Anderes Zuhause = Unruhe

  • TamaraO
Hallo :)

Ich bin neu hier und würde mich mal vorstellen. Also zu uns meine Rottweiler Hündin ist jetzt 11 Monate alt. Wir sind aus Wien.

Jetzt zu meinem Problem, und ich hoffe ich finde hier vielleicht ein paar Tipps. ACHTUNG, langer Text.

Nala ist zuhause eine sehr entspannte Hündin, deswegen helfen mir die Tipps mit "Ruhe" beibringen im allgemeinen nichts. Sie schläft, ab und zu kommt sie kuscheln und ja.

Sobald wir aber zu jemanden zu Besuch gehen, ist das eine 360grad Drehung. Sie ist nervös, legt sich nicht hin und geht allen auf die Nerven, ah und Regeln kennt sie nicht.

Als bsp. Wir gehen zu einer Freundin von mir die sie gut kennt, als aller erstes dreht sie komplett durch wenn sie sie sieht also springen winseln etc. Danach geht es auch schon los. Wir setzen uns normal hin und sie drängt sich die ganze Zeit zu der Freundin also sie sucht Aufmerksamkeit von ihr (mich lässt sie immer in ruhe). Oder sie spaziert durch die Wohnung und sucht etwas womit sie Aufmerksamkeit bekommt. Es müssen mehrere Stunden vergehen damit sie sich selbstständig hinlegt, und dabei darf man sich dann auch nicht bewegen weil sonst gehts weiter. Sollte eine neue Person dazu kommen, geht das ganze Spiel von vorne los. Und bei dem bsp. Kennt sie die Wohnung sowie die Menschen.
Natürlich ist es dann so, wenn wir dann zuhause sind, legt sie sich gleich hin und ist weg.

Ich nehme jedes mal eine ihrer decken mit sowie Spielzeug und was zum kauen.

Zu dem was ich schon probiert habe:
Kauzeug - sobald es fertig ist, wird weitergemacht oder es wird erst garnicht beachtet

Anleinen und warten - sie kann wirklich ungelogen eine ganze Stunde in der Leine winseln bevor sie sich hinlegt oder sie legt sich hin, und tut so als wäre sie ruhig und sobald ich sie ableine gehts wieder mit dem Spazieren gehen los.

Auf die Decke schicken - wir kennen die Befehle anscheinend nicht bei anderen zuhause. (Sie kann das "Platz" signal sogar auf der Straße) sie legt sich zwar hin aber steht auch gleich wieder auf, dieses Spiel können wir dann lange spielen bis ich sie nicht anleine.

Es ist für mich und für sie anstrengend aber ich möchte sie auch nicht immer wieder alleine lassen. Ich will daran arbeiten. Also ich merke richtig wie gestresst sie ist, und ich weiß wirklich nicht warum. Es ist nicht so das sie die ganze Zeit bespaßt wird, es ist irgendwie so als würde sie dagegen ankämpfen zu schlafen.

Jetzt wollt ihr sicher wissen wie es ist wenn Leute zu mir kommen, naja sagen wir es so. Sie dreht trotzdem auf aber man kann sie auf Platz schicken und sie beruhigt sich 100x schneller als bei anderen zuhause.

Und zu meinem anderen Problem was mit dem verknüpft ist. Wenn ich nachhause komme, setzt sie sich hin und wartet das ich sie begrüße ab und zu wenn ich wirklich länger weg war, springt sie kurz aber lässt sich auch gleich korrigieren und setzt sich wieder, manchmal winselt sie kurz aber keine komplettes aufdrehen. ABER wie ich vorhin schon geschrieben habe, sobald sie jemanden sieht den sie kennt, steht sie in der Leine.. weint.. winselt.. und springt wie ein Känguru. Da warte ich es ab bis sie sich beruhigt, aber das kann dauern.. bei fremden ist sie sehr zurückhaltend und unsicher.
Und ignorieren geht halt ziemlich schwer bei einem 30kg Hund... ich kann es mir nicht erklären wieso sie mich auslässt und andere komplett überfällt. Versteht mich nicht falsch, sie hat es bei mir auch getan als sie noch jünger war und wir haben trainiert und es war kein thema mehr.

Die Besucher versuchen auch sie zu ignorieren aber wie schon gesagt, wenn dir ein 30kg aufspringt geht es schwer. Das Beinaufstellen, funktioniert aber eben nur kurz, da sie wirklich komplett aufdreht. Ich nehme sie dann meistens und warte. Ab und zu nehme ich sie gleich an die Leine und versuche erst garnicht das es dazu kommt.
Das komplette aufdrehen beim begrüßen hat erst kurz vor der ersten Läufigkeit begonnen, davor hat sie geschaut und sie wurde auch Platz geschickt und das wars. Das mit der unruhe in anderen Wohnungen haben wir leider schon immer.

Es tut mir leid für den langen Text aber ich hoffe das war ausführlich, und vielleicht könnt ihr mir Tipps geben wie ich ihr Ruhe mit anderen Menschen und andere Wohnungen beibringen kann, weil zuerst dachte ich es ist ihr einfach zuviel und sie ist noch jung aber jetzt bin ich mir sicher das ich daran arbeiten muss, da sie mit etwas nicht zurecht kommt oder ich einfach etwas falsch mache und ich nicht weiß was es ist.

Danke euch!!
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi TamaraO :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Hallo erstmal,

ich glaube dir gern, dass das extrem nervig ist. :)

Ich würde es glaube ich so versuchen: Ich würde mich mit Freundinnen gezielt zum Üben verabreden (mit verschiedenen), und ein bestimmtes Ritual einführen.

Immer dieselbe Decke, immer in einer bestimmten Entfernung zu euch. Ich würde sie dort anleinen, ihr was zum Kauen geben oder auch nicht, und fertig. Egal, ob sie winselt, egal, ob sie "tut, als wenn sie ruhig ist".

Das müsste man sicher öfter wiederholen, damit sie lernt, dass es eben immer gleich ist.

Und wenn sie dann schon weiß: Aha, Wohnung, Decke, da muss ich hin. Dann, und nur dann, ganz vielleicht - würde ich sie irgendwann nach einer gewissen Zeit auf der Decke ableinen.

(Wenn du sagst, draußen befolgt sie das Kommando - kannst du ja auch mit der Decke an verschiedenen Orten üben, damit sie weiß, wann immer Kommando "Decke" kommt, egal wo - gehe ich auf die Decke.)

Das Anspringen zur Begrüßung würde ich komplett unterbinden. Ganz sicher nicht mit "Ignorieren" - ich hatte bei meinem Dobermann, wenn der mal gesprungen ist, immer das Gefühl, ein Pony hat mich getreten... und auch nicht nur mit Beinchen stellen, sondern mit einer sehr lauten und deutlichen Ansage.

Ich weiß, das ist sehr schwer, wenn der Hund schon komplett aufgeregt ist - der kommt dann kaum wieder runter.

Ich habe aber beim Dobermann die Erfahrung gemacht: Je schneller ich das Austitschen unterbunden habe, desto weniger trat es auf. Bekam er die Ansage schon vor dem Freundentanz, fiel der aus und alles blieb entspannt.

Einem Nachbarn, der das von mir ganz furchtbar fand und immer meinte, ein Hund muss sich doch freuen dürfen, und ihn noch animiert hat, hat er mal eine Jacke komplett zerfetzt im Überschwang. :uhh:

(Da war ich krank und mein Mann mit dem Hund unterwegs. Er traf dann den Nachbarn, der ihn darüber vollgequatscht und wie gesagt den Hund animiert hat. Ich habe meinen Mann gefragt, warum er da nicht eingeschritten ist. Worauf er sagte. "Wenn der so blöd ist und mir immer nur erzählt, wie ich es anders machen soll... und außerdem konnte ihn (den Hund) dann sowieso nicht mehr stoppen!" :uhh: :nee:)

Immerhin, der Nachbar meinte hinterher, er sei selbst Schuld gewesen, und wollte von uns kein Geld für eine neue Jacke, aber...

Das wäre bei mir so nie passiert. Weil ich die Aktion schon im Ansatz abgebrochen (und dem guten Mann ein paar Takte erzählt) hätte.

Was ich damit sagen will, ist: Möglicherweise hast du eine größere Chance, wenn du deine Hündin direkt, bevor die Freundin die Tür öffnet, oder wenn du schon weißt,, dass du gleich Bekannten begegnest, ins Kommando nimmst und auf dich konzentrierst, statt zu warten, bis sie sich freut, und dann nur zu reagieren.

Weißt du, wie ich meine?
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • snowflake
Es müssen mehrere Stunden vergehen damit sie sich selbstständig hinlegt, und dabei darf man sich dann auch nicht bewegen weil sonst gehts weiter.
Wieso wartest du, bis sie sich von selbst hinlegt?
Anleinen und warten - sie kann wirklich ungelogen eine ganze Stunde in der Leine winseln bevor sie sich hinlegt
Wieso wartest du?
wir kennen die Befehle anscheinend nicht bei anderen zuhause
Dann wird es Zeit, dass sie sie lernt.
ab und zu nehme ich sie gleich an die Leine und versuche erst garnicht das es dazu kommt.
Wieso nur ab und zu?

Sie kennt "Platz", schreibst du. "Sogar" auf der Straße. Also sie kennt es - und Platz ist Platz, überall. Punkt.
Ich würde sie nicht damit durchkommen lassen. Wie @lektoratte schon ausführlich geschrieben hat: gleich von Anfang an ins Kommando nehmen, sie sich gar nicht erst aufspulen lassen. Das Kommando durchsetzen, nicht warten, bis sie sich nach Stunden bequemt. Fertig.
 
  • pat_blue
Ich machs mir einfach, da meine vor lauter Aufregung, wenn wir bei Freunden zu Besuch sind auch immer wie n aufgedrehtes Kleinkind ist. Ich behalt sie angeleint bei mir, bis sie ruhig ist. Dauert so 5 bis 10min, dann ist gut.
 
  • toubab
Wie snowflake: an der leine rein, es wird nicht rumgehampelt, keine leute angesprungen, sofort auf der decke, mit vorteil neben dir, kaudingens und anbinden.
Die leute sollten so nett sein den hund nicht zu beachten Und die begrüssung etwas knapp ausfallen lassen.

der hund von meine tochter, fast 9 monate alt, hats vom anfang an gelernt, angeleint auf die decke neben dem stuhl Und fertig.

die kann man überall hin mit nehmen und macht gemäss meine tochter „keinen wank“, egal ob restaurant, auf besuch oder wie letzte woche, anwesend bei ein vorstellungsgespräch.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • matty
Im Prinzip schon so, wie hier beschrieben. Deine Hündin ist jetzt wohl in der Pubertät, da ist es halt so, dass manches, was früher gut klappte, nochmal neu gelernt werden muss.

Ich würde sie auch nicht mit zur Tür nehmen, wenn Besuch kommt, sondern üben, dass sie auf ihrem Platz bleibt und der Besuch hat sie komplett zu ignorieren, auch nicht anzuschauen, sie ist für ihn einfach nicht da.
Wenn das alles klappt, kann man später sicher wieder zum "Normalfall " zurück.

Was macht ihr denn an Beschäftigung? Wenn die Hündin ansonsten ruht oder schläft, kann es sein dass der Besuch bzw. bekannte Menschen für sie das Signal sind, hurra, endlich passiert etwas?

Wenn das möglich ist, könnte mehr oder andere Beschäftigung zusätzlich der Weg sein, euer Problem zu überwinden.
 
  • La Traviata
Kann mich den anderen nur anschließen. Ich hätte die junge Dame an der Leine und nicht frei in fremder Wohnung. Hinsetzen, Hund ablegen lassen, Fuß auf die Leine und Ruhe im Karton.

Generell ein sehr empfehlenswertes Signal direkt ab Welpenalter: immer mal eine Pause einlegen, Fuß auf die Leine stellen und dann passiert: gar nix. Kein Blick, keine Ansprache. Nix. Quasi der Notausschalter :)
 
  • MadlenBella
Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an und würde sie wohl anfangs vorher auch besonders auslasten, körperlich und mental.
 
  • TamaraO
Hallo erstmal,

ich glaube dir gern, dass das extrem nervig ist. :)

Ich würde es glaube ich so versuchen: Ich würde mich mit Freundinnen gezielt zum Üben verabreden (mit verschiedenen), und ein bestimmtes Ritual einführen.

Immer dieselbe Decke, immer in einer bestimmten Entfernung zu euch. Ich würde sie dort anleinen, ihr was zum Kauen geben oder auch nicht, und fertig. Egal, ob sie winselt, egal, ob sie "tut, als wenn sie ruhig ist".

Das müsste man sicher öfter wiederholen, damit sie lernt, dass es eben immer gleich ist.

Und wenn sie dann schon weiß: Aha, Wohnung, Decke, da muss ich hin. Dann, und nur dann, ganz vielleicht - würde ich sie irgendwann nach einer gewissen Zeit auf der Decke ableinen.

(Wenn du sagst, draußen befolgt sie das Kommando - kannst du ja auch mit der Decke an verschiedenen Orten üben, damit sie weiß, wann immer Kommando "Decke" kommt, egal wo - gehe ich auf die Decke.)

Das Anspringen zur Begrüßung würde ich komplett unterbinden. Ganz sicher nicht mit "Ignorieren" - ich hatte bei meinem Dobermann, wenn der mal gesprungen ist, immer das Gefühl, ein Pony hat mich getreten... und auch nicht nur mit Beinchen stellen, sondern mit einer sehr lauten und deutlichen Ansage.

Ich weiß, das ist sehr schwer, wenn der Hund schon komplett aufgeregt ist - der kommt dann kaum wieder runter.

Ich habe aber beim Dobermann die Erfahrung gemacht: Je schneller ich das Austitschen unterbunden habe, desto weniger trat es auf. Bekam er die Ansage schon vor dem Freundentanz, fiel der aus und alles blieb entspannt.

Einem Nachbarn, der das von mir ganz furchtbar fand und immer meinte, ein Hund muss sich doch freuen dürfen, und ihn noch animiert hat, hat er mal eine Jacke komplett zerfetzt im Überschwang. :uhh:

(Da war ich krank und mein Mann mit dem Hund unterwegs. Er traf dann den Nachbarn, der ihn darüber vollgequatscht und wie gesagt den Hund animiert hat. Ich habe meinen Mann gefragt, warum er da nicht eingeschritten ist. Worauf er sagte. "Wenn der so blöd ist und mir immer nur erzählt, wie ich es anders machen soll... und außerdem konnte ihn (den Hund) dann sowieso nicht mehr stoppen!" :uhh: :nee:)

Immerhin, der Nachbar meinte hinterher, er sei selbst Schuld gewesen, und wollte von uns kein Geld für eine neue Jacke, aber...

Das wäre bei mir so nie passiert. Weil ich die Aktion schon im Ansatz abgebrochen (und dem guten Mann ein paar Takte erzählt) hätte.

Was ich damit sagen will, ist: Möglicherweise hast du eine größere Chance, wenn du deine Hündin direkt, bevor die Freundin die Tür öffnet, oder wenn du schon weißt,, dass du gleich Bekannten begegnest, ins Kommando nimmst und auf dich konzentrierst, statt zu warten, bis sie sich freut, und dann nur zu reagieren.

Weißt du, wie ich meine?
Danke für die ausführliche Meinung!

Ja verstehe ich, und ja solche Kandidaten kenne ich leider zu gut die es einfach tollierieren und es mich im Training weiter zurück bringt! :(

Ja ich habe die Decke auch immer mit, aber ja ich werde es mal versuchen diese generell überall mitzunehmen und es so zu trainieren. Danke!! Vielleicht entspannt das die Situation ein wenig.

Leider haben wir sehr selten Besuch was eben auch ein Punkt ist, aber ich werde schauen das mehr Menschen zu mir kommen. Damit ich das mal ausreize. :)
 
  • TamaraO
Wieso wartest du, bis sie sich von selbst hinlegt?
Weil dieser Hund maximal gestresst ist, und ich heraus finden wie lange es braucht. Und ich dachte das die Leine ihr noch mehr Stress gibt als den sie eh schon hat. Mein Fehler... weil es ist ja nicht so das sie nur Menschen nervt. Es ist eher dieses nervöse spazieren.

Ich hätte gerne den Grund dieses Problems gerne erkannt weil ich nicht verstehe, weshalb sie so sehr gestresst und unruhig ist.
 
  • TamaraO
Wie snowflake: an der leine rein, es wird nicht rumgehampelt, keine leute angesprungen, sofort auf der decke, mit vorteil neben dir, kaudingens und anbinden.
Die leute sollten so nett sein den hund nicht zu beachten Und die begrüssung etwas knapp ausfallen lassen.

der hund von meine tochter, fast 9 monate alt, hats vom anfang an gelernt, angeleint auf die decke neben dem stuhl Und fertig.

die kann man überall hin mit nehmen und macht gemäss meine tochter „keinen wank“, egal ob restaurant, auf besuch oder wie letzte woche, anwesend bei ein vorstellungsgespräch.

Im Prinzip schon so, wie hier beschrieben. Deine Hündin ist jetzt wohl in der Pubertät, da ist es halt so, dass manches, was früher gut klappte, nochmal neu gelernt werden muss.

Ich würde sie auch nicht mit zur Tür nehmen, wenn Besuch kommt, sondern üben, dass sie auf ihrem Platz bleibt und der Besuch hat sie komplett zu ignorieren, auch nicht anzuschauen, sie ist für ihn einfach nicht da.
Wenn das alles klappt, kann man später sicher wieder zum "Normalfall " zurück.

Was macht ihr denn an Beschäftigung? Wenn die Hündin ansonsten ruht oder schläft, kann es sein dass der Besuch bzw. bekannte Menschen für sie das Signal sind, hurra, endlich passiert etwas?

Wenn das möglich ist, könnte mehr oder andere Beschäftigung zusätzlich der Weg sein, euer Problem zu überwinden.
Ja ich dachte echt das es ein tieferes Problem ist, wegen dem Stress den sie hat.

Auslastung hat sie zuhause nur Kopfarbeit, Partys gibts draußen. Wie spielen laufen etc.

Ich gehe immer mit ihr vorher eine große Runde spiele mit ihr, damit sie erledigt ist. Und nach so einer Runde, schläft sie zuhause wie ein Baby.. aber eben nicht wenn ma dann zu besuch gehen.

Wieso hat sie das Problem zuhause nicht, aber wo anders schon? Es ergibt für mich keinen Sinn.

Aber danke für eure Antworten. Ich werde es beherzigen und berichten :)
 
  • Cave Canem
Ich habe eine Hündin, die aus anderen Gründen auf den Platz geschickt wird, wenn z.B. Handwerker oder Leute mit Hundeangst kommen.
Sie wird konsequent auf ihren Platz geschickt und am Tisch angeleint.
Das hat sie so verinnerlicht, dass sie nicht mal mehr aufsteht. Die Leine ist sozusagen nur der Sicherheitsanker.

Da der Ablauf jedes Mal gleich ist, gibt es keine Diskussion darüber.

Wie die anderen schon schrieben.
Mach ein Ritual daraus und mach es konsequent, also IMMER.

Wichtig ist, dass du nicht zu schnell aufgibst, weil du denkst, dass es eh nichts bringt. Aber wenn deine Hündin wirklich weiß, dass der Ablauf immer gleich ist, wird ihr der Stress genommen und sie dreht erst gar nicht mehr so auf.
 
  • DobiFraulein
Weil dieser Hund maximal gestresst ist, und ich heraus finden wie lange es braucht. Und ich dachte das die Leine ihr noch mehr Stress gibt als den sie eh schon hat. Mein Fehler... weil es ist ja nicht so das sie nur Menschen nervt. Es ist eher dieses nervöse spazieren.

Ich hätte gerne den Grund dieses Problems gerne erkannt weil ich nicht verstehe, weshalb sie so sehr gestresst und unruhig ist.

Hier liegt mE ein Denkfehler vor, da sie sich durch dieses Rumlaufen immer weiter hoch fährt (das Verhalten ist mir auch nicht fremd).
Während sie ruhig am Platz liegend irgendwann runter fahren kann.

Vermutlich wird sie erst mal alles Mögliche probieren, um Aufmerksamkeit zu bekommen und sich wieder hoch fahren zu können.
Das wird seine Zeit brauchen, bis sie das verinnerlicht.


Aber Anleinen und Ignorieren erscheint mir da eine gute Lösung.

Zu dem ‚warum‘, das kann viele Gründe haben.
Vielleicht die nicht gewohnte Umgebung. Oder als Welpe schon die Erfahrung gemacht, dass bei anderen Leuten Bespassung für sie angesagt ist. Oder die Erfahrung, dass du weniger konsequent bist, wenn andere Leute anwesend sind.
Dazu kommt inzwischen die Gewohnheit
 
  • matty
Ja ich dachte echt das es ein tieferes Problem ist, wegen dem Stress den sie hat.

Auslastung hat sie zuhause nur Kopfarbeit, Partys gibts draußen. Wie spielen laufen etc.

Ich gehe immer mit ihr vorher eine große Runde spiele mit ihr, damit sie erledigt ist. Und nach so einer Runde, schläft sie zuhause wie ein Baby.. aber eben nicht wenn ma dann zu besuch gehen.

Wieso hat sie das Problem zuhause nicht, aber wo anders schon? Es ergibt für mich keinen Sinn.

Aber danke für eure Antworten. Ich werde es beherzigen und berichten :)
Dafür müsste man den Hund einfach kennenlernen und in verschiedenen alltäglichen Situationen erleben. Oft liegt die Ursache dann doch woanders.
Eine Frage wäre z B. wie anspruchsvoll und auslastend eure Kopfarbeit ist und wie Bindung und Beziehung bei euch entwickelt sind.

Wenn das Problem wirklich erst seit Beginn der Pubertät auftritt, würde ich wahrscheinlich klar mit der Hündin kommunizieren welche Regeln gelten und dass sie die eben ggf. jetzt noch mal neu erlernen muss, dass sie aber nicht verhandelbar sind. Da müssen alle Familienmitglieder konsequent mitmachen und auch Besuch bzw. die Menschen, bei denen ihr zu Besuch seid.
Unterwegs erst mal das Führen der Hündin unter ruhigen Bedingungen üben und die Führung durchsetzen und zwar so, dass du auch draußen der spannende Mensch für deinen Hund bist, dass du es schaffst, Spaziergänge so zu gestalten dass der Hund sich für dich interessiert.
 
  • pat_blue
Ja ich dachte echt das es ein tieferes Problem ist, wegen dem Stress den sie hat.

Auslastung hat sie zuhause nur Kopfarbeit, Partys gibts draußen. Wie spielen laufen etc.

Ich gehe immer mit ihr vorher eine große Runde spiele mit ihr, damit sie erledigt ist. Und nach so einer Runde, schläft sie zuhause wie ein Baby.. aber eben nicht wenn ma dann zu besuch gehen.

Wieso hat sie das Problem zuhause nicht, aber wo anders schon? Es ergibt für mich keinen Sinn.

Aber danke für eure Antworten. Ich werde es beherzigen und berichten :)
Zu Hause ist normal. Wie schon geschrieben wurde ist es bei uns tatsächlich so, dass meine die Erfahrung gemacht hat, dass sie super viel Judihui kriegt, wenn sie sich so freut, wenn wir irgendwo zu Besuch sind (sind ja auch eigentlich immer "Hundeleute").
Ich find das an sich nicht tragisch, ich will ihr das (in meinem Fall) auch nicht gänzlich verbieten. Geht eben eh nur, wenn die Leute dann mitmachen. Auch beim überschwänglichen "Hallo" sagen ist das so bei uns. Wenn Fremde ihr "Hallo" sagen wollen, sag ich ihnen das sie sehr ungestüm ist, wenn sie das nicht möchten, müssen sie sie einfach ein paar Minuten ignorieren oder halt nicht "Hallo" sagen. Wenn sie nämlich ignoriert wird, dreht sie nicht mehr hoch. Das funktioniert mittlerweile tadellos.
Aber an Orten, wo das so nicht nach Chili Art geht, bleibt sie halt angeleint, bis sie runter kommt. Das dauert nicht lange, das kennt sie mittlerweile.
Für viele hier wäre Chilis Art wohl ein No Go, für mich stimmts so.
Du musst dich fragen, was du eigentlich möchtest und dann diese eine Schiene fahren.
 
  • heisenberg
Unser Hund ist extrem aufgeregt, wenn wir meine Mutter besuchen. Einfach deswegen, weil sie ein Bohei macht, wenn der Hund kommt. Ich habs ihr schon tausend Mal gesagt, sie soll ihn ignorieren. Keine Chance, das versteht sie nicht. Deshalb kommt er dort jetzt immer an die Leine und ins Platz, ohne Blickkontakt zu ihr. Gefällt ihr ja gar nicht. Aber wenn beide :sarkasmus:dann ruhiger sind, darf er auch mal zu ihr.
 
  • Cave Canem
Für den Hund wäre es halt auch echt schwer zu verstehen, wenn sie mal hochjauchzend begrüßt wurde und sich dann auch richtig freuen darf und ein andermal soll sie gelassen und entspannt sein.
Sie ist halt auch ein Rottweiler und da haben manche Leute einfach Respekt.
Deshalb wäre ich persönlich für immer das gleiche Ritual. Der Hund wird irgendwann einfach kapieren (sie wird ja auch älter und entspannter), dass sie nur wieder Beachtung bekommt, wenn Ruhe herrscht.

Deshalb macht es für mich keinen Unterschied, wo der Hund ist.

Wichtig ist natürlich, dass die Leute mitmachen.
Ich sage anderen Leuten, dass sie Wilma bitte ignorieren sollen, weil die direkte Ansprache von Fremden einfach nicht mag und unwirsch reagiert.

Der Grund, warum man Ruhe einfordert ist eigentlich egal. Dem Hund wird Stress genommen und für dich ist es auch entspannter, weil dein Hund sich benehmen kann.
 
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