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Kinder und Kampfhunde, Frage an die Eltern

  1. Hallo,
    ich recherchiere gerade für ein tierschutzorientiertes Kinderbuch welches ich schreibe. Es richtet sich an Kinder zwischen 8 und 10 Jahren. Die Geschichte handelt von drei Tieren, welche aus dem Zooladen ausbrechen um sich ein neues zuhause zu suchen. Unterwegs erleben sie natürlich viele Abenteuer.

    Unter Anderem sollen sie einen Kampfhund treffen vor dem sie fürchterliche Angst haben, weil sie so schlimme Dinge über diese Hunde gehört haben und im Zooladen mitbekommen haben, dass die Kunden weglaufen, wenn jemand mit einem Kampfhund den Laden betritt.

    Natürlich stellt sich dann heraus, dass der Hund total lieb ist und er klärt die Drei dann darüber auf, was es mit Kampfhunden so auf sich hat.

    Wo ich mir aber sehr unsicher bin ist:

    Können Kinder in dem Alter mit dem Wort Kampfhund schon etwas anfangen? Bzw. wissen sie um die Problematik dieser Rassen?

    LG Sandra
     
    #1 AlteOma
  2. Kommt auf die Prägung durch die Eltern an, würde ich sagen. Unser Sohn ist 3, daher fehlt mir konkret die Erfahrung.

    Wenn ich unser Patenkind (8 Jahre) fragen würde was ein Kampfhund ist, würde sie wahrscheinlich sagen "ein Hund der kämpft". Auf die Frage ob Bluebell ein Kampfhund is, würde wahrscheinlich sowas kommen wie "Nö, das ist doch eure Bluebell! Die kämpft doch nicht!".

    Die Verknüpfung "bestimmte Rasse/Phänotyp = gefährlich" gibt es bei ihr nicht, weil die Mama da sehr entspannt ist und auch nie Ängste schüren würde. Andere Kinder kopieren das inhaltslose Blabla ihrer Eltern und kategoriesieren entsprechend.
     
    #2 KsCaro
  3. Jap, das sieht man hier in der Strasse. Unsere Nachbarskinder machen keinen Unterschied zwischen meinen "bösen" Hunden, dem Chihuahua und den Labbis, Pudeln und Mixen die hier sonst noch in der Strasse wohnen. Aber die Kinder ein Stück weiter rauf die Strasse, haben eine ängstliche Mutter und diese Kinder kennen den Begriff Kampfhund (auch schon mit 6-8 Jahren), "wissen" das diese Hunde beissen, und trauen sich an meine auch nicht so unbefangen ran wie an die Labbis. ;)
     
    #3 Crabat
  4. Ich werf mal den Kommentar eines gut bekannten Vaters hier aus der Ecke ein, weil's da echt haarsträubende Gedankengänge gibt: "Der Kampfhund an sich ist der deutsche Schäferhund (bzw. der belgische), weil er von der Polizei und der Bundeswehr im Kampf (also, auch Mann gegen Hund oder eher Hund gegen Mann) eingesetzt wird!"

    Und nee, das war kein Scherz... Der war auch der Überzeugung, das ginge mit Pitbulls darum nicht, weil die im Vergleich zum DSH zu schlecht kontrollierbar seien, "wenn die dann mal austicken"...

    Okay, du kannst natürlich nicht jede noch so bescheuerte Eventualität berücksichtigen, wenn du ein Buch für alle schreibst... aber an sich, denke ich, ist "Kampfhund" schon eine gängige Bezeichnung, auch wenn die Bedeutung nicht jedem ganz klar ist... :p
     
    #4 lektoratte
  5. Ich kann lediglich berichten, dass sämtliche Kinder, die sich überhaupt mal zur Rasse/Art meiner Hunde geäußert haben, sowohl Shiwa als auch Lilou als Boxer eingestuft haben... Obwohl... doch es gab mal etwas ältere Jungen (aber dann definitiv eher 10-12 als 8-12), die fragten, ob das Pitbulls seien.
     
    #5 Natalie
  6. Ich kann lediglich berichten, dass sämtliche Kinder, die sich überhaupt mal zur Rasse/Art meiner Hunde geäußert haben, sowohl Shiwa als auch Lilou als Boxer eingestuft haben... Obwohl... doch es gab mal etwas ältere Jungen (aber dann definitiv eher 10-12 als 8-12), die fragten, ob das Pitbulls seien.
     
    #6 Natalie
  7. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich bescheiden, den begriff "Kampfhund" noch weiter in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. Es stellt sich sowieso jeder etwas anderes darunter vor. Warum bekommt der Hund keine Rasse und einen Namen (und dann hoffe ich das die Geschichte wirklich positiv für die genannte Rasse belegt ist.
     
    #7 rimini
  8. Naja, dass der Hund keinen Namen bekäme, das können wir ja gar nicht wissen, da wir die Geschichte noch gar nicht gelesen haben. Ebenso wenig, ob der Hund dann wirklich als Kampfhund betitelt wird. Ich kann deine Gedanken dahin gehend zwar wirklich verstehen, aber was bringt es den Kindern, wenn da dann "American Staffordshire Terrier" stünde? Das sind Worte, die sie mit Sicherheit noch nicht gelesen haben, bzw. nicht in einen Bezug zu den Geschichten über "Kampfhunde" setzen können. Ergo erkennen sie dann nicht, dass "Kampfhunde" nicht gefährlich sind. Die Leute, die die "Kampfhundrassen" benennen können, sind meist auch die, die ein reflektiertes Bild von ihnen haben. Die, die sie nur als "Kampfhunde" kennen, wissen die genauen Bezeichnungen nicht, bzw. verwenden sie kaum, schon gar nicht gegenüber ihren Kindern, also können die Kinder gar nicht wissen, was ein American Staffordshire Terrier ist.
     
    #8 IgorAndersen
  9. Ich finde es keine gute idee, erstens wegen "kampfhund", rassenbezeichnungen finde ich auch daneben.

    Gesetzt den fall das die kinder nach kenntnisnahme der geschichte, wahllos hunde um den hals fallen, weil sie im buch so nett waren, nee. Das ist auch nichts.

    Die korrekte annaeherung an einem hund, egal welche rasse, waehre sinnvoll.
     
    #9 toubab
  10. Frage an meine Kinder, ob sie wüssten, was ein Kampfhund ist. Beide verneinten (4 und 6 Jahre alt) :D
     
    #10 Consultani
  11. ..Da gebe ich dir absolut Recht, soweit hatte ich noch nicht gedacht. Ich hatte beim Eingangsbeitrag einfach die Vorstellung, das optisch als Zeichnung, wahrscheinlich der Bullterrier zu erkennen sein wird, weil er sehr typisch zu zeichnen ist und allgemein immer als Kampfi erkannt wird.
    Eine Bekannte von mir ist z.Z. ebenfalls dabei ein Buch zu illustrieren. Da geht es einfach um einen Hund und seine Erlebnisse. Ein Streuner unterwegs, seine Abenteuer aus Hunde- und Kindersicht. Zwei Bullterrier trifft er auch...

    und ich muss zugeben das ich bei der TE nicht ganz unvoreingenommen bin, sorry. Vorher etwas zu kritisieren, was noch nicht fertig ist, ist falsch.
     
    #11 rimini
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