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Mäuse haben Vorratskammer übernommen - welche Lebendfalle?

  1. Dafür haben wir jetzt Mäuse ... Allerdings im und am Kaninchen"carport". Da das aber eben draußen ist, eigentlich kein Drama.

    Eigentlich ... denn...
    1) Es stinkt nach Maus.
    2) Die Mäuschen finden ein Schlaraffenland, also muss alles an Körnerfutter o.ä. in fest verschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden - ist mit Heu und Stroh aber nicht möglich.
    3) Überall liegt Mäusekot herum und alles was nicht niet und nagelfest ist wird angefressen, z.B. haben sie sich in die Isolierung vom Kaninchenstall gefressen. :( Es sieht also aus wie Sau.

    Ich häng da eben auch meine Wäsche auf und wir haben daneben eine Sitzecke ... irgendwie alles blöd. Aber so richtig kann man ja draußen schlecht etwas dagegen unternehmen.
     
    #41 Sonnenschein
  2. Sicher, dass es Mäuse und keine Ratten sind?

    Und klar kann man was unternehmen. Konventionelle Fallen aufstellen oder Gift auslegen.

    So man möchte.

    Ob man möchte, hängt vermutlich davon ab, wie groß der Schaden letztlich wird, wie hoch also der Leidensdruck ist.

    Bei meiner Freundin, die Kaninchen und Geflügel in mehreren großen Außenvolieren hielt, haben die Ratten (denen sie erst auch nicht zu Leuibe rücken mochte) irgendwann das Gelände übernommen - und ihren Dachboden auch.

    Da wurde alles angefressen, die Dosen und Kisten für Futter aufgenagt, die Hühnerställe desgleichen, irgendwann gingen sie an die Hühner, und sie übertragen wohl eine Krankheit, die auch Kaninchen befallen kann... (Mäuse wohl auch, aber ich hab vergessen. welche.) Nachts war auf dem Dachboden nur noch Randale, und in der Dämmerung liefen 20, 30 Tiere übers Geländer oder mehr - es wimmelte regelrecht. Fazit: Es ging nicht mehr. So gar nicht mehr.

    Man hätte das Haus aufgeben und wegziehen können - oder die Ratten bekämpfen.

    Bei den Mäusen (wenn es welche sind), kann ich dir jetzt schon sagen, dass die zum Herbst hin nicht draußen bleiben werden. Und da eine Maus durch ein Loch passt, dass so groß ist wie ein dicker Bleistift, werdet ihr die ganze Bande mit einiger Wahrscheinlichkeit im Winter im Haus haben.
    Und könnt euch da, wenn ihr nichts unternehmt oder die Mäuse nur mit Lebendfallen vor die Tür setzt, schon auf einige zerstörte Sachen im Keller und auf dem Speicher einstellen. Gern genommen sind Ski- und Winterklamotten, der Füllung wegen, Teppichboden (vermutlich auch zum Nester polstern) und Bettdecken und Co. (Meine Eltern haben früher direkt am Feld gewohnt, wir hatten jeden Winter "Besuch")

    Es ist nicht wirklich spaßig, eine Sippe Mäuse im Haus zu haben. Auch wenn die wirklich niedlich sind.
     
    #42 lektoratte
  3. Ja. Ich seh sie ja jeden Tag. :) Die sind ziemlich dreist und trauen sich sogar, wenn wir dort rumwerkeln, heraus. Gestern saß eine beispielsweise am Wassernapf, als Männe zwei Meter daneben stand und wir uns lautstark unterhielten...

    Nein, keine Option. Kind, Hund und Kaninchen könnten Probleme bekommen und wenn ich die Falle außer Reichweite für sie lege, z.B. ganz oben auf mein Regal, ist mir die Gefahr zu groß dass ich selbst hinein fasse.

    Eine Lebendfalle hätte ich, aber macht das Sinn? Ich müsste sie bestimmt mehrere Kilometer entfernt aussetzen, oder?

    Wie gesagt, prinzipiell würde mich eine kleine Mäusefamilie gar nicht stören. Aber die vermehren sich ja rasend! In einer meiner Materialkisten hatten sie ein Nest gebaut, was sie dann umgesiedelt hatten, als ich mehrfach täglich störte. Und einen zweiten Wurf haben sie definitiv auch schon groß gezogen.

    Ich hoffe, dass sie langsam Respekt vor Lady bekommen. Die lass ich jetzt nämlich immer wieder mit ins Carport, wo sie schon zwei Mäuse erlegt hat.

    Ja, im Haus müssen wir die Mäuse auch nicht haben ... ich hoffe, es lässt sich vermeiden.
     
    #43 Sonnenschein
  4. Okay, dass du keine Bügelfallen aufstellen willst, verstehe ich unter diesen Umständen - und man weiß ja draußen wirklich nicht, was sich da sonst noch drin fängt, das hatte ich eben auch nicht bedacht. :hallo:

    Aussetzen bringt nichts - ich denke, bevor ihr 5 ausgesetzt habt, sind 10 neue nachgewachsen. Selbst wenn ihr alle auf einmal erwischt, zieht auf den frei gewordenen Platz vermutlich schnell die Nachbars-Mäusefamilie... ;)

    Gift kann man in bestimmten Fallen auslegen, in die nur die "Zieltiere" hineinpassen. (Wir haben hier auch noch so eine liegen, hat der Schädlingsbekämpfer von der Stadt hiergelassen, allerdings für Ratten). Das ist so ein Metallkasten mit einem Loch mit entsprechendem Durchmesser. Die Köder sind so kleine Plastikbeutel mit einer Paste drin - andere Tiere kommen mit dem Gift so nicht in Berührung, Ratten oder Mäuse nagen die Tüten auf und fressen die Paste.

    Bei den Mäusen könntest du das sogar oben auf ein Regal stellen, wo Hund und Kind garantiert nicht drankommen.

    (Ist fies, ich weiß. Aber ab einer gewissen Menge wird es wirklich, wirklich unangenehm. Wenn man, egal welchen Schrank man auf dem Speicher aufmacht, in Mäuseköddel packt und alle Kleidungsstücke dezent pissedurchtränkt sind, während im Zimmer nebenan zwei Quadratmeter Teppichboden fehlen, beginnt man, sich etwas überrannt zu fühlen...)

    Die "natürliche" Alternative lautet: Du lädst @Cornelia T mal für ein, zwei Tage samt Hunden zu euch ein, damit sie Lady mal etwas unter die Arme greifen. Oder ihr schafft euch eine Katze an.
     
    #44 lektoratte
  5. @Cornelia T Offizielle Einladung zur Mäusejagd! :D Wobei ich dann wahrscheinlich die Kaninchen solange auch evakuieren muss. :D Lady tut den Kaninchen ja nichts und ich kann derweil die Kaninchen draußen frei laufen lassen, solang Lady Mäusewache schiebt.

    Jaa, eine Katze... *träum* Bin ich schon lange dafür ...
     
    #45 Sonnenschein
  6. Eine Katze halte ich für die beste Lösung. Ich widerspreche aber lektos Aussage, dass die Katzen im Winter ins Haus kommen.
    Sicherlich kann das passieren, aber bei uns ist noch nie eine Maus freiwillig eingezogen. Und wir haben Mäuse im Garten, auch in Hausnähe.
    So viel übrigens zur Katze. Ich glaube, Fritz jagt nicht im eigenen Garten. Fee tat das. Sie hielt die Mäuse in Schach.
     
    #46 snowflake
  7. Bei uns haben auch die Katzen geholfen. Die Mäuse hatten sich auf der Terrasse eingenistet, Gift ging nicht, Mäusefallen sind mir zuwider.
    Seit die Nachbarn Freigänger Katzen haben die auch bei uns rumstromern, habe ich nicht mehr eine Maus gesehen.
    Nachteil; es komme nur noch ganz selten Vögel zur Vogeltränke :(
     
    #47 Yannik
  8. Wir haben auch wieder Mitbewohner.
    Zum Glück in einem Kellerteil wo eine feuerfeste Tür davor ist.
    Ja nun die Wahl die Katzen da rein zu setzen. Alles keine Freigänger, wüsste nicht ob da trotzdem der Instinkt durch kommt. Wobei ich natürlich die Katzen nicht so lange im Keller lassen will.

    Oder doch eine Falle kaufen.

    @Sonnenschein soll ich dir Joy nochmal bringen? :D Die kann Lady helfen
     
    #48 mailein1989
  9. Nö, Joy hat sich ja auch auf den Mäuseeingang gelegt, ohne was zu tun. Da waren die Mäuse ja schon da.

    Lady, sonst eine großartige Mäusejägerin, hat die Mäuse hier ja auch ewig in Ruhe gelassen. Erst als ich sie in den Kaninchenstall gelassen habe und die erste Maus erwischt hatte, ging ihr Jagdinstinkt so richtig los.

    Ich nehme an, sie hat die Mäuse mit als nicht jagdbare Haustiere angesehen. Ist ja bei den Kaninchen auch so. Draußen würde sie ein Kaninchen jagen, die Kaninchen hier werden in Ruhe gelassen. Selbst wenn sie vor ihr davon rennen und Haken schlagen. :love:
     
    #49 Sonnenschein
  10. Ja sie hat halt Charakter :D :p
     
    #50 mailein1989
  11. @snowflake

    Wir hatten früher wirklich jeden Winter welche - ich hab unterm Dach geschlafen und die sind nachts immer über meinem Kopf auf der Außenseite der Rigips-Platten die Schräge rauf und runter gelaufen...

    Ist vielleicht auch vom Klima abhängig? :kp:
     
    #51 lektoratte
  12. Wääääh... das hab ich hier auch. Bei uns kommen die Mäuse durch den Keller irgendwie in die zwischendecke aus Holz zwischen Erdgeschoss und 1. Stock.
    Die Lebenfallen werden geflissentlich ignoriert und Gift will ich nicht aus Angst die sterben in der Zwischendecke und uch hab dann die gammelnden Leichen da.
     
    #52 Nune

  13. Bei uns haben unsere Katzen das innerhalb kürzester Zeit erledigt, seitdem hatten wir, auch in dem alten Bauernhaus, direkt neben der Scheune, nie wieder welche.
    Wir hatten übrigens hinterher auch nur noch reine Indoor-Katzen.
    Unsere Nelly-Mae, über Perser gezogene Selkirk Straight, ist eine sehr gute Jägerin, obwohl sie einen hohen Perseranteil hat.
    Die anderen beiden sind Langhaar-Britinnen, sie stehen ihr auch nicht wirklich nach.

    Hat also mit Innen oder Außenhaltung nichts zu tun, höchstens mit Geschicklichkeit, wenn die aufgrund mangelnder Erfahrung fehlen sollte, aber Katzen lernen das eigentlich auch später noch ruckzuck.
    Allerdings gibt es auch Charaktere unter den Katzen, deren Jagdtrieb nicht so ausgeprägt ist, wenn sie regelmäßig gefüttert werden.

    ...
     
    #53 Cira
  14. Sowas hatten meine Ex-Schwiegereltern mal.
    Sie hatten einer Ratte mit Gift den Garaus gemacht, die, so wie Du beschrieben hast, zwischen Dach und Zwischendecke verreckt ist.
    Irgendwann saßen sie Abends beim Fernsehen und wunderten sich, was da von der Decke rieselte.
    Es waren Maden. :wtf:

    ...
     
    #54 Cira
  15. @Sonnenschein Lieber fasse ich in eine Falle, als dass ich im Hantavirus- Staub herumwirbele. ;) ein paar Mäuschen kann man sicher in einer Lebendfalle fangen, aber eine ganze Kolonie...vergiss es. Gift würde ich nicht nehmen, weil ich Angst hätte dass sie es verschleppen, oder vergiftet irgendwo herumliegen und ein anderes Tier (inkl Hund) sie frisst.
    Mir haben sie auch viel zerstört, aber alles was der Hund nicht tötet, trifft bei mir auf eine Schlagfalle.
     
    #55 Crabat
  16. Nun ja, wir haben eine ganze Kolonie umsiedeln können.
    Das war ein paar Tage Arbeit, aber es hat geklappt.
     
    #56 Paulemaus
  17. Naja, ich hoffe eigentlich, dass sich das Mäuschenproblem auch ohne Falle und Gift wieder in den Griff bekomme.

    Zwei Jahre lang hat sich hier keine Maus nieder gelassen. Jetzt hoffe ich, sie durch häufiges Stören dank Lady, Wegstellen von Futter (wobei natürlich immer Futter rumsteht für die Kaninchen, aber die Vorratsbehälter sind jetzt verschlossen) oder ähnliche Maßnahmen wieder vertreiben kann.

    Dass Mäuse Krankheiten übertragen können ist mir klar. Das hinterlässt natürlich ein sehr ungutes Gefühl...
     
    #57 Sonnenschein
  18. Was wirklich erstaunlich ist.
    Wieviele waren es nochmal?

    ...
     
    #58 Cira
  19. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es 53 oder 54 waren. :)
    Zuerst landete der Nachwuchs in den Lebendfallen - in einer war wohl ein kompletter Wurf von 7 Youngstern - dann die mittlere Generation und zum Schluss die Alten.

    Bei uns war auch das Problem, dass wir Futter in der Garage und in der grossen Vorratskammer für Mäuse zugänglich gelagert hatten.
    Das haben wir natürlich mausesicher verpackt und obwohl immer noch Mäuse in die Garage könnten (und von da auch auch wieder in die Vorratskammer), sind wir seitdem mausfrei.
     
    #59 Paulemaus
  20. Wir hatten vor drei Jahren eine Rattenplage im Garten...da hätte ich mir lieber Mäuse gewünscht...wobei der Nachwuchs auch niedlich war und uns doch den ein oder anderen Lacher entlockte...aber so generell, nee brauch ich nicht.
    Hermine die Mutter:

    Und der Nachwuchs, der am hellichten Tag den Zampano gab...ich saß mit der Kamera keinen Meter entfernt. Der Lüttje wollte an den Teich um zu trinken...der / die hat mich gesehen und war entsprechend vorsichtig :D

    Erstmal Lage sondieren....
    [​IMG]

    Huch! Da ist wer...
    [​IMG]

    und weg...
    [​IMG]

    [​IMG]

    Tja sehen schon niedlich aus, sind aber extrem lästig...
     
    #60 bxjunkie
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