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MiniBulli mit VDH-Papieren als Standard eingestuft

  1. :gruebel:
    Es bleibt beim :verwirrt:, denn auf welchen der gelisteten Hunde trifft das denn bitte zu?
     
    #61 matty
  2. Was Vorfälle angeht, sowohl auf den Bullterrier (auch wenn der Anlass wohl im Rücklblick mehr als zweifelhaft ist) als auch auf den AmStaff/Pitbull (im Sinne eines Hundes eines bestimmten Typs).

    Ohne diese Vorfälle (Hamburg???) vermutlich auch keine entsprechende Hundegesetzgebung. :verwirrt:

    Aber noch nie den StaffBull... das einzige Mal, dass tatsächlich angeblich ein Staffbull an einem Vorfall beteiligt war, in jüngerer Zeit, war's eine Mischung aus AmStaff und Bullterrier.
     
    #62 lektoratte
  3. Dass die Listen generell idiotisch und ungerecht sind, darüber muss man hier wohl nicht ernsthaft diskutieren.

    Ich habe generell nichts dagegen, wenn Reglementierungen zum Schutz von Menschen und Hunden einen Sinn ergeben und würde auch eine Rasselisten zustimmend abnicken, wenn sie Hunde vor Missbrauch schützt und Menschen vor Gefahren bewahrt, in dem den "Guten" die verantwortungsvolle Haltung gegönnt wird und die "Schlechten" gehindert werden.

    Beim Mini wird meiner Meinung nach deutlich, wie willkürlich und ohne objektive Maßstäbe gehandelt wird, wenn Hunde wegen ihrer Schulterhöhe als gefährlich eingestuft werden.

    Der falsche, aber ursprünglich beabsichtigte Zweck der Rasselisten war, bestimmte Rassen zu listen, weil man ihnen eine gesteigerte Aggressivität unterstellt hat und man ihnen aufgrund ihrer Anatomie eine höhere Kraft unterstellt hat.

    Dass diese Argumente generell idiotisch sind, ist klar, weil das Individuum nicht beurteilt wird, aber auch unter diesen falschen Gesichtspunkten ist es nicht logisch, Dessaus einem zu großen Mini ein gefährlicher Hund wird, nur weil er längere Beine als gewünscht hat, oder generell höher ausfällt.
     
    #63 procten
  4. ... Da ist dann vielleicht auch der Kiefer größer und die Beißkraft höher... ? :gruebel:
     
    #64 lektoratte
  5. Ja, aber das wird ja jetzt "nur" gemacht, weil man damals die Listung verschlafen hat. Um die Größe beim Mini geht es jetzt nur, weil es die einzige Chance der Behörden ist da noch anzuziehen. Es geht ja auch beim SBt nicht um die Größe. Oder beim American Bully. Oder beim APBT (der ist ja auch oft winzig und leicht).
    Die Größe des MBt ansich, hat nicht mit der jetzigen Situation bei den Ämtern zu tun. Es ist nur ihr Strohhalm, weil sie der Rasse sonst gar nicht beikommen würden. Also berufen sie sich auf Hunde die nicht dem Rassestandard entsprechen...was sie bei keiner anderen Rasse interessiert. ;)
     
    #65 Crabat
  6. Aha, jedoch die Vorfälle mit anderen Rassen, leider auch auch tödliche mit Kindern, die Beißstatistiken, wissenschaftliche Arbeiten, die die besonderer Gefährlichkeit ergebnislos zu belegen versuchten, sprechen recht deutlich eine andere Sprache.
    Ich will hier auf keinen Fall eine erneue Diskussion zu den unsinnigen Rassenlisten, denke jedoch, anlässlich solcher Äußerungen sollte schon ab und an daran erinnert werden, dass es auch für in der Liste erfassten Rassen keinerlei Gründe gab, die gesamte Rasse unter Generalverdacht zu stellen.

    Das geht dann eben für mich auch nicht, zumal der letzte Satz so wohl auch nicht in der Begründung zu finden war, weil nochmal Unsinn im Unsinn, (selbst wenn der Fakt so wäre).

     
    #66 matty
  7. @matty

    Unabhängig davon, ob es Vorfälle mit Hunden anderer Rassen gegeben hat, ist die Listung von AmStaff und Pitbull aufgrund von 'Vorfällen' erfolgt, und nicht 'einfach so', und es wurde damals davon ausgegangen, dass diese Hunde a) ein gesteigertes Aggressionsverhalten haben und es b) wegen ihrer 'anatomischen Besonderheiten' zu besonders schlimmen Vorfällen gekommen ist.

    Ob das berechtigt war oder nicht, und wie ich oder oder sonst wer das persönlich findet, ist dafür völlig unerheblich. Auch, ob es Blödsinn ist... ;)

    Es wurden also 'Vorfälle' als Begründung angeführt, aber beim Staffbull gab es keine, der wurde einfach seines Namens wegen mitverurteilt.

    (wozu mir wieder die Sachbearbeiterin vom O-Amt Köln einfällt, die meinte, schon wegen des Namens sei eine Französische Bulldogge mutmaßlich Kategorie 2 und man könne erhöhte Steuer verlangen... :eg:)

    (Auch andere Hunde, die dann als Kategorie 2 gelistet wurden, haben es teils wegen Vorfällen auf die Liste geschafft (etwa der Rotti) und, teils nur, weil sie aussehen, wie sie aussehen... :kp:

    Logisch ist das alles nicht, aber das habe ich auch nicht behauptet.
     
    #67 lektoratte
  8. Einfach so, habe ich nicht geschrieben.
    Jedoch wenn die Schweren und auch tödlichen Unfälle, (waren es überhaupt mehrere?) bei der einen Rasse zur Listung führt und bei anderen ignoriert wird, dann muß das als Begründung für die Listung nicht erst nehmen.
    Dass in Brandenburg in der HundehV von 2004 folgendes zu finden ist:

    (2) Hunde folgender Rassen oder Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden gelten auf Grund rassespezifischer Merkmale oder Zucht als gefährliche Hunde im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1:
    1. American Pitbull Terrier,
    2. American Staffordshire Terrier,
    3. Bullterrier,
    4. Staffordshire Bullterrier
    5. Tosa Inu.
    belegt das auch.
    Zu dieser Zeit gab es den Tosa Inu in BB wohl gar nicht, geschweige denn, gab es je einen Vorfall mit dieser Rasse. Staffordshire Bullterrier gab es so gut wie keine.Vorfälle dazu ebenfalls nicht.
    Die Frage, wieso diese beiden Rassen in BB so auf die Liste kamen, dass sie gar nicht gehalten werden dürfen, ist sicher kaum logisch nachvollziehbar zu beantworten.

    Die Politiker, die für diese Gesetze verantwortlich sind, wissen mit Sicherheit, warum man dieses Thema der breiten Masse zur Diskussion zuwerfen.
    Wir haben im Schnitt wohl drei derartige Todesfälle pro Jahr in DE.
    Jährlich Tausende Tote durch Krankenhauskeime in DE dagegen sind kein Anlass über ernsthafte Veränderungen in Krankenhäusern nachzudenken, evtl. in Richtung Holland.
    Diskussion dazu unerwünscht, es kommen sofort beschwichtigende Erklärungen, um nur ein Beispiel zu nennen.
     
    #68 matty
  9. Habe einen interessanten Bericht über die Abgrenzung vom Miniatur-Bullterrier zum Bullterrier bei FB gefunden.

     
    #69 SteffiundBoomer
  10. Nun gut, was soll das Amt in dem Fall anders entscheiden, wenn keine glaubhaften Papiere vorhanden sind?
     
    #70 procten
  11. Immerhin kriegt man da aber einen guten Einblick in den Ablauf, in die Argumentation des Amtes, und kann auch daraus schließen, was es braucht, damit "Papiere" letztlich anerkannt werden können/müssen.

    Die in dem Fall vorgelegten jedenfalls hatten offensichtlich etwa die Qualität eines freihändigen Eintrags in den Impfpass durch 'irgendwen'...

    Kommt sowas öfter vor, wird auch nachvollziehbar, warum MB-'Papiere' dann erstmal grundsätzlich angezweifelt und überprüft werden.
     
    #71 lektoratte
  12. Einmal das. Aber ich hab auch das Gefühl dass es die Amtsmenschen einfach wurmt, wenn sie da doch einen "Bullterrier" stehen haben und doch nichts machen können. Das kann ja nicht sein und das geht doch so nicht! *fußstampf* ;)
     
    #72 Crabat
  13. du vergisst thüringen,da hat ein vorfall mit staffbulls erst zur den gesetzen geführt ;)

    aber mal zu thema zurück und ne frage.

    ab wann würde man denn selber den mini nicht mehr als mini ansehen ab 40 ,42 45 50 cm ? wo zieht man eine grenze?
     
    #73 kerstin 1
  14. Ab da wo seine Abstammung ihn zu einem Bullterrier macht. Ab wann sieht man einen Rottweiler nicht mehr als Rottweiler an, wenn seine Ahnentafel ihn als solchen ausweist? Ab einem Milchbart, einem kleinen weißen Abzeichen, einem längeren Fell, einem untypischen Wesen? Ist ein Podenco noch ein Podenco, wenn er keinen Jagdtrieb hat? :gruebel:

    Wenn man die Abstammung eines Hundes aber nicht kennt, bleibt es Orakel wie bei jedem "Staff" aus dem Tierheim.
     
    #74 Crabat

  15. genau und wo her stammt nochmal der mini ab?:gruebel:;)

    aber genau hier liegt doch der punkt, wenn nun mal die größe eines der einzigen rasseunterschiede zum standart ist,braucht man sich nicht wundern wenn man genau da eine grenze zieht.
    aber vieleicht sollt man in den rasserichtlinien mal ne toleranzgrenze festlegen und sich nicht genau auf den punkt festlegen
     
    #75 kerstin 1
  16. übrigens crab früher hatte man hunde die dem standart ihrer rasse nicht entsprachen einfach ausselektiert und dein rottweiler mit milchbart und weisen abzeichen, wäre einfach" verschwunden";)
     
    #76 kerstin 1
  17. Trotzdem wäre es ein Rottweiler gewesen. Dann halt ein verschwundener Rottweiler.

    Kleiner fun fact zum Theme Rasseeintragung im EU-Pass: Hab ja jetzt ein brandneues Exemplar für Fjara. Und da steht jetzt bei der Rasseeintragung das, was bei meinen alten nur bei Name und Geburtsdatum steht "nach Angaben des Besitzers". Vielleicht eine Reaktion auf das viel gehörte "aber im Impfpass steht Boxermix"?
     
    #77 Dunni
  18. blos mit den kleinen underschied das die grosse genau den mini zum mini macht und ihn zur eigenen rasse macht.
    übrigens bin ich mir sicher das ein mini mt milchbart auf dem oa keine probleme machen würde;)
     
    #78 kerstin 1
  19. Waren das wirklich Staffbulls? - ich dachte, das war der Fall, wo in der Zeitung Staffbull stand, und es sich in Wirklichkeit um AmStaff-Bullterriermixe gehandelt hat... :verwirrt:

    Aber vielleicht bin ich da auch nicht ganz auf dem Laufenden, oder vermische da was, kann gut sein.

    Dann wäre das Argument auf jeden Fall zumindest für Thüringen hinfällig und man könnte sagen, dass dort dann die Hundegesetze aus demselben Grund und nach einem ähnlichen Anlass konstruiert wurden wor anderswo.
     
    #79 lektoratte
  20. ... Aber nur, solange du ihn freiwillig als Standard anmeldest... :eg:
     
    #80 lektoratte
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