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Milztumor

  1. lange nix hören lassen, aber nu brauch ich rat von euch:

    beim dicken wurde ein milztumor diagnostiziert. die in der klinik raten mir dazu zu operieren, evtl im anschluß noch ne chemo...

    die blutwerte sind in ordnung, er ist jetzt dann geschätzte 11 Jahre alt.

    nu bin ich am grübeln.....sinn würde für mich die op nur machen wenn er dann ruhe hätte..aber so wie ich das recherchiert habe sind diese Tumore sehr bösartig.Chemo möchte ich ihm nicht antun.

    Macht es also sinn ihn noch zu operieren?
    Was ist wenn man es nicht operiert? dann platzt der tumor und blutet in den bauchraum..wieviel merkt ein hund davon?!

    ach ich könnt:heul:


    danke

    san
     
    #1 San
  2. Erstmal möchte ich dir sagen dass mir diese Diagnose sehr leid tut. :(

    Ich kann dir nur sagen was ich gemacht habe... meine Kleine hat auch im hohen Alter einen bösartigen Tumor an der Schilddrüse gehabt. Es sah mehr als schlecht aus, ich habe mich entschieden sie operieren zu lassen obwohl die Chancen schlecht standen dass sie überlebt.

    Wir haben damals gleich die Lunge röntgen lassen wegen eventueller Metastasen. Die Lunge war frei, mein Mädchen wachte wieder auf und überlebte, sie wollte einfach noch nicht gehen.

    Eine Chemo wollte ich ihr nicht mehr antuen.

    Ein 3/4 Jahr später wurde wegen einem Vestibularsyndorm die Lunge geröngt, sie hatte Metastasen. Da ihr Zustand auch durch das Vestibulatsyndrom sehr schlecht war habe ich sie einschläfern lassen. Ich wollte ihrnichts weiteres mehr antuen.
    Ein Hund der sich nur noch über den Tag schleppt, mit Medikamenten vollgepumt werden muss und fast nur noch liegen kann hat keine Lebensqualität mehr für mich.

    Für mich stand fest, eine OP ja, eine Chemo nein.

    Aber das muss jeder für sich selbst wissen.

    Alles Gute für euch :(
     
    #2 Büffelchen
  3. Hallo San, das sind ja schlechte Nachrichten :(

    Ich kenne mich mit Milztumoen nicht aus, habe hier nur schon mehrfach gelesen, dass das Ende durch einen geplatzten Milztumor ganz elendig sein soll. Wenn irgend möglich würde ich das zu verhindern versuchen (kannst es z.B. im Thread von Honesty nachlesen, sie hat erst vor relativ kurzer Zeit ihre Kim durch einen Milztumor verloren :()

    Ich kann dir zur Frage OP - ja oder nein nur folgendes sagen: Shiwa ist jetzt auch etwa 11. Im Feruar ließ ich ihr einen Mastzelltumor entfernen und bei der Gelegenheit 2 Gesäugeproben "nur zur Vorsicht" entnehmen. Beide Gesäugeproben zeigten sich als "sehr malige, stark infiltrativ wachsend" :( Ich war am Boden zerstört.
    Da sich die Knötchen durch BEIDE Seiten des Gesäuges und auch jeweils von vorn bis hinten zogen, hieß das entweder nix machen oder konsequent beide Milchleisten entfernen lassen - 2 sehr große OPs (jeweils ein 50 cm langer Schnitt, mit Gewebeentfernung von 4 cm Breite auf ganzer Länge!) relativ schnell aufeinander folgend. Damit (nach dem MCT und 2 Kreuzbandrissen!) OP 4 und 5 in 12 Monaten. Sicher habe ich überlegt, ob das Sinn macht, ob das im Sinne des Hundes ist - und mich schließlich dazu entschlossen. Donnerstag hab Shiwa ihre zweite Mammaleiste entfernt bekommen und ist schon wieder so fit, dass man es ihr gar nicht anmerkt, dass sie quasi auf ganzer Länge genäht ist. Ich bin schwer beeindruckt.

    Daher nur mein Rat: Hunde packen viel mehr viel besser weg, als man meint. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich nicht überlegen: Das Ding käme raus, so schnell wie möglich.

    Ich wünsche dir, dass sich dein Dicker dann bald erholt und ihr noch ein paar schöne Jahre habt. So wie wir nach dem Märtyrium jetzt hoffentlich auch.

    P.S. Liloi ist übrigens in den 3 Jahren, die sie bei mir ist, schon 4 mal wegen eines Krebsgeschwürs in der Haut operiert worden und die werden wohl auch immer wieder kommen (wobei das letzte jetzt wider Erwarten doch keins war). Wenn jede dieser OPs ihr nur 6 Monate geschenkt hat, war's das schon wert... So hab ich das immer bei jeder OP gesehen...
     
    #3 Natalie
  4. P.S. Ja unseren OPs ging bei beiden Hunden auch jeweils ein Metastasencheck bei den "bevorzugten" Organen voran (sprich Röntgen der Lunge bei den Mammatumoren, Ultraschall von Leber und Milz bei den MCT). Ich habe die OPs auch nur machen lassen, weil da jeweils alles frei war.
     
    #4 Natalie
  5. Hallo San,

    das tut mir leid. :(

    Vorab, ich habe meinen damals 13-jährigen Hund die Milz wg. einer Milzhyperplasie rausoperieren lassen, im Jahr 2008 habe ich meinem kleinen Rüden die Milz wg. eines Tumors ("hgrd. Milztumor mit Netz verwachsen + Kleinmetastasen) entfernen lassen, der war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt (auch hier wurde wie von Natalie beschrieben, vorher die "Befallenheit" der anderen Organe gecheckt)...

    Ich habe zu diesem Thema auch einen Thread eröffnet, in dem viel über die Diagnostik, die OP an sich und die Folgebehandlungen zu lesen ist...

    Ich würde es immer wieder auch "im Alter" operieren lassen, wenn ein Milztumor platzt, kann Dein Hund einen fürchterlichen Erstickungstod erleiden, zw. Platzen und dem Tod liegt offenbar leider nicht viel Zeit, und mir wäre das Risiko zu gross, es nicht mehr rechtzeitig zu einem TA zu schaffen...

    Meinem Hund geht es heute (gut ein Jahr her) super, keinerlei Einschränkungen, nichts. :)

    Berichte mal, wie Ihr Euch entscheidet. :hallo:

    PS: Ich habe keine Chemo machen lassen, ich habe diese bei dem Hund eines Bekannten miterlebt, das wollte ich nicht...
     
    #5 Christy
  6. Habe beim 15-jährigen Sascha (40 kg Hund) auch die Milz wegen Tumorverdacht entfernen lassen - no prob!

    In Sachen Metastasen in der Lunge: TK und TA wollten Pommel im Januar 2007 wegen Metastasen in der Lunge einschläfern ... he is still alive ;)!

    Du kannst nach der OP einiges tun in Sachen freie Radikale und Stärkung Immunsystem!
     
    #6 Pommel
  7. der hund meiner freundin lebte noch fast 6 monate mit einem geplatzten milztumor. er hatte vorher überhaupt keine anzeichen und die ersten symptome zeigten sich erst nachdem das ding geplatzt war.

    er hatte - unter ständig ärztlicher kontrolle - auch mit geplatztem tumor noch ein zu gute lebensqualität um ihn gleich gehen zu lassen.

    hätte sie es früher entdeckt, dann hätte sie ihn auf alle fälle operieren lassen.

    alles gute wünsch ich deinem wuffel!

    liebe grüsse
    tanja

    ps: sushi hatte keine schmerzen... aber das ist auf keinen fall die regel bei einem geplatztem tumor!
     
    #7 Momo-Tanja
  8. Wir haben unserer Hündin damals auch in einer Not-OP eine rieige Milzhyperplasie entfernen lassen, es war wirklich allerhöchste Eisenbahn.
    Sie war damals auch schon 10 Jahre alt.
    Die Operation hat ihr noch ein ganzes Jahr gegeben. Dann musste sie leider gehen...

    Alles Gute für Euch, San.
     
    #8 Summer05
  9. unser mali musste mit nicht mal 8 jahren wegen eines milztumors von heute auf morgen "erlöst" werden...
    der tumor hatte metastasiert und bereits die leber angegriffen. (wurde während der op gesehen) eigentlich wollten wir led. die milz entfernen lassen (tumor).. nun ja
    nach dem befund liessen wir ihn nicht mehr aufwachen.
    wenn ich nochmal die chance hätte, und früher gewusst hätte wie was..(milztumor)
    wäre wohl die überlegung einer entfernung der milz nicht nur im raum gestanden.. die wäre beim leisesten veradacht raus gekommen. leider war es zu spät und bösartig ist es allemal.
    also nicht überlegen.. raus damit!! und chemo, wenn ihr die möglichkeit dazu habt.
     
    #9 andrea63
  10. Also die Chemo ist nun nicht für jeden Hund ausnahmslos empfehlenswert...
     
    #10 Christy
  11. Meiner Patenhündin Amiee wurde mit 10 Jahren ein Milztomor entfernt.
    Keine Chemo hinterher.
    Sie ist jetzt 13 und lebt immer noch :love:

    Ich wünsche euch ganz viel Glück.
     
    #11 Midivi
  12. Hallo San,
    die Diagnose hört sich schlimm an, tut mir sehr leid für Euch, ohne OP weißt Du nie ob es vielleicht doch ein gutartiger Tumor gewesen wäre, bei meinem Boxer und beim Schäferhund meiner Freundin waren die Milztumore gutartig! Zur Chemo meinte unsere TA daß sie es ihrem eigenen Hund nicht antun würde. Positiv denken! Viel Glück.
     
    #12 Lucie
  13. Tut mir sehr leid die Diagnose!
    Tora ist vor wenigen Monaten an Krebs gestorben. Erst hinterher habe ich ausführlich erklärt bekommen warum. Schon im Oktober 2007 hatte sie das erste Mal Probleme, so schlimm, dass alle dachten sie stirbt. Also haben wir einen Welpen geholt. Das war die Wunderpille und Tora ging es wieder gut. Ab März 2009 bis Mai ging es ihr schlechter und schlechter, ich habe da schon selbst auf Krebs getippt. Im Mai war klar, die Metastasen sind überall.
    Der TA meinte im Nachhinein, dass es schon im Oktober 2007 wohl der erst Milztumor war, aber da sie so lange und ohne weitere Anzeichen (außer Blähbauch) gelebt hat, war der wohl gutartig. Die Blutwerte wurden danach noch zweimal gemacht und waren auch ok. Dann Anfang 2009 muss der Tumor entartet sein und fing plötzlich wieder an zu wachsen. Das ging rasend schnell, innerhalb von einer Woche waren die Metastasen überall und auch äußerlich riesige Knoten überall.
    Eine Vollnarkose war nicht mehr möglich, da Tora wegen großer Herzprobleme diese wohl nicht überlebt hätte. Wegen anderer chronischer Krankheiten und ihrer sehr schlechten Immunsystems ging es wohl auch so schnell bergab, dauert also bei einem sonst gesunden Hund wohl nicht so lange.
    Wie schon von den anderen gesagt, check zuerst alle anderen Organe und wenn es noch geht, lass es rausholen. Auch wenn der Tumor gutartig ist, wird er wahrscheinlich irgendwann entarten.
     
    #13 Sirius
  14. Also zu den gutartigen Tumoren...
    Meine Tierärzte waren sich einig, dass man sich da ab einer bestimmten Grösse nix mehr vormachen müsse, die wären dann mit ziemlicher Sicherheit bösartig...:verwirrt:
     
    #14 Christy
  15. so, kurzer bericht:

    Sascha wurde gestern operiert:

    die milz wurde entfernt, da schon sehr vergrößert und verknotet.An den anderen organen (Darm/Magen/Leber) konnten keine veränderungen festgestellt werden. die milz wurde zur untersuchung eingschickt.

    der dicke hat das alles soweit gut verputzt, der ta war erstaunt das er heute schon wieder so fit ist...essen, trinken und uffs klo gehen funzt alles einwandfrei...:D

    er macht mir nen besseren eindruck als vor der op, er atmet ruhiger ...nur die wunde und die kleinen essensportionen findet er nicht witzig:rolleyes:

    danke für eure tipps, wir haben die richtige entscheidung getroffen

    san und kämpfer sascha
     
    #15 San
  16. Ich wünsche gute Besserung!
     
    #16 DoGie
  17. Ach Mensch,das freut mich ja für Euch :love: !

    Dann knuddel' den Kämpfer mal vorsichtig von mir :knuddel:!

    Wünsche weiterhin eine gute Genesung.
     
    #17 Clarke
  18. Ganz viel gute Besserung von uns! :)
     
    #18 Natalie
  19. Schön das er die OP so gut verkraftet hat. :)
    Gute Besserung :)
     
    #19 Pearl
  20. *froi* ... und alles Gute Dir und Deinem Kämpfer ... jaja, die Saschas dieser Welt :)
     
    #20 Pommel
  21. „Der tut nix, der will doch nur spielen!“ - Schon gewusst? Auch wenn dein Hund völlig harmlos ist... Kommt es zu einem Zwischenfall, liegt die Verantwortung für deinen Hund voll und ganz bei dir als Hundehalter. Für den entstandenen Schaden haftest du für sämtliche Personen- und auch Sachschäden zu 100% mit deinem Privatvermögen. Es ist ein großer Irrtum, dass in diesen Fällen der vom Hund verursachte Schaden von der privaten Haftpflichtversicherung getragen wird. Dort sind allerdings nur Schäden von Kleintieren (Hamster, Katzen, usw.) abgesichert, nicht aber die des Hundes.

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