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Australian Cattle dog, 8 Jahre, sehr freundlich

Alle Tiervermittlungen von Gray
  1. Hallo,

    vom Wörtchen "Kampfschmuser" würde bei diesem Hund definitiv der "Schmuser" übrig bleiben.

    Ich helfe einer Freundin, ein neues Heim für Jimmy zu finden:
    Jimmy, 8 Jahre und kerngesund, kastriert, sucht ein neues, liebevolles Zuhause, in dem man viel Zeit für den freundlichen Rüden hat.

    Vor einigen Jahren ist Jimmys Herrchen, zu dem er eine sehr enge Bindung hatte, gestorben. Jimmy konnte in seiner Familie bleiben, durch die tragischen Umstände kam er allerdings etwas zu kurz. Mittlerweile hat meine Freundin einen neuen Partner gefunden - allerdings wird demnächst das dritte Kind geboren werden.

    Nach langen Überlegungen und schweren Herzens hat die Familie beschlossen, in Jimmys Sinne ein neues Heim zu suchen.

    Jimmy ist kein Hund, der unbedingt arbeiten muss, er lässt sich sehr gut als Familienhund halten, braucht aber natürlich auch geistige und körperliche Auslastung, wie jeder Hund. Wir suchen daher nach Menschen, die Freude daran haben, sich mit einem Hund zu beschäftigen, die geduldig, liebevoll, aber auch konsequent sind, um mit diesem zu einem tollen Team zusammen zu wachsen.

    Er ist in einer Familie mit kleinen Kindern aufgewachsen, zu denen er auch immer sehr freundlich war, entspannter war er jedoch, wenn die Kinder nicht anwesend waren. Von daher suchen wir eine Familie ohne Kinder.

    Jimmy hat sein ganzes Leben lang auf dem Land gewohnt und war Einzelhund. In der Stadt wäre er vermutlich überfordert, daher soll er weiterhin ländlich wohnen dürfen. Die Katzen auf dem Bauernhof von Jimmys Familie hat er nicht gejagt, grundsätzlich bringt er jedoch Jagdtrieb mit. Bevorzugt wird daher eine Familie ohne Kleintiere.

    Jimmy kennt sämtliche Grundkommandos, läuft gut an der Leine, mag Menschen, ist freundlich und sehr kooperativ. Auf andere Hunde legt Jimmy keinen großen Wert. Es gibt zwar welche, die er mag, lieber möchte er aber Einzelhund bleiben.

    Jimmy wird mit Vertrag und gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro vermittelt und wir möchten auch eine Vorkontrolle machen, wie dieses ja auch bei Tierheimen und Tierschutzvereinen ein übliches Procedere ist.
     

    Anhänge:

    #1 Gray
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



    Euer Hund wird euch lieben!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. @Lille ?
     
    #2 lektoratte
  4. Äh.... ich stehe auf dem Schlauch ehrlich gesagt:gruebel:
     
    #3 Gray
  5. Ich habe Lille markiert, weil ich denke, dass entweder der Hund etwas für sie ist, oder hoffe, dass sie vielleicht jemanden kennt, der ihn nehmen würde!
     
    #4 lektoratte
  6. Ah, ok:)
    Ich bin zu selten in den Social Medias unterwegs.... werde wohl alt. Danke!
     
    #5 Gray
  7. Wo wohnt denn der Bursche und lässt sich das Verhalten ggü. anderen Hunden genauer beschreiben?
    Soll er bundesweit vermittelt werden?
     
    #6 Lille
  8. Hallo,

    er lebt momentan in der Nähe von Bielefeld und ja, er würde auch bundesweit vermittelt werden.

    Bei dem Frauchen zeigt er sich pöbelig anderen Hunden gegenüber. Er bellt, springt aber auch in die Leine, wenn der Abstand zu klein ist. (Was "zu klein" in Metern ist, da müsste ich nachfragen).

    Bei seinem Herrchen, der halt verstorben ist, wäre das besser gewesen.

    Dort, wo die Familie lebt, trifft man nicht so häufig auf fremde Hunde und kann auch gut ausweichen, von daher war das nie ein großes Problem. Einen Beißvorfall hat es auch nie gegeben. Regelmäßige Hundekontakte hat Jimmy nicht, es gibt aber auch Hunde, mit denen er klarkommt.

    Der neue Partner hat zwei unkastrierte kleine Hunde, mit denen Jimmy nicht klar kommt. Ein erstes Kennenlernen fand außerhalb des eigenen Grundstücks statt, Parallel-Laufen mit Abstand wurde probiert, allerdings musste der Abstand sehr groß sein. Wurde er zu klein, habe Jimmy sehr aggressiv reagiert. Ich habe es nicht erlebt, habe es aber von den drei Menschen, die beteiligt waren, erzählt bekommen.

    Nun muss man allerdings dazu sagen, dass diese drei Hunde sich nur sehr selten begegnen, da es sich bei der neuen Partnerschaft noch um eine Fernbeziehung handelt und die kleinen Hunde des neuen Partners zudem oft auch bei dessen Exfreundin sind. Hier wird daher hauptsächlich auf Management gesetzt, wenn alle Hunde zugegen sind.

    Mein Eindruck aus der Ferne ist der: Jimmy ist vor allen Dingen ein unsicherer Hund, der als Einzelhund sicherlich auch besser aufgestellt ist, und der geduldige und Ruhe und Gelassenheit ausstrahlende Menschen braucht, die auch etwas von Hundesprache verstehen (oder die bereit sind, sich dieses Wissen anzueignen). Ich würde die Situation so einschätzen, dass sich das Verhalten dann auch abstellen lässt. Besprochen ist allerdings, dass er im ländlichen Raum bleiben soll. Ein Hund, der gerne auf Hundewiesen geht, ist er sicherlich auch nicht und das wird er auch nicht werden.

    Ich kann leider nicht sagen, ob er auf Hündinnen anders reagiert oder auf kastrierte Rüden anders reagiert, das wäre allerdings meine Vermutung. Auch ist meine Vermutung die, dass er in seinem eigenen Revier stärker auslöst als anderswo. Ich versuche, morgen noch weitere Infos zu bekommen.

    LG
     
    #7 Gray
  9. Das klingt wie für dich gemacht, @Lille :)
    So ein hübscher Kerl!
     
    #8 MadlenBella
  10. Jetzt kommt ein Update:

    es scheint so zu sein, dass die Hundehalterin Hundeverhalten nicht gut einschätzen kann. Das sagt sie auch selbst. Solange der Mann noch lebte, gab es häufiger Hundekontakte. Darunter dann natürlich auch welche, wo die Hunde sich nach dem Beschnuppern nicht sympathisch waren. In Auseinandersetzungen zieht sich Jimmy eher zurück, kommt dann aber auch immer wieder in die Nähe des anderen Hundes.

    Wenn ich versuche, mir das bildlich vorzustellen, sehe ich einen unsicheren Hund, der vor- und zurück geht und eigentlich raus will aus der Situation. Der inzwischen verstorbene Halter konnte solche Situationen gut unterbrechen, Jimmy dann zu sich rufen und mit ihm einfach weitergehen.

    Nach dessen Tod hat das Frauchen Hundekontakte lieber gemieden. Sie hatte auch mal eine Trainerin vor Ort, die allerdings ihre Hündin beim ersten Treffen mit ins Haus brachte, wo Jimmy lebt! Die erste Begegnung fand also im Flur statt, im Zuhause von Jimmy - und beide Hunde waren durch eine Glasscheibe voneinander getrennt. Jimmy habe stark gebellt und die Trainerin habe entschieden, dass er es ernst meinen würde und sie ihn besser nicht mehr von der Leine lassen solle. Das hat die Hundehalterin stark verunsichert.

    Eine Freundin von ihr allerdings ist oft mit dem Hund spazieren gegangen und hat ihn kürzlich einfach mitgenommen zu einem Bekannten, der eine größere Hündin hat. Die Interaktion sei zwar wild, aber harmlos gewesen, die hätten gespielt. Ich persönlich habe auch da Zweifel, denke eher, dass es ein "Fiddle" war, ein ganz guter Umgang mit einem Konflikt, vermutlich aber kein weiches, entspanntes Spiel.

    Jimmy verhält sich - wie vermutet - unterschiedlich, je nachdem, ob sein Gegenüber groß oder klein ist, ob es sich um eine Hündin oder einen Rüden handelt. Und natürlich sind Frontalbegegnungen schwieriger. Es kann dann sein, dass er bei einer Distanz von 20m bellt und eine Bürste hat, die über den ganzen Rücken geht.

    Der neue Partner geht manchmal auch mit dem Hund spazieren. Ihn kenne ich gut, ebenso seine Hunde, die auch oft bei mir sind. Er ist groß und strahlt Ruhe aus. Auch er verfügt jetzt nicht über tief gehende Hundeerfahrung, aber er bekommt beispielsweise seine kleinen Fußhupen (gleichaltrige unkastrierte Rüden) gut getrennt, wenn die sich zoffen. Das macht er auf eine sehr ruhige und souveräne Art. Und bei ihm ist es oft auch so, dass Jimmy gar nicht bellt, wenn sie an anderen Hunden dran vorbei gehen.

    Aus der Ferne ergibt sich da für mich ein ziemlich rundes Bild: Jimmy ist ein unsicherer Hund, ganz sicher aber keiner, der unangemessenes Aggressionsverhalten zeigt. Bei den meisten Fremd-Hundebegegnungen vermute ich, dass er am liebsten einfach weitergehen möchte und seine Ruhe haben will.

    LG
     
    #9 Gray
  11. Klingt durchweg positiv !!:dafuer:

    Und sachlich, fachlich fundiert , - da kann man mit "arbeiten" ,- wäre super , so wäre es mit Beschreibungen immer .
     
    #10 hundeundich2.0
  12. Oh, vielen Dank:)
     
    #11 Gray
  13. @Crabat @MissNoah habt Ihr noch jemanden "im Köcher" für den Kerl?
     
    #12 Lille
  14. Ja Dich halt :sarkasmus:
     
    #13 Crabat
  15. :D:lol:
     
    #14 MissNoah
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