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  1. Hallo liebe Rottifreunde!

    Wir haben eine Rottweiler Hündin 2,5 Jahre alt - lustig, lieb und hört auf die Grundkommandos, sehr folgsam und möchte überall mit dabei sein.
    Sie ist aus einer Leistungszucht mit sehr sportlichen Eltern. Wir machen keinen Hundesport mit ihr - gehen mit ihr joggen und normale Spaziergänge, haben ein Haus mit eingezäuntem Garten in dem sie sich frei bewegen kann...

    Wir lieben sie sehr und haben auch wirklich viel Spaß mit ihr und sie ist ein sooo toller Begleiter.

    Bis vor ein paar Monaten war noch alles gut doch dann kam es immer wieder zu einigen "Vorfällen" die uns nun vor die Frage stellen ob wir sie behalten sollen oder in verantwortungsvolle Hände geben sollen - die sie artgerecht und sportlich auslasten.

    Folgendes ist passiert...

    Sie spielt mit einem Hund, beide laufen nebeneinander - ohne Vorahnung beißt sie in den Rücken des anderen Hundes, dieser musste genäht werden.
    Die Kinder schaukeln im Garten (Nestschaukel), sie liegt auf der anderen Seite des Gartens - plötzlich läuft sie los und sieht in der Schaukel eine Beute und verbeißt sich in den Ring der Nestschaukel - dem Kind ist nichts passiert.
    Ich hatte ein fremdes Baby auf dem Arm, sie kam - und zwickte ihm in den Fuß.
    Sie läuft auf unserem Grundstück, unser Nachbar geht seine eigene Treppe hoch - dann springt sie eine 1,30 hohe Mauer hoch und stellt unseren Nachbarn, dieser kann sie mit lautem Rufen und dem zurückrufen durch mich vertreiben - das war sehr knapp und gefährlich.
    Wir gehen spazieren, eine Frau mit Kind zwischen den Beinen geht an uns vorbei. Sie ist dann urplötzlich nach vorne gegangen und hat sie böse angebellt und wir hatten Mühe sie davon abzubringen.

    Wir sind durch diese Vorfälle sehr verunsichert und trauen ihr derzeit nicht mehr, das Vertrauen ist weg. Das macht uns sehr traurig, denn wir lieben sie sehr und wünschten uns das es soweit nie kommen sollte.

    Wir spielen derzeit mit dem Gedanken sie in verantwortungsvolle Hände zu geben, wir haben selbst noch kleine Kinder und viel Kinderbesuch und haben einfach zu große Angst das mal was passiert. Sei es bei uns oder irgendwo unterwegs...

    Habt ihr einen guten Rat für uns?!?!
     
    #1 Rotti86
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Als erstes Maulkorbtraining und dann sollte ein Trainer drauf schauen, der sich die Situation vor Ort anschaut.

    Von Fremden fernhalten.

    Warum holt ihr euch einen Hund aus Leistungszucht wenn ihr dann nichts mit ihm machen wollt?
    Warum fangt ihr nicht mit Hundesport an?
     
    #2 MadlenBella
  4. Hundetrainer? Solche Probleme und Verhaltensweisen kommen selten „aus dem Nichts“ und auch nicht durch reine Unterforderung. Da wird es in Erziehung und Zusammenleben irgendwo auch haken.
    Ihr habt Euch diesen Hund zugelegt und habt jetzt die Verantwortung.
    Dazu gehört bei einem jungen Hund auch Arbeit an der Erziehung und an Problemen.
    Den Hund einfach abzugeben wenn es Unbequem wird ist unfair.
     
    #3 Crabat
  5. Hundetrainer. Idealerweise einer mit Rasseerfahrung.

    Alternativ ein Hundehalter mit vielen Jahren Rasseerfahrung.

    Der Hund hat anscheinend überhaupt keine für ihn deutlichen Grenzen gesetzt bekommen, weil er ja „lieb“ war, und macht jetzt sein Ding.

    Und für mich liest es sich so, als stündet ihr bei solchen Aktionen hilflos und geschockt daneben, und würdet es gar nicht in Betracht ziehen, dass man da auch entschlossen und wirksam eingreifen kann.

    Wenn das so bleibt - würde ich sagen, gebt den Hund ab, das geht schief.

    Aber: Das kann man lernen!

    Und wenn man einen Hund erwischt, der seine Besitzer hinterfragt, dann muss man das lernen.

    Es ist aber grundsätzlich möglich. Viele Hundebesitzer, denen das das erste Mal passiert ist, kamen wir ihr an diesen Punkt.

    Und haben es geschafft.

    Ob das bei euch möglich ist, könnt nur ihr sagen.

    Aber es ist zu schaffen! Nur Mut! :)

    Und bis dahin: Vernünftiges Management.

    Dazu später mehr.
     
    #4 lektoratte
  6. Ich würde hier nichtmal sehen dass der Hund irgendwas hinterfragt.
    Nicht ein Vorfall zeigte ein irgendwie seltsames, oder krasses Ereignis.
    Das sind alles Dinge die bei einem temperamentvollen, territorialen Hund zu ERWARTEN sind, wenn man den Hund einfach laufen lässt.

    Oh Überraschung, ein Rottweiler aus Leistungszucht zeigt sich territorial, beutetriebig und wachsam? Ja, so ist die Rasse, so soll sie sein.
     
    #5 Crabat
  7. Danke für eure Antworten!

    Wir sind nicht unerfahren - haben seit 15 Jahren Rottweiler und wissen worauf wir uns einlassen.
    Wir stehen auch nicht geschockt neben solch einer Situation, sondern greifen ein und bekommen die Hündin natrürlich auch wieder runter.

    Was uns Sorge bereitet ist, das es total überraschend und erwartet kommt, ohne Vorwarnung schellt sie dann so nach vorne, vorab reagieren ist nur sehr schwer bis kaum möglich.

    Dadurch das wir das Vertrauen etwas verloren haben durch die Vorfälle, die wir so überhaupt nicht kennen macht es die Sache auch nicht wirklich einfacher...

    Oben genanntes Verhalten steht auch in Verbindung mit der Läufigkeit/Scheinschwangerschaft. Meist passiert und uns das in dieser Phase - deshalb haben wir auch in Betracht gezogen, sie zu kastrieren....aber ob das es Rätsels Lösung ist zweifeln wir auch etwas an.
     
    #6 Rotti86
  8. Es klingt als würdest du nur das Go haben zu wollen, sie abzugeben.
    Maulkorb drauf, Trainer holen.
    Aufpassen! Bei mir wäre es zum Beispiel nicht mehrfach zu solchen Situationen gekommen.
     
    #7 MadlenBella
  9. Das ist nicht des Rätsels Lösung. Des Rätsels Lösung ist gezielt mit einem Trainer daran zu arbeiten. Und den Hund entsprechend zu sichern. Dass sowas einmal passiert, okay, aber spätestens beim zweiten Mal hat der Hund den Maulkorb auf und ist angeleint in solchen Situationen.
     
    #8 Vrania
  10. Dafür muss ein Rottweiler nichtmal aus einer Leistungszucht sein.
    Ich würde mal den Züchter ansprechen. Vielleicht kann der euch jemanden nennen, der euch weiterhilft.
     
    #9 embrujo
  11. ne, sehe ich nicht so
    Das waren ja verschiedene Situationen.

    Man kann mE aus der Situation, dass sie plötzlich den anderen Hund angegangen ist nicht zwingend schließen, dass sie plötzlich den Nachbarn auf der Treppe angeht, der das vermutlich schon viele Male vorher gemacht hat, ohne dass sie auf ihn reagiert hat.
    Oder dass sie plötzlich die Schaukel als Beute sieht, die sie vermutlich auch Zeit ihres Lebens kennt.

    Also ja, wenn sowas öfter passiert, sollte man natürlich hellhörig werden und auf seinen Hund auch in Situationen besser aufpassen, in denen sie bisher nicht auffällig geworden ist.

    Aber das sowas nur ein oder zwei Mal passiert, wenn es komplett verschiedene Situationen womöglich mit einiges an Zeitabstand waren... würde ich nicht zwingend unterschreiben.


    Aber: jetzt weiß man es, kann aufpassen, sichern und dran arbeiten
     
    #10 DobiFraulein
  12. Sehe ich anders. Gut, vielleicht nicht nach einem Vorfall in diesem Fall, aber irgendwann fügt sich das Bild doch zusammen (bevor ich jedes Vertrauen in den Hund verliere) und ich kann den Hund entsprechend sichern.
     
    #11 Vrania
  13. Selbst wenn der Hund sehr schnell reagiert (das ist beim Rottweiler ja relativ :D ), in all den beschriebenen Situationen muss man seinen Hund ja auch aufmerksam beobachten und ggf. absichern.
    Meine Hündin ist auch 2,5 Jahre und keine! der beschriebenen Situationen könnte mit ihr nicht vorkommen!
    Aber da ich ja weiß was ich am Strick habe, beobachte ich sie sehr genau und stelle sie im Zweifel ins Kommando und sichere mittels Leine ab. Von daher: keine Vorfälle. Obwohl sie genauso wie Dein Hund reagieren würde, wenn ich sie einfach lasse.
     
    #12 Crabat
  14. ja, da sind wir uns einig

    der springende Punkt, das hüpfende Komma ;)
     
    #13 DobiFraulein
  15. Bevor ihr kastrieren lasst, dann lass sie spritzen mit Delvosteron für eine Läufigkeit und schaut was passiert. Trotzdem muß natürlich mit ihr gearbeitet werden, aber eventuell ist sie dann etwas kooperativer wenn kein Hormonchaos herrscht.
     
    #14 bxjunkie
  16. So hab ich es gemeint.
    Und wenn ich überrascht werde, weiss ich danach:
    mein Hund hat 1x ggü Kindern schlecht reagiert, sorge ich dafür, dass er die Möglichkeit nicht nochmal hat.
     
    #15 MadlenBella
  17. Ja aber man kennt die Rasse ja die man sich zulegt.
    Beispiel mit der Nestschaukel, obwohl ich nichtmal eine Nestschaukel im Garten habe, geschweige denn Kinder, habe ich genau das geübt. Weil ja völlig klar war/ ist, dass so ein Hund auf eine Schaukel ggf reagiert. Das ist beim Kauf klar, nicht erst wenn es passiert.
    Ergo habe ich das meinem Hund gezeigt, bevor ich beim Gassi mal „Upsi“ sagen muss.
     
    #16 Crabat
  18. ja, schon klar
    Aber da die Schaukel im Garten ist, gehe ich in meinen Überlegungen davon aus, dass der Hund die ja schon viele Male vor dem Zwischenfall gesehen und erlebt hat, wie das Kind da schaukelt. Also wurde das ja quasi geübt, im Alltag durch regelmäßiges Erleben.
    Und ja - wenn das zwanzig Mal problemlos war, könnte mir das auch passieren, dass ich einen Tick zu spät reagiere, wenn der Hund beim 21. Mal reagiert.
    Die Tatsache, dass vorher irgendwann auf dem Gassi überraschend ein anderer Hund angefallen wurde, hätte mich auch nicht zwingend gleich darauf schließen lassen, dass es von nun an auch mit der Schaukel Probleme gibt (zumal man auch nicht weiß, wie groß der zeitliche Abstand dazwischen war).

    Also ja, bei mehrerer solcher Vorfälle sollte man auf jeden Fall hellhörig werden.
     
    #17 DobiFraulein
  19. Dass der Hund in der Läufigkeit/Scheinschwangerschaft ne kürzere Lunte hat, kann natürlich sein.

    Und wenn es relativ plötzlich begonnen hat, würde ich auch anderer gesundheitliche Gründe nicht ausschließen wollen - körperlich merkt man Hunden Schmerzen zB oft erst sehr spät an... aber auf die Stimmung drücken sie uU schon lange vorher.

    Im Grunde wie bei uns: Bei Kopf- oder Rückenschmerzen zB hält sich die Freude über lautstark fröhlich spielende Kinder uU sogar bei den eigenen Eltern in engen Grenzen.

    Das würde ich auf jeden Fall versuchen, abzuklären, denn das sind Sachen, gegen die es sich nur sehr schwer anerzieht.

    Bei nem Rotti würde ich laienhaft denken: Hüfte, Rücken, Ellenbogen, Zähne und Augen checken und evtl. Schilddrüsenprofil machen lassen.
     
    #18 lektoratte
  20. Wenn ihr noch eine Chance seht dem Hund wieder zu vertrauen, dann nehmt die Tipps hier an. Tierärztlich durchchecken lassen, kompetenten Trainer ins Boot holen.

    Wenn ihr allerdings das Gefühl habt, dass ihr dem Hund nicht mehr trauen könnt, egal welche Hilfen und Tipps ihr bekommt, dann würde ich beim Züchter vorstellig werden und ihn bitten, ob er euch unterstützt ein neues Zuhause für sie zu finden, bzw. sie zurück nimmt.
     
    #19 IgorAndersen
  21. hm - aber das sind ja letztendlich immer noch alles Verhaltensweisen, die zur Rasse passen.
    Der Hund ist jetzt 2 1/2, eine Rasse, die spät erwachsen wird.
    Bevor ich da das volle diagnostische Programm fahre, würde ich erst mal versuchen, dem Hund Grenzen zu setzen
     
    #20 DobiFraulein
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