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Cauda equina Syndrom im Alter

  1. Hallo ihr Lieben

    Ich bin neu hier und würde euch gerne direkt unsere Geschichte mitteilen.

    Unser Mops (12) zeigte schon seit längerer Zeit eine Schwäche in den Hinterbeinen. Da er aber schon immer etwas schief gestanden hat und auch schon immer ein kleiner Faulpelz war, haben wir es zuerst aufs Alter geschoben. Im November letzten Jahres wurden die Symptome aber immer stärker. Er hatte Schwierigkeiten beim Aufstehen aus dem Liegen, rutschte öfter mal auf den Fliesen weg mit den Hinterbeinen und würde einfach zunehmend unbeweglicher. Wir gingen also zum Tierarzt, wo die Diagnose CE gestellt wurde. Er zeigte verzögerte Reflexe in den Hinterbeinen, weshalb vermutlich schon die Nerven eingedrückt werden.
    Unsere Tierärztin versicherte uns nun, dass er keine Schmerzen habe, aber man leider in dem Alter nicht mehr operieren kann. Sie könne also nichts für ihn tun, außer ihn regelmäßig zu spritzen (ich weiß leider nicht genau was das für Spritzen sind, er bekommt sie direkt in die Wirbelsäule) und er sollte sich viel bewegen. Da wir unserer Tierärztin vertrauten, haben wir das alles so gemacht bis heute. Fazit: Mal klappt es besser mit dem Laufen und mal schlechter. Also keine sichtliche Verbesserung oder Verschlechterung.

    Nun kam es aber dazu, dass wir so langsam das Vertrauen in unsere Tierärztin verloren, durch einige andere Vorfälle(würde jetzt zu weit gehen das alles noch zu beschreiben)
    Jedenfalls habe ich nun beschlossen eine Zweitmeinung einzuholen und mich im Internet ein bisschen belesen.

    Ich habe nun herausgefunden, dass bei dieser Krankheit wohl anscheinend doch Schmerzen vorhanden sind und Bewegung eigentlich kontraproduktiv ist. Ich habe auch gelesen, dass man Ce in den meisten Fällen „gut“ operieren kann.

    Der Hund ist ansonsten gesund. Blutwerte sind gut, das Herz ist noch super. Keine weiteren Erkrankung.
    Denkt ihr es ist möglich das noch zu operieren? Sowohl vom Narkoserisiko des Hundes, als auch vom Stadium der Erkrankung?
    Wie sind eure Erfahrungen damit?
    Ich weiß, dass es besser gewesen wäre früher zu handeln, aber wir haben unserer Tierärztin einfach vertraut...
    Ich habe den Eindruck, dass sie das alles gesagt hat, weil sie vielleicht nicht die Mittel besitzt, um es selbst zu operieren, aber uns als Kunde nicht verlieren wollte.
    Wenn möglich würde ich alles tun, um ihm irgendwie zu helfen.
    Vielleicht hat jemand Erfahrungen damit und kann mir weiterhelfen. Auch die Empfehlung von Spezial Kliniken wäre sehr hilfreich.

    Vielen Dank schon mal
     
    #1 Yoko-78
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Meine Hündin hatte CE und nein schmerzhaft war es nicht...sie wurde auch ausreichend bewegt, was sie auch gerne tat. Ball spielen im Sand etc.
    Sobald sie länger stand, sackte sie hinten wie ein Fahrstuhl runter und hatte dann Schwierigkeiten wieder hochzukommen. Diese Schwierigkeiten verstärkten sich immer mehr, sodass das irgendwann leider dazu führte sie einzuschläfern.
    Meine Hündin (eine Bordeauxdogge leichterer Bauart) hat damit 4 Jahre gut gelebt.
    Operieren kam für mich (!) nicht in Frage, obwohl sie noch jung genug und gesund war..aber es ist ja nicht nur das Narkoserisiko was man bedenken muß, daran hängt ja auch eine recht lange Zeit der Rekonvaleszenz(6wöchige Ruhigstellung des Hundes), und das wollte ich meinem Hund nicht zumuten. Aber das ist nur meine Einstellung..nicht alles was machbar ist muß zwingend gemacht werden. Hinzu kommt, das man nicht weiß wie erfolgreich so eine OP sein wird. Je länger diese Diagnose besteht und schon Lähmungserscheinungen da sind, desto geringer der Erfolg...diese Lähmungen zeigten sich bei meiner Hündin recht schnell, auch ein Grund die OP nicht ins Auge zu fassen.

    Das wird Kortison gewesen sein...
     
    #2 bxjunkie
  4. Zumal so eine OP ja auch eine längere und tiefe Narkose beinhaltet, das sollte man nicht unterschätzen, wie ich jetzt selber leidvoll erfahren musste.
    Polly war 13, Kreuzbandriß, wir mussten also operieren.
    Meine TA, die das BB gemacht hat, die Kardiologin und der Chirurg der operierenden TK sagten übereinstimmend, das das BB für so einen alten Hund top sei, keinerlei Auffälligkeiten.
    Ca. neun Wochen nach der OP haben dann ihre Nieren versagt und ich musste sie nach nur drei Tagen über die RBB gehen lassen :heul:.
    Meine TA und der Chirurg waren natürlich sehr betroffen, sagten aber daß das durchaus in dem Alter passieren kann.
    Wenn ich also künftig die Wahl habe, werde ich nicht operieren lassen, wenn es sein muss, wie in unserem Fall, aber definitiv zeitnah nach der OP ein erneutes BB machen lassen.

    Alles Gute für euch!!
     
    #3 Candavio
  5. Hallo, das ist total traurig.
    Ich hoffe, dass ich trotzdem was fragen darf???
    Was war denn der Grund, dass soviele Wochen nach der OP der Hund 'verstarb'?
    Ich habe gerade nämlich auch eine ganz blöde ausweglöse Situation...sie poste ich aber gleich in einem neuen Beitrag....
     
    #4 Killerbabe
  6. Kein Sorge, darfst du gerne.
    Die TPLO für den Kreuzbandriß dauerte fast drei Stunden, das ist eine schwere OP, die auch eine sehr tiefe Narkose benötigt.
    Danach die Schmerzmittel, die wir auf Grund dem blöden Zusammenspiel von Hinken und Spondylose sehr, sehr lange geben mussten.
    Das hat aller Wahrscheinlichkeit das Nierenversagen ausgelöst und wir haben sie nicht mehr zum Laufen gekriegt.
     
    #5 Candavio
  7. Ich habe meine Patty vor Jahren im Alter von 12 Jahren übernommen.
    Sie hatte danach auf jeder Seite einen Kreuzbandriss und würde in einer erfahrenen Berliner Chirurgiepraxis beide Male operiert. Natürlich keine Methode, bei der der Hund stundenlang narkotisiert werden musste. Dort haben sie auch viel Erfahrung mit dem Narkoserisiko alter Hunde. Mein,Spitz würde noch mit 20 dort kurz narkotisiert, weil Zähne gezogen werden müssten.
    Aber:
    Mein ebenso Alter Willi mit CE würde dort nicht operiert, sondern er wurde konservativ behandelt. Eigentlich nicht wegen seines Alters, sondern weil die Praxis mit derart operierten Hunden wohl keine gute Erfahrungen gemacht hatte. Die Probleme kehrte zu schnell zurück.
    Willi hatten sehr wohl immer wieder Schmerzen, die medikamentös behandelt wurden. Bewegen sollte er sich trotzdem. Physiotherapie bekam er auch.
     
    #6 matty
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