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Argumente gegen die Kampfhundesteuer in NRW

  1. Guten Morgen,

    ich hoffe das ich mit meinem Anliegen wieder ganz viele Helfer finden kann :hallo:

    Ich habe Ende des Monats einen Termin bei dem Bürgermeister unserer kleinen Stadt und möchte Ihn bitten, eine Änderung der aktuellen Hundesteursatzung in die nächste (oder übernächste) Ratssitzung einzubringen. Und zwar möchte ich die Satzung dahin gehen geändern lassen, dass wir für unser Hund (z.Z. der einige Liste 1 Hund) nach bestandenem Wesenstest eine Steruermäßigung erhalten oder nur den "normalen" Steuersatz zahlen müssen. Wie das in den umliegenden Gemeinden geregelt ist habe ich schon recherchiert um auch was in der Hand zu haben. Ich möchte ja nicht ganz blauäugig an die Sache rangehen. Jetzt bin ich auf der Suche nach möglichst vielen schlagkräftigen Argumenten um zumindest eine Vorlage für die Ratssitzung zu erreichen. Habt Ihr dazu Vorschläge? Hat sich schon jemand von euch mit dem Thema beschäftigt? :gruebel: Über Anregungen würde ich mich sehr freuen!
     
    #1 SteffiundBoomer
  2. Wir haben vor einigen Jahren tatsächlich erreicht, daß in unserem Dorf die Hundesteuersatzung dahingehend geändert wurde, daß für Listis mit bestandenem Wesenstest nur der normale Steuersatz fällig war. Dafür haben wir zunächst versucht, den Bürgermeister von unserem Anliegen zu überzeugen. Da wir ihn nicht angetroffen hatten, kam er zu uns und erlebte zufällig unsere vier Hunde - davon ein Listi - unmittelbar vor und bei ihrer Abendmahlzeit. Danach war er ziemlich beeindruckt, und wir hatten seine volle Untersützung. Also haben unsere Hunde durch ihr Verhalten selbst für ihre Sache bzw. die des Listis unter ihnen geworben.

    Außerdem hatte ich @Murphy3101 hier aus dem Forum um Infomaterial gebeten, das sie mir auch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Das haben wir dem Bürgermeister in die Hand gedrückt, und obwohl er ob der Menge zunächst nicht begeistert war, hat er es sich doch durchgelesen.

    Ich weiß nicht, wieviele Mitglieder Euer Stadtrat hat. Sicher läßt sich übers Netz feststellen, wer ihm angehört. Du könntest alle Ratsmitglieder oder die Vertreter der einzelnen Parteien anmailen und Infomaterial anhängen.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg. :hallo:
     
    #2 krokodil
  3. Es gibt doch derzeit ein aktuelles Aktenzeichen.
    Ich will darauf auch bauen und hoffentlich dann gegen Braunschweig vorgehen.

     
    #3 Melanie F
  4. Dabei ging es aber um die erhöhte Besteuerung von Rassen die im jeweiligen Bundesland nicht auf der Liste stehen und deren vermutete Gefährlichkeit nicht im Verbringungsgesetz steht. Die vier üblichen Verdächtigen sind ja deutschlandweit vermutet gefährlich.
     
    #4 Crabat


  5. Hab überlesen, dass es in NRW ist :/

    Ahhh oki. So formuliert hab ich das dem Urteil nicht entnommen. Danke :)
     
    #5 Melanie F
  6. Danke für den Erfahrungsbericht! Sowas macht doch gleich mehr Mut :danke:
     
    #6 SteffiundBoomer
  7. ich bewundere dich für deinen Optimismus! Ich brauche keine Sekunde lang über einen Termin beim Bürgermeister nachdenken, wenn das Thema "weniger Einnahmen" wäre.
     
    #7 Matthias W.
  8. Wie geschrieben handelt es sich bei unserem Hund wohl um den derzeit einzigen Hund. Also max. 500€ weniger Steuern im Jahr. Und in kleinen Gemeinden hat es ja auch was mit Bürgernähe, Wiederwahlen etc. zutun. Den Termin (Thema war bekannt) habe ich ziemlich zeitnah bekommen. Und wenn es zumindest im Rat mal Thema würde und über das gesamte Thema "Kampfhunde" zu Diskussionen führt, dann hat es vielleicht schon bei dem ein oder anderen was erreicht. Schaden kann es nicht und ich finde auch einen Versuch ist es wert :)
     
    #8 SteffiundBoomer
  9. Ich wohne zwar in Nds., habe bisher aber auch "Gefahrhundesteuer" für meine Listis gezahlt.... seit 9 Jahren.

    Zum 01.01.2017 ist die "Gefahrhundesteuer" für Listis nun abgeschafft worden - ich habe jahrelang das Thema immer wieder aufgebracht:

    1) Einen Wesenstest "angeboten", um die Steuer zu reduzieren - wurde damals abgelehnt.
    2) Darauf verwiesen (nachdem ich einige Jahre im Landkreis mit Listis lebte), dass es mit keinem meiner Hunde jemals zu Vorfällen kam
    3) Angeboten, meine Hunde persönlich vorzustellen (wollten sie nicht)
    4) Auf entsprechende Publikationen (Feddersen-Petersen) verwiesen, die eindeutig belegen, dass die Rasse nicht auf die Gefährlichkeit/Aggressivität schließen lässt.
    5) Beharrlich dran geblieben...;)

    Im Frühjahr wurde mir dann mitgeteilt, dass ich die Steuer nun doch mit einem Wesenstest umgehen kann..... 2 Wochen vor dem Test-Termin kam dann die Mail, dass ich mir den Test sparen kann, weil das Absetzen der Steuer für Listis beschlossen wurde. Erhöhte Steuer zahlt jetzt nur noch der Halter eines Hundes, der auffällig geworden ist.

    Steter Tropfen höhlt den Stein?

    LG und viel Erfolg!
     
    #9 Miramar
  10. Das Traurige ist doch, dass keiner wirklich glaubt, dass die Verordnungen und erhobenen Steuern berechtigt und angemessen sind.

    Man kann sich ja streiten darüber, ob es Reglementierungen geben sollte zum Schutz der Hunde und da gehen sicher die Meinungen auseinander, aber das es sehr wohl eine überwiegende Zahl an netten Hsltern mit netten Listis gibt und diese zu unrecht geregelt und schikaniert und zu Kasse gebeten werden, ist jedem Versntwortlichen klar. Es ist ihnen aber egal und aus anderen Motiven heraus so recht.

    Wie es auch gehen kann, wenn vernünftige Menschen im Sinne der Bürger und der Fairness handeln, kann man in Gemeinden sehen, die gemeinschaftlich und kooperativ mit Listenhundhaltern zusammenarbeiten und auf erhöhte Steuern verzichten.

    Solche Orte gibt es in Mitten und umzingelt von Gemeinden, die anders handeln. Dort liegt es aber am Willen der Verantwortlichen, sich anständig und fair zu verhalten.

    Ich bin deshalb davon überzeugt, dass man solche Leute nicht überzeugen kann, weil sie es nicht wollen.
     
    #10 procten
  11. hallo und guten tag, das ist meine erst frage die ich ins forum stelle, also bitte seid lieb zu mir :)


    Nun ich wohne in Frankfurt am Main und habe einen American Staff. ich habe den Wesenstest und Sachkundenachweis in Frankfurt gemacht bin (auch beim ordnungsamt Frankfurt) soweit ist alles OK.

    Aber zur steuer habe ich meinen hund bei meiner freundin angemeldet in Offenbach (ca. 30 min. entfernt von frankfurt)
    Aber die erlaubnis zum halten/ausführen habe ich vom ordnungsamt erhalten.

    Meine frage ist nun ob ich meinen hund bei meiner freundin zur steuer anmelden darf ??

    Sonst würde ich dort meinen zweiten wohnsitz anmelden, wenn meine freundin den hund nicht selbst zur steuer anmelden darf.

    Ich bitte dringend um eure hilfe und meinung.

    Ich hoffe auf viele Antworten !!! danke

    mfg
    Toni
     
    #11 Calabrese
  12. Warum willst Du da tricksen?
    Du wusstest doch wohl vorher, was für Kosten auf Dich zukommen?
     
    #12 Paulemaus
  13. Nach meiner Erfahrung: ja! Nicht immer, aber immer öfter ... ;)
     
    #13 krokodil
  14. Nein, der Hund muss da angemeldet werden, wo er lebt.
     
    #14 snowflake
  15. Danke für die Antworten. Ich bin schon fleißig am recherchieren. Leider habe ich keine aktuelle "Beißstatistik" gefunden. Alle Berichte sind mindestens aus dem Jahr 2008. Aber ich werde weiter suchen. Möchte dem BM möglichst viel input mitgeben und natürlich auch offizielle Unterlagen um mein Anliegen zu untermauern.
    @Calabrese: Du kannst deinen Hund nur an deinem Hauptwohnsitz anmelden, weil sich auch da der Hund dann hauptsächlich aufhält. Ohne eigenen Sachkundenachweis und Wesenstest darf deine Freundin mit dem Hund noch nich einmal (ohne Maulkorb) spazieren gehen. Wir müssen ständig die Genehmigung der Stadt mitnehmen, wenn wir mit unserem Hund außerhalb des eigenen Stadtgebiets unterwegs sind. Ich würde den offiziellen Weg gehen ;)
     
    #15 SteffiundBoomer
  16. Hallo Leute :hallo:
    Da ich am Freitag endlich den Termin bei unserem BM habe bin ich gestern auf die grandiose Idee gekommen, mir UNSERE Hundersteuersatzung anzugucken. Und siehe da: Auf Antraf wird für 1Jahr Steuerbefreiung gewährt, wenn der Hund aus einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung übernommen wird. Und dabei sind SoKas nicht ausgeschlossen! (Obwohl man diese in NRW ja nur so "erwerben" kann) Also habe ich direkte eine E-Mail an das Steueramt geschickt. Die Dame will sich die Unterlagen vom Ordnungsamt geben lassen (das der Hund auch wirklich aus einem Tierschutzverein übernommen wurde) und uns dann einen geänderten Bescheid zukommen lassen :freudentanz:
    Also ein Blick in die eigene Satzung lohnt sich schon mal.
    Jetzt muss nur noch Freitag alles gut laufen! Bitte einmal Daumen drücken. Werde euch auf dem laufenden halten!
     
    #16 SteffiundBoomer
  17. „Der tut nix, der will doch nur spielen!“ - Schon gewusst? Auch wenn dein Hund völlig harmlos ist... Kommt es zu einem Zwischenfall, liegt die Verantwortung für deinen Hund voll und ganz bei dir als Hundehalter. Für den entstandenen Schaden haftest du für sämtliche Personen- und auch Sachschäden zu 100% mit deinem Privatvermögen. Es ist ein großer Irrtum, dass in diesen Fällen der vom Hund verursachte Schaden von der privaten Haftpflichtversicherung getragen wird. Dort sind allerdings nur Schäden von Kleintieren (Hamster, Katzen, usw.) abgesichert, nicht aber die des Hundes.

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