Bandscheibenvorfall + kaputtes Knie (MEGA lang)

  • dini
Hallo Ihr Lieben, :hallo:

bin ganz neu hier und hoffe das der ein oder andere mir einen guten Rat geben kann.

Wir haben ein riesen Problem mit unserem Wauz, er ist ein 8 Jahre alter Pit Bull Rüde, war immer fit und agil, ein absoluter Ballspieler und Buddler, dann kam sein Knie, er hat immer mal gelahmt, am Anfang immer erst nach starker Anstrengung, also wenn er z. Bsp. viel Ball gespielt hat oder viel mit anderen Hunden getobt hat, dann wurde es immer schlimmer, wir sind dann sogas zu den sog. Spezialisten gefahren, da wurde er Neurologisch völligst auf Links gedreht, alles ok, bis auf einen verminderten Reflex der sollte aber nicht weiter ausschalggebend sein, dann wurde ein Blutbild gemacht und Borreliose festgestellt, gab dann wie üblich Antibiotika und alles sollte gut werden, dem war leider nicht so, die Borreliose war dann eingedämmt, aber er lahmte immer noch ab und an und es kristallisierte sich immer das linke Hinterbein heraus, er wurde dann geröngt usw. es gab keine genaue Diagnose, wir sollten ihn dann in ein CT packen, aber auch nur weil die Ärzte nicht mal den leisesten Verdacht hatten und da "könnte" man dann evtl. was sehen. Diese Aussage war uns aber echt zu wage zumal ein CT mal locker 900,-Euro kostet (was nicht heißen soll, das dass uns unser Wauz nicht wert ist!!! nur zum rauswerfen haben wir es halt nicht)
Dann sind wir zu meinem eigentlichen Pferde-TA gewechselt, er hat Macho (so heißt unser Wauz ;) ) dann auch sehr gründlich untersucht, auch diesen Schubladentest gemacht (mach das mal beim Muskelpaket, da bewegt sich eh nix wenn er die Muskeln anspannt und das hat er immer gemacht, weil er tierisch angt beim TA hat) naja er wurde dort auch wieder geröntg, und da hat man dann sehen können das eine Entzündung im Knie ist, also bekam er direkt Spritzen ins Knie mit Glukosamin und Hyaloronsäure (wie es auch immer richtig geschrieben wird) das hat auch am anfang ein wenig geholfen, aber leider immer nur so 3-4 Wochen und dann wurden die Abstände immer kürzer.
Mit ist dann ein wenig der Geduldsfaden gerissen, weil man a) nicht genau wusste was Sache ist und b) es Macho immer schlechter ging, ich hab meinen TA dann gebeten das Knie aufzumachen, denn das was mit dem Knie ist, war ja klar nur nicht genau was, und wenn das Knie auf ist, sieht man es und kann es auch gleich operieren, was ja beim CT nicht der Fall ist.
Naja wie auch immer im Januar diesen Jahres war es dann soweit, er wurde operiert, also Knie aufgemacht und was kam zum Vorschein, Kreuzbandriss das Band war total zerfranst hing noch an einer Faser, und hat dadurch das es so zerfranst war den ganzen Knorpel mit geschädigt (der Knorpel war blutrot, hab mit das offene Knie angeschaut und der Knorpel sah echt übel aus) und ein Meniskusschaden war auch mit bei. Also gab es hier erst mal eine Rundumversorgung mit einer Kapselraffung.
Also Hund ruhig gestellt und nur an der Leine spazieren gehen, Treppe hoch und runter tragen und was halt noch alles so dazugehört, haben wir alles brav eingehalten, aber irgendwie kam er nicht so wirklich ins "laufen" er ist zwar gelaufen, aber nicht so wirklich gut wie wir uns das dachten, der TA meinte wir müssen uns in Geduld üben, das dauert seine Zeit, gut also weiter warten.
Wir sind jetzt mittlerweile im August, ein schöner sonniger Tag, wir Grillen im Garten, Macho ist wie immer dabei, sieht sein Kumpel freut sich und rennt am Zaun lang...
ZACK er steht auf 3 Beinen und belastet sein linken Hinterbein nicht mehr, mein erster Gedanke war das das Kreuzband wieder durch ist :heul: wir unseren TA angerufen, war zu dem Zeutpunkt gerade im Urlaub (sei ihm ja gegönnt, aber doch nicht dann wenn mein Hund was hat :( ) wir also zu nem anderen TA der Notdienst hat, dort geröngt keine wirklich klare Diagnose, nur das wieder was am Knie ist, Knorpelabgesplittert o. ä. er wollte Macho dann gleich am Montag operieren, aber wir sind dann zu unsem eigentlichen TA Montags gefahren, er hat auch nochmal geröngt und da konnte man dann sehen das er eine absolut üble Arthrose im Knie hat, sah aus wie ne Berglandschaft, das Knie knarrte so als ob man mit der Hand über ne Rauputzwand fährt, richtig eklig :(
Also gleich OP-Termin vereinbart, Freitags war es dann soweit, das er irgendwann man ne Arthrose in dem Knie bekommen würde war uns klar nachdem ich den blutroten Knorpel bei der Kreuzband-OP gesehen hatte aber doch nicht das es soooo schnell geht!!! :sauer: Genau heißt das wohl OCD hinter/an Patella
Also wurde da der Knorpel glatt geschliffen und er hat einen Haltezügel zwischen Sesambein und Tberositas tibiae bekommen.

Tja und nu ist Oktober und wir haben jetzt die Diagnose bekommen Bandscheibenvorfall zwischen 1+2 Lendenwirbel :heul: :heul: er hat Ausfallerscheinungen an den Hinterbeinen, fällt manchmal einfach um läuft sehr komisch hinten, total wackelig, und am allerschlimmsten ist es natürlich wieder links hinten, das Bein benutzt er fast gar nicht, also bringt kein Gewicht drauf und schleift da auch die Zehe ein wenig nach. Er hat jetzt 2x eine sog. Dr. Müller-Wohlfahrt-Cocktail gespritzt bekommen und bekommt muskelentspannende-Tabletten, Rimadyl, Vitamin B-Tabletten und Zeel. Die Rimadyl bekommt er nur wenn wir das Gefüh haben das er sehr starke Schmerzen hat, da er die ja auch schon seit der ganzen Knie Geschichte bekommt und beim letzten Blutbild die Nierenwerte nicht so i. O. waren.

Ich bin einfach nur fertig, denn die ganzen Sachen die er hat sind miteinander eigentlich überhaupt nicht kompatibel (mir fällt gerade kein anderes Wort ein)
Und er hat jetzt eine "Schonfrist" von 6 Wochen bekommen, wenn bis dahin keine deutliche Besserung eingetreten ist, dann hatten wir mal einen Hund :heul: :( denn so können und wollen wir ihn nicht leben lassen, denn das ist in unseren Augen kein leben mehr für unseren Macho, er kann ja nichts mehr und vegetiert ja mehr oder weniger nur noch vor sich hin und das macht mich einfach nur fertig, wir haben uns an alle Strohhalme geklammert, sind mit ihm schon vor dem Bandscheibenvorfall zuf Physio gegangen, die Dame war jetzt so ehrlich und meinte das ihr das jetzt zu viel ist und sie da nicht die beste auf dem Gebiet ist und hat uns an eine andere Physio überwiesen, dort waren wir am Dienstag und sie ist die einzige die ein wenig Hoffung hat das Macho wieder ins laufen kommt, die hat auch ein Aqualaufband, wo er dann rein soll, das blöde ist nur, erstmal muss sein Rücken wieder werden um ans linke Bein zu können, aber er baut eben so rasant Muskeln ab, durch den Bandscheibenvorfall, das er es im Mom gerade noch so schafft selbt auszustehen und es ist einfach grausam das mit ansehen zu müssen, wie er sich abmühen muss um nur an seinen Futternapf will, ich bin seit wir die Diagnose bekommen haben nur durch, ich bekomm meine arbeit nicht mehr wirklich auf die Reihe, einfach nichts, denn ich will das er es schafft, keine Fragen, aber auf der anderen Seite hab ich angst mich da jetzt so reinzusteigern, denn falls er es nicht schaffen sollte.... sorry kann nicht weiterschreiben, muss schon wieder flennen...

Wir fahren jetzt 2x die Woche einfach 70km zur Physio um ihm einfach die Chance zu geben wieder auf die Beine zu kommen und wir wünschen es uns so, er ist doch nunmal erst 8!!!

Hinzu kommt noch das er einen alten Bandscheibenvorfall an den Brustwirbeln hat, da hatte er aber keine Ausfallerscheinungen o.ä. nur dadurch ist er in der Bewegung des Halses auch eingeschränkt.

Also wie ihr seht hat unser Macho einiges, und wir haben bis jetzt immer gekämpft und wir kämpfen auch jetzt, ich hab einfach nur Angst das wir den Kampf eigentlich schon von vorne herein schon verloren haben und es jetzt nur ein Abscheid auf Zeit ist, ich bin einfach so hin und her gerissen...

Danke für´s zuhören, wusste sonst nicht an wen ich mich wenden soll.
Super traurige Grüsse
Dini
 
  • SaSa22
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Hi dini :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Hmmh, das tut mir sehr leid für euch. Kann mir gut vorstellen, was das für ein Stress für euch ist, wenn da eins nach dem anderen kommt.

Ich glaube, ein Bandscheibenvorfall sieht immer anfangs viel schlimmer aus, als er ist - da wirkt der Hund tatsächlich wie kurz vorm Ende (auch durch die Schmerzmittel), was aber nicht heißt, dass er gar nicht wieder wird.

Ich hab das nur einmal erlebt, allerdings mit einem Dackel hier in der Nachbarschaft (der war für die Besitzer natürlich etwas einfacher zu tragen...) - dem ging's am Anfang so schlecht, dem hab ich spontan keine Woche mehr gegeben, so elend wie der aussah. 14 Tage später lief er schon wieder tapfer zumindest vom Feldrand nach Hause und hatte seinen Lebenswillen wieder, und heute, ein Jahr später, sieht man gar nichts mehr davon.

Nur in der Kombination mit dem Knieproblem ist das natürlich problematisch, aber... was meint denn eure neue Physiotherapeutin dazu?

Was mir noch eingefallen ist - könnte man wegen der Schmerzen eventuell etwas mit Akupunktur machen, wenn er nun Nierenprobleme hat? (Da kenn ich mich nicht so gut mit aus, aber eventuell tut das ja die Physiotherapeutin... - Die Oma von meinem Mann kriegt Akupunktur wegen ihrer Arthrose im Knie - angeblich aus dem gleichen Grund - darum frag ich.)

Und vielleicht kennt ja noch jemand anders hier im Forum ne gute TK oder so im Raum FFM.

Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute und eurem Macho gute Besserung.

Liebe Grüße,

Lektoratte
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • dini
Hallo Lektoratte,

danke für Deine Antwort.

Ja das stimmt wohl, es ist ja auch schon ein wenig besser geworden wobei es halt immer noch schlimm ist.
Das stimmt auch, es ist ja auch die S..blö.. (tschuldigung) Kombi die Macho hat, was es so schwer macht.

Ich wäre so froh und hoffe so das es bei uns auch so ausgeht, nur das mit dem Lebenswillen ist auch so ein kleines Prob, so langsam fängt Macho glaub ich an einfach zu resignieren und ich kanns ihm nicht mal verdenken *heul*

Sie ist die einzigste die überzeugt ist das es wieder wird und ich möchte ihr so gerne glauben!!!

Er ist am Dienstag für den Rücken akkupunktiert worden, die Rimadyl geben wir auch nur noch wenn wir wirklich denken das er starke Schmerzen hat ansonsten müssen die Zeel ausreichen, das geht halt auch nur nach Gefühl, er kann ja leider nicht sagen "heute hab ich dolle Schmerzen ich hätte gerne ne Rimadyl..."

Sorry aber was ist denn ne TK, steh die letzte Zeit ein wenig auf dem Schlauch.

Danke das ist sehr nett!!!

LG
Dini
 
  • lektoratte
Sorry aber was ist denn ne TK, steh die letzte Zeit ein wenig auf dem Schlauch.

Tierklinik... Allerdings scheint euer "Pferdearzt" ja echt gut zu sein und auch alle Geräte da zu haben.
Aber eventuell gibt es auch noch einen "Geheimtipp" oder sowas in der Ecke - hat man ja manchmal: Tierärzte oder Kliniken, die bei bestimmten Problemen besonders gut sind, was man aber nur weiß, wenn man schonmal da war oder in der Tierarztpraxis arbeitet oder so...

Ich glaub, das mit den Kreuzbandrissen ist übrigens ein echtes Problem, grade bei sehr muskulösen Hunden - Klopfers Smokey hat jetzt schon den zweiten in 2 Monaten - beim ersten haben die Tierärzte auch recht lange gerätselt, was es nun sein könnte. Die Muskeln halten dann wohl zu viel, was die Diagnose schwierig macht, oder so.

Viele liebe Grüße,

Lektoratte
 
  • dini
Ja klar Tierklinik, man hätte ich ja auch selbst drauf kommen können.
Er macht ja auch Kleinitieren, hatte ihn aber halt am Anfang nur wegem Pferd ;o) aber ein "Geheimtipp" ist ja immer gut, zumal wir eine 2. Meinung einholen wollen wenn es zum Tag X kommen sollte.

Du ich muss gestehen, das ich noch nie von so vielen Kreubandrissen gehört habe wie in der letzten Zeit, entweder weil wir selbst betroffen sind oder weil es sich eben echt häuft *grübel*

Ja genau so ist es, die Muskeln tragen dann einen ganz großen Teil mit, so das es nicht so auffällt zumal unsere Wauzis ja auch nicht gerade "Weicheier" sind und nicht "sagen" wenn ihnen was weh tut bzw. wo und das macht es dann auch nicht leicht.

Viele liebe Grüsse zurück-
Dini
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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