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Agressionen beim Hund unterbinden

  1. Hallo,
    da es ja immer wieder zu Grundsatzdiskusionen in allen möglichen Threads kommt, könnte man vielleicht hier etwas an Erfahrungen bündeln.
    Immer wieder tauchen auf den Hundeplätzen ja Leute auf, deren Hunde entweder bei anderen Hunden oder fremden Menschen durch die Decke gehen. Zu 90% reagieren die Hunde ja aus einer gewissen Unsicherheit heraus spontan agressiv. Nun die Frage wie man diese Probleme richtig angeht.
    Gemeint sind nicht die kleinen unerzogenen Kläffer, sonder Hunde, die mit ihrer Umwelt Probleme haben und auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit nach vorne gehen.
    Es wäre schöne wenn wir in diesen Thread die Wertung der Hilfsmittel auf ihre Wirkung hin beschränken könnten.
    Berichte von erfolgreichen und erfolglosen Versuchen wären hier ideal...
     
    #1 Hannes221
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Ich werf mal in den Ring, dass in unserem Fall keine wie auch immer geartete Deckelungsmaßnahme (Leinenruck, Wasserspritze, Stachler) einen dauerhaften Erfolg erzielt hat. (Ausnahme: Extreme Beuteaggression gegen Igel/Zitronensaft - Wasser aber nicht).

    Das einzige, was wirklich zumindest bei einzelnen Hunden geholfen hat, war langsame Gewöhnung - die sich jedoch leider nicht generalisieren ließ... das ging wirklich nur mit jedem Hund einzeln, bei regelmäßigem Kontakt auf Abstand über einen längeren Zeitraum und eigentlich nur dann, wenn Hund B sich absolut nicht für Hund A interessiert hat.

    Ergänzende Anmerkung: Da der Hund aber einen Hirnschaden hatte und dadurch extremes Stressverhalten zeigte, ist hier nicht von normalem Lernverhalten auszugehen.
     
    #2 lektoratte
  4. Eine Freundin von mir hat einen sehr unsicheren Hund, der das aber überspielt. Sie hat ihn, seit er ungefähr 4 Monate alt ist.
    Anfangs klappte alles super.
    Nach und nach fingen die Probleme an.
    Erst Autos, dann Radfahrer, dann andere Hunde, Züge etc.
    Echt nervig, nirgends kann man mit dem Hund entspannt spazieren gehen.

    Sie hat echt fast alles durch, Halti, Gentle Leader, Rütteldose, Stachler, Maulkorb (er kläfft damit nicht so), Wasserflasche...

    Nichts hat dauerhaften Erfolg gebracht. Ein paar Wochen lang klappte es mit dem Gentle Leader echt super, bis die Gewöhnung einsetzte.


    Ich habe einen Hund, der Anfangs auf viele Umweltreize sehr stark reagiert hat, besonders auf Hunde.
    Ich habe ihn dann erstmal gedeckelt (Anrempeln). Dann habe ich angefangen die Reize schönzufüttern. Mittlerweile reagiert er nur noch, wenn Erzfeinde kommen oder der Weg sehr eng ist.
    Hilfsmittel: Leine, Halsband, Leckerchen, körperliche Einwirkung, wenn ich erkältet war, habe ich auch mit dem Gentle Leader gearbeitet. Ansonsten war das größte Hilfsmittel die Wiedererlangung meines normalen Egos. Dieser Hund hat mich in einer Phase der Verunsicherung erwischt, er konnte sich gar nicht an mir orientieren. Als ich wieder ich war, klappte es auch mit uns besser.

    Was hilft also? Ich glaube, der größte Faktor ist man selbst. Wenn man schon so gestresst, genervt etc. ist, weil man ja weiß, dass das Mistvieh gleich wieder an die Decke geht, dann kann man nicht das ausstrahlen, was der Hund in dem Moment braucht. Wenn es also psychisch hilft ein Hilfsmittel zu haben, dann soll man es nutzen. Der Gentle Leader hat mir geholfen, weil ich wusste, der Hund ist mit dem Ding dran nicht mehr so schwer zu halten.
    Ansonsten: Beziehung klären, deckeln, und dann den Reiz positiv neu belegen.
     
    #3 IgorAndersen
  5. Lakoko, deutlich und ruhig eiserne gehorsam einfordern, sonnst rumpelts. So ein hund bleibt natuerlich eine linke bazille, nur wagt er nicht das zur schau zu tragen wenn du dabei bist.
     
    #4 toubab
  6. Ich freue mich auf Eure Tips, wir stehen noch am Anfang bei uns. Meine Hündin ist jetzt 2 Jahre alt, schon immer etwas unsicher aber geht dann leider eher nach vorne. Sie löst nicht auf jeden Hund oder Menschen aus, es ist schwer für mich vorherzusehen auf wen sie reagieren könnte.

    Mal nur auf Menschen bezogen:
    z.B. mal begegnen mir abends im dunklen (da war sie sonst immer sehr unsicher und mochte keinen, egal ob bekannt oder nicht) 2 fremde Männer, irgendwas zwischen 18-25, kurzes Gespräch über den Hund, sie streicheln Indy sogar... klappt gut.

    Dafür will mich eine Bekannte auf dem Hundeplatz per Umarmung begrüssen und meine Hündin springt grummelnd dazwischen (mehr als dazwischen-/anspringen und grummeln ist glücklicherweise bisher bei keinem passiert, aber selbst das muss ja nicht sein und wir wollen jetzt gegensteuern)

    Umgekehrt hätte ich es vielleicht ja noch verstanden (wenn ich z.B. selbst vielleicht unsicher bin bei Fremden), aber so... keine Ahnung.

    ---------
    Nächste Woche treffe ich mich mit einem Hundetrainer der mir da helfen will, er möchte meinen Hund erstmal testen ob es eben Agression, Unsicherheit (das tippe ich mal) oder Schutztrieb ist (solche Situationen passieren nämlich am häufigsten wenn auch meine kleine Tochter dabei ist und ihr jemand zu nahe kommen könnte).

    Bislang trainiere ich ihr erstmal einen Maulkorb an damit ich beim üben einfach sicherer bin damit der Fuzzi in mir weiß: Da KANN nix passieren selbst wenn sie blöd werden sollte!

    Ich gehe in den Fressnapf, Baumarkt, Marktplatz und setze mich entweder abseits hin und lasse den Hund einfach Leute beobachten und bestätige ihre Ruhe mit Leckerlis und Lob, manchmal gehe ich dann auch zu Leuten hin und nach Absprache soll der Hund brav sitzen, wir geben uns zur Begrüßung die Hand und dann bekommt der Hund vom anderen ein paar Leckerlis. Jetzt am Anfang eben lieber mit Maulkorb, dann sind die Leute und ich auch beruhigter.

    Unterwegs, wenn ich im Ansatz sehe dass sie auf jemanden reagieren könnte, korrigiere ich sie körperlich und mit einem Zischlaut (kennt jemand Hundeteamschule Anita Balser? Rote Linie korrigieren, Vorwärtsdenken korrigieren usw.? Die DVD "Die große Freiheit" finde ich sehr gut und hatte auch schon einen Intensivtag, aber es ist zumindest bei meinem Hund leider ein etwas längerer Prozess).
     
    #5 Khyrsanth
  7. Hi,

    ich bin zwar sehr neu hier und hab selbst keinen Hund ^^ aber mich etwas durchgelesen und mit dem Thema häufig befasst (will mir einen zulegen).
    Was ich über Konfrontationen zwischen zwei Hunden weis ist folgendes:
    1. Hund A (ich sage jetzt mal "nicht aggresiver" Hund) sitzt
    2. Hund B ("aggresiver/rauflustiger" Hund) läuft mit dir an ihm vorbei
    3. Hund B sollte vor der Lektion nicht auf den Hund fixiert sein, sprich um eine Ecke gehen oder irgendwie anders Sichtkontakt stören
    4. Mit Hund B an Hund A vorbei laufen, dabei sofort eingreifen wenn der Hund beginnt zu fixieren. Das braucht etwas Timing und besonders am Anfang sehr viel Geduld. Das Eingreifen ist dir überlassen. Wenn ein starker (dem Hundentsprechender) Leinenzug ausreicht dann ok, wenn nicht dann versuch per "Nackenzwick/-biss" ihn rauszuholen. -> Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, aber habe von vielen Züchtern gehört, dass bei kraftvollen Rassen das die einzige Methode (neben Zwick in die Regien vorm Oberschenkel, weis gerade den Namen nicht) ist um sie da rauszuholen. Natürlich muss auch das zur richtigen Zeit angewendet werden. Also nicht wenn der Hund schon bei 180 ist da reinzwicken/beißen ^^.
    5. Kapiert Hund B es langsam, sollte man mit Hund A+B unbedingt nebeneinander Gassi gehen -> Theorie basiert auf dem Rudel-/Gemeinschaftsprinzip -> Läuft man gemeinsam als Rudel bedeutet dass, das wir keine Feinde sind.
    6. Unterordnung üben. Im Idealfall beherrscht der Hund bei Fuß perfekt. Wird ein Hund A gesichtet dem Hund sofort den Befehl "Bei Fuß" ansagen und somit die Fixierung auf sich lenken. Ähnliches kann man versuchen mit anderen Unterordnungsbefehlen wie "Sitz" oder "Platz".

    Natürlich kann man zuerst mit Punkt 5 und 6 sein Glück versuchen. Wichtig ist, dass man sich Zeit lässt, Geduld mitbringt und am besten jeden Tag das durchzieht. Einfach mit anderen Besitzern reden und sich absprechen für das gemeinsame Training. Wichtig ist auch das rechtzeitige Loben bei Nichtbeachtung der anderen Hunde bzw. Fixierung auf dich. Das nebeneinander Gassi gehen kann dazu führen dass sich der Hund komplett "öffnet" und die Aggressionen lösen oder zumindest man ein paar Freunde findet, mit den man Gassi gehen kann und sich der Hund wenigstens ein paar Freunde macht.

    Zur Konfrontation Mensch-Mensch+Hund hätte ich den Vorschlag:
    - Erstmal beobachten wann der Hund "einschreitet". Ich kann mir gut vorstellen dass die zwei Herren sich anders verhalten haben als sie dich mit dem Hund gesehen haben wie die Bekannte.
    - Liegt das an der Person heißt es neue Freunde suchen :p Ne, dann sollte die Person erstmal langsam und ruhig zu dir hingehen, Schritt für Schritt, und du beobachtest den Hund. Ist er am fixieren oder baut er Spannung auf, dann musst du ihn sofort raus holen. Mit einem Aus oder Leinenzug. Am besten mehrere Bekannte mal am Wochenende holen und es ausprobieren. Begreift er es muss auch belohnt werden. Aber nicht zu früh ansonsten führt das nur zu Verwirrung.
    - wie Khyrsanth gesagt hat, hilft auch, wenn Hund+Mensch sich außerhalb einem Fußweg/Platz befindet und sich Schritt für Schritt den bewegenden Menschen nähert. Reagiert der Hund negativ, eingreifen. Ist er entspannt, belohnen. Die Steigerung währe dann dass Menschen zu einem Kommen, langsam und ruhig, sich erst nur mit "Hallo, wie gehts?" vorstellen und dann gleich wieder gehen. Der nächste währe dann mit Handschütteln, der nächste mit neben an setzen, der nächste Begrüßen mit Umarmung und sitzen und den Hund neugierig machen (Futter). Denke es ist wichtig, dass der Hund dann zu dir kommt und nicht umgekehrt.
     
    #6 Mkey
  8. Ich kann mich den Ausführungen von Lektoratte anschließen, meine Hündin hatte allerdings keinen Hirnschaden. War aber auch ein Dobermann.
    Meine Hündin war ausgesprochen artgenossenaggressiv, machte schon bei Sichtung Leinenterror und hätte jeden fremden Hund beschädigt/getötet wenn sie die Möglichkeit gehabt hätte. Sie machte keinen Unterschied ob Rüde, Hündin, Welpe, Kastrat.

    Sie hat mit 1 - 2 Hunden zuhause problemlos zusammen gelebt, wobei sie gut auf die hätte verzichten können.
    Sie war in verschiedenen Hundeschulen, auf verschiedenen Hundeplätzen, in einer Raufergruppe, wir hatten Einzel- und Gruppentraining etc. pp. ununterbrochen, 6 Jahre lang mindestens 3 x die Woche. Resultat: Ein super gehorsamer und freudig arbeitender Hund. Sie hat die Begleithundprüfung mit Bravour bestanden (weil uns im Verkehrsteil kein fremder Hund begegnete).

    Auf dem Hundeplatz war sie wie ausgewechselt, nach kurzer Eingewöhnung konnte ich da mit ihr frei arbeiten, auch wenn andere Hunde auf dem Platz waren. Sie musste diese Hunde allerdings kennen und sie musste sich sicher sein, dass diese Hunde ihr nicht zu nahe kamen. Dann lief sie super. Für sie war der Hundeplatz augenscheinlich ein "sicherer" Ort, an dem andere Hunde "unter Kontrolle" waren und ihr nicht in den Dunstkreis kamen.
    Beim Spaziergang dagegen war sie immer auf den nächsten "Überfall" eines Dertutnix gefasst, frei nach dem Motto: "Angriff ist die beste Verteidigung".
    Sie hatte auch so einen super Gehorsam, ich konnte sie zuverlässig ins Platz rufen, auch wenn sie gerade ein Reh aufgescheucht hatte und hinterher war. Sie war ein Oberstreber, super gehorsam... solange kein fremder Hund in Sicht war.

    Mir hat man jahrelang einzureden versucht, dass das Verhalten meiner Hündin daran liegt, dass ich zu unsicher bin. Es mag sein, dass das reingespielt hat, allerdings war ihr Verhalten immer gleich, egal ob ich sie an der Leine hatte oder ob das ein kompetenter und erfahrener Trainer war. Auch in der Raufergruppe wurde ich vom Platz gestellt mit dem Bemerken "Du wirst sehen, wenn Du nicht dabei bist, macht die keine Probleme..." - nachdem sie sich dann aber direkt mit Maulkorb den nächstbesten Hund gekrallt hatte, weil es ihr schlicht egal war, ob ich in der Nähe war oder nicht, hat man diese Meinung revidiert.

    Sie war an einige fremde Hunde zu gewöhnen, nicht an alle, und das brauchte sehr viel Zeit und Geduld und klappte nur, wenn der andere Hund sie definitiv nicht beachtete. Mit ein paar Nachbarshunden hat das geklappt, mit anderen überhaupt nicht.

    Meine Hündin hat dieses Verhalten Zeit ihres 14jährigen Lebens nicht abgelegt. Bis zu ihrem letzten Tag war jeder fremde Hund Todfeind.

    Ich persönlich habe nach 6 Jahren ununterbrochenen Trainings und nach 4 Beißvorfällen von freilaufenden Tutnix auf meine angeleinte Hündin (die jedesmal tierarztreif gebissen wurde), woraufhin ihr Verhalten jeweils noch wieder schlimmer wurde, aufgegeben.

    Von da ab bin ich fremden Hunden im großen Bogen ausgewichen, das war stressfreier für uns beide. Wir sind meistens da spazieren gegangen, wo wir nicht auf fremde Hunde trafen. Zumindest auf wenige. Im Laufe der Zeit konnte ich ihre Individualdistanz - also den Punkt, an dem sie ausrastete - von "Hund taucht am Horizont auf" auf ca. 5 Meter verringern. Das hat Jahre gedauert. Mehr war nicht drin.

    Ich habe diesen Hund wirklich geliebt, aber seitdem achte ich bei der Auswahl meiner Secondhandhunde (sie war auch einer) explizit darauf, dass die mit Menschen und Artgenossen absolut keine Probleme haben. Denn nochmal so einen Stress mit einem nicht resozialisierbaren Hund tue ich mir in diesem Leben nicht mehr an.

    Gruß
    tessa
     
    #7 tessa
  9. es hängt vom einzelnen Hund ab zuerst müsste man natürlich abklären ob gesundheitlich alles ok ist. wenn der Hund von Welpen an beim Halter ist und sich div. Aggressionen entwickeln, dann hat man was falsch gemacht. ich denke, dass unsere Hunde einfach keinen Halt haben und keine Grenzen. Viele laufen in diesen Flex Leinen voran und erhalten somit die Aufgabe alles zu regeln, nicht nur die Kleinen mir begegnen genug Hunde an mindestens 5m Flexi kläffend und zerrend. Die Halter schreien hinten dann wie wild uns ziehen ohne Erfolg an der Leine. Diese ohne Leine laufen lassen und zu angeleinten Hunden hin lassen mit dem Hinweis der tut eh nix ist für mich auch so ein na geh doch mal hin und schau ob alles ok ist. Das sind alles Aufgaben der Hundehalter zu checken haben ob die Lage rein ist, dann kann sich der Hund orientieren und vertrauen, dass sein Mensch das regelt. Wenn man alles dem Hund überlässt dann kann das schon zu Aggressionen führen.

    Unterschied ist natürlich wen man einen Hund aus zweiter Hand hat und Aggressionen aus Unsicherheit mitbekommt. Wir haben so einen Fall und haben aber schnell gemerkt, extremer Druck funktioniert hier nicht. an der kurzen Leine geht er neben mir und kommt eine Unsicherheit auf uns zu, das kann ein Hund oder Traktor sein auch Pferde sind Monster für Mogli. Menschen sind kein Problem, dann geben wir ihm die Distanz die er braucht und wenn eben so ein kläffendes Ding auf uns zukommt mit schreiendem Ding am Leinenende dann weich ich auch schon mal komplett aus wenn es zu eng ist. Früher dachte ich immer ausweichen macht es schlechter aber ich habe erkannt es ist nicht so. Wir konnten ja jetzt die Distanz auch schon verringern.

    wie gesagt, es kommt auf den einzelnen Hund an, es ist immer leicht gesagt aber je ruhiger der Besitzer bleibt um so mehr Chancen, dass auch der Hund ruhiger wird. Und Grenzen sind ganz wichtig schon von klein auf die Hunde sind auch ausgeglichener wenn sie sich um nichts kümmern müssen und einfach in den Tag leben können. Unsere Hunde sind so und so im Alltag schon mit viel Stress konfrontiert wie gesagt da kann man als Halter schon viel tun damit es etwas ruhiger und angenehmer wird.
     
    #8 hunnys
  10. Ich dachte eigtl bei Lakoko soll der Hund seine Sicherheit im Gehorsam finden, lernen sich zu verlassen und hat dann gar keinen Grund mehr Krieg auszurufen, nur weil ein Artgenosse des Weges kommt.
    Dass ein Hund einfach nicht wagt seine Klappe aufzureissen, kann man ja eigtl auch weniger aufwendig hinbekommen, als mit Lakoko.
     
    #9 Crabat
  11. Beim lakoko werden viele Übungen gemacht, bei denen der Hund lernt, Unangenehmes (zB über ein wackeliges Brett drüber) an der Seite seines Besitzers auszuhalten und sich auf seinen Besitzer zu verlassen.
     
    #10 DobiFraulein
  12. Na ja, ich habe das gefuehl, aus den augen aus den sinn. Ich glaube nicht das man ein karakter grundsaetzlich aendern kann, wie mit die jaegerei, alina hunderd pro zuverlaessig wenn wir in der naehe waren, aus den augen und ein blutbad war garantiert.

    Ein artgenossenunvertraeglichen hund, werde ich niemals blind vertrauen.
     
    #11 toubab
  13. Ich würde meinen Hund, die ja Probleme mit Artgenossen hat übrigens als vieles bezeichnen, aber nicht als linke Bazille ;)
     
    #12 DobiFraulein
  14. Wenn ein Hund unverträglich ist, ist er unverträglich. Dem kannst Du ohne Probleme vertrauen, der macht ja keinen Hehl daraus, dass er den anderen Hund shice findet und man kann sich drauf verlassen dass er den shice findet. ;) Aber wenn der Hund sich auf Dich verlässt, dann kann er dabei entspannt im Alltag sein. Der weiß, dass Du weiß...und entsprechend handelst.
    Er wird davon nicht verträglich- allerdings ist ein unsicherer, gestresster Hund plötzlich doch zu normaler Kommunikation fähig, wenn man ihm Sicherheit gibt und damit Stress nimmt. Und daraus kann dann auch ein freundliches Miteinander unter Hunden entstehen. Kann. Muss nicht. Muss auch wirklich nicht, wayne... ;)
    Und das entsteht nicht, wenn der HF dem Hund noch mehr Stress macht, als der fremde Hund...
     
    #13 Crabat
  15. Ich glaube das ich chinesisch spreche und du spanish, meinen tun wir das gleiche. Ich kann mein hund deutlich machen das er nichts zu regeln braucht wenn ich dabei bin, und somit wird er ruhiger und weniger gestresst.

    Nach aussen gibt er ein bild ab von ein unproblematischer hund, der mit artgenossen keinerlei probleme hat und frei herum spatzieren kann. Was man nicht sieht ist das ich nonstop mit argus augen schaue damit nichts passiert.

    Ich aendere nichts am karakter und vermute das wenn ich ihm die sicherheid nicht gebe ( weil ich nicht dabei bin) er schnellsten im alten muster verfallt.

    Was auch einen grund war, das unter meine leitung nie etwas vorgefallen ist, bei amar mehrmals.
     
    #14 toubab
  16. Ja, aber das ja nichts mit linker Bazille zu tun.
    Linke Hunde sind für mich "falsche" Hunde, die versuchen Dich aktiv zu vergackeiern und das nicht aus Spaß. Die jede Chance NUTZEN das durchzusetzen was sie wollen.
    Egal, mit ging es eigtl nur ums Lakoko, ich bin ja nichtmal Fan davon, aber dabei geht es nicht darum dass der Hund sich nicht mehr "traut". ;)

    Ich habe die Fragestellung im Eingangsthread nicht ganz verstanden, außerdem. Viele Wege führen ja nach Rom und was "richtig" ist, wird man nicht beantworten können. Oder ging es darum alles aufzuzählen was man machen KÖNNTE? Egal ob es auf den Hund passt, oder nicht?
     
    #15 Crabat
  17. Ach, da man das hund-halter gespann im inet niemals sieht, kann man sich jeden ratschlag getrost verkneifen.
     
    #16 toubab
  18. Wenn die Aggression - wie bei den meisten Hunden- auf Unsicherheit beruht, ist es meine Aufgabe Sicherheit und Ruhe zu vermitteln. Druck und eigenes aggressives oder schmerzauslösendes Verhalten fördert die Unsicherheit des Tieres massiv!
    Was meiner Erfahrung nach gut hilft ist...
    ...ein anleinen des Hundes und mit Hund ruhig und selbstverständlich an dem Problemauslöser vorbei zu gehen (nicht rucken, zerren, Redeschwälle ablassen, Schimpfen, Motzen....)
    ... ist das Problem zu groß, bin ich zu nah dran! Es gibt Hunde, welche zu bestimmten Orten, Lebewesen, Gerüchen oder Geräuschen mehrere hundert Meter Abstand brauchen, um sich halbwegs stabil zu fühlen
    ... Gewöhnung in kleinen Schritten und kurzen Übungssequenzen
    ... meinen Hunden hat eine Verkürzung der Leine bis auf 20 cm oft sehr viel Sicherheit gegeben (Ich vermute, weil es keinen Spielraum zum nervösen Rumrennen, nach vorne preschen/ angreifen, aber auch Unterbindung eines panischen Wecklaufens gab)
    ... last but not least ist jede gemeinsam überstandene Krise oder Mutprobe ein Erfolg, welcher dem Hund die Verlässlichkeit, Souveränität, Ruhe, Mut seines Halters vermittelt

    Es gibt bei uns Hindernisse, die ich nach 4 Jahren so akzeptiert habe. Dazu zählen z.B. Luftballons!:ballon:
     
    #17 chiquita
  19. So wie ich @Hannes221 verstehe, geht es ihm um Abwehrmaßnahmen gegenüber fremden Hunden. Erfahrungsaustausch über geeignete/ungeeignete Mittel/Maßnahmen, um Angriffe zu verhindern.

    Oder habe ich den Eingangsthread jetzt falsch verstanden???
     
    #18 Fact & Fiction
  20. @Fact & Fiction Ich hatte es so verstanden, dass Hannes wissen wollte, welche Möglichkeiten zur Intervention es für den Halter eines solchen Hundes gibt. Und das am Liebsten wertfrei. :p
    Ich kann die Probleme anderer HH ja nicht beheben, sondern Ihnen im besten Falle aus dem Weg gehen oder sie blocken (wobei ich da nicht all zu erfolgreich bin).
     
    #19 chiquita
  21. @chiquita Du meinst, @Hannes221 will hier Erfahrungen sammeln, wie andere ihre Hunde handeln, die aus Unsicherheit nach vorn gehen, um dieses Wissen dann an andere Hundehalter weiterzugeben? Da er von "Leuten und deren Hunde" schreibt, hat er selber mit seinem Hund ja wohl kein Problem.

    Hier gesammelte Erfahrungen an andere weiterzugeben kann doch überhaupt gar nicht funktionieren :verwirrt:
     
    #20 Fact & Fiction
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