Beiss-Atacken nach geburt der Welpen

  • Frankonero
Hallo liebes KSG-Team,
iich hoffe ich bin hier richtig gelandet, falls nicht seht es mir bitte nach, bin nämlich neu hier.
Es geht mir um folgendes, ich habe 2 Hündinnen, eine Rottweiler-Schäferhund-Mix und eine Tricolor-Collie/Bernersenn-Mix Dame. Die eine ist vor 11 Jahren, die andere vor 2 Jahren als Welpe zu uns gekommen. Beide haben sich von je her super gut verstanden, (na ja bis auf ein paar Kleinigkeiten halt). Nun ist die Collie-Dame vor knapp 2 Wochen zum ersten mal Mama von 5 Welpen geworden. Seitdem herrscht nur noch Chaos, ich kann die beiden nicht mehr zusammen lassen, ohne das sie gleich aufeinander losgehen. Ich muss vielleicht auch noch dazu sagen, das die "alte Dame" nie Nachwuchs hatte, kann es eventuell daran liegen, oder ist es der Beschützerinstinkt vom Muttertier der diese Agressionen hervorruft? Und was kann ich machen, das die beiden nicht mehr aufeinander losgehen?
Ich bin für jeden Rat und jede Hilfe dankbar
Gruß Frank
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Frankonero :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • steppinsky
Die Hündin ist nach dem Wurf in einer hormonellen Ausnahmesituation. U.a. ist die Aggressionsbereitschaft ist stark erhöht. Das gibt sich wieder nach der Entwöhnung der Welpen. Bis dahin würde ich die Hunde trennen, weil sich sonst eine bleibende Feindschaft zwischen den Hunden entwickeln könnte.

Step
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Ricky
Warum hat die eine Hündin überhaupt die Welpen bekommen?
 
  • nelehi
Die Frage stellte sich mir auch gerade.
Ich bin kein Freund von Mischlingsgeburten und schon gar nicht, wenn man als Halter noch nicht einmal genügend Wissen hat.

Die Hündin schützt ihre Nachkommen. Das ist recht normal.

nelehi
 
  • bones
Schließe mich Step an: Trenn' die beiden. Die haben jetzt eh genug Stress, da brauchen sie nicht noch zusätzliches Öl auf's Feuer.
Normales Verhalten, da musst Du durch bis nach der Entwöhnung.
Natürlich bin auch ich, wie wohl jeder hier, Gegner solcher Würfe, aber vielleicht hattest Du einen guten Grund? Hast Du schon Welpenabnehmer oder wirst Du einige behalten müssen? Wie ist Deine häusliche Situation, kannst Du eine Trennung durchführen?

LG
Mareike
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • Frankonero
zuerstmal danke für Eure antworten. allerdings finde ich es nicht nett mir zu unterstellen ich hätte keine Erfahrung mit Hunden. Und weiter möchte ich noch anfügen, das wir unsere Rayah nicht absichtlich haben Decken lassen. Und auf solche Sprüche wie ich bin kein Freund von Mischlingswürfen da geht mir echt der Hut hoch:sauer: , ist ein Mischling kein Tier wie jeder andere Hund auch:rolleyes: ? Also ehrlich wenn man hier nur akzeptiert wird wenn man ein Rassetier besitzt, dann war´s das erste und das letzte mal das ich in diesem Forum eine Frage gestellt habe.
Ich möchte hier allerdings nicht beleidigend rüberkommen, bitte versteht das jetzt nicht Falsch, aber ich habe schon so meine Erfahrungen mit Besitzern von Rassehunden gemacht und es ist leider meiner Meinung nach viel zu oft vorgekommen, das diese Leute meinen nur weil man einen Mischling hat ist diess Tier Minderwertig.

@ Step und Bones, danke nochmals für eure Hilfe, ich habe übrigens beide Hunde getrennt, das ist kein Problem. Abnehmer für die Welpen habe ich noch keine, aber auch das sollte kein Problem sein, denn Platz und Zeit genug habe ich für meine Tiere immer.
 
  • Kimsky
Locker bleiben, Frankonero... :p
Es geht hier nicht um "das Rassetier ist mehr wert", denn hier sind sowohl Rassehunde wie auch Mixe vertreten...sondern es geht darum:
In unseren Tierheimen sitzen Hunderte dieser "Aus-Versehen-Würfe"...(als knutschiger Welpe finden sie alle erstmal eine Heimat...aber *ach-du-Schreck*...die werden ja gross...Und nichts ist schwieriger, als Welpen zu vermitteln!!!Wenn man sie denn sorgfältig und für immer vermitteln will...Nachfragen gibt es meist viele...und da die Spreu vom Weizen trennen, damit die Welpen keine Wanderpokale werden -und damit grosse Hunde mit Trennungsängsten und schwerwiegenderen Problemen werden-...ist verdammt schwer!!!)
Und wenn dann ein Hundehalter mit Hündin "aus Versehen" Welpen bekommt...Naja...das ist nicht unbedingt rühmlich und Tierschutz-relevant! (Zum besseren Verständnis kannste dir ja mal die Beiträge in der Tiervermittlung ansehen)

Davon ab...
Hab ich mal dazu ne andere Frage: Wenn das Rudel-Verhältnis "stimmt", würden sich dann nicht beide Hündinnen um die Welpen kümmern, sorgen usw. ???
 
  • bones
Hi,

ok, dann versuche ich mal zu erklären, warum ich kein Freund davon bin.

Du denkst viel zu kurz.
Sagen Dir die Begriffe HD, ED, Krebs, Taubheit, Blindheit, Herzfehler, Allergien, Angst, Aggression etwas? Die sind erblich, wie noch einige andere hundert Erbkrankheiten und Wesenszüge.
Wenn Du die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern und Urururgroßeltern Deiner Hunde gut kennst (irgendwelche Wesensprüfungen, Röntgen, Zuchttauglichkeitsprüfungen etc), und sie körperlich und wesensmäßig wirklich Tophunde waren, deren überragende Eigenschaften ihren Nachkommen weitervererbt werden sollen, wenn Du ferner ausgerechnet und überdacht hast, welche Eigenschaften sich wiederum in der Kombination der beiden Genpoole ergeben, wenn Du außerdem notfalls alle Welpen behalten könntest - dann nehme ich meine Bedenken zurück. Erfahrungsgemäß ist das bei Mischlingszuchten nunmal eher nicht der Fall, da kommen dann so grandiose Argumente wie "Mischlinge sind eh gesünder" und ahnlicher Dummfug.

Die Hunde leiden unter einer solchen menschlichen Dummheit. Die Welpen sind ganz sicher nicht weniger "wert", sie verdienen selbstverständlich den gleichen Respekt und die gleiche Zuneigung wie ein Hund mit Ahnentafeln. Ahnentafeln sind schlicht und ergreifend ein Hilfsmittel, das bei entsprechender Zuchtplanung dafür sorgen kann, dass Hunde weniger leiden, nämlich gesund sind.
Leute, die einfach draufloszüchten sind es, die den Welpen weniger Wert zusprechen, denn offensichtlich sind ihnen die Folgen ihres Tuns egal.

Abgesehen von all dem gibt es tausende von Hunden, die sehnlichst auf ein Zuhause hoffen, einigen von denen nehmen Deine Welpen jetzt den Platz weg.

Da Du andeutest, dass der Deckakt ein Unfall war: Passiert öfter, aber verstehen kann ich es dennoch nicht. Soo lange ist eine Hündin ja nun nicht empfängnisbereit, in den paar Tagen muss man doch irgendwie aufpassen können oder nicht? Meinst Du, Ihr schafft das in den nächsten Jahren? Vielleicht wäre ansonsten doch eher eine Kastration eine Überlegung. Auch dagegen bin ich zwar normalerweise, aber wenn ungewollte Deckakte nicht zuverlässig verhindert werden können, muss man wohl darüber nachdenken.

LG
Mareike
 
  • Frankonero
Nun gut ich habe da wohl ein wenig überreagiert:frieden: , vielleicht versteht Ihr mich ja auch ein wenig.
@ bones und kimsky, ich verstehe schon die Problematik die durch solche ungewollten Würfe entstehen und wenn ich ehrlich bin, dann gebe ich euch in eurer Argumentation auch vollkommen Recht. Und da Ihr auch nicht wusstest, das es für mich kein problem ist, die Welpen im Notfall auch selbst zu behalten, möchte ich mich für mein voriges posting auch nocheinmal entschuldigen.
Und zu Deiner frage kimsky. Das ist es ja was ich nicht verstanden habe und weshalb ich meine frage in dieses forum gestellt habe. Es gab im Vorfeld keine probleme mit meinen Hündinnen. Wie gesagt unsere Rayah ist im alter von ca. 11 wochen zu uns gekommen, da war unsere Bonnie schon 9 Jahre alt und die beiden haben sich von anfang an super verstanden (wo wir eigentlich nicht so mit gerechnet hatten). Erst seit dem Rayah ihre Welpen bekam ging der Stress los.
 
  • steppinsky
Kimsky schrieb:
Davon ab...
Hab ich mal dazu ne andere Frage: Wenn das Rudel-Verhältnis "stimmt", würden sich dann nicht beide Hündinnen um die Welpen kümmern, sorgen usw. ???

Nein, das kann man so nicht sagen. Die Hündin liegt richtig mit ihrem Mißtrauen der anderen Fähe gegenüber. Bei einem Rüden sähe das anders aus, aber die Hündinnen können oft gar nicht gut mit den Welpen anderer.

Step
 
  • nelehi
Hallo Frankonero,

da Du mich zitierst hast, möchte ich auch noch etwas dazu antworten.

Bones und Kimsky haben schon die alle wichtigen Aspekte genannt. Das ist der Grund, warum ich "kein Freund von Mischlingswürfen" bin.

Ich habe Dir unterstellt, nicht genügend Wissen zu haben, weil Du sonst wüsstest, dass so ein Verhalten durchaus normal sein kann. Vor allem bei Hündinnen, die nicht richtig "zusammengewachsen" sind und bei denen die Rangfloge im Rudel nicht klar ist.
Dass Du gar keine Ahnung hast, will ich Dir nicht unterstellen, ich kenne Dich nicht und das hier war da Dein erstes Posting.
Allerdings stellt sich mir immer wieder die Frage, wie eine Hündin unbeabsichtigt gedeckt werden kann.
Und des weiteren, willst Du, falls Du nicht die passenden verantwortungsvollen Welpenabnehmer findest, tatsächlich sieben Hunden in solch unterscheidlichem Alter gerecht werden? Du weißt, dass die Welpen auch einzeln trainert werden müssen?!

Du solltest auch bedenken, dass es nun weiterhin zu Problemen zwischen Deinen Hündinnen kommen kann. Denn Deine noch "junge Mutter" war sehr warscheinlich noch gar nicht erwachsen und so könnte es sein, dass sich die beiden Damen eh nicht mehr verstehen werden. - Muss nicht, kann aber, also sei vorsichtig.

gruß nelehi
 
  • zapper
Eine Hündin wird in den seltensten Fällen die Welpen einer anderen Hündin akzeptieren. Denn nur sie will ihre Gene weitergeben und sich weiter fortpflanzen. Das kann sogar soweit gehen, dass die Hündin diese "fremden" Welpen töten würde.

Also gebe auch acht, dass - wenn die Welpen größer und mobiler werden - nicht in die unmittelbare Umgebung der anderen Hündin gelangen.

Du schreibst, du könntest die 5 Welpen evtl. auch alleine auf- und großziehen bzw. behalten. Ich hoffe, du hast dabei auch in Erwägung gezogen, dass 7 Hunde sich auf einem Hof - oder wo auch immer du die Hunde hälst - nicht unbedingt vertragen müssen. Ob du die zwei alten Hündinnen jemals wieder zusammen lassen kannst, ist die nächste Frage. Auch dafür würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen. Wieviele Rüden/Hündinnen hat sie gebracht?
 
  • nelehi
...das wäre ja das nächste Problem....
 
  • ayla
Hallo Frankonero,
also ich weis von Hundebesitzern, dass eine "Feindschaft" bei Hündinnen daher rühren kann, dass die jetzige Mutterhündin einen anderen Stand (Rang) einnimmt. Sie hat schließlich geworfen, die andere nicht! Ähnliches Verhalten soll es auch unter Rüden geben, sobald einer mal gedeckt hat, kann ihm das zu Kopf steigen - muss aber nicht. Wer war bei den beiden den Chefin? Vermutlich die ältere, oder?! Also wäre das ja auch eine Möglichkeit, nämlich, dass die Jüngere jetzt meint, sie müsste den höheren Rang einnehmen. Wäre nur eine Erklärung. Allerdings klingt es auch logisch was die anderen sagen, von wegen Welpen schützen usw.

Hoffe ihr bekommt die Welpen trotzdem alle in gute Hände.

Gruß Heike mit Ayla
 
  • Flockebw
nelehi schrieb:
Hallo Frankonero,

Allerdings stellt sich mir immer wieder die Frage, wie eine Hündin unbeabsichtigt gedeckt werden kann.

gruß nelehi

@nelehi--- ich kenne einen Fall, in dem die läufige Hündin im Garten war, -ausbruchsicher! Der Rüde eines Hundehalters, der seinen Hund streunen ließ, kam aber von aussen über ein Dach!!! in den Garten rein! Das Resultat sind 10!! Mischlingswelpen. Die Halterin der Hündin hat sich das auch nicht so vorgestellt, weiß ja nun nicht wie`s bei Frankonero war, aber so kann z.B. eine Hündin unbeabsichtigt gedeckt werden. :(
Man glaubt nicht, wie erfinderisch Rüden, wie auch Hündinnen da manchmal sind.

@Frankonero--zapper hat geschrieben, das kann soweit gehen, daß die eine Hündin die Welpen der anderen tötet. Auch das habe ich im Bekanntenkreis schon mitbekommen. Trennung ist sicherlich der vorerst beste Weg, bis die Entwöhnung abgeschlossen ist.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle eine glückliche Hand beim Vermitteln der Kleinen, wenn sie soweit sind. Wir haben auch 2 Mischlinge, unsere Hündin werden wir allerdings noch vor Geschlechtsreife des kleinen Rüden kastrieren lassen. LG Flocke
 
  • MissBully
Halloechen!

Es ist normal, dass Huendinnen sich die ersten paar Wochen nicht mehr leiden koennen, wenn eine geworfen hat, was, wie einige hier ja schon geschrieben haben, ganz normal ist.
Andere Huendinnen haben damit keine Probleme, aber Hundehaltung,Zucht,Aufzucht etc geht weder nach Buch, oder Rezept ;)
Es ist jedesmal etwas anderes, und aus der Ferne Tips zu geben, ist natuerlich sehr schwer.

Trenne sie, bis die Welpen aelter werden. Solltest du die Welpen vermittelt haben (und da solltest du besser jetzt mit anfangen zu anoncieren etc) dann fuehre die Huendinnen LANGSAM und mit viel Geduld wieder aneinander.
In einigen Faellen ist es so, dass eine Huendin nach dem ersten Wurf an "Hoehe" gewinnt (da normalerweise in eienr Rudelhirachie nur die Alpha Huendin nachwuchs bekommt), dass diese sich nie wieder mit anderen Huendinnen verstanden hat.

Ist aber eine Erziehungssache, und viele Menschen sind einfach zu ungeduldig und werfen schnell das Handtuch!

Wenn du die Welpen behalten willst, das ist auch kein Ding der Unmoeglichkeit. Gibt Leute die sind mit einem Hund ueberfordert, und welche, die haben 5 oder mehr Hunde und machen das mit Links und nebenbei haben sie selber Kinder! Alles ne Frage der Einstellungssache :D
Einige koennen es, andere nicht.

Bei uns war das so, das wir 2 Wuerfe 2 verschiedener Huendinnen hatten, dass diese Gegenseitig ihre Welpen versorgt haben. Ich habe eine "Big Mamma" bei mir, die lebt ausschliesslich fuer das Mutterdasein, und das ist ihr ein und alles.
Sie erzieht die Welpen der anderen mit, kuemmert sich, und achtet immer darauf dass alles in Ordung ist, und die anderen Huendinnen lassen sie auch.

Das ist keine Selbstverstaendlichkeit!!! Wir haben auch mehrere Junghunde behalten, und haben nichtmal Ansatzweise Probleme mit diesen. Ganz im Gegenteil.
Alle davon gehorchen super, alle unterwerfen sich, sind liebebeduerftig und folgsam. Manchmal besser noch als bei einigen Menschen die nur einen einzelnen Welpen hochziehen, wo dann immer irgendwelche Problemschilderungen in Foren auftreten.

Kann sein, muss nicht sein. Jede Huendin ist anders, und was aus den Hunden "wird" (hoert sich jetzt etwas doof an) haengt IMMER von dem Besitzer ab.
Die Super Nanny sagte schon immer: Es giebt keine Problemkinder sondern nur schwierige Situationen, und das ist bei Hunden nicht anders.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich jederzeit an mich wenden.

Und mal an die Skeptiker her.
es ist doch in erster Linie egal, wieso, weshalb, warum dieser Wurf zustande gekommen ist. ich kann zahlreiche Storys nennen, wo der Huendinnen BEsitzer nichts dafuer kann, dass die Huendin belegt wurde. (Das Leben, findet immer einen Weg *g*)
Fakt ist doch, hier ist jemand der Hilfe sucht, und man sollte da in der Lage sein zu helfen, und nicht wieder mit dem Finger drauf zeigen, und dieser Person irgendwelche Vorwuerfe zu machen.

Wir kennen alle das leidige Thema Tierheim, etc. Aber ich denke auch dass dies mit dem Sachverhalt erstmal nichts zu tun hat.

Ob ich dagegen bin oder nicht, aber ich denke, Foren sind dazu da, dass erfahrene Hundeleute den etwas unerfahrenen noch einige Tips geben koennen.
Der Wurf ist nunmal da, das kann man nicht rueckgaengig machen.
Was bringt das denn jetzt wieder das Diskutieren anzufangen: Wieso ,weshalb warum?
Da hat doch keiner was von.

Vielleicht eher mithelfen den Wurf anstaendig zu vermitteln, da haben die Hunde mehr davon....
 
  • KsCaro
Im großen und ganzen geb ich Dir ja recht, jedoch sollte ich dann über eine Kastration der Hündin nachdenken.

Ich denke ich brauche Dir nicht zu erzählen das Züchter mit gemischten Rudel es sich z.B. nicht leisten können eine ihrer Hündinnen ungewollt bedecken zu lassen.

Sei es nun weil der Rüde ein direkter Verwandter der Hündin ist (Mutter-Sohn/Vater-Tochter/Vollgeschwister) oder z.B. die Hündin bei der letzten Läufigkeit bereits bedeckt wurde und Welpen hatte (führt in den meisten Clubs zum Ausschluß).

Ich bin selber mit Hundezucht groß geworden, bei uns wurde auch bei Höchstzahlen an Hunden (6 eigene, plus Welpen, plus teilweise 2 Pflegehunde und 4 Pensionshunde) noch NIE eine Hündin ungewollt bedeckt.

Wieso funktioniert es da und bei anderen nicht? Ist doch ähnlich wie bei Kindern ne Frage der Aufsichtspflicht. Und wenn ich es nicht gewährleisten kann, dann lasse ich verdammt nochmal kastrieren, Läufigkeitsspritze geben oder zur Not nach der Bedeckung abspritzen oder im Frühstadium kastrieren.

Und konstruktive Kritik muß man sich im Leben immer gefallen lassen, sonst sollte man sich einsargen lassen. ;)
 
  • quini
Nun gut - ich versuche es mal wertfrei zu bringen:
Im Rudel wird immer nur die "Ranghöchste" gedeckt. Diese Welpen wachsen unter der Aufsicht von Mutter, Tanten und Schwestern auf, denn ein wirkliches Rudel besteht i.R. aus einem Elternpaar und ihren Nachkommen. Insoweit gibt es da kein Problem. Allerdings besteht dieser Welpenschutz nur in dieser Konstellation. Ansonsten gilt: Jeder fremde Welpe ist ein potenieller Nahrungskonkurrent der eigenen Welpen und muß vertrieben oder verletzt werden.
Das also die Mutterhündin aggressiv reagiert, ist völlig normal. Sie ist sehr wahrscheinlich die Rangniedere und läuft nun Gefahr, ihre Welpen beschützen zu müssen. Insoweit ist der Hinweis, die Hunde unbedingt zu trennen, absolut korrekt.
Ob sich die Hündinnen je wieder verstehen, kannDir niemand versprechen. Durch die Geburt kann die Hündin die Rangfolge noch einmal wirklich in Frage stellen...... ob es zwischen diesen Hündinnen je wieder funktioniert, muß die Zeit bringen.
quini
 
  • Kimsky
*nur-ein-bisschen-off-topic*
Hey Quini...
das war das,was ich wissen wollte! (Von wegen *gemeinsam sorgen*...) Aha-Effekt ;), danke!

(Keine Angst, werde dieses Wissen aber nie brauchen...toitoitoi...)
 
  • quini
Gemeinsam sorgen ist kein Thema, selbstverständlich werden die Rangniederen Hündinnen sich um die Welpen der "Alphahündin" kümmern, Mutter Natur hat ja dazu auch die Scheinträchtigkeit erfunden :D . So daß selbst, wenn die Mutterhündin verunglückt, ihre Welpen die besten Chancen haben aufzuwachsen und ausreichend Ammen zur Verfügung stehen. Allerdings funktioniert das nur in einem wirklichen Rudel,in jeder anderen Konstellation kann es zum absoluten Spupergau werden. Fremde Welpen werden getötet! Daher " liebe" ich den so oft und gern zitierten Satz :" Der hat ja noch Welpenschutz !" so sehr, mit dem manche Menschen ihren Welpen freudestrahlend auf fremde erwachsene Hündinnen loslassen.
quini
 
Wenn dir die Beiträge zum Thema „Beiss-Atacken nach geburt der Welpen“ in der Kategorie „Erziehung / Verhalten“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
  • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
  • Nutzung der foreneigenen „Schnackbox“ (Chat)
  • deutlich weniger Werbung
  • und vieles mehr ...
Oben Unten