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Hilfe - Pitty und Besitzer in Not

  1. oder sich überlegen, ob man dem Hund zu Liebe nicht selbst so jemand werden will/kann, wenn man sich erst mal von dem Gedanken gelöst hat, dass der Hund unbedingt ein verträglicher Tutnix werden muss
     
    #61 DobiFraulein

  2. wäre natürlich die beste lösung ,wenn man es nicht erzwingt.
     
    #62 kerstin 1
  3. nein, erzwingen kann man es nicht. Aber einfach mal darüber nachdenken, ob es möglich ist, anstatt alles daran zu setzen, den Hund zu was zu machen, was er vielleicht nicht werden kann.

    Irgendwann ist immer das erste mal, dass man 'so einen' Hund hat... glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche...
     
    #63 DobiFraulein
  4. Das ist immer Deine einzige Lösung hier, Wbd.

    ...
     
    #64 Cira

  5. ich bin hier der meinung das der hund überhaupt nicht das problem ist,ich kamm falschliegen aber wenn ich alles richtig verstanden habe ,geht es darum das die te sich was ganz anderes vorgestellt hat bei der hunde anschaffung als die situation in der sie jetzt sind. und aus der wollen sie raus.
    und ich bin eben der meinung bevor sie mit einen hund draussen rumlaufen und innerlich sicht wut aufbaut weil alles nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat.sollte man den hund eben weggeben. ist für alle beteiligten vieleicht besser. aus liebe kann schnell hass werden und dan hat niemand was davon
     
    #65 kerstin 1
  6. stimmt. und das ist nicht nur meine meinung sondern sogar meine tiefste überzeugung
     
    #66 kerstin 1
  7. Und Unsinn.
    Es ist kein Hexenwerk einen unverträglichen Hund zu halten, wenn man erstmal seine Einstellung überdacht hat.
    Und das kann grundsätzlich auch erstmal jeder, die Frage ist nur, ob man es möchte.

    ...
     
    #67 Cira
  8. stimm ich dir voll zu,aber das wichtigste an deinen post sind die letzten vier worte und da hab ich bei der te eben meine zweifel.
     
    #68 kerstin 1
  9. Wenn man über Monate eingetrichtert bekommt das der eigene Hund nicht normal ist, dass ein Hund immer jeden Hund mögen muss und man diesen Lügenmärchen glaubt und sich selbst als größten Looser wahrnimmt, der seinem Hund nur schlechtes tut ... der reagiert mit unter so.
    Meine erste Hündin war auch so und mein Umfeld (heute weiß ich das es größtenteils nichtwissende Spinner waren) hat es geschafft mein Selbstbewusstsein in den Boden zu stampfen.

    Die TE muss umdenken, aber in erster Linie begreifen das sie ihren Hund eben nicht versaut, sondern der ganz normal ist. Zumindest für die Rasse. Ihre letzten Postings scheinen ja dahin gehend zu gehen das sie das nun begreift.
     
    #69 KrabatCorg
  10. Die Du ja nicht kennst und was Du deshalb eigentlich auch nicht wirklich beurteilen kannst.
    Aber ich denke, da liegt auch der Unterschied, ich traue jedem grundsätzlich erstmal etwas zu.

    Der Mensch wächst an seinen Aufgaben und nachdem die TE hier nun erfahren hat, dass ihr Hund nicht ungewöhnlich ist und höchstwahrscheinlich nicht nur bei ihr, sondern überall woanders auch so sein wird, wie er ist, hat sie die Möglichkeit ihre Einstellung der Realität anzupassen.
    Wie es auch unzählige Hundehalter es vor ihr schon getan haben, ohne deswegen eine steigende Wut im Bauch zu empfinden.

    Ich wünsche dem Hund auf jeden Fall, dass man zu ihm hält, ihn so annimmt wie er ist und er in seinem Zuhause bleiben kann.

    ...
     
    #70 Cira

  11. was mich nicht hindert meine meinung zuschreiben aber egal,wenn ich falsch liege um so besser.vieleicht wird das mal nicht so ein von zig:" ich brauche hilfe "treahts wo man dann nie wieder was hört,vieleicht hält die te uns auf dem laufenden, wir werden sehn:hallo:
     
    #71 kerstin 1
  12. Hier lebt auch ein sehr umweltunsicherer Hund, der, als er vor 3,5 Jahren hier einzog, beinah alles zerpflücken wollte, egal ob zwei- oder vierbeinig. Dazu kam ein Jagdtrieb und ein Arbeitseifer (DSH-Bordermix), bei dem Tak sich oft selbst im Weg stand (und manchmal immer noch steht). Es gab einen Beißvorfall in der Familie sehr kurz nach seinem Einzug. Konsequenz: Hundetrainer gesucht, sechs Monate ist er nur mit Maulkorb gelaufen, täglich UO, niemals ohne (Schlepp-)leine. Wir haben viel geübt, seien es Hunde- oder Menschenbegegnungen. Rollkoffer, Skateboards, elektrische Fensterläden, Jogger... alles war gaaaanz schlimm.
    Mittlerweile hat sich viel getan, aber Tak läuft nach wie vor nicht ohne Leine. In bestimmten Situationen ist er nicht 100% zuverlässig, ich gehe dieses Risiko nicht ein, da ich weiß, dass er wirklich zubeissen würde. Auch wenn wir spielen, hat er eine Schleppleine am Geschirr. Tak kann z.B. auch nicht in einer Hundegruppe toben, er schaltet nach ein paar Sekunden um auf jagen, zupacken und verletzen. Es gibt Tage, da bin ich auch mal genervt, da hätte ich gerne einen Hund, der ab und an einfach nur "mitläuft" und sich mit einer Toberunde mit anderen Hunden zufrieden geben würde, aber das geht nicht. Er hat einige Hundefreunde und es gibt auch ein paar Menschen, die er gerne hat, aber er muss jeden individuell kennenlernen, und mit einigen wird es nie klappen.
    Man muss sich vor allem die positiven Eigenschaften und Fortschritte vor Augen führen, die man gemeinsam erreicht hat, und bei euch klingt es so, als hätte sich schon einiges getan. Das Problem bei einer Abgabe ist, dass ihr den neuen Leuten nur "vor den Kopf" gucken könnt. Und Menschen, die viel Erfahrung mit schwierigen Hunden haben, haben oft selbst schon solche Exemplare zu Hause sitzen.

    LG Brinja
     
    #72 Brinja
  13. Das ist korrekt, aber das geht wohl (fast) jedem so, der das erste Mal "so einen" Hund hat, bei dem eben nicht alles mehr oder weniger nebenher läuft. Die wenigsten Leute nehmen doch direkt freiwillig als Ersthund so einen Hund auf und wissen dabei auch noch genau, was sie tun... ;)
    Und von dieser eigentlichen Vorstellung, die man so hatte, muss man sich erstmal verabschieden, das ist nicht leicht.

    Dass man im ersten Moment überfordert ist, und auch viel dummes Zeug macht, weil man die Lage nicht ganz überblickt und keine Erfahrung hat, heißt aber ja nicht, dass man es grundsätzlich bleibt.
     
    #73 lektoratte
  14. Ich denke, es liegt daran, das man in "unsere moderne" Zeit, alle Hunde, brav, leicht führbar und "kuschelig" sein sollten. Der HH der Hündin, hätte mit einige "andere Rassen" genauso viel Probleme, wie mit Pit/Staff. Nicht alle Hunde sind "Plüschtiere", die mit jeden Hund unde Mensch nur schmusen wollen. Bei "Handtaschen-Hunden" finden es viele Leute niedlich, wenn sie kleffend auf andere Hunde zu laufen, aber wenn der Hund eine gewisse Grösse hat ist der gleich ein "Monster", wer es dazu auch noch ein "Listenhund" ist, finde viele ihr Vorurteil bestätigt, diese Hunde müssen weg. Ich denke es will hier keine, das Pit/Staff bald als Rasse nicht mehr gibt.
    Meine Mischlingshündin ist bestimmt sehr verträglich, was ich nicht von alle meine Hunde gesagt hätte, trotzdem habe ich mit ihr die meiste "Schwierigkeiten".
    Nur ein Beispiel: 3 Hunde, davon 2 " Fusshupen" gingen auf sie los, eine beisste ihr in "Popo" die andere in Maul, sie biss nicht zu aber sie "stoss " mit die Pfoten den Grössten und begrub es unter sich. Es waren einige Leute anwesend, die meisten haben "Mitleid" mit den Angreifer gehabt. Ihr dürft raten, wer der böse Hund war.
    Mein Rotti/Schäfermix hätte nicht nur "getreten" sondern auch gebissen, der Kuvasz ebenso.
    Wenn man noch nie ein Hund hatte und ständig besagt bekommt, es liegt an selber, das der Hund so ist und alle andere Rassen verträglich und lieb sind, bekommt man schon auf der Idee, den Hund ab zu geben.
    Das Pit/Staff nicht gerade von Artgenossenverträglichkeit bekannt sind wird oft verschwiegen, weil sie schon so ein "schlechte" Ruf haben.
    Alle Rassen haben ihr Vor- und Nachteile, man sollte sie kennen und danach handeln. Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Hund ein Maulkorb tragen muss, es ist halt so und auch richtig. Man kann entspannter "Gassirunde" machen, weil man kein Angst haben muss, das der Hund ein anderen Hund "zerlegt".
    Meine Hündin spielt auch mit einen Hund mit Maulkorb, da sie ein lange Zeit braucht bis sie "hochfährt" und ich so rechtzeitig sie abrufen kann.
    Der Hund mit Maulkorb ist kein Listenhund, sondern ein Labrador/Schnauzermix.
     
    #74 mama5
  15. Erstmal finde ich es gut, dass Ihr euch Ratschläge einholt und ja scheintbar auch irgendeine Art von Hilfe annehmen möchtet.

    Unser Kleiner ist sehr verträglich.
    Ich muss aber zugeben, dass es für uns ein Auswahlkriterium bei der Anschaffung war.
    Mein erster Hund, ein Boxerrüde, war unverträglich. Das ging 12Jahre so... es war möglich, aber natürlich auch anstrengend.
    Auch hier gab es mal Zwischenfälle und wir mussten ständig an dem Problem arbeiten. Aber deswegen hätte ich "den Dicken" nie weggeben!
    Es war für mich nicht leicht mit so einem Hund (auch kräftemäßig), daher wollte ich gerne jetzt einen- in dieser Hinsicht- leichter zu führenden Hund. Sollte der Kleine aber (warum auch immer) eine unverträglichkeit entwickeln, müssten wir auch damit umgehen.
    Wenn ich mir einen Hund hole, dann gehört dieser sein Lebenlang zur Familie!
    Sollte nicht die Welt über mir zusammenbrechen sehe ich keinen Grund ein Familienmitglied abzugeben
     
    #75 SteffiundBoomer
  16. Schade, leider habe ich heute erst hier reingeschaut....

    Nochmal um das klarzustellen, der TE hat sich 10 Monate bemüht... man kann also nicht von "keine Lust" sprechen.
    Ich kann das nachvollziehen. So ein Hund IST anstrengend, und wenn das Umfeld nicht dazu passt, kann solch eine Hundehaltung schwierig sein.

    Wir haben ja auch so einen völlig unverträglichen Hund, sieht man im Profil. Ich habe meinen Hund gesichert, ander Hundehalter sahen das jedoch nicht so und sehr oft begegneten wir freilaufenden nicht abrufbaren Hunden. Meist wurden wir dann beschimpft ;) Egal... wir haben dann einfach einen anderen Wald gewählt. Aber das kann ja nicht jeder.

    ich kann nachvollziehen, dass der TE mit dem Gedanken der Abgabe spielt- warum man sich dann allerdings so eine Rasse holt versteh ich nicht. Dann doch lieber einen verträglichen Hund, am bestem aus dem Tierheim, da weiß man wenigstens ungefähr was man bekommt! Es gibt halt Hunde, die passen nicht zu den eigenen Vorstellungen oder Umständen.

    Aber, um dem TE ein wenig Mut zu machen... meine Hündin ist jetzt über 9 Jahre alt. Ich habe 4 Jahre versucht sie zu vergesellschaften mit proffesionieller Hilfe. Im besten Fall hat sie anderere Hunde ignoriert. Ich konnte nie ein Muster erkennen. Der letzte Angriff galt ihrem Hundekumpel, den sie 3 Jahre als Spielpartner hatte, ein süßer Staff. Danach habe ich es nie wieder versucht. Dira wurde ruhiger nach der Kastration, Spaziergänge sind entspannter geworden- aber ableinen auf keinen Fall! Sie knurrt nicht mehr, sie läuft entspannt vorbei... nur näher als 1 Meter sollte keiner kommen- dafür haben wir nur 9 Jahre gebraucht :)

    Ich hatte mir das in meinem jugendlichen Leichtsinn damals alles viel harmonsichen und "toller" vorgestellt- Hunde zusammen auf der Wiese und so... Famileinfeiern mit spielenden Hunden und Kindern.. naja dumm halt ;) Das Leben ist einsamer mit so einem Hund, dabei liebt sie Menschen sehr....

    Sie läuft seit 5 Jahren an der Schleppleine bzw. Zugleine. Sie lebt noch, hat nur uns und unsere 3 Katzen - und lebt glücklich damit, denke ich.

    Überlege dir ganz genau was du willst und ob du deinem Hund gerecht werden kannst- oder ob es dafür zu spat ist. Beides ist keine Schande, nur schade für den Hund....
     
    #76 Pyrrha80
  17. Hallo " Hilfesuchend ",

    zuerst einmal - ich kann euch so gut verstehen! Da schafft man sich einen Hund an, man hat Vorstellungen und Werte. Man möchte sogar dem Klischee widerstreben. Man geht extra in eine Hundeschule und sucht einen Hundetrainer. Man macht eigentlich alles um es richtig zu machen.
    Dann kommt die böse Realität - nichts ist wie man es sich vorgestellt hatte und alle hauen auch noch drauf.
    Auf einmal ist man derjenige mit dem bösen, unerzogenen aggressiven (Kampf-) Hund = das frustriert ungemein, es entstehen Ängste und Sorgen = und nichts ist im Ansatz so wie man es sich erträumt hatte.

    Ich kann den Gedanken "Aufzugeben" so sehr verstehen - den auch ich stand immer wieder an diesem Punkt!

    Meine Hündin (mittlerweile 5Jahre) ist auch nicht mit allem kompatibel und schon garnicht mit Menschen! Ich kam die ersten 2-3 Jahre so häufig an meine Grenzen das ich immer wieder dachte es sei besser ich gebe den Hund weg, ich bekomme das niemals hin und ich bin dem allem nicht gewachsen. Auch ich dachte oft darüber nach Sie in geeignete Hände abzugeben - einfach weil ich mich schlecht/überfordert und voller Ängste gefühlt habe. Ja ich hatte das Gefühl zu versagen und Angst das irgendwann etwas schlimmes passiert und andere für meine egoistisches Handeln (behalten weil ich sie liebe) teuer bezahlen müssen.

    Heute muss ich sagen : Vielen Dank für genau diesen HUND!
    Ich bin unendlich mit Ihr zusammen gewachsen. Ich habe so unendlich viel gelernt, nicht nur über meinen Hund oder allg. dem Hund - sondern und vorallem über mich. Ich bin daran gewachsen und habe mich nach jedem Tal wieder hochgekämpft. Natürlich gab es zahlreiche Szenen in den ich weinend und verzweifelt neben meinen Hund saß und sie fragte warum sie nur so ist?!

    Ich will euch also etwas Mut machen! Und euch etwas Sonnenschein in euer momentanes Tal senden. Es stimmt was viele hier schreiben. Wenn man erstmal erkannt hat wer der Hund nunmal ist und sich damit abgefunden hat wird es schon mal um die Hälfte leichter. Der Rest ist dann eben erkennen und handeln.
    Mir ist es Heute egal ob die Nachbarn meinen Hund für gefährlich halten - mir ist aber nicht egal wie sich mein Hund den Nachbarn über verhält !

    Was ich aber auch erwähnen möchte :
    Ich finde es zeigt auch von Größe wenn man ehrlich zugibt dem Hund nicht gewachsen zu sein! Und Verantwortungsbewusst den Hund abgibt. Wo die einzelnen Grenzen liegen und wie viel man davon überwinden kann weiß jeder nur für sich alleine!
    Denn wenn der Hund nach 5Jahren ins TH MUSS, ist Ihm wohl die letzte Chance fast genommen - und all das nur weil man für jeden Preis das Tier behalten wollte!
     
    #77 Shivamäuschen
  18. Als wir unsere bekommen haben war sie 6 Monate alt und mit allem und jedem Verträglich, mir völlig normalem altersentsprechendem sozialverhalten (sie war in einer Welpenspielgruppe). Nach der ersten Läufigkeit ging es los mit kleineren Scharmützeln. Als Sie dann Ihre Spielkumpeline angefallen hat war für uns die Sache klar. Kontakt mit anderen Hunden bekommt sie nicht mehr. Sie ist supergut abrufbar, das haben wir geübt und kann deshalb frei laufen. Sie hat aber immer einen Maulkorb auf. Sie geht anstandslos und ohne maulen an anderen Hunden vorbei. Kennt Sie andere Hunde würde man niemals denken, dass Sie denen was tut. Aber wenn Sie z.B. mal etwas zu rüpelig oder tollpatschig ist und der andere wagt es sie zurecht zu weisen, dann greift sie sofort an.
    Wir hätten uns auch gewünscht, dass ich sie bedenkenlos mit anderen Hunden zusammenlassen kann, ist nun mal nicht so gekommen. Deshalb abgeben würden wir sie nicht.
    Mein anderer Hund hat zwar keine große Lust auf andere Hunde, ist aber völlig harmlos. Das ist schon angenehmer.
    Die anderen Hundehalter kennen Madame inzwischen und nehmen entsprechend Rücksicht. Es tut mir ja auch immer Leid, dass die ganze Gassitruppe alle Hunde einsammeln muss nur weil ich entgegen komme, das hält uns aber nicht davon ab zu quatschen, mit ein paar Metern Abstand und angeleinten Hunden. So einsam ist es dann auch wieder nicht.
    Meine vorige Hündin hat sich mit allen Rüden vertragen und mit keiner Hündin. Aber auch die haben wir so hinbekommen, dass sie abrufbar war und anständig an der Leine vorbei gegangen ist.
    Mir wärs auch lieber mein Hund wäre verträglich. Aber Sie krampfhaft an andere Hunde gewöhnen? Wozu? Wenn Dein Hund ausgesuchte Spielpartner hat, dann lass sie doch mit denen Spielen, andere darf Sie nur unter Aufsicht und gesichert kennenlernen.
    Meinen Beagle (der Harmlose) animiere ich auch nicht dazu auf andere Hunde zuzugehen. Er stapft lieber mit Abstand vorbei. Er muss weder spielen noch an anderen Hunden schnüffeln. Wenn er da keine Lust zu hat ist das für mich OK.
    Mit ein bisschen Rücksicht ist das nichts was nicht handlebar ist. Versuch den Hund zu trainieren, sicher zurück zu kommen und ohne Mucken an anderen Hunden vorbei zu laufen. Das bringt Dich wirklich weiter und Du kannst auch mit unverträglichem Hund super zurechtkommen. Sie krampfhaft verträglich machen funktioniert wahrscheinlich nicht.
     
    #78 Zora-Nadine
  19. Guten Morgen allerseits,

    ich möchte auch noch von meiner Maus zu dem Thema berichten: bis zu ihrer ersten Läufigkeit hatte sie nie Probleme mit anderen Hunden. Sie hat alles und jeden geliebt.

    Mit ihrer ersten Läufigkeit fing es an, dass sie andere, fremde Hunde kacke fand. Jetzt nach ihrer Läufigkeit hat sie Probleme mit Kläffern. Sie kann entspannt an fremden Hunden vorbei gehen, sobald diese sie allerdings provozieren wird konter gegeben. Bei kleinen Hunden fängt sie manchmal auch den Streit an. Bei großen zeigt sie sich sehr unterwürfig.
    Früher waren wir mehrfach die Woche auf der Hundewiese, das hat sich damit erledigt.

    Natürlich hatte ich mir das damals anders vorgestellt, bei der Anschaffung. Da war ich auch naiv und hab auch gedacht, mit genug Übung wird sie nie unverträglich werden. Zumal wir sie u.A. durch Welpenspielen gut sozialisiert haben.
    Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, sie weg zu geben. Dadurch dass ich sie aufgenommen habe, habe ich die Verantwortung übernommen. Und sie kann ja nichts dafür, dass ich nicht genau wusste, worauf ich mich einlasse.
    Ich habe halt einfach gemerkt, dass sie nicht Lust auf jeden Hund hat. Alle Hunde, die wir vor Ihrer Läufigkeit kennen gelernt haben, sind nach wie vor ihre besten Freunde. Und bei neuen Bekanntschaften wird halt jetzt ganz genau geschaut, wie sie sich verhält. Bei großen ist sie wie gesagt meistens unterwürfig, wenn sie mag, kann sie neue Freunde finden, wenn sie da allerdings keine Lust drauf hat, muss sie es nicht.
    Schön früher ist mir aufgefallen, dass sie die Menschen zum Hund sowieso viel lieber mag als die Hunde. Die werden viel freudiger begrüßt und am liebsten würde sie jeden Menschen, dem wir begegnen, abknutschen.
    Ich glaube, meine Maus ist eher der Menschenliebhaber und dass Sie die anderen Hunde wirklich nicht interessieren. Sie hatte schließlich oft genug die Wahl und hat sich dann vor die Menschen auf den Boden geworfen und sich knuddeln lassen :)

    Denk auch daran, dass deine Hündin mitten in der Pubertät ist. Ich kann zwar das Terrier-Verhalten schwer beurteilen, da ich den gemütlichen Bulldoggentyp habe, aber im Allgemeinen stellt sich doch nach der Pubertät eine Art Gelassenheit ein. Vielleicht braucht deine Dicke einfach noch ein zwei Läufigkeiten, bis sie ein bisschen runter kommt.

    Was ich mich auch noch gefragt habe, du wolltest sie an einen erfahrenen Hundetrainer geben. Aber ihr lernt von einer solchen und es klingt ja tatsächlich nach einigen Stunden, die ihr investiert habt und es klingt auch danach, als wenn ihr euch das wirklich zu Herzen genommen und durchgesetzt habt.
    Was soll also noch "besser" werden?
    Ihr habt alles versucht, was geht. Jetzt heißt es die Umstände zu akzeptieren.

    Meine Maus kommt auch nicht mehr von der Leine, wenn ich nicht weiß, dass wir wirklich alleine und das Gelände überschaubar ist.
    Das solltest du auch so durchsetzen. Ansonsten kommt ihr nicht mehr so glimpflich davon - werdet angezeigt und die, die am Schlimmsten drunter leiden muss ist euer Hund.

    Wir kommen super klar mit dem Vorgehen. Bei euch müsste es auch klappen, ihr habt zusätzlich einen Garten zum Toben, den wir nicht haben.
     
    #79 MadlenBella
  20. Ich musste euren Beitrag mehrmals lesen um zu verstehen um was es geht. Die Hündin ist in einem Alter wo es nicht gerade einfach ist, aber jeder Vorfall hätte nicht passieren müssen wenn ihr die Verantwortung übernommen hättet. Vor allem hätte die kleine auch diese Erfahrung nicht machen müssen. Ihr habt einen großen eingezäunten Garten zum Spielen, außerhalb von Haus und Garten und wenn es nur der Gang zum Auto ist, muss sie an die Leine. warum müssen Hunde immer freilaufen, wo steht das geschrieben? So wie ich gelesen habe gab es das Problem schon von Anfang an und hat sich gesteigert. Durch das absichern mit der Leine hätte man solche Angriffe unterbunden.

    Ich denke, es gehört auch kräftig am Gehorsam trainiert und ich würde mir auch etwas suchen was euch und eurer Hündin Spaß macht, Suchen z.b. Liebt unser mogli da geht er völlig auf. Es ist nicht richtig, dass Hunde nur glücklich sind wenn sie mit anderen toben können, eure Maus kann ja auch bedingt mit Hunden toben, sie muss aber nicht mit allen können und das sollte man akzeptieren. Viele Hunde sind an der Leine bei hundebegegnungen Nicht einfach aber auch daran kann man arbeiten.

    Was ich nicht verstehe ist, was soll eine Abgabe für den Hund bringen, wenn ihr bei Spaziergängen euren Hund sichert dann können solche Attacken verhindert werden. Baut bei euren Ausflügen gemeinsame Spiele ein, an der schleppleine, und macht diese interessant für die Kleine. lasst sie nur mit ausgewählten Hunden toben und wenn ihr euch hier auch nicht sicher seit lasst es ganz oder gebt ihr einen Maulkorb drauf. Lernt euren Hund zu lesen und es wurde auch schon die hundeschule Baumann erwähnt. Dort kann man euren Hund richtig beurteilen und euch weiterhelfen.

    Wir haben alle Vorstellungen vom Zusammenleben mit unseren Hunden und jedem wäre es am liebsten wenn das harmonisch und zufrieden für alle ist. Aber nicht immer läuft alles rund aber ich finde eure Probleme lösbar beziehungsweise kann man damit gut umgehen wenn man es möchte.
     
    #80 hunnys
  21. „Der tut nix, der will doch nur spielen!“ - Schon gewusst? Auch wenn dein Hund völlig harmlos ist... Kommt es zu einem Zwischenfall, liegt die Verantwortung für deinen Hund voll und ganz bei dir als Hundehalter. Für den entstandenen Schaden haftest du für sämtliche Personen- und auch Sachschäden zu 100% mit deinem Privatvermögen. Es ist ein großer Irrtum, dass in diesen Fällen der vom Hund verursachte Schaden von der privaten Haftpflichtversicherung getragen wird. Dort sind allerdings nur Schäden von Kleintieren (Hamster, Katzen, usw.) abgesichert, nicht aber die des Hundes.

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