1. Wir verwenden Cookies, um unsere Seiten besser an deine Bedürfnisse anpassen zu können. Durch die Nutzung unserer Seiten akzeptierst du die Speicherung von Cookies auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone. Mehr entdecken
Information ausblenden

Hallo,

möchtest du auf dieses Thema antworten?

Nach einer schnellen und kostenlosen Registrierung kannst du dies tun!

Hund und Katze vergesellschaten

  1. Seit 8 Monaten bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Ich habe einen Hund und er eine Katze. Bisher läuft es leider so, dass wir uns maximal 3 mal in der Woche treffen und entweder Hund oder Katze alleine bleiben müssen. Das schränkt uns beide sehr ein, vor allem weil wir immer unter Zeitdruck stehen um die Tiere nicht zu lange alleine zu lassen. Perfekt wäre es natürlich wenn ich meinen Hund einfach mit zu ihm nehmen könnte. Außerdem möchten wir evtl mal zusammen ziehen was nur möglich ist wenn wir die Tiere vergesellschaften können. Ich habe einen 2 Jahre alten Rhodesian Ridgeback, der manchmal etwas ungestüm ist und Katzen zum jagen gern hat... Seine Karthäuser Katze ist ca. 3 Jahre und ziemlich entspannt. Vielleicht gibt es hier jemanden der mir Tipps geben kann, damit die zusammenführung gelingt und wir uns nicht wegen der Tiere trennen müssen...
    Liebe Grüße,
    Inine
     
    #1 Inine
  2. Ich hab Fara erstmal an die Leine mit zu meinen Eltern genommen. Glastür dazwischen und dann abgewartet bis sie sich entspannt hat. Kann man eventuell sogar noch positiv mit lecker schön füttern wenn er keinen Futterneid hat. Und ansonsten ganz langsam und immer positiv beenden.
    Wenn der Hund nicht nen absoluter katzenkiller ist kriegt man das mit etwas Geduld echt hin.
     
    #2 Manny
  3. Wenn Ihr keine Glastür habt, helfen auch Kindergitter.
    Wichtig ist, dass die Mieze einen sicheren Rückzugsort hat, an den der Hund nicht drankommt.
    Dann kann die Katze bestimmen, ob und wann sie sich nähert.

    Für den Hund würde ich in der Kennenlernzeit eine Hausleine nehmen, um schnell eingreifen zu können.
    Jedes Jagen und Fixieren deutlich untersagen!

    Dann könntest Du noch Decken tauschen - die Katze bekommt eine vom Hund und umgekehrt.
    So gewöhnen sich beide an den fremden Geruch.

    Wenn Dein Hund gut im Gehorsam steht, könnt Ihr auch versuchen, "schön zu füttern"
    Beide bekommen auf Distanz gemeinsam besondere Leckerli und verknüpfen das hoffentlich positiv mit dem Anderen.
     
    #3 Paulemaus
  4. Mein Hund hatte beim Anblick der Katzen meines Freundes auch nur eins im Sinn: jagen!!! Entsprechend hoch war sein Erregungslevel. Er war in Gegenwart der Katzen kaum ansprechbar, machte einen Affentanz an der Leine, ich musste wirklich viel Kraft aufwenden um ihn ruhig zu halten. Nach einigen völlig frustrierenden Anläufen und langer Pause habe ich ihn dann mal so richtig gebügelt um ihn überhaupt wieder ansprechbar zu machen. Von da an konnte man mit ihm arbeiten.
    Er war zwar immer noch total unter Strom, hat gezittert, gefiept, aber er rastete nicht mehr komplett aus. Ab da habe ich ihm dann immer Leckerchen gegeben, wenn er sich einigermaßen ruhig verhielt. Natürlich war er mit einem Maulkorb gesichert und angeleint. Die Katzen von meinem Freund waren echt cool, haben sich schnell wieder normal bewegt, obwohl der Hund fiepte und nervös war und sicher immer noch nichts Gutes im Sinn hatte. Die haben sich sogar genähert und Köpfchen gegen seinen Maulkorb gegeben. Dann wurde er natürlich immer mit Leckerchen vollgestopft, wenn die Katzen dicht dran waren und er keine Versuche unternahm ihnen etwas zu tun.
    Solche Tipps wie Kindergitter und sicheren Platz für die Katze haben sind sicher gut und hilfreich, sofern das ein Hund ist, der gut im Gehorsam steht bzw. nicht so hochfährt wie meiner. Meiner hätte Kindergitter (auch die höheren Hundegitter) überwunden und Kratzbäume erklommen um seine "Beute" zu erwischen.

    Mittlerweile können alle unbehelligt rumlaufen, mein Hund sogar ohne Maulkorb und Leine. Es war aber ein langer Weg und die Sicherungsmaßnahmen wurden erst nach und nach abgebaut. Zum Glück ist meinem Hund, nachdem ich ihn das eine Mal so bügeln musste, wieder eingefallen, dass er eigentlich gut gehorcht.
     
    #4 IgorAndersen
  5. Also auf Kindergitter würde ich mich da auch nicht verlassen die würden nicht mal Fara abhalten und die will wirklich nur spielen..
     
    #5 Manny
  6. Hier kamen die Katzen zu den Hunden dazu. Ich hab sie ihre Fluchtmöglichkeiten Checken lassen und dann ein Hund nach dem anderen dazu geholt. Leckerlies haben mir geholfen. Zwei haben die gar nicht interessiert und die dritte hat halt mal "nachkontrolliert" wo die Katzen vorher saßen. Das hat 1 Tag gedauert und dann war das erledigt.
    Meine Katzen sind mitlerweile so relaxt was die Hunde angeht.
    Selbst wenn mal ein Neuzugang kam, ob Hund oder Katze, wurden sie beschnuppert und es war gut.

    Allerdings bei meiner letzten Katze die einzog, gegen die hatte mein Rüde was. Warum auch immer, er ist mit Katzen aufgewachsen, wollte der die nicht im Haus haben. Das ging 3 Tage unter strenger Aufsicht und zu nachts mit Finger am Halsband und wenig Schlaf, das ja nichts ist. Nach diesen 3 Tagen hat er akzeptiert das sie wohl nun bleibt und dazu gehört.

    Und auf diese Kindergitter würde ich nicht gerade bauen was die Stabilität angeht. Wäre mir nicht geheuer. Wir haben sie nie gebraucht. Zum Glück.
     
    #6 mailein1989
  7. Ich bin mal Spielverderber aufn Sonntag.
    Ich kenne bislang 6 Leute persönlich bei denen die Hunde die Katzen im Haus NACH JAHREN des Zusammenlebens getötet haben. Die letzte vorgestern, das beeinflusst meine Meinung auch sicher. ;)
    Alle diese Hunde sind entweder mit den Katzen im Haus aufgewachsen, oder wurden an sie gewöhnt. Das klappte auch jahrelang.
    Ich denke es gibt dabei ein großes Restrisiko, wenn die Katze(n) irgendwann einmal einen Schlüsselreiz bedienen. Sei es dass der Hund die Katze irgendwo antrifft, wo er sie nicht vermutet oder zu spät erkennt (zB draussen), sei es dass die Katze krank/panisch in einer Situation ist, oder sich sonstige Umstände ändern.

    Bei vielen klappt die Gewöhnung und Hund und Katze leben völlig entspannt ihr restliches Leben zusammen. Aber Adlerauge sei wachsam.
     
    #7 Crabat
  8. Ich habe ja ein "gefaehrlichen" hund was katzen anbelangt. alle killen sie fremde katzen, nur struppi wurde nicht zoegern die eigene auch an den kragen zu gehen. Eine katze hat sich bedankt und ist ausgezogen, leider. Und sylvestre schaffts bis jetzt, nach einem jahr ueben, der kater war auch 3 monate verschwunden, langsam wieder anfuettern aufs scheunendach, nachher in ein art gehege, wo die hunden nicht rein konnten, es aber sahen und so hat sich struppi damit abgefunden das der kater wahrscheinlich dazu gehoert.

    Im haus ist es jetzt kein problem, draussen kann, nach meinem geschmack, jederzeit etwas passieren, es hat zumgluck baeume satt, wo der kater hochfluchten kann.

    Ich hoffe das beste.
     
    #8 toubab
  9. So was hab ich ja noch nie gehört.
    Gleich sechs in deinem Umfeld? Hilfe! :woot:
    Ich will jetzt nicht fragen, was für Hunde das waren. Ich nehme mir aber heraus, das nicht für "normal" zu halten.
     
    #9 snowflake
  10. In meinem weiteren Umfeld, ja. Und sind untereinander nicht bekannt. Natürlich nicht innerhalb weniger Tage, sondern in den letzten 10 Jahren immer mal wieder. Darunter sind Terrier, Jagdhunde, Schäferhunde.
     
    #10 Crabat
  11. Ich denke das sowas passieren kann wenn Hund und Katze sich nur dulden bzw. Akzeptieren.
    Bruce würde ich das auch zutrauen, aber der kann zum Glück nichts mehr ausrichten so fast ohne Zähne.
    Fara ist einfach durch und durch lieb und würde egal wem oder was nie was tun da würde ich die Hand für ins Feuer legen.
    Ich hab bis jetzt tatsächlich nur wenige Hunde kennengelernt die so absolut gar nichts hatten was sie nicht mochten.
     
    #11 Manny
  12. Ich denke die meisten Unfälle passieren, weil die Besitzer irgendwann das "schlampen" anfangen, weil "die sind ja so süß miteinander".
    Werden dann vielleicht noch an anderer Stelle die Zügel lockerer gelassen, dann kann es sich ganz schnell an der Katze entladen, obwohl das "eigentlich" nie Thema war/geklärt schien. Es ist also immer angebracht, ein Auge auf die Konstellation zu haben und sich selber und den Hund daran zu erinnern, dass am Ende die Katze die schlechteren Karten hat.
     
    #12 Coony
  13. Naja, ich denke, wenn man einem Hund beibringt eine eigene Katze nicht zu jagen, obwohl er draussen schon gezeigt hat wie er Katzen einordnet (Beute/feindlich), dann ist das immer ein sehr fragiles Konstrukt.
    Man kann einem Hund ja auch easypeasy beibringen das leckere Steak auf dem Menschenteller in Ruhe zu lassen. Er bettelt nicht, klaut nicht. Ist ruhig im Restaurant. Man kann auch aufs Klo gehen, viele auch Einkaufen...Steak liegt aufm Tisch, alles gut. Nimms vom Teller, leg es auf den Boden und verlass das Haus...weg. ;)
    Das meinte ich mit unvorhergesehenen Situationen.
     
    #13 Crabat
  14. Trotzdem kommt es doch sehr selten vor, das "so etwas" passiert, wenn man bedenkt in wie vielen Haushalten in Deutschland beide Tierarten gehalten werden.
    Das ist bestenfalls im gleichen Promillegehalt wie tödliche Hundebisse im Jahr im Verhältnis zu der Anzahl der in D. gehaltenen Hunde.
    Wobei natürlich jeder Vorfall für die betreffende Katze schrecklich ist.
    Ich halte seit über 30 Jahren "beide zusammen", mal kamen die Hunde zu den vorhandenen Katzen, mal war es umgedreht.
    Mal waren es Welpen/Kitten, mal waren es erwachsene Tiere, auch ohne Erfahrung mit der anderen Art, und gerade bei den Hunden auch durchaus "jagdlich motivierte" Modelle wie Terrier, Podis, Bassett in Mix-Varianten.
    Polly z.B., die Avatar, ist ein Terrier-Podi-Mix, ein echter Hetzjäger und tötet draussen alles, was sie erwischt, wenn ich sie lassen würde.
    Ich habe in der ersten Zeit wirklich "Lehrgeld" in dieser Hinsicht bezahlt, den guten Gehorsam haben wir uns wirklich gründlich erarbeiten müssen.
    Aber sie lebt jetzt seit neun Jahren problemlos mit unseren, in dieser Zeit auch wechselnden, Katzen zusammen. Man liegt zusammen auf der Couch, im Bett oder auf der Terrasse. Chef im Ring sind allerdings die Plüschpopos.
    Auch bei Besuchen anderer Katzenhalter lässt sie diese in Ruhe, sowohl im Haus/Wohnung, als auch in deren Garten. Das allerdings musste sie wiederum lernen, denn wie haben nur eine Dachterrasse und Garten war für Polly anfangs auch "draussen".
    Und da würde ich für Polly wiederum nicht mal einen Finger ins Feuer legen....
    Draussen geht es nur über ihren guten Gehorsam. Am besten sehe ich das Jagdobjekt als erste, dann kann ich schon den Start verhindern, ansonsten muß ich sie auf den ersten 50 Metern abpfeifen, da bricht sie sofort ab und kommt zurück. Pennen beim Gassi ist also nicht, sonst...:rolleyes:
    Da "A & O" des Zusammenführung ist der gute Gehorsam des Hundes.
    Jegliches Fixieren, Nähern oder stimmliche Kommentierung, sei es Bellen, Knurren, Jaulen oder auch nur Fiepsen, sollte sofort und konsequent unterbunden werden.
    Wenn der Gehorsam nicht so gut ist, kommt die Hausleine dran und notfalls wird die auch eine Zeitlang an mir befestigt. Etwas "lästig", aber nicht zu ändern. Wechsle ich das Zimmer kommt Hund generell mit, keinen unbeaufsichtigten Freilauf in der Wohnung. Nachts schläft der Hund angeleint neben meinem Bett, bei mir an der Heizung.
    Der Hund lernt so nach meist recht kurzer Zeit, das die Katze halt da ist. Loben wenn er sich "zivilisiert" benimmt, aber nicht Marke :freudentanz::freudentanz:, "schönfüttern" musste ich eine Katze noch bei keinem, denn eigentlich verlange ich nichts mega-außergewöhnliches.
    Manchmal nähern sich beide so an, das eine Art "Freundschaft" entsteht, manchmal erreicht man nur sowas wie einen "Burgfrieden", aber auch damit kann man recht beruhigt leben.
    Meine letzten Patienten waren ein Weimaraner und eine BKH-Zicke, die waren schon recht speziell, leben aber seit fast einem Jahr in gegenseitiger Akzeptanz zusammen.

    Ehlich gesagt, finde ich eine Zusammenführung "Katze-Katze" deutlich trickiger als "Hund-Katze".
     
    #14 Candavio
  15. Meine Helga hatte einen ähnlichen Erregungslevel wie bei IgorAndersen, haben jetzt gut ein Jahr geübt, ohne Katzengitter weil ich mich nicht darauf verlassen will dass Katze es immer rechtzeitig schafft weg zu kommen. Ich kontrolliere alles mit angeleintem Hund und mittlerweile auch ohne Leine aber dann noch mit Maulkorb. Ich lobe alles was sich von der Katze weg bewegt, also Blick und Körper ( hinsetzen und körperliches zurückweichen ). Wir können mittlerweile relativ entspannt alle zusammen auf dem Sofa liegen... Allerdings dauert es wohl noch länger bis ich sie auch unbeaufsichtigt laufen lassen kann.
     
    #15 Diana2099
  16. Ich kenne auch einen Fall, da hat ein Hund nach Jahren des ruhigen Zusammenlebens eine Katze gebissen. Die ist zwar nicht tot, aber schwer verletzt gewesen.
    Ich denke, so etwas kann immer mal passieren, genauso wie Kinder mal etwas abkriegen oder sonst ein Familienmitglied.
    Genauso wie Katzen untereinander anfangen sich gegenseitig zu verkloppen und dann getrennt werden müssen.
     
    #16 IgorAndersen
  17. „Der tut nix, der will doch nur spielen!“ - Schon gewusst? Auch wenn dein Hund völlig harmlos ist... Kommt es zu einem Zwischenfall, liegt die Verantwortung für deinen Hund voll und ganz bei dir als Hundehalter. Für den entstandenen Schaden haftest du für sämtliche Personen- und auch Sachschäden zu 100% mit deinem Privatvermögen. Es ist ein großer Irrtum, dass in diesen Fällen der vom Hund verursachte Schaden von der privaten Haftpflichtversicherung getragen wird. Dort sind allerdings nur Schäden von Kleintieren (Hamster, Katzen, usw.) abgesichert, nicht aber die des Hundes.

    Du kannst hier ganz unverbindlich und kostenlos Anbieter vergleichen, die allesamt Tarife mit geprüfter Qualität und hochwertigem Schutz bieten.
     
     mehr erfahren ANZEIGE - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  18. Wenn dir die Beiträge zum Thema „Hund und Katze vergesellschaten“ in der Kategorie „Allgemeines“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
    • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
    • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
    • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
    • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
    • Nutzung der foreneigenen Schnackbox (Chat)
    • deutlich weniger Werbung
    • und vieles mehr ...
     

Diese Seite empfehlen