Artenschutz - Biodiversitaet - Rote Liste

  • Mausili

Die Gewinner und Verlierer des Jahres 2020


Das Artensterben geht weiter – das zeigen der aktuelle Living Planet Report des WWF und die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. Unter allen Tier- und Pflanzenarten auf der Erde gibt es viel mehr Verlierer als Gewinner. Weil wir Menschen bereits zahlreiche Lebensräume zerstört und natürliche Prozesse auf fatale Weise verändert haben...



 
  • SaSa22
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Hi Mausili :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Mausili

WWF: Zahl bedrohter Arten 2020 auf Rekordniveau


Verlierer 2020: Feldhamster, Tintenfische und Lemuren


Für Feldhamster, Tintenfische und Lemuren war 2020 laut der WWF-Jahresbilanz kein gutes Jahr. Die Bestände sind rückläufig und die Bedrohungen nehmen weiter zu. Ihr Schicksal steht stellvertretend für das tausender Arten: Seit nunmehr 46 Jahren schwinden die Wirbeltierbestände laut Living-Planet-Report 2020 im Durchschnitt um 68 Prozent. Die Internationale Rote Liste verbucht mittlerweile mehr als 35.700 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das betrifft knapp 30 Prozent aller dort erfassten Spezies...



:(
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Mausili

Biodiversitäts-Kollaps im östlichen Mittelmeer


Durch den Klimawandel erwärmen sich auch die Ozeane, was viele Meeresbewohner vor Anpassungsprobleme stellt. Besonders dramatisch ist dies im östlichen Mittelmeer, wie Forscher herausgefunden haben. Das Wasser vor der Küsten Israels ist bereits so aufgeheizt, dass dort bis zu 95 Prozent der heimischen Molluskenarten ausgestorben sind. Eingeführte tropische Arten vermehren sich hingegen rasch...



:wut:
 
  • Mausili


Jagdzeit für nicht-heimische Tierarten wird verlängert

Das baden-württembergische Agrarministerium will schärfer gegen nicht-heimische Tierarten vorgehen. Der Ausbreitung von Nil- und Kanadagänsen, Waschbären, Marderhunden, Minks und Nutrias soll per neuer Durchführungsverordnung (DVO) des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes Baden-Württemberg ein Riegel vorgeschoben werden...



:sauer:
 
  • Lucie
Kanadagänse haben wir momentan sehr viele an der Chamb, ebenso Silberreiher, paar Graureiher und Kormorane.
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Mausili

Totenvogel oder Leichenhuhn? Sage und Zukunft des Steinkauzes


Der Steinkauz wurde von BirdLife zum Vogel des Jahres 2021 gewählt. Die kleine Eule steht seit langer Zeit auf der roten Liste der Schweizer Brutvögel und bedarf daher intensivem Schutz...



:(
 
  • Mausili

Spionage-Eier für den Artenschutz


In Costa Rica werden täuschend echt aussehende Attrappen von Schildkröteneiern mit GPS ausgestattet. Sie liefern Auskunft über den Schwarzmarkt – mit Erfolg...



:dafuer:
 
  • Mausili

Wilderei bedroht weiter die Nashörner im Krüger Nationalpark


Etwa 60 Prozent der im Jahr 2020 in Südafrika gewilderten Nashörner wurden im Krüger-Nationalpark getötet / Dies zeigen neu veröffentlichte Statistiken über die Nashornwilderei in Südafrika...



 
  • Mausili

Artenschutz ist Gesundheitsvorsorge


WWF-Statement zur Erklärung des WHO-Expertenteams in Wuhan: Illegaler Schmuggel idealer Nährboden für Virensprünge
Wahrscheinlich hat das Coronavirus in Fledermäusen seinen Ursprung und sprang dann über einen tierischen Zwischenwirt auf den Menschen. Das ist die Theorie des WHO-Expertenteams, das erste Ergebnisse am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Wuhan vorstellte. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland warnte angesichts dessen davor, die Gesundheitsgefahren im Bereich Artenhandel zu unterschätzen. Laut einer aktuellen WWF-Analyse zur Situation in Südostasien liegen von schätzungsweise 500 Märkten, auf denen häufig mit Wildtieren gehandelt wird, die Hälfte in Regionen mit einem potenziell hohen Zoonose-Risiko...





 
  • Mausili

Kontinentaler Korridor für Jaguare -->> PETITION


Amerikas größte Katze ist gefährdet: WWF startet weltweite Aktion. / „Deutsche Schweine fressen den Jaguar“

Die Naturschutzorganisation WWF hat eine weltweite Aktion zum Schutz des Jaguars gestartet. Die größte Raubkatze Amerikas gerät nicht zuletzt aufgrund von Regenwaldrodungen und Lebensraumzerstörung zunehmend unter Druck. Der WWF ruft daher mit einer neu gestarteten -Kampagne die lateinamerikanischen Regierungen dazu auf, einen länder- und grenzübergreifenden Rettungsplan, die sogenannte Jaguar Road Map, endlich konsequent umzusetzen. Es brauche, so die WWF-Forderung, einen kontinentalen Korridor, der die letzten Rückzugsräume der Jaguare in Nord- Mittel- und Südamerika miteinander verbindet...





 
  • Mausili

Weltschuppentiertag: kein Grund zum Feiern


Illegaler Schuppentier-Handel boomt / Drastische Bestandsrückgänge befürchtet


Berlin, 18.02.2021: Während Sie diese Pressemitteilung lesen, wird irgendwo mindestens ein Schuppentier erlegt. Darauf macht der WWF zum Weltschuppentiertag am 20. Februar aufmerksam: Schuppentiere gelten als die am häufigsten illegal gehandelten Säugetiere der Welt. Zwar ist der internationale Handel mit den sogenannten Pangolinen verboten, doch die Nachfrage ist ungebrochen. Allein zwischen Januar und Juli 2019 deckten Strafverfolgungsbehörden weltweit Schmuggelversuche mit umgerechnet rund 195.000 Tieren auf. Dementsprechend hoch ist die Wilderei...


:eek:
 
  • Mausili

Eidechsen und Nattern in Grünheide: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierschutzes gegen Tesla


Zauneidechsen und Schlingnattern sorgen für Streit auf der Baustelle des Tesla-Werks in Grünheide: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt, nachdem Tierschützer dem Autobauer die Tötung und Verdrängung von geschützten Tierarten vorgeworfen haben...



:dafuer:
 
  • Mausili

Afrikanische Tierschützerin fordert Schutz von Schuppentieren angesichts wachsender Bedrohung durch illegale Jagd


Edith Kabesiime, Leiterin der Kampagnen des World Bureau for Animal Welfare in Africa, warnte, dass dieses nachtaktive, schuppige Säugetier, das in den tropischen Wäldern Asiens und Afrikas vorkommt, derzeit aufgrund von Bedrohungen durch den Menschen in seiner Existenz gefährdet ist...





:wut:
 
  • Mausili

Weltweiter Schmuggel mit wertvollen Tieren


Tausende Dollars bringen seltene Vögel auf dem Schwarzmarkt. Um sie zu verschiffen, greifen Tierhändler zu bizarren Methoden.

Eine 1,5-Liter-PET-Flasche ist 31 Zentimeter hoch. 31 Zentimeter misst im Durchschnitt auch ein ausgewachsener Frauenlori, eine Papageienart von der Insel Neuguinea; das ist, jedenfalls für den Frauenlori, ein Problem. Am Morgen des 19. November 2020 öffneten indonesische Polizisten auf einer Fähre im Hafen von Fakfak, im Westen Neuguineas, einen Karton. Darin befanden sich 74 Plastikflaschen. In jeder Flasche steckte ein Frauenlori...


 
  • Mausili

Auf der roten Liste -->> LESERBRIEF


Rund 70.000 Tier- Pflanzen- und Pilzarten stehen in Deutschland auf der Roten Liste. Im Zeitalter des größten Artensterbens seit Anwesenheit des Menschen macht sich Manfred Kappler Gedanken rund um den heutigen Tag des Artenschutzes...
In Thüringen sind es ca. 16.850 Tier und Pflanzenarten, hinzu kommen 686 Pflanzengesellschaften und 76 Biotope. Fehlen tuen hier lebenswichtige Kleinstlebewesen und Boden- und Microorganisten. Weltweit sind über eine Million, Tendenz steigend, von Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht...


:(
 
  • Mausili

Artenschutz: „Die Bedrohung zieht sich quer durch die Tierwelt“


In Deutschland ist die Zahl der Vogelarten und Insekten in den letzten drei Jahrzehnten dramatisch gesunken. Ein Trend, der sich auch weltweit fortsetzt. Einer der Gründe ist unser Konsum von Luxusgütern, berichtet Daniela Freyer, Wildtier-Expertin bei der Organisation Pro Wildlife...



:eek:
 
  • Lille


Jagdzeit für nicht-heimische Tierarten wird verlängert

Das baden-württembergische Agrarministerium will schärfer gegen nicht-heimische Tierarten vorgehen. Der Ausbreitung von Nil- und Kanadagänsen, Waschbären, Marderhunden, Minks und Nutrias soll per neuer Durchführungsverordnung (DVO) des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes Baden-Württemberg ein Riegel vorgeschoben werden...



:sauer:
Warum der böse Smilie? So einfach ist es nicht. Das Thema ist hochkomplex.
Der Mensch schleppt Raubsäuger ein, die heimische Arten als Beute haben. Da gibt es viele Beispiele weltweit für (berühmt z. B. die Katze des Leuchtturmwärters) und das hat schon etliche Arten zum Aussterben und an den Rand desselben gebracht.
Der Fred hier heißt aber Artenschutz, Biodiversität, Rote Liste.
Es ist nicht schön, dass die Nachkommen der vom Menschen eingebrachten Tiere getötet werden, aber es ist mitunter ein wichtiger Baustein zum Artenschutz.
Deutschland geht da sehr moderat vor, ein Blick nach Übersee hilft, das einzuordnen.
Neuseeland ist nur ein Beispiel. Es gibt aber noch andere, wo invasive Arten zu 100% beseitigt wurden, um heimische Arten vor dem Aussterben zu bewahren und damit ein Stück biologische Vielfalt zu erhalten, die sonst unwiederbringlich verloren gewesen wäre.

Das nur als kleiner Denkanstoß dazu. :hallo:
 
  • Mausili

Spürhunde als Artenschnüffler


Speziell ausgebildete Hunde können dabei helfen, bedrohte Tier- und Pflanzenarten aufzuspüren. Das liefert wichtige Informationen über deren Bestände und hilft beim Artenschutz...



 
  • Mausili

Deutsche Trophäenjäger erschiessen hunderte Wildtiere bedrohter Arten


Trophäenjäger zielen in der Regel auf die stärksten Tiere ab, die für den Fortbestand ohnehin bedrohter Bestände besonders wichtig sind. Jagdverbände führen sogar Rekordlisten und vergeben Medaillen für die größten Stoßzähne, Hörner und Schädel. Diese unnatürliche, menschengemachte Selektion schwächt verändert die Alters- und Geschlechtszusammensetzung, verringert die Fortpflanzungsrate und die genetische Gesundheit bejagter Bestände...



:wand:
 
  • Mausili

Mongolei: Gute Nachrichten für die Schneeleoparden


Der Schneeleopard lebt abgeschieden im Verborgenen, seine Heimat erstreckt sich über zwölf Länder Asiens und umfasst einige der am schwersten zugänglichen Terrains der Welt. Das macht es so schwer, die scheue Großkatze zu erforschen...



:fuerdich:
 
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