Boxer fällt Kind an

Lewis7

Karla Kolumna™
15 Jahre Mitglied
Ein Alptraum vieler Eltern wurde am Mittwoch in Wiesbaden wahr: Ein großer Hund rennt auf zwei kleine Kinder zu und beißt zu.

Bei dem Angriff des Hundes wurde eines der Kinder im Gesicht verletzt. Der Junge habe blutende Wunden an Stirn und Wange davongetragen, berichtete die Polizei. ...

Quelle & kompletter Text:
 
In den letzten Sätzen steht, daß der Halter den Hund aus einem TH hat. Und so wie es da steht, liest es sich fast, als wäre der Hund erst kurz bei seinem neuen Besitzer. Da könnte man natürlich darüber philosophieren, warum er den Hund dann direkt - ohne gute Gewöhnung - ohne Leine laufen lässt.

Sind nur Mutmaßungen! Ich weiß natürlich nicht, wie lange der Boxer schon vermittelt war.

Gabriele
 
Erstmal wünsche ich den Kindern eine gute Besserung und hoffe, dass keine psychischen oder physischen Schäden zurückbleiben werden.:(

Und dann stellt sich auch mir die Frage, warum dass mit dem Tierheim nun expliziet erwähnt wird. War der Mann vielleicht nur mit dem Hund spazieren und eigentlich gehörte dieser noch dem Tierheim? Oder hatte er ihn gerade erst vom Tierheim übernommen? Nichts desto trotz bleibt auch die Frage, warum er den Hund abgeleint hat, wo doch augenscheinlich überhaupt keine Bindung zum Halter bzw. Hundeführer bestanden hat. Ich verstehe soetwas einfach nicht!:(

Solche Dinge dürfen nicht passieren!
 
"hatte den Hund aus dem Tierheim" deutet eigentlich darauf hin, dass der herr mit dem Hund nur spazieren ging.
 
Man schaue sich mal das Bild an, kann sooo ein "süßer" Hund gefährlich sein?
 
Rauracher schrieb:
"hatte den Hund aus dem Tierheim" deutet eigentlich darauf hin, dass der herr mit dem Hund nur spazieren ging.
Richtig. Der Satz
Während die Polizei den Fall aufnahm, kam der 67-jährige Hundehalter, dem der nicht angeleinte Hund bei einem Spaziergang weggelaufen war. Er hatte den Boxer aus einem Tierheim. Die Polizei brachte den Hund dorthin zurück.
deutet eigentlich darauf hin, dass es sich bei dem Mann nicht um den Halter, sondern sich vermutlich um einen "Gassigeher" handelt.
Ob der Hund bewußt frei laufen gelassen wurde, oder sich aus einem Halsband befreit hat, kann hier nur spekuliert werden. Ebenso über die körperliche Konstitution eines 67-jährigen.
Problematisch sind solch ältere "Gassigeher" m.E. allemal (zumindest bei kräftigeren Hunden), da ja zwangsläufig die Tierheimhunde keine allzuenge Bindung zu ihnen haben können.
Tragisch nur für die beiden Kinder. Abgesehen von Schmerz und den Verletzungen, werden sie nun wohl ein etwas ambivalentes Verhältnis zu Hunden bekommen.

@Piggy: Schönheit sagt nichts über den Charakter/die Gefährlichkeit aus. Das ist bei Mensch und Tier so.;)
Grüße Klaus
 
Hund greift Kleinkinder an

Vom 16.11.2006

ht. WIESBADEN Zwei Kleinkinder sind gestern Vormittag kurz hintereinander in Frauenstein von einem Boxer angefallen worden. Gegen 10.15 Uhr war eine Mutter mit ihrem zweijährigen Mädchen in der Untergasse unterwegs, wo ihr der nicht angeleinte Hund auffiel, der hinter einem Radfahrer herlief. Laut Polizei hat die Frau die Gefahr ...

Quelle & kompletter Text:

und:

Freilaufender Hund verletzte zwei Kleinkinder
Wiesbaden-Frauenstein, Untergasse
15.11.06, 10.15 Uhr

Die Mutter eines 2-jährigen Mädchens gab an, dass sie in der
Untergasse unterwegs war und dabei ihre kleine Tochter an der Hand
führte. Dabei sei ihr ein Hund "Boxer" aufgefallen der ohne Halsband
und nicht angeleint einem Radfahrer hinterher lief. In weiser ...

Quelle & kompletter Text:
 
Lewis7 schrieb:
Quelle & kompletter Text
Also doch kein "Gassigeher", sondern ein vor einigen Monaten übereigneter Hund.
Trotzdem bleibt für mich die Frage: Der Hund sieht noch recht jung aus und wird sicher noch 8-10 Jahre leben.
Ist es sinnvoll, einen solchen Hund an einen 67-jährigen zu übereignen?
Grüße Klaus
 
Klaus, über das Thema - Alter Mensch / junger Hund - kann man glaub ich lange philosophieren ... viele Menschen sind im Alter noch rüstig.

Ich hoffe, den beiden Kindern gehts bald wieder besser. :(
 
AngelBlueEyes schrieb:
... viele Menschen sind im Alter noch rüstig.
Natürlich Maja,
mir viel das auch nur so spontan ein, weil meine Frau und ich uns vor einigen Tagen darüber unterhalten hatten, dass für uns in einigen (wenigen) Jahren wohl auch der Zeitpunkt kommt, wo wir keine Welpen/Junghunde mehr aufnehmen können.
Es ist ja nicht nur die körperliche Konstitution, sondern auch die eigene Lebenserwartung.
Ein Hund lebt ja durchaus 14 Jahre und mehr. Wir möchten es unseren Hunden nicht zumuten, nach unserem Tod in einem Tierheim o.ä. zu landen.
Dann "spezialisieren" wir uns lieber auf "Althunde in Not", um denen noch ein paar schöne Jahre zu bieten.
Grüße Klaus
 
Ich glaube nicht, dass der auf dem Foto abgebildete Boxer derjenige aus dem Artikel ist. Die Bildunterschrift ist dafür m.E. zu allgemein gehalten. Außerdem ist die Bild-Quelle angegeben (.../dpa), ich glaube nicht, dass dpa ein Foto ausgerechnet von diesem Vorfall gekauft hat.
Manche Medien schreiben bei solchen Fotos mittlerweile einen Begriff drunter ("Genrebild" oder so ähnlich), da sieht man dann sofort, dass es aus dem Archiv ist.
Es sind doch allen hier solche Fotos geläufig, die einen zähnefletschenden "Kampfhund" zeigen, dessen Rassezugehörigkeit oft nicht zu der im entsprechenden Artikel erwähnten Rasse passt. Da weiß man doch dann gleich, dass das der Hund aus dem Artikel gar nicht sein KANN, sondern es sich um ein Archivbild handelt. Diese Bilder dienen halt nur zur ... ja weiß ich nicht ... Dekoration? Veranschaulichung? Auflockerung einer textlastigen Seite? Angstmachen? ... Und so etwas scheint das hier auch zu sein, eine Illustration (nach dem Motto: wie sieht ein Boxer gleich noch mal aus?)

Jedenfalls halte ich es für gewagt, von diesem Foto auf das Alter des Boxers zu schließen, um den sich der Artikel dreht. Vor allem, nachdem man mit der Vermutung: Gassigänger auch schon haarscharf daneben gelegen hat. ;)

Das bemerkenswerteste an diesem Foto ist für mich, dass der abgebildete Boxer extrem lieb und harmlos aussieht, eine ungewöhnliche Wahl für die Bebilderung eines Vorfalls der geschilderten Art. Wenn der beteiligte Hund ein Kampfi gewesen wäre, ob man dann wohl auch so ein liebes Foto gewählt hätte ???

Den Kinder wünsche ich von Herzen, dass sie sich von dem Schreck gut erholen und dass keine Narben (sowohl körperliche als auch seelische) zurückbleiben.
 
robert catman schrieb:
Das bemerkenswerteste an diesem Foto ist für mich, dass der abgebildete Boxer extrem lieb und harmlos aussieht, eine ungewöhnliche Wahl für die Bebilderung eines Vorfalls der geschilderten Art. Wenn der beteiligte Hund ein Kampfi gewesen wäre, ob man dann wohl auch so ein liebes Foto gewählt hätte ???

Den Kinder wünsche ich von Herzen, dass sie sich von dem Schreck gut erholen und dass keine Narben (sowohl körperliche als auch seelische) zurückbleiben.

Genauso war mein obiger Beitrag gemeint, nämlich ironisch.
 
Lt. Auskunft es OA wurde der Hund im Tierheim einem WT unterzogen, den er nicht bestanden hat - somit wird er eingeschläfert bzw. ist bereits tot!
 
Beckersmom schrieb:
....... bzw. ist bereits tot!
Hmmm........., das ging ja schnell. :verwirrt: :verwirrt: :verwirrt:
(erinnert mich irgendwie an einen bekannten Tierheimleiter in Hamburg, der auch Wesensteste ohne große Vorbereitungen durchzog und dann Tötungsanordnungen veranlaßte. Siehe z.B. Sugar)

Zur Erinnerung:
Vor einigen wenigen Monaten wurde dieser Boxer aus demselben Tierheim an den älteren Herrn übereignet. Anscheinend bestanden damals keine allzugroßen Bedenken.
Am 15.11.06 war der tragische Beißvorfall mit den Kindern und der Boxer kam in das Tierheim zurück.
Innerhalb von 1 Woche wurde mit ihm ein Wesenstest durchgeführt (logischerweise von einer ihm total unbekannten Führungsperson).
Das Ergebnis, das zur Tötung führte, muss ja so ausgesehen haben, dass bei diesem Hund "Hopfen und Malz verloren ist", er also nicht sozialisierbar sei.
Wie ist den der "ältere Herr" in den letzten Monaten nur mit ihm klargekommen?

Für mich bleiben da nun schon noch einige Fragen offen.
Im Extremfall: Muss ich nun damit rechnen, dass, wenn einer meiner Hunde einen Beißvorfall hat, dieser sofort in ein Tierheim eingezogen, dort mit ihm ein sofortiger Wesenstest veranstaltet wird und bei negativen Ausgang mein Hund getötet wird?
Das kann es doch nun nicht sein, oder?
Grüße Klaus
 
Beckersmom schrieb:
Lt. Auskunft es OA wurde der Hund im Tierheim einem WT unterzogen, den er nicht bestanden hat - somit wird er eingeschläfert bzw. ist bereits tot!
Scotty schrieb:
Laut HR Fernsehen, ist er bereits tot.

RIP kleiner Boxer!:(
Auch Du hättest eine zweite Chance verdient gehabt!

Ich könnte kot***!:sauer:
 
kangalklaus schrieb:
Vor einigen wenigen Monaten wurde dieser Boxer aus demselben Tierheim an den älteren Herrn übereignet. Anscheinend bestanden damals keine allzugroßen Bedenken.
Am 15.11.06 war der tragische Beißvorfall mit den Kindern und der Boxer kam in das Tierheim zurück.
Innerhalb von 1 Woche wurde mit ihm ein Wesenstest durchgeführt (logischerweise von einer ihm total unbekannten Führungsperson).

Da der Hund offenbar in sein früheres TH zurückgekommen ist, muss die Führungsperson beim Wesenstest dem Hund nicht zwangsläufig "total unbekannt" gewesen sein, es kann sich dabei um eine Bezugsperson von seinem früheren Aufenthalt gehandelt haben. Aber trotzdem, nachdem er ja wohl einige Monate bei dem älteren Herrn verbracht hatte, hätte man ihm vielleicht tatsächlich ein wenig mehr Eingewöhnungszeit zugestehen können.
Wer weiß, was der Hund für eine Vorgeschichte hat, vielleicht war das schon seine 2. Chance. Aber dann fragt man sich, wieso er gerade an diesen Mann vermittelt worden ist, der ihn offenbar völlig falsch eingeschätzt hat, sonst hätte er ihn ja wohl nicht unangeleint geführt.
Armes Tier.
 
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