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  1. das ist mir 1000x lieber als diese muffig unlustigen VK/innen, bei denen man das Gefühl hat mal störe sie bei total wichtigen Dingen wie mit der Kollegin ratschen und Kundschaften ausrichten, die in D ihr Unwesen treiben.
     
    #18261 Pennylane
  2. Wobei man nicht vergessen darf, dass diese Freundschaft - zumindest in amerikanischen Restaurants - teilweise erkauft ist ;)

    unfreundlich —> kein Trinkgeld —> kein Lohn
     
    #18262 DobiFraulein
  3. Du meinst wahrscheinlich "Freundlichkeit". Aber genau das ist mir 1000x lieber als mich unwillkommen/störend zu fühlen. Wenn ich in ein Geschäft gehe will ich unverbindlich freundlich bedient werden. Keiner muss mir vor Freude um den Hals fallen wenn ich komme, aber ein freundliches "Hallo" oder "Grüss Gott" und ein "kann ich Ihnen helfen" sollte drin sein. Ebenso eine freundliche Antwort wenn ich eine Frage zu einem Artikel habe.

    Bei unfreundlichen muffig übelstgelaunten Bedienungen im Restaurant gibt es von mir auch überhaupt kein Trinkgeld.

    edit: Wenn die VK/innen und Bedienungen das nicht zusammenbringen sollen sie daheim im Keller Kugelschreiber zusammenschrauben und nicht auf Kundschaft losgelassen werden
     
    #18263 Pennylane
  4. Ja, Freundlichkeit... sorry, meine Autokorrektur

    und ja, genau das meine ich doch ;)
    In Amerika sind viele auf das Trinkgeld angewiesen, deswegen sind sie freundlich
    Das alleine sagt aber nichts darüber aus, wie sie wirklich sind.

    deshalb „erkauft“
     
    #18264 DobiFraulein
  5. Mir ist das aber wurscht, ob sie "wirklich" freundlich sind oder in dem Moment wenn ich im Laden bin nur so tun. Ich will ja keinen heiraten. Ich will nur freundlich bedient werden
     
    #18265 Pennylane
  6. Mich hat am anfang nur das: how are you today? Im restaurant wo man mich noch nie vorher gesehen hatte, leicht verwundert. Aber schnell wurde es zur gewohnheit. Und es gefällt mir besser als: qu'es que tu veux? Was man hier teilweise zu hören bekommt.

    U.S.A würde ich gerne nochmals bereisen, glaube ich, oder nur shoppen in newyork würde reichen.
     
    #18266 toubab
  7. Was mich in den USA fasziniert hat, ist der Umgang mit Krisen. Als ich da lebte, wurde das Attentat in Oklahoma verübt. Im TV wurde live berichtet und es wurde sich immer wieder an Kinder gewandt: "Wenn Deine Mom oder Dein Vater noch nicht zu Hause ist, obwohl sie normalerweise immer da sind, rufe bitte die 911 an".
    Das wurde dann auch noch anhand eines Telefons gezeigt, wie das Kind das machen sollte.

    Ich habe damals für den TSV "Fund for Animals" gearbeitet. Da wurde sofort in Oklahoma eine Notrufnummer angegeben, damit Tiere, an die man wegen der Sperrung nicht rankommt, gerettet werden können und es gab einen Notfallplan, wo die Tiere zur Überbrückung hin können und später von ihren Angehörigen wieder abgeholt werden können.
     
    #18267 Paulemaus
  8. Deshalb schrieb ich "aufgesetzte" Freundlichkeit.

    Wenn man in den USA keine anderen Kontakte hat, als die zu auf Trinkgeld angewiesenes Personal, dann kommt man auf dieses "Ach, die Amis sind so oberflächlich". Ich habe aber eben für uns überraschende Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit etc. von vielen Leuten erlebt, denen es nicht um Trinkgeld ging. Die hätten mir genauso gut weiträumig aus dem Weg gehen oder mich unfreundlich anmuffeln können.

    Interessantes Beispiel: 2002 war ich zu Besuch in Wisconsin (sehr patriotische, sehr konservativ-religiöse Gastgeber). Das war unmittelbar nach Gerhard Schröders "Nein" zur Beteiligung an der "Koalition der Willigen" gegen Sadam Hussein. Der allgemeine Tenor war: Die Deutschen und Franzosen wollen nicht helfen, uns gegen Terroristen zu verteidigen. Die Pommes (French Fries) waren umbenannt in "Freedom Fries" und Fahrer deutscher Autos hatten Rechtfertigungsbedarf. Also schwierige Gemengelage. Das Einfachste wäre gewesen, Politik komplett beiseite zu lassen und oberflächlichen Small Talk zu pflegen. Ging aber nicht, fast jeder Gesprächspartner wollte sich mit uns über die Beweggründe der Deutschen und Franzosen austauschen. Und damit meine ich wirklich Austausch, also interessierte Fragen, interessiertes Zuhören in einer von freundlicher Grundstimmung geprägten Atmosphäre. Klar, die jeweiligen Positionen blieben unvereinbar. Aber die Gespräche endeten nicht in Unfrieden oder mit Reserviertheit, sondern mit freundlich vorgetragenem "Alright, we agree not to agree". Und damit ich mich nicht allzu schlecht fühlen sollte, folgte meistens noch der versöhnliche Schlenker zu der Schönheit deutscher Städte und Landschaften (obwohl nur von Bildern bekannt).
     
    #18268 Fact & Fiction
  9. Naja das wir deutsche da einen völlig anderen Charakter haben wird doch auch hier im Forum mehr als deutlich ;)
    Ich behaupte mal die Mehrzahl von denen die hier regelmäßig schreiben sind froh ihre Ruhe zu haben (wird ja auch oft betont) und das strahlt man eben auch im Alltag aus..
     
    #18269 Manny
  10. was ich faszinierend fand, war die Little league world series, auf der ich mal war :)

    Unglaublich viele Volunteers. Menschen, vom Tellerwäscher bis zum Spitzenverdiener, waren stolz darauf, sich ein paar Tage frei zu nehmen, um auf dem Turnier den Parkplatzeinweiser zu machen.

    oder die Toiletten... das ist ja ein Turnier, auf das Menschen aus allen Kontinenten dieser Erde kommen... trotzdem - so sauber, egal, wann man hingekommen ist... da hätte man essen können...
     
    #18270 DobiFraulein
  11. Ich empfande Amerikaner als sehr wohltuend.
    Sehr hilfsbereit! Sehr freundlich, zugewandt und interessiert an einem.

    Diese "aufgesetzte" Freundlichkeit empfand ich, als Norddeutsche, erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Hilft einem im Alltag dort aber total, weil einfach alles lockerer ist, man schneller zusammenkommt. Das hat mir schon sehr geholfen.

    Vom Kellner bis zur Polizist waren einfach immer alle nett. :)

    Wieder "geerdet" wurde ich dann auf meinem Trip nach Hause, als ich am Flughafen Wartezeit in einer Red Carpet Club Lounge überbrückte und sofort n schnoddrigen, unfreundlichen Deutschen hörte, der aufgeblasen und busy mir gegenüber saß. Da wollt ich wieder zurück. :sarkasmus:
     
    #18271 Flash
  12. Ich musste so lachen als ich mal von Honolulu nach Frankfurt flog, allein mit 3 Kindern. Ich hatte 2 Layover (LAX und London).

    In Frankfurt angekommen war mein Babyautositz nicht da.

    Bin zu einem Mitarbeiter hin.

    "Enschuldigen Sie, mein Babyautositz ist noch nicht da."
    "SPERRGEPÄCK" ohne vom Computer aufzusehen
    "Nein, ich habe bei Sperrgepäck geschaut."
    "Waren se zu langsam."
    "Nein, ich bin direkt vom Flugzeug zur Gepäckausgabe."
    "Dann waren se wohl zu schnell."
    "Wohl kaum mit den Kinder. Bitte, ich bin seit 30 Stunden unterwegs mit den Kindern. Können sie sich darum kümmern?"
    "30 Stunden allein mit denen? Da hätte ich mich ja schon erschossen...."

    Er bemühte such dann doch mal und es kam heraus, dass der Autositz noch in Los Angeles war...

    Ich fands lustig obwohl ich kurz vorm Nervenkollaps stand.....
     
    #18272 Melli84
  13. Das ist doch total egal. Die Miesmuffeligkeit der deutschen Verkäuferinnen sagt außer über ihre augenblickliche Laune auch nichts darüber aus, wie sie "wirklich" sind. :verwirrt:

    Das können privat ganz nette Menschen sein, die nur ihren Job hassen.

    So oder so ist es angenehmer, nett begrüßt als angemuffelt zu werden.

    Deutsche meine oft, sie sind ehrlicher, wenn sie jedem zeigen, dass sie gerade schlecht gelaunt sind. Ganz ehrlich - Ich finde es eher unhöflich, denn es ist nicht meine Schuld, dass jemand anders seine Arbeit nicht mag. Man könnte sich auch mal nach Tacken zurücknehmen und einfach höflich sein. Das hat auch was mit Respekt zu tun.

    Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche - eine Verkäuferin kann auch nichts dafür, dass ich gerade einen halben Nervenzusammenbruch hatte, weil ich nicht gut einparken kann oder weil mich Kaufhäuser nervös machen oder wwi.

    Das interessiert sie doch auch gar nicht und helfen kann sie mir auch nicht. Warum ist es da von Vorteil "ehrlich" oder "authentisch" zu sein und erstmal ne Runde durch den Laden zu motzen?
     
    #18273 lektoratte
  14. Nachklapp: Wer mich kennt, der weiß, dass da die Richtige spricht... ich kann unheimlich gut schlechte Laune verbreiten. :sarkasmus:

    Vor allem, wenn ich im Stress bin. Weil ich dann gar nicht mehr mitkriege, wie motzig ich auf einmal bin. :uhh:

    Ich bemühe mich aber wirklich extrem um das Gegenteil, denn geholfen hat mir diese Angewohnheit Eigenschaft tatsächlich noch nie.
    Und profitiert hat von dieser meiner "Authentizität" auch noch nie einer.

    Höchstens in Form der nächsten Stufe auf dem Weg zum Magengeschwür...
     
    #18274 lektoratte
  15. ich will doch noch der Vollständigkeit halber darauf hinweisen, dass es auch genügend muffelig schlecht gelaunter und unverschämte Verkäufer gibt. Und, das muss ich zugeben, ich glaube direkt, dass diese Menschen auch "draussen" Ä....sche sind mit denen ich normalerweise nix zu tun haben will.

    Das ist m. E. übrigens auch ein Grund für die vielen online Käufe (und der Preis. Wobei ich immer angemessen mehr bezahlen würde, wenn ich freundlich und kompetent bedient würde). Niemand hat Lust auf schlechte unfreundliche Bedienung.
     
    #18275 Pennylane
  16. Natürlich... ich vergess immer das Sternchen.

    Aber es ist ja oft genug so, dass es heißt... „Busfahrer“ - und dann „gemeint sind natürlich beide Geschlechter“

    Das sollte wenigstens in einem Feld mit weiblichem Überhang doch auch umgekehrt funktionieren...
     
    #18276 lektoratte
  17. Mal überlegt dass die Leute nicht von Haus aus Arschgeigen sind oder ihren Job hassen, sondern sich einfach zigmal am Tag dummdreist behandeln lassen müssen? :kp:
    Kunden werden nicht netter. So viel steht zweifelsfrei fest.
     
    #18277 sammy*shy
  18. Ich versteh muffeliges Verkaufspersonal auch gut wenn ich mir so anschaue wie sich die Kundschaft teilweise verhält.
    Damit komme ich deutlich besser klar als mit aufgesetzter guter Laune und dem dazugehörigen Zahnpasta Werbungs Lächeln bei dem man sofort merkt das es nicht echt ist.
    Vielleicht weil ich mir immer vorstelle wie genervt ich bei dem Job wäre...
     
    #18278 wilmaa
  19. Manchmal finde ich die deutsche Art aber auch genial. Das fällt mir erst auf seit ich in den USA lebe bzw. mit meinem Mann zusammen bin.

    Als ich diesem Sommer mit Mann beim Essen war kam der Kellner und meinte zum Mann "Also das bißchen können sie jetzt auch noch aufessen." Mein Mann hat dann brav aufgegessen:lol:.

    Und in Bad Wörrishofen in der Therme als wir ungewollt brim Nacktbaden landeten und wir doch reingingen weil wir so weit gefahren sind und mein prüder Mann die Badehose anließ. Eine resolute alte Bademeisterin ging auf ihn zu "Junger Mann ziehen sie sofort die Badehose aus." Dann schaute sie meinen mit Habdtuch hantierenden Mann zu bis er die Badehose ausgezogem hatte und meinte "Sie haben ja nichts zu verstecken.":applaus:

    Oder bei Daller Tracht als die Verkäuferin meinen verwirrten Mann ständig in den Po kniff um zu sehen ob die Lederhose auch stramm sitzt. Ich konnte nicht mehr vor Lachen:lol:

    Das gibts halt nur bei uns:lol:
     
    #18279 Melli84
  20. Es macht den Tag aber auch nicht besser für Verkäufer*innen selbst, wenn sie JEDEN anmüffeln, ob er es nun verdient hat oder nicht :gruebel:

    Dass Kunden nicht netter werden, ist mir bewusst. Das ändert nichts daran, dass ich nicht zu den Dummdreisten gehöre und dementsprechend auch nicht "auf Verdacht" so behandelt werden möchte. Ich höre sogar zu und tröste, wenn sich Verkäufer*innen bei mir beschweren.
     
    #18280 Fact & Fiction
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