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Verhalten

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  1. ja

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  2. nein

    2 Stimme(n)
    66,7%
  1. Hallo zusammen,

    ich habe mal so 2-3 kurze Fragen.
    Wir haben uns vor ca. 3 Monaten einen Pitbullmischling aus dem Tierheim geholt. Er ist 1,5 Jahre alt, hat schwere Becken-, Hüft- und Knieprobleme, da er vom Vorbesitzer schwer misshandelt wurde. Da er nicht viel und lange laufen kann, versuche ich ihn mit Such- und Denkspielen auszulasten, da es körperlich bei ihm leider nicht anders geht. Nun meine Frage: Reicht das für so einen Hund? Mein Eindruck ist, dass er fröhlich und glücklich ist, nur leider fragen wir uns oft wie er seine ganze Kraft und Energie rauslassen kann. Zudem kommt, dass er seit ca. 2 Wochen alles anbellt. Ich sitze im Auto, vorbeifahrende Motorräder oder Spaziergänger werden angebellt. Beim kleinsten Geräusch wird gebellt. Zudem läuft er mir in der Wohnung ständig hinterher. Zur Beschreibung, er ist ein sehr unsicherer Hund. Kann es sein, dass er mich durch das hinterher laufen kontrollieren und durch sein Gebelle beschützen will? Er ist eigentlich ein sehr ausgeglichener Hund, aber das Gebelle und hinterher rennen, nervt ein wenig. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass er mehr und mehr meint, den Chef zu spielen. Obwohl mein Freund und ich ihm klare Regeln vorleben und konsequent mit ihm sind. Über ein paar Beiträge würde ich mich freuen...
     
    #1 Taho77
  2. Wie dein Hund tatsächlich tickt, sollte dir ein Hundetrainer sagen, der es sich vor Ort ansieht.

    Zu der Auslastung, kann ich nur schwimmen empfehlen. Jedoch ist das natürlich im Winter nichts. Es gibt aber in manchen Städten Innenschwimmbecken für Hunde meist bei Physiotherapeuten. Klar ein junger Hund möchte sich auch gern körperlich auspowern können.
     
    #2 shayna0110
  3. Bekommt der Hund irgendwelche Medikamente?
     
    #3 allmydogs
  4. Nabend...

    Versuch das Gassi-gehen mit Denk- und Suchspielen zu kombinieren.
    Das heißt lass sich den Hund erst lösen und dann fordere ihn ein wenig, natürlich alles im Rahmen seiner Erkrankung.Dann sollte dein Hund sich körperlich nicht unterfordert fühlen und es stärkt das Selbsbewusstsein.
    Das Bellen im Auto ist typisch für unsichere Hunde und auch ein Zeichen revierbedingter Aggression und für deinen Hund purer Stress.Vermeide es, indem du den Hund am herausschauen hinderst...eine Box wär am besten, den Hund stört das nicht und dich wird das bellen nicht mehr nerven
    Wenn der Hund dir zu Haus zu viel hinterherläuft weiß ihm einen festen Platz zu und korrigiere ihn wenn er nicht dort verbleibt, ist anstrengend vor allem für dich, aber ihm wird es helfen seine Stellung in der Familie zu finden.Ansonsten könntest du bald einen kleinen "Penetrator" haben, der dir keine Ruhe mehr lässt.

    Gruß Marko
     
    #4 Bitnos
  5. Hallo...
    Erstmal vielen lieben Danke für die Info`s. Also mein Hund bekommt Schmerzmittel, die hat er nach seiner Op vor 4 Monaten bekommen und die wird er lt. Arzt auch mit hoher Sicherheit immer nehmen müssen. Zur Physiotherapie gehe ich auch 2 Wochen mit ihm, da seine Fehlstellungen auch auf die Wirbelsäule und Schultern gehen. Alles in allem ist er echt eine arme Wurst und man kann wirklich nicht viel mit ihm machen. Such- und Denkspiele mache ich eigentlich bei jedem Spaziergang mit ihm und ab und an wird auch mal ganz wenig ein Bällchen geworfen. Da freut er sich natürlich drüber, eigentlich darf er es nicht, aber ich denke man kann ihm auch nicht alles nehmen. Mit dem festen Platz werde ich versuchen, denn es ist für ihn ja auch Stress wenn er mir ständig hinterher rennt, somit kommt er ja auch nicht zur Ruhe... Das mit der Hundebox werde ich machen, wenn wir einen größeren Wagen haben, denn die passt leider nicht in mein Wagen, hatte ich nämlich auch schon dran gedacht. Und dazu dass er draussen immer bellt ist wahrscheinlich ein leichter Beschützerinstinkt, nur er muss auch lernen, dass ich das schon alles alleine regeln kann. Habt ihr da vielleicht noch ein paar Tipps?!?!?
     
    #5 Taho77
  6. Ich antworte jetzt mal hier :)

    Schön, dass ihr den Hund trotz den Problemen genommen habt :)

    Herzlich Willkommen :hallo:

    Kennst du ZOS - Zielobjektsuche? Das ist ne tolle Sache, gerade für einen Hund, wie du ihn hast.

    Ich würde mir da einen GUTEN Trainer zu Rate ziehen. Von welcher Stadt genau kommst du denn? Dann kann man dir sicher was Gutes empfehlen.

    Mit Hilfe eines Trainers würde ich das Hinterherlaufen im Haus auf jeden Fall unterbinden. Ich würde ihn an eine Anbindevorrichtung gewöhnen (das natürlich nicht von Heute auf Morgen), um mal einen Standpunkt aufzuzeigen. Ja, das Kontrollieren ist durchaus möglich. Vor allen Dingen kommt der Hund dabei selbst nicht zur Ruhe, was ihn stresst. Wenn ein Hund ständig aufsteht, wenn du es tust, steht er offensichtlich unter Stress, weil er dich ja nicht aus den Augen lassen kann.

    Ob das Anbellen die gleiche Baustelle ist oder wieder was ganz Anderes?!

    Ich könnte mir vorstellen - ohne dir zu Nahe zu treten - dass man sich durch die Krankheitsgeschichte ein bisschen dazu hingezogen fühlt, ihm eine Sonderstellung zu geben. Da würde ich mal in mich selbst gehen und fragen, ob das im Bereich des Möglichen liegt.

    Ich wünsche Gute Genesung :)
     
    #7 Budges66482
  7. Danke für die Infos Budges...

    Ja, wir wollten ja auch gerne einen Hund mit Handicap...

    Ich komme aus dem Ruhrgebiet, aus Essen. Werde mich auch mal nach einem Hundetrainer erkunden, allerdings finde ich es immer sehr schwer, da auch wirklich "den Richtigen" zu finden.

    Also er hat sein Körbchen "sein Platz", wo ich ihn oft hinschicke, er bleibt da auch oft, aber man merkt, dass er super gerne hinterher kommen möchte... Hab das zuerst auch gar nicht so als Problem aufgefasst, ich finde nur für ihn, dass er da ja nicht zu Ruhe kommt und er ja auch rein gesundheitlich wegen seiner Hüfte und allem nicht ständig aufstehen soll und alles.

    Ne, da trittst Du mir nicht zu nahe... Ich muss offen und ehrlich zugeben, dass er, weil er halt auch keine hohe Lebenserwartung hat, unter Schmerzen steht und es halt auch schlecht hatte, ein wenig mehr darf. Wie man das auch immer definieren mag. Das einzige ist, dass er auf die Couch darf, ansonsten haben wir tägliche Rituale und sind auch konsequent mit ihm, allerdings nicht so wie ich es bei einem gesunden Hund sein würde... Vielleicht müsste ich das mal überdenken. Man möchte halt immer, dass man es dem Kleinen super gut geht, aber wenn ihn das stressen sollte, ist es auch nicht gut!!!

    Was darf denn euer Hund so? Also auf die Couch mit zum schmusen finde ich bei einem Staff/Pitti eigentlich normal. Aber ich bin gerne für andere Meinungen offen???
     
    #8 Taho77
  8. Ich würde jeden Hund auf die Couch oder ins Bett lassen, sofern ich keine direkten Auseinandersetzungen mit ihm austragen muss. Überdenken würde ich solche Dinge nur dann, wenn es gravierende Probleme gibt und ich ernsthaft in Frage gestellt bin.

    Meine Hündin darf immer auf die Couch, ob neben mir oder sonst wo auf der Couch. Mein Rüde wird da gerne mal etwas aufmüpfig, wenn ich aufhöre zu streicheln, wird er respektlos und dann fliegt er runter :p

    Wende dich mal hier an Consultani aus dem Forum. Bei ihr weiß ich, dass sie aus Essen ist. Ich denke, sie kennt da sicher was an einem Trainer.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man sich bei einem kranken Hund gerne mal verleiten lässt, mehr durchgehen zu lassen. Als ich Sheila, meine 1. Hündin aufgenommen hatte, war ihre Geschichte "6 Jahre Tierheim, 9 Jahre alt, Knochenkrebs im Endstadium".
    Sie hat dann Gott sei Dank noch 2,5 Jahre gelebt :love: Aber glaub mir, in den 2,5 Jahrenm hat sie eigentlich gemacht, was sie wollte :unsicher:;):p Sie war Gott sei Dank problemlos dabei. Aber ja, sie hatte wesentlich mehr Vorzüge, als mein Rüde. :uhh:
     
    #9 Budges66482
  9. Finei ch auch super klasse von euch, daß ihr so einen Hund aus dem Tierheim genommen habt! Meschen wie euch müsste es viel viel mehr geben! Ich drück euch die Daumen, daß ihr viele schöne gemeinsame Jahre habt!
    Unsere Hündin ist auch dem Tierheim. Auch so nach ca. 2- 3 Monaten wurde sie sich zuhause immer sicherer und versuchte schon fast, die Weltherrschaft an sich zu reißen... Das äußerte sich auch u.a. auch im Hinterherlaufen, bzw. ständiges Kontrollieren u.s.w. Wir haben auch versucht, sie immer wieder auf ihren Platz zu schicken, aber immer wieder vergebens. Da wir sie ungern an eine geschlossene Box gewöhnen wollten, gab uns unsere Trainerin den Tipp, Bluna im Haus an eine kurze Leine zu nehmen und diese an meinem Gürtel zu machenund dann hatte sie halt nur diese Mögölchkeit, mir immer zu folgen. Ich habe dann ganz normal meine Arbeit weiter gemacht, Fenster geputzt, gesaugt, Staub gewischt... Bluna musste danndie ganze Zeit mit. Nach geraumer Zeit habe ich sie dann von der Leine gelassen und sie dnn in ihre Ecke geschickt. Ihr glaubt gar nicht, wie froh sie war, daß sie nicht mehr mit mir mit musste! Sie ging sofort in ihre Ecke, wo sie ihre Ruhe genoss. Dort wurde sie natürlich auch noch mit Leckerchen und Streicheleinheiten betätigt. Wenn sie mich dann wieder kontrollieren wollte, habe ich sie wieder an die Leine genommen und das Spiel von vorne angefangen, halt sie einen gewissen Moment in ihrer Ecke liegen geblieben ist und ich sie dann aus ihrer Ecke rausgeholt habe.
    Ob das was für euch ist, weiß ich nicht, da meine Maus körperlich fit ist. Trotzdem viel Erfolg!
     
    #10 Bluna#Frauchen
  10. Also Probleme mit der Couch gibt es gar nicht, er geht und liegt super gerne drauf und dann auch immer in meinen Armen oder so, aber er lässt sich auch ohne Probleme runterschmeissen. Generell ist er kein bisschen aufmüpfig wenn man ihn zurecht weist. Deswegen haben wir uns auch dazu entschlossen ihn auf die Couch zulassen. Außerdem möchte ich ja auch mal ein wenig schmusen ;))) Werde jetzt halt nur mal ein wenig daran arbeiten, dass er mir halt nicht mehr soviel hinterherläuft und draussen halt nicht alles verbellt... Aber das werden wir schon hinbekommen.
    Budges: Ist Consultanti der User-Name? Dann würde ich ihn mal ansprechen, denn wie gesagt, man holt sich immer ganz gerne mal ein paar Meinungen zu einem Hundetrainer ein, bevor man sich diesen nach Hause holt.
     
    #11 Taho77
  11. darauf tippe ich auch - lt. deinen beschreibungen. nur ferndiagnosen per net sind bissl mau..

    beim rütter war vorvoriges mal ein keiner chi (glaub ich) der hat sich gleich verhalten. aber ob deiner gleich ist wie dieser chi möchte ich wirklich nicht beurteilen.. wie gesagt - ferndiagnose :stop:;)
     
    #12 WildeHex
  12. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    Euer Hund wird euch lieben!
     
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