1. Wir verwenden Cookies, um unsere Seiten besser an deine Bedürfnisse anpassen zu können. Durch die Nutzung unserer Seiten akzeptierst du die Speicherung von Cookies auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone. Mehr entdecken
Information ausblenden

Hallo,

möchtest du auf dieses Thema antworten?

Nach einer schnellen und kostenlosen Registrierung kannst du dies tun!

Hilfe - Pitty und Besitzer in Not

  1. Wenn der Hund auf welchem Grund auch immer tiefgreifend unverträglich ist, wird das nicht helfen, und es wird auch auf lange Sicht nichts besser machen. Es kann vorübergehend eine Art "Schützengrabeneffekt" einsetzen - so eine Art Abstumpfung, aber beim Abbau der Reizüberflutung könnte es dann sogar noch schlimmer werden. (Diese Erfahrung habe ich selbst gemacht.)

    Meiner Erfahrung nach kann man mit einem absolut unverträglichen Hund besser leben als mit einem, wo es nur alle paar Jahre mal knallt, dann aber richtig... - man verzichtet auf den Freilauf in belebten Gegenden, sichert den Hund mit Maulkorb, sagt jedem: "Mit uns bitte nicht", und gut ist es. Wenn man nicht gerade, so wie wir, mitten in einem Hunde-Freilaufgebiet wohnt, wo dauernd freilaufende HUnde vor das Haustür unterwegs sind und es passieren konnte, dass man die Tür geöffnet hatl und ein Hund wollte rein (!), lässt es sih gut leben - solange der Hund mit Menschen kein Problem hat.

    Ich hab ne ganz miese Verbindung, ich kann gerade nicht viel schreiben... aber ich denke, es ist machbar. Ich würde aber, wenn ich an an eurer Stelle wäre, mittlerweile auf weitere "Zwangssozialisierungesmaßnahmen" verzichten, den Hund entsprechend sichern, am Grundgehorsam arbeiten und ansonsten alles lassen, wie es ist.
     
    #21 lektoratte
  2. Seht ihr immer auch ihre ganzen Signale, bevor sie "austickt"? Liest sich eher nicht so.
    Hattet ihr einen Trainer, der sich mit den Bullrassen auch auskennt?
    Soweit ich weiß sind die spätestens nach der Geschlechtsreife nicht unbedingt gut auf andere Hunde zu sprechen. Deshalb ist managen und insbesondere hier IMMER eine Sicherung nötig.

    Es gebe auch andere Möglichkeiten einen Hund auszulasten ohne das man Gegenstände durch die Gegend wirft.
    ZOS, falls sie Spaß dran hat Dummyarbeit, Parcour im Garten aufbauen (Richtung Degility), Longieren usw.
    Zusammen zu arbeiten schweißt auch zusammen und hilft aufeinander zu achten und sich besser kennen zu lernen.
     
    #22 KrabatCorg
  3. @Hilfesuchend

    Es ist, wie die anderen sagen: Wenn ihr wisst, dass euer Hund einen anderen Hund verletzen kann und würde - und dieses Potenzial haben gar nicht so wenige Hunde - liegt es an euch, den Hund immer, immer, immer entsprechend zu sichern.

    Fehler und Unglücke und dumme Zufälle werden auch so noch genug passieren. Aber herausfordern durch Nachlässigkeit (auf dem Grundstück ungesichert lassen, obwohl sie rauslaufen kann) müsst ihr das nicht.

    Und darauf zählen, dass sich alle anderen Hundebesitzer vorausschauend verhalten und nie Fehler machen, dürft ihr nicht.

    Ich musste das auch erst lernen und verinnerlichen, denn einen "komplett unverträglichen Hund" hatte ich nie gewollt und hatte mir das auch nicht so dramatisch vorgestellt. Man kann damit aber leben, und das sogar gut und ohne Angst, wenn man sich erstmal mit diesem Gedanken abgefunden hat und den Hund einfach immer sichert.

    Es ist nix Schlimmes und - bei einem Hund, der recht klar im Kopf ist und eben "nur" ein Artgenossenproblem hat - kein Hexenwerk.

    Mit nem Auto können auch schlimme Sachen passieren, aber die meisten Leute akzeptieren das und fahren vorsichtig und geben das Auto darum nicht wieder ab... ;)
     
    #23 lektoratte
  4. sorry wenn ich es so direkt sage geb den hund weg und das sag ich nicht als vorwurf,ihr habt einfach eine andere sicht der hundehaltung,als jemand der mit solchen hunden zurecht kommt ist nicht jeden seine sache.
    aber was erzwingen was ihr selbst nicht wollt bringt nichts und mann kann eben nicht jeden hund zum lamm machen.
     
    #24 kerstin 1
  5. Ich möchte es nicht erleben müssen, dass sich ein Hund wie dieser auf meine Hunde stürzt - auch nicht mit einem Maulkorb.
     
    #25 Die Hexe
  6. Zum Lamm machen nicht. Aber sich zusammenraufen. Gerade wenn man den Hund angeblich so liebt.

    Meinste ich wollte meine gestörte Kackbratze? Mir wär so n Labbicharakter manchmal auch lieber. Aber Stevie ist abseits seines Dachschadens der geilste Hund und mit etwas Management lebt er hier sogar mit 3 anderen Hunden zusammen. Auch wenn ab und an mal bissi Fell dran glauben muss.
     
    #26 Nune
  7. Mir stößt ein wenig sauer auf, dass halt ein Lebewesen weg muss, weil es nicht in die rosarote Barbie-Welt passt. Man scheut sich, seine Sichtweise zu verändern, um die Verantwortung zu tragen, die man mit der Anschaffung übernommen hat....

    Und das ist eine sehr höfliche Formulierung, an der ich tatsächlich lange gefeilt habe...
     
    #27 christine1965
  8. nö das nicht aber vieleicht sind du ,ich oder andere hier einfach anders gestrickt und legen einfach auf anderen sachen mehr wert als auf permante hundehaltergrüppschen und edel sonnenschein in der hundehalterwelt.jeder hat nun mal seine gründe sich einen hund zuzulegen ,die te legen eben wert durch denn hund zum sozialen kontakt zu kommen und das scheint eben hier nicht zu funktionieren.man könnte jetzt zig ratschläge geben, aber das wird nicht funktionieren. übrigens kann man seinen hund lieben wie man will, wenn die chemie nicht stimmt,nüzt das alles nichts.
     
    #28 kerstin 1
  9. Haben euch bisher wirklich alle Hundetrainer etc. gesagt, Hunde seien nur artgerecht zu halten, wenn sie mit Gott-weiß-wem 100% verträglich sind?

    irgendwann... nachdem sie wie viele Hunde geschreddert hat? Wer hat euch auf diese Idee gebracht?

    Du hast einen Hund, der bestimmte Hunde mag (und die ihn offensichtlich auch) = prima, Glückwunsch! Wie du hier nachlesen kannst, ist das durchaus keine Selbstverständlichkeit.

    Meine eigenen Hunde sind auch nur bedingt mit anderen (sehr ausgewählten Hunden) verträglich. Ist okay, kann ich mit leben. Muss man sich drauf einstellen. Ich mag schließlich auch nicht mit jedem anderen Menschen "spielen" ;)

    Es ist für euch nicht vertretbar.

    Für den Hund vertretbar sind Halter, die mit seinen Eigenschaften umgehen und diese entsprechend managen.

    Was ist so schwer daran zu verstehen, dass nicht jeder Hund grundsätzlich jeden anderen Hund automatisch leiden kann?

    Zusatzfragen: Was für konkrete Tipps erhoffst du dir von uns?

    Und in welchem idyllischen Bundesland lebt eure Hündin?
     
    #29 Fact & Fiction
  10. Unsere Hundetrainerin ist nicht auf Bullrassen spezialisiert.
    Sie ist eine sehr gute Trainerin und um uns und unsere Kleine sehr bemüht.

    Wir haben in der bisherigen Zeit und beim Hundetraining einige Signale kennengelernt (auch viele Videoanalysen gemeinsam mit der Trainerin).

    Wir machen oft Suchspiele in Verbindung mit einem "Klicker". Sie sucht dann beispielsweise Teebeutel oder Ähnliches. Das mag sie sehr gerne.
    Mit einem Parcours haben wir es bisher nicht probiert.

    Wir haben ehrlich gesagt nicht angenommen, dass "viele" Hunde Probleme mit anderen Hunden haben...daher waren wir der Meinung dass sie das noch lernen kann.
    Aber man hört schon heraus, dass die meisten unter euch der Ansicht sind, dass man das akzeptieren muss und sich entsprechend anpasst (ständige Absicherung im Freien - auch im eigenen Garten - Spaziergänge dort, wo keine anderen Hunde sind usw).

    Es geht nicht darum, dass sich unsere Hündin krampfhaft mit jedem Hund verstehen soll... Wir waren nur sehr erstaunt, dass ein Hund mit nur vier Monaten keinen friedlichen Umgang mit Hunden wahrnimmt. Mich wundert es umso mehr, dass viele von euch meinen, dieses Verhalten bei so einem jungen Hund sei normal und zu tolerieren.
     
    #30 Hilfesuchend
  11. Dass nicht jeder Hund jeden Hund mag, ist verständlich (und das Problem scheinen viele zu haben). Im Normalfall, dachten wir, gehen sich die Hunde dann aus dem Weg und machen keine "Attacke".
    Vor allem in so einem jungen Hundealter schon?!

    Was wir uns erhofft haben, waren verschiedene Meinungen zu hören und das hat jetzt schon sehr geholfen eure unterschiedlichen Sichtweisen zu erfahren.
     
    #31 Hilfesuchend
  12. #32 Hilfesuchend
  13. Wir haben uns nicht gescheut... Wir haben schon viel versucht, viel Rat eingeholt... Es ist nicht so, dass wir eine Idealvorstellung von einem Hund hatten und nur weil diese jetzt nicht gegeben ist, soll unser Hund weggegeben werden.
     
    #33 Hilfesuchend

  14. Ich habt versucht den hund im wesen zu aendern, das geht nicht und nimmer, sichern geht, gehorsam geht, maulkorb geht. Ich wuerde mal eine trainer suchen der sich auskennt mit artgenossenunvertraegliche hunden.
     
    #34 toubab
  15. Vielleicht hats noch keiner ausgesprochen, aber es ist halt vorallem bei Pit(mixen) nicht ungewöhnlich. Auch wenn diese Hunde HIER heute nicht mehr für den Kampf gezüchtet und danach selektiert werden, man weiß ohne Abstammungspapiere nie so genau wo der Hund eigentlich herkam, und wie seine Eltern und Vorfahren selektiert und verpaart wurden.
    Meistens sind sie NICHT für den Kampf gezüchtet, aber es wurde bei der Zucht auch nicht auf Verträglichkeit geachtet und danach ausgewählt. Dazu kommt oft eine mangelhafte Prägung und Sozialisierung in der Zuchtstätte und Terriertemperament- das zusammen ergibt dann einen Hund, der auf andere Tiere nicht gut zu sprechen ist.
    Damit muss man schon rechnen, wenn man sich für so eine Rasse entscheidet, zumal mit wahrscheinlich unbekannter Herkunft.

    Das zu trainieren ist wie einem Jagdhund das Jagen abzutrainieren. Es geht meistens nicht. Man kann es nur kontrollieren, bei manchen besser, bei anderen schlechter.
    Der Hund hat Euch als Sozialpartner und ist Euch ein guter Sozialpartner. Das reicht ihm, er braucht keine anderen Hunde. Die wird er auch bei einem anderen Halter nicht brauchen. Jetzt wäre es dann an Euch ihm gute Partner zu sein. ;)
     
    #35 Crabat
  16. @Crabat
    Danke für die ausführliche und informative Antwort...
     
    #36 Hilfesuchend
  17. Jep, ich wollts nicht so direkt sagen, weils dann wieder heißt das sei nie und nimmer rassebedingt, aber manchmal eben doch. Und Pit(-Mixe) mögen für vieles berühmt sein, für ihre absolute Artgenossenverträglichkeit aber eher nicht.

    Klar kann man das handeln, meine Butterblume lebt hier ja auch noch mit 3 anderen Hunden zusammen, aber es knallt mit ihm sogar bei von ihm geliebten Hunden deutlich schneller und wegen nichtigeren Gründen.

    Dem Hund ist der Maulkorb bei anständiger Gewöhnung übrigens vollkommen egal. Ihr habt aber deutlich mehr Sicherheit und Frau Hund evtl sogar mehr Freiheit.
    Das solltet ihr auf jeden Fall machen, denn Plätze für solche Spezis sind rar gesät und solange müsst ihr so oder so den Hund anständig sichern, damit nicht noch mehr Hunde darunter leiden müssen.
     
    #37 Nune
  18. Und wenn der Hund nicht aus jeder Situation wirklich sicher abrufbar ist, gehört er zum Maulkorb auch immer an die Leine oder Schlepp, solange, bis er es wirklich begriffen hat.
    Bei manchen dauert das ein Leben lang, aber das ist dann nunmal so.

    Hier im Forum haben und hatten sehr viele Leute Hund, die nicht oder nur bedingt verträglich sind, ich auch, -das ist kein Grund den Hund zu entsorgen, man stellt sich darauf ein und lebt damit, auch wenn man sich die Hundehaltung so nicht erträumt hat.
    Euer Hund braucht ein sicheres Zuhause und Menschen die zu ihm halten, trotz seiner "Macken", nicht auf Biegen und Brechen andere Hunde.

    ...
     
    #38 Cira
  19. Ich lese das hier gerade und werde unglaublich wütend !! :wut: Sorry, aber ein Hund ist ein Hund, ist ein Hund------ und kein Plüschtier. Schon mitbekommen ???? Er stammt vom Wolf ab und der Wolf ist ein Raubtier.
    Wir haben selbst einen Pitbull, der auch im Junghundealter sich ziemlich raudimäßig benommen hat. Im Laufe seines Lebens wurde er dann von mehreren Rüden gebissen. Wenn es ihm heute möglich ist, dreht er den Spieß um und macht Attacke.Das spricht ja eigentlich dafür, daß er nicht dumm ist.
    Wir gehen dem Ganzen aus dem Weg, indem wir dort spazieren gehen wo es überschaulich ist. Alternativ auch angeleint wenn es erforderlich wird.
    Unser Hund vermisst nichts, denn er hat seine Menschen die er abgöttisch liebt. Um nichts in der Welt würden wir ihn hergeben, nur weil er sich mit vielen Artgenossen nicht verträgt.. :love:
    Warum auch, ich möchte auch nicht mit allen Menschen gut Freund sein, und wenn mir jemand unsympatisch ist soll er mir bloß nicht zu sehr auf die Pelle rücken.
    Ich weiß auch nicht was diese Idee mit dem Hunderudel bringen soll ? Hast Du zuviel Cesar Milan Folgen gesehen ? Ein Pitbull ist kein Rudeltier, dass kannst Du mit einem Husky oder auch Beagle machen. Die würden von dieser Haltung profitieren.
     
    #39 Anaschia
  20. meine paige brauchte auch keine anderen hunde, die waren ihr völlig wumpe und sie war froh, wenn sie ihre ruhe hatte.

    sie war immer mit der leine gesichert (weil sie auch taub war) und wenn mir freilaufende tut-nixe entgegen kamen, kam auch der maulkorb drauf, der ihr absolut nichts ausmachte, den hat sie getragen wie das halsband auch (nach entsprechendem training natürlich.

    ein unverträglichen oder bedingt verträglichen hund kann man händeln, das ist echt machbar.

    mein erster hund teddy war nur mit anderen rüden nicht verträglich, so durfte er mit den mädels spielen, rüden waren aber tabu.

    jeder hund ist anders, aber alles ist irgendwie händelbar, wenn man dazu bereit ist.

    wenn ihr sie so liebt, dann arbeitet an den problemen bzw. sichert sie so, dass sie keine anderen tiere verletzen kann und gut is.
     
    #40 Eve_Pablo
  21. Unser Chucky hat bei unseren Nachbarn neulich ein bisschen "gespielt"......



    Ich bin sooo froh, dass wir hier auf der Seite schon vor einiger Zeit den kostenlosen Hundehaftpflicht-Versicherungsvergleich (WAS FÜR EIN WORT!!) gefunden hatten. Wir konnten dort unverbindlich und kostenlos Anbieter vergleichen, die allesamt Tarifte mit geprüfter Qualität UND hochwertigem Schutz bieten.

    Hier findet ihr den Link zum Vergleich!
    Das Ganze ging übrigens überraschend schnell. Wir haben jetzt deutlich geringere Kosten und sind happy.


     
     mehr erfahren Anzeige - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  22. Wenn dir die Beiträge zum Thema „Hilfe - Pitty und Besitzer in Not“ in der Kategorie „Erziehung / Verhalten“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
    • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
    • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
    • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
    • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
    • Nutzung der foreneigenen Schnackbox (Chat)
    • deutlich weniger Werbung
    • und vieles mehr ...
     

Diese Seite empfehlen