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Wann den Schnuller abgewöhnen?

  1. Eine Frage an die Mütter älterer Kinder. Aus dem "Mütter"-Thread ausgelagert.

    Wann und wie habt ihr den Schnuller ausgelagert?

    Jakob ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate.

    Ich kam vor gut nem halben Jahr mal mit fiebrigem, total bedeteschtem Kind mit Schnuller zum Kinderarzt, und sagte noch - was wohl alle Eltern sagen - dass das Kind den Schnuller "eigentlich" ja nur noch zum Schlafen hat. Da war Jakob etwas über 20 Monate alt. Und der reagierte total entsetsetzt und meinte, der Schnuller müsse aber "sofort" weg. Das ginge so ja gar nicht.
    Mal abgesehen davon, dass ich es total behämmert fand, einem fiebrigen Kind seinen Schnuller zu entreißen, habe ich dann gedacht, ob ich das wohl zu locker sehe?

    Ehrlich gesagt hatte ich gedacht, im Kindergarten erledigt sich das dann von selbst, da kriegt er ihn eh nur noch zum Schlafen... nur ging er dann ja nicht in den Kindergarten. Mit der Tagesmutter machen wir es aber mittlerweile genauso. Den "Nucki" gibt's nur zum Schlafen (oder bei sehr langen Autofahrten, weil man da ja eventuell auch einschläft). Tagsüber gibt es eine "Nucki"-Schüssel, die hoch oben auf einem Regal steht, wo das Teil drinliegt. Dann hat der Nucki Pause. Und abends wird er wieder rausgeholt.


    Die Tagesmutter findet das absolut okay so und sieht das eher locker. Ihr Sohn wollte auch keinen, dafür lief die Tochter bis 2,5 auch im Kindergarten ganztägig mit Nuki im Mund herum, anders ging gar nicht - und fast exakt mit 2,5 sagte sie von einem Tag auf den anderen, sie sei groß, den Nuki braucht sie nicht mehr.

    Ich selbst bin unsicher, weil ich den Fabi ja nie "entwöhnen" musste.

    Wie habt ihr das gemacht?
     
    #1 lektoratte
  2. Ich bin mal so frech, ausnahmsweise. ;)

    Als mein Ältester zweieinhalb Jahre wurde, habe ich mich mit ihm unterhalten und gesagt, dass er jetzt doch eigentlich schon zu groß für einen Schnuller wäre und ob er damit einverstanden wäre, wenn wir ihn ab morgen weg tun würden.
    Hauptsächlich deshalb, weil durch das Ding immer wieder wund um den Mund herum wurde.
    Wir einigten uns darauf, dass er heute nochmal damit schlafen würde und morgen mir dann geben.
    Er war tatsächlich problemlos damit einverstanden und gab ihn mir am nächsten Morgen, als ich ihn daran erinnerte, fragte auch niemehr danach.
    Ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass das so reibungslos klappen würde.

    Zu der Zeit waren wir oft bei einer Freundin, die auch einen Sohn im selben Alter und die vor nicht langer Zeit ihre erste Tochter bekommen hatte.
    Wir saßen am Kaffeetisch, die beiden Jungs spielten im Kinderzimmer, die Kleine hatte meine Freundin auf dem Arm und wir quatschten, als mir auffiel, dass mein Söhnchen sich hinterrücks an der Türe vorbeidrückte, um ins Wohnzimmer zu gelangen, die Arme hinter seinem Rücken verschränkt.
    Das machte er zwar sehr geschickt, indem er ausnutzte, dass wir ja am Quatschen waren, gleichzeitig wirkte es aber doch irgendwie verdächtig auf mich.
    Ich fragte ihn ganz lieb, was er denn hinter seinem Rücken hätte.
    Daraufhin zeigte er mir, ein wenig zögerlich, einen Schnuller, den er im Kinderzimmer gefunden hatte.
    Den wollte er jetzt an uns vorbeischmuggeln, um ihn sich in Ruhe im Wohnzimmer in den Mund zu stecken, wo es keiner gesehen hätte.
    Ich musste schon sehr grinsen, meine Freundin auch, die Aktion war einfach zu niedlich. :D
    Er hat ihn mir dann aber ohne zu Murren ausgehändigt und ist wieder Spielen gegangen. :baby:



    Noch eine Schnullergeschichte, für den, der noch weiter lesen mag. ;)

    Als mein Ältester geboren wurde, war meine Nichte 3 Jahre jung.
    Zu Weihnachten, 3 Wochen später, waren wir alle bei meinen Schwiegereltern eingeladen.
    Meine Schwägerin ergriff die Chance und besprach mit der Kleinen, dass sie doch eigentlich langsam auch viel zu groß für einen Schnuller wäre und ob sie ihn nicht dem Baby schenken wolle, das ihn doch eigentlich viel besser brauchen könne.
    (Sie hatte durch das Ding auch ständig solche Wundekzeme um den Mund herum, vor allem im Sommer.)
    Die Kleine war einverstanden und überreichte mir mit einer sehr feierlichen, erwachsenen Miene, in ihrem Kindergesichtchen, den Schnuller, damit ich ihn dem kleinen Cousin gäbe.
    Natürlich taten wir nur so und ich gab ihn später meiner Schwägerin wieder.

    Als wir uns das nächstemal trafen, erzählte meine Schwägerin, Zuhause, als es an die Schlafenszeit ging, wäre schier die Hölle losgebrochen.
    Die Kleine hätte lauthals schluchzend über dem Bett gelegen und laut geheult, das Baby hätte ihren Schnuller geklaut.
    Meine Schwägerin hat das so leid getan, dass sie fast schwach geworden wäre und ihr beinahe den Schnuller wieder gegeben hätte, sie hat es dann aber doch durchgezogen und ihre Tochter so gut getröstet wie es ging.
    Das war wohl auch der einzige Ausfall, danach konnte die Kleine wohl damit leben.
    Ich glaube länger hätte meine Schwägerin dem vllt. auch nicht standgehalten, es hat sie schon sehr mitgenommen, wie unglücklich die Maus an dem Abend war. :baby:

    ...
     
    #2 Cira
  3. Also ich würde das seeeehr entspannt sehen.
    Lass ihm den Nucki doch noch zum Schlafen wenn er ihn offensichtlich noch so dringend braucht. Da würde ich weder mich, noch das Kind stressen.
    Der Große hat ihn endgültig erst mit 4 abgelegt und auch nur weil der Hund ihm die immer geklaut hat.
     
    #3 Nune
  4. Also 3 Kinder 21, 18 und 15, also schon ne Weile her, aber wir haben nur drauf geachtet, dass nicht in Kombi mit Süßem zu lange genuckelt wurde und die Zahnstellung dadurch leidet (tut sie meißt eher durch die Nuckelflaschen). ansonsten haben wir mit 3 Jahren bei allen dreien das Ding los gehabt.
     
    #4 RiSchäBoCo
  5. Er würde wohl liebend gern den ganzen Tag mit einem Nuki herumlaufen, und freut sich immer den Ast, wenn er doch noch mal irgendwo einen findet. (Mittlerweile sind sie aber glaube ich alle aus dem Verkehr gezogen worden).

    Aber wenn tagsüber keiner da ist, ist auch gut.

    Nur zum Schlafen muss es halt noch sein, und es kommt durchaus vor, dass er nachts wach wird und danach sucht, und jammert, wenn er ihn nicht findet. (Dafür haben wir auch den "MAM perfect night", den er eigentlich ganz gut selbst wiederfinden kann.)

    Gestern meinte er zwar von sich aus plötzlich auch, er braucht zum Schlafen "keinen Nucki mehr", und hat das konsequent von nachmittags bis abends wiederholt. - Aber als es dann ins Bett ging, meinte er plötzlich fett grinsend: "Jakob Nucki haben!" - Motto: "Jetzt hab ich dich aber schön veralbert, was?" :rofl:
     
    #5 lektoratte
  6. Lekto, lass Dich bitte nicht verrückt machen.
    Das ist doch wirklich Quatsch.

    Ich kenne solche Ansprüche an uns Mütter aber sehr gut.

    Mein mittlerer Sohn hat z.B. erst sehr spät laufen gelernt.
    Ich habe einen großen Fehler gemacht und ihn zu früh hingesetzt, bevor er es selber konnte.
    Allerdings war er, wenn er auf seinem Popo in der Wippe auf der Küchenanrichte halb saß, halb lag, das allerzufriedenste Kind auf der Welt, was unglaublich verlockend war.
    Mit ca. 7 Monaten wurde mir mein Fehler so wirklich bewusst und ich vesuchte ihn dann wieder vermehrt auf den Bauch zu legen, damit er ans Krabbeln kommt, aber er wehrte sich mit Händen und Füßen, er wollte absolut nicht auf dem Bauch liegen, überhaupt liegen war total blöd, außer zum schlafen.
    Das Ende vom Lied war, dass er nicht krabbelte, sondern auf dem Popo durch die Gegend rutschte, was zwar sehr drollig aussah, mir aber Sorgen machte, weil ja Krabbeln unendlich wichtig sein soll, wegen der Überkreuzkoordination, was sich positiv auf die Entwicklung des Gehirns auswirken soll.

    Vom Arzt bekamen wir eine Überweisung zur Kleinkindergymnastik, zur Unterstützung des Krabbelnlernens.
    Die Therapeutin war davon überzeugt, dass mein Kind das Krabbeln noch lernen würde.
    Er war allerdings immer sehr "fremdenfeindlich" und wollte absolut nicht, dass er sie anfasste.
    Sie wies mich an und ich versuchte es, unter ihrer Anleitung.
    Mein Sohn brüllte die ganze Praxis zusammen, jedesmal und weigerte sich mitzumachen.
    Ansonsten war er ein absolut liebes Kind, aber da ging gar nichts.
    Da ich merkte, dass die Therapeutin inzwischen ziemlich genervt war und ich auch immer mehr das Gefühl bekam, dass sie ihn, durch das Theater, nicht leiden mochte, sind wir überein gekommen, dass ich wüsste wie es geht und wir Zuhause die Übungen machen könnten, was wir sowieso auch sollten.
    Zuhause hatte ich aber dasselbe Theater, er verweigerte sich total.

    Mit 14 Monaten rutschte er immer noch auf seinem Po fröhlich durch die gegend, keine Anstalten zum Laufen oder hochziehen an Möbeln.
    Die Vertretung meiner Kinderärztin machte mich daraufhin total zur Schnecke, dass ich meinen Sohn doch fördern müsse, damit er sich normal entwickeln könne.
    Ich war fix und fertig, heulte mir wirklich die Seele aus dem Leib, weil ich die allerschlechteste Mutter der Welt war unf mein Sohn..., ich hatte keine Ahnung, was aus meinem Sohn würde, würde er auf seinem Popo zur Schule rutschen.
    Nee, natürlich nicht. Kurz nach der Epsísode drehte er sich plötzlich um und krabbelte noch gute drei Monate, bis er mit
    Mit 18 Monaten, in der Spielgruppe, aufstanf und loslief.
    Soviel dazu.

    Er ist nie besonders sportlich gewesen, möglicherweise eine Folge dessen, möglicherweise hat er das aber auch von seinem Vater, der ebenfalls nie sehr sportlich war.
    Was das Gehirn betrifft, wurde er getestet und zählt zu den Hochbegabten, die drei Monate Krabbeln haben es offenbar nochmal rausgerissen, obwohl die wichtige Zeit eigentlich schon vorbei war.
    Ich frage mich, was aus ihm geworden wäre, wenn er tatsächlich zur "normalen" Zeit Krabbeln gelernt hätte, ein zweiter Einstein? ;)



    Ich kann Dir noch ein, zwei Geschichten erzählen, wo Mitmenschen wegen der Kinder solchen Druck ausgeübt haben, weil sie das doch inzwischen schon tun müssten.
    Eine davon ist die einer Bekannten, die ungefähr dasselbe erlebte, mit ihrer Tochter, die mit die mit zwei Jahren noch auf den Knen rutschte und überhaupt nie krabbelte.
    Die Bekannte war aber ziemlich cool, sie machte sich nicht allzuviel daraus, wohl weil es bereits das dritte Kind war und weil sie einen entspannten Kinderarzt hatte.
    Mir war sie damals deswegen eigentlich sogar zu cool, ich war auch der Meinung, da müsse man doch nachhelfen.
    Das Mädchen wurde aber auch ganz normal laufend eingeschult und hat dann sogar irgendwann Ballett gemacht.

    Und eine erlebte ich mit der Erzieherin, meines Jüngsten, weil er mit drei Jahren noch nicht ganz sauber war und ich ihm zum Kindergarten vorsichtshalber eines dieser Windelhöschen anzog, nachdem er dann einmal in dasselbige sein großes Geschäft verrichtet hat und sie ihn sauber machen musste.
    Ich kann ja gut verstehen, dass das nicht angenehm war, aber beim dritten Kind konnten sie mich alle mal, da war ich inzwischen so abgeklärt, dass es mir völlig egal war, was Kinder in welchem Alter zu tun hätten, solange nicht wirklich eine krankhafte Veränderung dahinter steckte.

    Und Du ahnst es sicher, ich habe heute drei tolle Söhne, auf die ich sehr stolz bin und die sich ansonsten absolut altergerecht entwickelt haben, in manchen Sachen auch früher, als ihre Altersgenossen, wie jedes Kind eben anders ist. :)

    Ich kann Dir nur raten, lass sie reden und keep calm. ;)
    Handele so, wie Du es als angemessen, für Deine Kinder empfindest.
    Es ist absolut nicht schlimm, wenn er noch seinen Schnuller hat und wird sich auch nicht negativ auf seinen Kiefer auswirken, wenn Du altersgrechte Schnuller nimmst.

    Ich finde die Idee sehr gut, mit der Schnullerzeit und Schnullerpause, schrittweise Entwöhnung. :)


    Tut mir leid, dass ich es nicht kürzer fassen konnte, das machen wahrscheinlich die Schmerzmittel. ^^


    ...
     
    #6 Cira
  7. Keine Sorge, ich bin sicherliche die Letzte, die sich bei jemand anderem über lange Beiträge beschwert... :D

    Ich lass mich auch nicht wirklich verrückt machen. Ich mag und schätze unseren Kinderarzt wirklich, aber der ist chronisch überarbeitet und hat so manches nicht (immer) auf dem Schirm. Jakob ist relativ groß für sein Alter (vor allem im Vergleich zu Fabian, der immer eher klein war), er spricht sehr viel und wirkt sehr "weit" - wie das bei jüngeren Geschwistern ja oft so ist. - Ich denke, er hat ihn in dem Moment (das war noch vor dem eigentlichen Gespräch, zwischen Tür und Angel auf dem Weg ins Behandlungszimmer - ich rein, er raus, auf dem Weg zum Patienten, der vor uns dran war) einfach älter einsortiert, denn "nicht mal 2" ist doch nicht unbedingt ein Alter, in dem der Schnuller "sofort wegmuss", oder?

    Ich hab nur eben damit absolut gar keine Erfahrung und jetzt, nach dem zweiten Geburtstag, würde mich einfach interessieren, was für Erfahrungen andere gemacht haben, wie sie das gehandhabt haben, ob es schwierig war - einfach mal 'nen Überblick kriegen, auch, um diese und eventuelle spätere Bemerkungen des Kinderarztes einordnen zu können.

    Ich bin da in medizinischen Dingen ziemlich schmerzfrei, weil es tatsächlich ein paar Themen gibt, mit denen ich mich besser auskenne als viele Ärzte. - Halt so Sachen, wo Medizinier nur die Grundlagen lernen, während ich wesentliche Teile meines Studiums damit verbracht habe. Aber da ist es objektiv gesehen so und da kann mir dann auch kein (oder vermutlich kaum ein) ganz normaler Arzt ein X für ein U vormachen. Was mich mit Sicherheit nicht immer bzw. nicht für alle Ärzte zu einer einfachen Patientin macht. :D

    Wenn Ärzte mich für voll nehmen und ähnlich ticken (solche gibt es ja zum Glück), läuft es idR gut, aber auch da gibt es Gelegenheiten, da kann mit der Arzt gern seine Meinung sagen und ich höre sie mir auch an, und dann sage ich ihm meine. ;) Oder ich behalte sie für mich (wie in der Schnullersache - Diskussion mE überflüssig), aber mache es entsprechend.
     
    #7 lektoratte
  8. Unser Kinderarzt war entspannt. Unser Zahnarzt hat empfohlen ihn bis zum dritten Lebensjahr abzugewöhnen und bis dahin aber auch nur nachts den Schnuller zur Verfügung zu stellen.

    David war 2 Jahre und 7 Monate alt als bei uns die "Schnullerfee" gekommen ist.

    Wir haben entspannt immer mal das Buch "Ein Bär von der Schnullerfee" gelesen. Und nach dem x.ten lesen ging plötzlich der Impuls von ihm aus, dass er den Schnuller eintauschen wollte. Als gut vorbereitete "Schnullerfee" hatte ich ein passendes Tauschobjekt parat.
    3 Nächte gab es noch Gesprächsbedarf und er fragte nach dem Schnuller. Mit der Erklärung der sei bei der Schnullerfee und er hätte ja jetzt seinen blauen Traktor war es aber auch OK. ;)

    Ein Junge der mit David jetzt aus der Krippe in den Kindergarten gewechselt hat ist 3 und nen Keks und läuft fast ganztags mit Schnuller rum. Das wäre mir persönlich - auch in Verbindung mit Essen etc. - mit den Zähnen zu heikel. Aber ansonsten würde ich einfach drüber sprechen, entsprechende Bücher lesen und ihn sanft dahin schubbsen, zumal er da ja eh nicht soooo innig dran hängt.

    Es liest sich zumindest mehr nach Gewohnheit als nach echtem Bedürfnis. :)
     
    #8 KsCaro

  9. Das ist auch wirklich eine schöne Idee, mit der Schnullerfee.
    Wäre grade für meine Nichte auch bestimmt einfacher gewesen.
    Gabs das Buch vor 23 Jahren schon?
    Mir ist es leider nicht in die Hände gefallen, zu uns kam nur die Zahnfee. :)

    ...
     
    #9 Cira
  10. *hihi*

    Hier kommt auch der "Zauberer Windelfutsch". :rofl: David und ich sind für phantasievolle Bücher die solche Lästigkeiten erleichtern immer zu haben. Aber ich bin eh ein Bücher-Süchtling. ;)
     
    #10 KsCaro
  11. Danke Caro.

    Ja, bis zum dritten Geburtstag hatte ich mir auch so gedacht.

    Er hat schon, als wir angefangen haben, alle Schnuller konsequent tagsüber wegzuräumen und auch bei kurzen Autofahrten keine mehr mitzunehmen, erst noch gesucht und geschaut und hatte dann eine Phase, wo er ständig die Finger oder alles Mögliche andere im Mund hatte.

    In der Karre hatte er bis dahin auch noch immer einen gehabt, das war so ein Ritual, aber die ist seit etwa zwei Wochen auch passè, jetzt wird entweder Laufrad gefahren oder ich pack ihn in den Kindersitzt auf's Fahrrad. Und da gibt es den Nucki eben nicht. Diese Gelegenheit ist also auch von selbst entschwunden.

    Es gab dann, wie geschrieben, anscheinend schon erste Entzugserscheinungen. Aber jetzt hat sich das Ganze nach meinem Eindruck erst einmal gut eingespielt.

    Meinethalben kann das erstmal so bleiben, aber ein entsprechendes Buch werde ich beizeiten auch mal besorgen, danke für den Tipp. :)

    EIn ähnliches Thema, bei dem gern mal Druck gemacht wird, ich aber ernsthaft tiefenentspanng bin, ist die Toilettenbenutzung. Fabian war damit total spät, hatte aber auch eine starke Phimose. Nachdem die beseitigt war, ging es auf einmal sehr fix.

    Jakob will ja eigentlich fast alles, was Fabian auch macht - aber nicht auf's Klo gehen. Neulich hab ich ihn spaßeshalber gefragt, ob er das auch mal ausprobieren möchte (spülen und Papier reinwerfen und saubermachen ist ja alles toll.) Antwort: "Nein!"
    Auf die Rückfrage, warum nicht, meinte er: "Jakob Angst vor Klo."

    Na gut, dann halt erstmal noch nicht. Wenn jetzt noch ein paar Monate weder Papa noch Mama noch Fabian bei entsprechenden Aktivitäten vom Klo verschluckt werden, gibt sich das vielleicht von selbst.
     
    #11 lektoratte

  12. Ja, Bücher habe ich auch immer unendlich herangeschleppt.
    Wir hatten zum Beispiel auch Karius und Baktus, die Zahnkobolde.
    Kennt ihr das auch? :)

    Das kindgerechte Aufklärungsbuch im Alter von 5 Jahren, war auch eine gute Investition.
    Nachdem mein Jüngster mal bei mir gucken wollte, habe ich ihn darauf vertröstet und es gekauft.
    Fanden dann auch die großen Brüder sehr interessant, verständlicherweise. ;)

    Entschuldige, Lekto, wir mißbrauchen gerade Deinen Thread, ich halt mich nun zurück. :closed:

    ...
     
    #12 Cira
  13. Ach, kein Problem.

    Karius und Baktus haben wir auch, das ist noch mein altes Buch.

    Das habe ich vorletztes Jahr, als ich das letzte Mal im Kindergarten beim Vorlesetag mitgeholfen habe, vorgelesen und es war der Hit. :) Das musste ich zwei mal lesen, und einige Kinder, die dann eigentlich rausgehen sollten (Schichtwechsel, sozusagen), sind dageblieben, um es nochmal zu hören.

    Was war denn das für ein Aufklärungsbuch?
     
    #13 lektoratte
  14. Ich schreib gerade parallel an nem Bücherthema zu beiden "großen Themen" der Kleinkindzeit. Vielleicht ja Input für Dich insbesondere für das Trocken werden. :D

    David war das Klo am Anfang auch zu laut, ich hatte ihm - nach einigem Lesen von Rezensionen bezüglich seiner Körperlänge und den gängigen Töpfchen - dann dieses Töpfchen bestellt. Das ist mehr Töpfchenstuhl als normales Töpfchen. Gut zu reinigen und vor allem saß er da drauf nicht so tief. Nur als Idee.
     
    #14 KsCaro
  15. Das habe ich auch erlebt, mein Kleiner hat sich damit auch sehr viel Zeit gelassen, hat mich aber auch nicht gejuckt.

    Wäre es nicht was für Jakob, statt der Toilette, erstmal ein Töpfchen zu benutzen?
    Eigentlich bin ich ja kein Feund davon, meine Kinder haben auch die Sitzverkleinerung bekommen und sich gleich auf die Toilette gegangen.
    Ich habs irgendwie nicht eingesehen, den Topf sauber zu machen, wenn sie doch genaus gut auf der Toiltte sitzen können.
    Aber, wenn das stubenrein werden daran gehangen hätte, dass einer meiner Söhne Angst vor dem Toilettenmonster gehabt hätte, hätte ich es wohl in Kauf genommen.

    ...
     
    #15 Cira
  16. Töpfchen mag er auch nicht. Frag mich nicht, warum. "Nein, kein Töpfchen" :unsicher:

    Ich glaube, er ist noch nicht ganz so weit. Im Moment meint er zwar ständig, er braucht keine Windel, aber er meint auch, er braucht sich nicht anziehen und überhaupt nichts von dem, was ich ankündige, wenn ich es ankündige... :p

    Wenn ich dann Töpchen oder Klo erwähne... s.o.

    Worauf ich nur sage, "Dann Windel", und dann ist es dann meist auch okay.

    Ich hab's da nicht eilig. Kommt alles irgendwann.
     
    #16 lektoratte
  17. Puh, das weiß ich leider nicht mehr, es war aber kein Besonderes.
    Die Bilder waren recht detailgetreu, aber gemalt, das fand ich angemessen, in dem Alter.

    ...
     
    #17 Cira

  18. Genau, da wäre ich auch ganz entspannt.
    Wie schon erwähnt, zur Einschulung wird er sicher nicht mit Windel gehen. :)

    Wobei, manchmal...
    Mein Mittlerer, der "eigentlich" schon lange sauber war, hatte die Angewohnheit, auch mit vier Jahren noch, immer mal sein großes Geschäft in die Hose zu machen.
    Er war schlichtweg zu beschäftigt, um auf die Toilette zu gehen.
    Allerdings war das jedesmal eine absolut fiese Sauerei.
    Irgendwann habe ich dann doch mal die Nerven verloren und gebrüllt:"Meinst Du, es macht mir Spass immer die vollgekackten Hosen sauber zu machen!"

    War ich nicht sehr stolz drauf. Pädagogisch voll versagt.
    Aber, von dem Tag an landete tatsächlich nichts mehr in der Hose. :rotwerd:

    ...
     
    #18 Cira
  19. Ja, ja, wie das Leben manchmal so spielt... :eg:

    Pädagogisch war das vielleicht nicht sehr wertvoll, aber menschlich finde ich es doch irgendwo verständlich.
     
    #19 lektoratte
  20. Sehe ich auch so.
    An dem Tag müssen die Nerven wohl sehr dünn gewesen sein.

    Ich habe den Willen nach Perfektion, als Mutter, aber auch irgendwann über Bord geworfen, den ich beim ersten Kind noch hatte.
    Eine Freundin sagte mal, wo andere sich ein Bein ausreißen, reißt Du Dir zwei aus.
    Ich glaube, das war nicht als Kompliment gemeint.
    Aber das ist normal für mich, wenn mich etwas begeistert gebe ich immer zweihundert Prozent und bin auch kaum zu bremsen.
    Mein armer Großer hat die geballte Ladung Mutterinstinkt noch abbekommen.
    Beim zweiten wurde ich dann zwangsläufig schonmal um einiges gelassener.

    Sie haben es aber ganz gut verkraftet und sind alle ziemlich gut geworden, trotz der Psychopaten-Mutter. ;)

    ...
     
    #20 Cira
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