ist denn mit nicht deutschsprachigen menschen? Nachrichten sind immer auf deutsch und nicht noch zusätzlich auf englisch. Ich erlebe es sehr häufig das ich von leuten angesprochen werde die gerade mal nach geld fragen können. Dazu gibt es info material in verschiedenen sprachen aber wirklich verteilt wurde davon nichts(die liegen in einen [1.!] Sb bäcker in der hintersten ecke aus und das wars dann auch schon).

Hmmh. Ich verstehe hier nicht ganz, was du mir sagen willst. Meinst du, offiziell wird nichts, was länger als 3 Monate dauert, anerkannt, oder meinst du, man ist nach 3 Monaten automatisch wieder gesund?
Ich finde zu "long covid" nur angeben bis 3 monate. Heisst es dananch dann evtl. anders? Hast du dazu auch belegbare daten? Ich kann mir ja schlecht ein bild darüber machen und mich darüber informieren wenn ich keine zahlen habe und nur sehr schwer welche dazu finde.

Meine Cousine hat long Covid, und die ist vor über einem Jahr erkrankt. Die konnte noch ein Dreivierteljahr nach ihrem Krankenhausaufenthalt nicht voll arbeiten (anfangs, auch noch nach über 3 Monaten, ging es nur ein oder 2 Stunden am Tag), und sie ist immer noch nicht völlig wiederhergestellt.
Sowas hast du auch bei anderen erkrankungen, mir fällt gerade spontan eine herzmuskel entzündung bei einer erkältung ein. Wie wahrscheinlich das ist, wie lange so etwas geht etc. kann ich aber nicht beurteilen weil ich dazu keine daten haben und kaum welche finde.
 
  • Dunni
Ich finde zu "long covid" nur angeben bis 3 monate. Heisst es dananch dann evtl. anders? Hast du dazu auch belegbare daten? Ich kann mir ja schlecht ein bild darüber machen und mich darüber informieren wenn ich keine zahlen habe und nur sehr schwer welche dazu finde.
Post-COVID-Syndrom
Direkt im ersten Google-Suchergebnis mit dem Stichwort "long Covid" nachzulesen :)

Es lassen sich drei Phasen einer Erkrankung an COVID-19 unterscheiden, wobei die letzten beiden Phasen Long COVID zugeordnet werden:

  • akute COVID-19-Krankheitsphase: bis 4 Wochen nach Beginn der Symptome,
  • subakute COVID-19-Krankheitsphase: bestehende COVID-19-Symptome 4 bis 12 Wochen nach Auftreten erster Krankheitszeichen,
  • Post-COVID-Syndrom: Symptome, die im Zusammenhang mit COVID-19 oder danach aufgetreten sind, mehr als 12 Wochen nach Erkrankung noch vorliegen und nicht anderweitig erklärt werden können.
Sowohl die subakute Krankheitsphase als auch das Post-COVID-Syndrom werden als Long COVID bezeichnet.
 
  • knastnax
Post-COVID-Syndrom
Direkt im ersten Google-Suchergebnis mit dem Stichwort "long Covid" nachzulesen
Wurde mir tatsächlich auf der ersten seite nicht angezeigt, ich habe allerdings auch zahlen zu long covid gesucht.

Das was ich jetzt auf die schnelle gefunden habe zeigt eigentlich nur das long covid oder auch post covid nicht so schlimm sind und in die meisten fälle von müdigkeit und muskelschwäche betroffen sind. Scheint mir jetzt nichts zu sein wovor man sich fürchten muss. Aber ich finde es auch naheliegend das eine mittelschwere krankheit nicht einfach so von heute auf morgen komplett verschwindet.
 
  • Paulemaus
Ich finde schon, dass die Symptome von Long Covid/Post Covid beängstigend sind. Muskelschwäche und Müdigkeit klingt erst mal nicht dramatisch. Berichte von Betroffenen geben dem aber ein übles Gesicht: Atemnot nach 20 Metern laufen, Arbeitsunfähigkeit, jede Aktivität kostet unglaublich Kraft. Die Leute sind nicht mehr in der Lage, ihren Alltag ohne Hilfe zu meistern.
 
  • DobiFraulein
Achtung: Prozentzahlen im Anflug :lol:
 
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