An alle die es geschafft haben in die USA auszuwandern

Avicia

15 Jahre Mitglied
Tag auch! :hallo:

Mein Traum ist es in die USA auszuwandern und dort bei einer SPCA zu arbeiten.
Leider kenne ich mich mit den Gesetzen nicht aus und habe auch keine 1. Grad Verwandten dort.

Nächstes Jahr will ich dort 'Urlaub' und dann auch ein Praktikum zu machen, bin ja mal gespannt wie es wird und ob es mich meinem Ziel etwas näher bringt ;)

Nun würde mich interessieren wie ihr es geschafft habt dort zu leben und natürlich wie das Leben da so ist :D

Ich freue mich jetzt schon auf eure Stories!

lg
Jesse
 
Kann dir da ein Forum empfehlen, wo du alle wichtigen Tips nachlesen oder fragen kannst :
Hier mal ein paar gute Links für weitere Infos:










falls du einen Englishtest machen willst / musst :



Ach ja:

Ich hatte das Glück, daß ein guter Freund von mir in den USA eine Firma hat, daher konnte ich dort für ihn arbeiten. Bin aber wieder zurück nach Deutschland. Das Wetter in Florida wäre für Happy zu extrem gewesen und ausserdem hatte ich hier noch zu viele Verpflichtungen.
 
Also was ich dir über das Leben in den USA sagen kann ist, daß es meiner Meinung nach ganz anders ist, als viele es sich immer vorstellen. Ich war 6 Monate mit meinem Ex Freund (Amerikaner) in den Staaten, allerdings war das noch vor 9/11, daher mit den Visas etwas einfacher. Ich hab mir das so vorgestellt, wie es oft im Fernsehen rüber kommt, also Friede, Freude, Eierkuchen, was ich erlebt habe war Armut, Verzweiflung und Menschen die sich den A*sch aufarbeiten, damit sie grad so über die Runden kommen und das Nötigste haben um die Rechnungen zu bezahlen. Wir waren in der Nähe von New York und sind sogar einmal am hellichten Tag auf offener Straße fast überfallen worden (incl. Waffe) zum Glück ist dabei nix weiteres passiert.

Natürlich gibt es auch sehr schöne Seiten und Dinge dort aber ich für meinen Teil bin nach 6 Monaten freiwillig nach Deutschland zurück gekehrt..
 
Goodgirl schrieb:
Also was ich dir über das Leben in den USA sagen kann ist, daß es meiner Meinung nach ganz anders ist, als viele es sich immer vorstellen.

was ich erlebt habe war Armut, Verzweiflung und Menschen die sich den A*sch aufarbeiten, damit sie grad so über die Runden kommen und das Nötigste haben um die Rechnungen zu bezahlen. Wir waren in der Nähe von New York und sind sogar einmal am hellichten Tag auf offener Straße fast überfallen worden (incl. Waffe) zum Glück ist dabei nix weiteres passiert.

Genau so hab ich mir das vorgestellt... ;)
 
meine Schwester lebte einige Jahre in den Staaten und ich kann mich nur Goodgirls Worten anschließen, es ist nicht so einfach ohne Verbindungen/Beziehungen...ich für meinen Teil habe entschieden, das es "bessere" Alternativen zu Deutschland gibt
 
Denke es gibt in jedem Land zwei Seiten, nicht?

Und ganz klar, völlig alleine ist es extrem schwierig.... meine Mutter ist vor über 30Jahren von Südafrika in die Schweiz gekommen, gut, sie hatte meinen Vater an ihrer Seite aber einfach war es sicher nicht immer für sie...

Die Erfahrung muss wohl aber auch jeder für sich machen ;)
 
sicher - es gibt auch viele Vorteile... aber es sollte immer für jeden persönlich Ausbildung, Alter, Umfeld ect. durchdacht werden
 
Avicia schrieb:
Mein Traum ist es in die USA auszuwandern und dort bei einer SPCA zu arbeiten.
Warum eigentlich, wenn ich mal so fragen darf?
Ich schimpfe ja auch manchmal auf die Zustände hier bei uns, doch wenn ich so alles bedenke, fällt mir im Moment kein Land ein, indem ich mir ein angenehmeres oder sichereres Leben vorstellen kann.
Und gerade USA? Ein Blick auf den Mindestlohn-Link verspricht nicht gerade ein rosiges Leben und die politischen Verhältnisse sind auch nicht das, was einen Demokraten "hinter den Ofen hervorlockt".
Grüße Klaus
 
Wichtig ist es genau zu planen, zu rechnen und und und...

Gut, Du willst ja erst einmal ein Praktikum machen, ist sicher schon einmal gut - nicht dass Du jetzt gleich alles packst und "abhaust" :)
 
kangalklaus schrieb:
Ein Blick auf den Mindestlohn-Link verspricht nicht gerade ein rosiges Leben und die politischen Verhältnisse sind auch nicht das, was einen Demokraten "hinter den Ofen hervorlockt".
Grüße Klaus

Du musst bei den Mindestlöhnen bedenken, daß in den Staaten, wo man weniger verdient auch die Lebnenskosten bei weitem günstiger sind. Der beste Staat zum Leben ist und bleibt Florida. Die Löhne sind OK. Wenn man im richtigen Gewerbe tätig ist, sind sie besser als in Europa und die Lebenskosten sind sehr viel günstiger als in Deutschland.
Ausgeraubt werden kann man in good old germany genau so schnell wie in den USA.

Wenn der Bush und seine Republikaner erst mal wieder wech sind, gehts mit dem Land auch wieder bergauf ;) .
 
Scotty schrieb:
Du musst bei den Mindestlöhnen bedenken, daß in den Staaten, wo man weniger verdient auch die Lebnenskosten bei weitem günstiger sind .

die Kosten für Kranken und Rentenversicherung werden aber immer wieder gerne vergessen...müssen aber im Gegensatz zu hier meist alleine getragen werden und was mir gar nicht gefällt, ist das es meist erst nach einen Jahr Schufterei einen Tag Urlaub gibt und noch ein paar andere Kleinigkeiten...

wenn ich im lotto gewinne, bin ich aber sofort weg :D
 
Ich war in beiden Ländern und Vancouver ist ein Traum, aber irgendwo liegen mir die Amis am Herzen und ich fühl mich dort mindest genauso wohl
 
Silviak88 schrieb:
Ich war in beiden Ländern und Vancouver ist ein Traum, aber irgendwo liegen mir die Amis am Herzen und ich fühl mich dort mindest genauso wohl

So geht´s mir mit den Kanadiern.:)
Und ich glaub mit dem nötigen Kleingeld würd ich dort mitten innen Wald ziehen. Weit weg von jeder Stadt!
 
Hallo,

so, jetzt meld ich mich auch mal zu Wort:
ich lebe seit dem 27. April 2006 hier in den USA in Fort Meade im schoenen Maryland. Fort Meade liegt genau zwischen Baltimore und Washington D.C., beides ca. 20 Minuten Fahrtzeit entfernt! Diese Gegend hier ist von den Lebenshaltungskosten sehr teuer lt. jedem der hier wohnt (Regierungsbezirk), aber so ca. wie die Preise im Moment in Deutschland.
Ich habe seit ich hier bin noch nichts extrem negatives gesehen oder erlebt, bzw. nichts schlimmeres als in Deutschland. An sich lebt es sich hier einfach "relaxter", ich kann gar nicht erklaeren warum.
Ich habe auch gleich, nachdem ich meine Greencard im Briefkasten hatte, einen Job bei Old Navy bekommen. Seit 2 Wochen habe ich jetzt eine Regierungs-Anstellung hier im Kindergarten als Erzieherin, mit 30 Tagen Urlaubsanspruch, bezahlten Feiertagen, Weihnachtsgeld und Kranken- und Rentenversicherung. Und die Bezahlung ist besser als in meinem alten Job als Sachbearbeiterin Personal.
Ich muss sagen, ich habe es nicht bereut, den Schritt zu tun - auszuwandern - !!! Ich glaub auch nicht, dass ich noch jemals nach Deutschland zurueckkehren werde (ausser auf Urlaub natuerlich).
Klar hatte ich einen recht einfachen Start hier, da mein Mann in der Army ist, ich dadurch mein Visa bekommen habe, und ich hier auf einer Army-Base wohne und wir auch gleich ein Haus hatten.
Meiner Meinung nach ist es aber um einiges einfacher, hier in den USA einen Job zu finden als in Deutschland. Und wenn du nicht gerade hier in die D.C.-Area ziehst, sind die Mieten auch recht guenstig.
Ich sag dir nur, trau dich!!! Mir gefaellts!!! Und Freunde findet man ueberall in der Welt und deine wahren Freunde bleiben dir auch treu!!!

Ach ja, und mach dich mal schlau, die meisten Firmen bezuschussen auch deine private Krankenversicherung. Und so teuer ist eine Krankenversicherung hier auch nicht, eigentlich auch nicht mehr, als was du schon in Deutschland in die gesetzliche Krankenversicherung reinbezahlst!!!
 
Danke Ulrike, du beschreibst genau das wie es meiner Schwester erging... ich persönlich möchte aber nicht heiraten um eine Greencard zu bekommen

als Ehefrau mit in die Staaten zu ziehen ist relativ easy, dies alleine vielleicht noch mit schlechter Ausbildung oder Sprachkenntnissen ohne Hilfe zu tuen, endet aber meist mit Armut

Ich empfehle jeden sich von hier aus schon vorab um einen Arbeits, Prakticumsplatz ect. zu kümmern und sich vorab genau über die Lebenskosten, die persönlichen Chancen einen Job zu bekommen zu informieren.

Bitte nicht falsch verstehen, ich mag Amiland sehr und die entspannte Art... für mich zB. wäre es aber ohne Heirat wg. Alter, Ausbildung ect. schwer den gleichen Lebensstandart zu erreichen, wie ich ihn hier habe.

Generell ist es aber ein Riesenchance und wenn die persönlichen Umstände passen, rate ich jeden zu es zu tuen.
 
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