Bösartiger Tumor wurde entfernt :-(

  • DatNaddi
Guten Abend zusammen,

wollte mal Wissen ob mir vielleicht jemand was über Bösartige Tumoren erzählen kann bzw. vielleicht kann mir jemand aus eigener Erfahrung ein paar Tips geben.

Bei unserem 9 ( Dez.10 Jahre) Jahre alten Am.Staff Bud wurd letzte Woche Donnestag ein Knubbel entfernt der zwischen Vorderbein und Brust lag. Die Woche zuvor bekamen wir noch vom TA eine Salbe mit ,weil erst ausgeschlossen werde sollte ob es nicht eine Entzündung sei. Alle Hoffnung schwanden als der Knubbel von der Fuciderm Salbe nicht besser wurde. Also musste unser Spatzel am Donn unters Messer und das Ding wurde entfernt. NUn hieß es bis heute abwarten und eigentlich auch hoffen das das Ergebnis nicht so schlimm ausfällt, aber :(:( Pech der Tumor an der Brust war Bösartig.
ALs ich mit dem TA Telefoniert habe meinte dieser nur, das man den HUnd nun beobachten muss ob sich weiter Knubbel bilden etc. aber sonst kam eigentlich nicht von ihm auch auf meine Frage hin was nun sei, meinte er nur das man den Hund halt ab jetzt besser geobachten muss. Hat vielleicht einer Erfahrung mit sowas.
Was heißt das nun? Ist mein Hund nun Krrbskrank? Muss ich mich darauf einstellen das er schneller sterben wird als sonst, wenn er gesund wäre. Blöde Fragen aber leider wurden mir diese nicht beantwortet. Ich glaube auch nicht das er Geröngt worden ist oder so, wo man vielleicht hätte erkennen können ( wenn) ob der Tunor Metastiert ist oder der gleichen! WIe schaut es aus mit Futter, Thearpie etc...

Werde glaub ich auch nochmal beim TA anrufen und genauer Fragen ich denke ich war heute doch etwas geschockt.


Lg Nadine und Bud
 
  • SaSa22
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Hi DatNaddi :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Biggy
ich fürchte, ich verwirre Dich nun vollends, wenn ich Dir sage, dass bösartig nicht gleich bösartig ist...

stell es Dir vor wie lästiges, schwer zu entfernendes Unkraut im Garten - es gibt welches, das wächst langsam und lässt Dir eine gewisse Chance, was dagegen zu tun und es gibt anderes, das wächst schneller als Du schauen kannst ...

wenn irgendmöglich, dann besorge Dir die genaue Bezeichnung, welche Art "Tumor" da entfernt wurde - dann ist es deutlich einfacher, Deine Fragen zu beantworten...
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • lynnie
Ach Mensch, der arme Bud.

Weißt du, welche Art von Tumor Bud entfernt wurde? Und konnte er vollständig entfernt werden?
Wurde das Gewebe ins Labor geschickt, um es untersuchen zu lassen? In den pathologischen Befunden steht auch immer eine Prognose und eine Beschreibung des Tumors (Grad, Abgrenzung,...) und der Schnittränder, also ob komplett im gesunden Gewebe geschnitten wurde und die Schnittränder tumorfrei sind. Da solltest du deinen TA unbedingt nach fragen.

Die Tierklinik Hofheim hält auf ihrer Homepage Infos zur Onkologie bereit:

Meinem Don wurde vor 3 Jahren ein Mastzellentumor Grad I-II an der Pfote entfernt. Damals war er auch ca. 9 Jahre alt. Nachdem die OP-Wunde verheilt war, wurde er an der Tumorstelle zusätzlich bestrahlt.
Zusätzlich haben wir noch eine Kur mit Heel Kombimitteln gemacht, ein halbes Jahr später eineKur von VitOrgan mit NeyDil und Neyling.
Frag mal Deinen TA nach dieser Heel-Kur. Dazu gibt es auch eine Studie der Kleintierklinik der Uni Göttingen: "Biologische Nachbehandlung nach Mammatumor-Operation beim Hund", wonach die Überlebensrate nach 1 + 2 Jahren um über 10% besser war und die Rate an Rezidiven/Metastasen sich etwa halbiert hatte.
Bei Don haben wir seit der OP keinen neuen Tumor entdeckt.

Hier findest du noch eine interessante Aufstellung zur Ernährung. Du solltest kein Getreide und kein Zucker füttern, denn beides nährt die Krebszellen.

Gute Besserung an Bud - und Kopf hoch! :knuddel:
 
  • DatNaddi
Hallo zusammen,

muss sagen der TA hat eigentlich nicht viel zu dem Befund gesagt, halt nur das dieser Bösartig war und mehr nicht. Habe gerade mit der Praxis gesprochen und gebeten mir den Bericht zu zufaxen was erst mit dem TA abgesprochen werden muss ( warum auch immer) hoffe ja mal das ich dieses auch mal zu sehen bekomme, wenn nicht muss ich einfach halt nochmal genauer am Telefon nach fragen.
War gestern als ich die Ergebnisse gekommen habe auch etwas geschockt, wobei ich mich ja auch damit abgefunden habe auch wenn ich eigentlich gehofft hab das es eben kein bösartiger Tumor ist, aber nun ist es wohl so.
Habe ja schon etwas im I.net geschaut und mir einiges durchgelesen ,die einen Sachen machen mir ja Angst und die anderen geben dann schon etwas hoffnung aber ich weiß halt nicht so recht was nun genau ist. OK, muss ja dann auch wohl erstmal abwarten was der Befund genauer besagt um dann ein besseres Bild zu haben.

Aber wie gesagt bin etwas verwirrt wie auch schon geschrieben von BIGGY das nicht gleich jeder bösartiger Tumor böse ist....hab halt etwas schiss das mein kleiner Stinker halt eher aus dem Leben treten muss als eigentlich voher gedacht.

Aber sobald ich das Ergenis habe werd ich das hier schreiben und dann kann mir vielleicht jemand was genaueres sagen.
Aber danke schonmal für die Infos....



Lg Nadine und Bud
 
  • DatNaddi
Weißt du, welche Art von Tumor Bud entfernt wurde? Nein leider noch nicht
Und konnte er vollständig entfernt werden? Laut Aussage des TA wurde er soweit gut entfernt
Wurde das Gewebe ins Labor geschickt, um es untersuchen zu lassen? Ja das Gewebe bzw der Tumor wurde zu Patologie geschickt



Danke für die Links ,werd ich gleich mal reinschauen
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Christy
Zusätzlich haben wir noch eine Kur mit Heel Kombimitteln gemacht, ein halbes Jahr später eineKur von VitOrgan mit NeyDil und Neyling.
Frag mal Deinen TA nach dieser Heel-Kur. Dazu gibt es auch eine Studie der Kleintierklinik der Uni Göttingen: "Biologische Nachbehandlung nach Mammatumor-Operation beim Hund", wonach die Überlebensrate nach 1 + 2 Jahren um über 10% besser war und die Rate an Rezidiven/Metastasen sich etwa halbiert hatte.
Bei Don haben wir seit der OP keinen neuen Tumor entdeckt.

Hier findest du noch eine interessante Aufstellung zur Ernährung. Du solltest kein Getreide und kein Zucker füttern, denn beides nährt die Krebszellen.

Gute Besserung an Bud - und Kopf hoch! :knuddel:
Dem möchte ich mich anschliessen.
Mein Hund (Milztumor) hat neben einer Behandlung mit VitOrgan-Präparaten auch Heel-Kuren bekommen, ebenso NeyDil. Ausserdem haben wir eine Spritzenkur mit Iscador (Weleda) gemacht.
Begleitend würde ich sofort die Ernährung umstellen, lynnie hat ja schon einen wichtigen Link eingestellt. :hallo:
 
  • DatNaddi
Nabend zusammen,

bräuchte nun mal ein wenig Hilfe. Habe heute das Fax bekommen von dem Pathologen der die Gewebsprobe untersucht hat. Teilweise kann ich es verstehen aber zum größten Teil auch nicht.

Vielleicht kann mir jemand sagen das das alles genau heißt. Ob ( außer irgendeine Therpie) ich mir nun weiterhin gedanken machen muss oder ein wenig entspannen kann. Gut ist es ja schonmal das der Tumor Grad eins hatte..aber weiter?


Danke schonmal im voraus.

LG Nadine und Bud
 

Anhänge

  • Befund.jpg
  • Biggy
oh - Mastzellentumor .....

gib das mal als Stichwort in die Suche ein, da wirste bestimmt fündig....
 
  • DatNaddi
Ja habe ich schon gemacht Biggy, schon nachdem der TA die vermutung hatte. Das war ja das was mir immer die ganze Zeit angst gemacht hat. Gut ist aber schonmal das es Grad 1 ist. ( denke ich bzw das was ich gelesen habe) ..aber ich frage mich ....was muss ich mir jetzt für Gedanken machen??
 
  • lynnie
Grad I ist doch schon mal gut. :hallo:
Eosinophile Granulozyten gehören zu den Leukozyten und spielen bei der Immunabwehr z.B. auch bei Allergien eine wichtige Rolle. Mastzellen schütten Histamin (allergieauslösend) aus, so dass bei Mastzellentumoren auch der Wert der eosinophilen Granulozyten erhöht ist. Genauso verhält es sich mit den lymphofollikulären Aggregaten.
Lymphofollikuläre Aggregate, die multifokal auftreten, bedeutet, dass einige Lymphozyten (die gehören ebenfalls zu den Leukozyten) vermehrt auftreten, aber nur in einem bestimmten Bereich (hier sicher, um den Tumor zu bekämpfen). Lymphozyten werden auch "Killerzellen" genannt.
Die Neoplasie wächst infiltriv heißt, dass das Tumorgewebe gesundes Gewebe zerstört. Allerdings ist es noch nicht bis an den Schnittrand des eingeschickten Gewebes heran gekommen.
Es wird empfohlen, die Wunde und die angrenzenden Lymphknoten zu beobachten.

Das klingt doch alles gar nicht so übel.
Schau dir mal die Seite an, dort wirst du auch viele Informationen über Mastzellentumore finden.
Ein gutes Zeichen ist übrigens, wenn die Wunde gut heilt. Denn Mastzellentumore stören durch das Histamin die Wundheilung.

Donnie hat nach der OP die Kuren von VitOrgan und Heel gemacht und wir hatten uns für eine Bestrahlung entschieden, da der Tumor an einer schwierigen Stelle (zwischen den Zehen) saß. Eine Bestrahlung ist leider eine Belastung für den Körper, da jede Sitzung mit einer Vollnarkose verbunden ist. Wir hatten in der Kopfklinik Heidelberg die Chance, mit nur 2 Bestrahlungssitzungen auszukommen. Die Anzahl der Sitzungen ist u.a. auch abhängig davon, mit welchem Gerät bestrahlt wird. Zwei Sitzungen waren für uns vertretbar, bei mehr hätten wir sicher noch einmal abgewägt.

Die Ernährung würde ich nach Möglichkeit getreide- und zuckerfrei gestalten. Du glaubst nicht, in wie vielen Hundefuttersorten z.B. Zucker enthalten ist...

Wichtig ist, dass du deinen Bud beobachtest, ob wieder irgendwo ein Knubbel auftaucht.
Mastzellentumore streuen übrigens nicht nur in die Lymphknoten, sondern auch in Milz und Leber. Solltest Du also auch mit kontrollieren. Selten betroffen ist dagegen die Lunge.

Jetzt aber erst einmal gute Besserung und einen dicken Gesundheitsknuddler an Bud! :knuddel:
 
  • DatNaddi
Nabend Evelyn,
habe gerade erste gesehen das du soooo viel geschrieben hast aber da war meine Nachricht schon an dich weg :)
Ich danke dir das du mich nun mal aufgeklärt hast und das was du geschrieben hast beruhigt mich ja schon etwas. Muss sagen nach dem Bericht des Arztest und die Aussage von unseremTA war ich am Anfang erst etwss stinkig , in dem Sinne da ich dachte der TA hat uns falsch beraten wobei er ja eigentlich auch hätte sagen können was Thema Futter etc angeht, was man vielleicht beachten sollte. Aber so weiß ich zumindestens das er eigentlich eine Einigermaßen gute Auskunft gegeben hat :)
Bin ja nun schon etwas erleichtert und dank dir auch etwas schlauer was die Dinge angeht die ich nicht so recht verstanden habe, also nochmal DANKE

Dann hoffen wir mal das in der nächsten Zeit nichts mehr wächst und das die Wunde auch gut verheilt sie schaut soweit eigentlich auch recht gut aus, habe da wohl eher ( hoffe ich auch ) keine Bedenken.
Was kann man denn so an Futter empfehlen. Wir füttern schon seit ...hmm bestimmt ca 3 Jahren Happy Dog und sind auch vor 2 Jahren ( kanpp) auf Senior umgestiegen. Laut Packung ist kein Zukcer etc drin aber ich glaube da muss ich mich mal morgen an den PC klemmen und nach suchen..denn Papier ist ja geduldig ...muss ja nicht alles stimmen was drauf steht.

So dann verschwinden wir mal ins Bettchen eine runde kuscheln damit Bud schnell gesund wird
wünsche dir und den anderen einen schönen Abend und eine gute nacht
und nartürlich auch ein paar schöne Ostertage und schöne ruhige feiertage

lg Nadine und BUD
 
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